Wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität in Bonn wird vollzogen
Wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität in Bonn wird vollzogen

Universität Bonn stellt um auf Ökostrom

Wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität in Bonn wird vollzogen

Die Universität Bonn stellt kurzfristig auf Ökostrom um. Ab dem 1. November 2019 fließt nur noch Strom aus ökologischen und erneuerbaren Energiequellen aus den universitären Steckdosen. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Universitätsverwaltung mit den beiden Stromlieferanten Stadtwerke Flensburg GmbH und Stadtwerke Bonn GmbH geschlossen.

Die Stadtwerke Flensburg beliefern die Universität künftig mit Strom, der zu 100 Prozent aus norwegischen Wasserkraftwerken stammt. Der Naturstrom der Stadtwerke Bonn stammt vollständig aus regenerativen Energiequellen, also Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft. Kanzler Holger Gottschalk sagt: „Damit sinkt der auf der Stromversorgung basierende Kohlendioxid-Ausstoß der Universität Bonn auf null. Das ist angesichts des erheblichen Strombedarfs von rund 55 Gigawattstunden pro Jahr ein ganz wesentlicher Schritt zur Verbesserung des CO2-Fußabdrucks unserer Universität.“ Zum Vergleich: Dieser Stromverbrauch entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 14.000 vier-Personen-Haushalten.

Die Mehrkosten für die Umstellung beziffert Gottschalk auf rund 50.000 Euro pro Jahr. Gottschalk betont: „Angesichts von Gesamtenergiekosten von rund 10,5 Millionen Euro ist dies ein überschaubarer Mehrbetrag.“ Die Universität Bonn betreibt rund 350 Gebäude in Bonn und Umgebung. Zu den größten universitären Stromverbrauchern gehört der Teilchenbeschleuniger ELSA des Physikalischen Instituts in Bonn-Poppelsdorf.

Rektor: Wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität

Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch begrüßte die Maßnahme: „Das ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität unserer Universität. Das Rektorat hat die Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie 2030 beschlossen. Im Schulterschluss mit allen universitären Gruppen wollen wir in den kommenden Jahren intensiv daran arbeiten.“

 

Pressemitteilung © Universität Bonn
Bild © pixabay / hpgruesen

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