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UN-Simulationskonferenz in New York: 2019 mit Bonner Azubis

Wie verhandeln 193 Nationen miteinander? Und wie vertritt man in einem globalen Kontext nationale Interessen? Neun Auszubildende der Stadt Bonn erhalten einen außergewöhnlichen Einblick in die Themen und Arbeitsweisen der Vereinten Nationen. Ende März nehmen sie an der National Model United Nations (NMUN) in New York teil – der größten Simulationskonferenz der Vereinten Nationen.

Gemeinsam mit zehn Azubis der Stadt Köln repräsentieren die Bonner Nachwuchskräfte einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen – Finnland. Sascha Hessenbruch, Ausbildungsleiter der Stadt Bonn begleitet die jungen Erwachsenen nach New York und hat die Teilnahme an der NMUN-Konferenz organisiert: „Die Kolleginnen und Kollegen können ihre Teamfähigkeit ausbauen und sammeln wertvolle Kompetenzen, zum Beispiel im Umgang mit anderen Kulturen und Positionen.“

Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan sieht viele Vorteile in der Teilnahme: „Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen legen wir großen Wert auf eine international ausgerichtete Ausbildung und bieten unseren Nachwuchskräften bereits seit Jahren die Möglichkeit, Stationen in europäischen Städten zu absolvieren. Die NMUN ist eine tolle Ergänzung.“

Die Auszubildenden sind zwischen 19 und 26 Jahre alt und absolvieren den theoretischen Teil ihrer Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW bzw. dem Rheinischen Studieninstitut in Köln. Bereits seit Oktober bereitet sich die Gruppe auf die Konferenz vor. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein verhandlungssicheres Englisch und die Bereitschaft, sich in die politischen Positionen eines Landes einzuarbeiten. „Die eigene Position ist dabei unwichtig. Entscheidend ist nur, dass man die Interessen des Landes so gut es geht vertritt“, sagt Dominik ben Moussa, Stadtinspektoranwärter. „Wir müssen Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und auch in der Lage sein Kompromisse zu schließen – Dinge, die auch in einer Verwaltung wichtig sind.“ Zusätzlich müssen auch Abläufe und Regeln der UN-Simulation erlernt werden: Zum Beispiel, wie abgestimmt wird und wie man eine Resolution vorbereitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlen die Kosten für die Flüge und für Aktivitäten vor Ort selbst. Die Stadt übernimmt die Anmeldegebühren und die Übernachtungskosten, 90 Euro pro Person und Nacht im Vierbettzimmer.

Am Donnerstag, 21. März 2019, geht der Flug nach New York. Die Konferenz findet an fünf Tagen vom 24. bis zum 28. März statt. Zurück nach Deutschland fliegen die Azubis am 30. März. Vor Ort besucht die Delegation die finnische und die deutsche UN-Vertretung und nimmt an Veranstaltungen im Hauptgebäude der Vereinten Nationen teil.

Dabei sein auf Facebook und Instagram

Direkt aus New York berichten die Bonner Azubis auf Facebook und Instagram von ihren Erfahrungen:
Facebook: www.facebook.com/StadtBonnKarriere
Instagram: www.instagram.com/stadt_bonn_karriere

Hintergrund: National Model United Nations

Die National-Model-United-Nations-Konferenz in New York ist mit etwa 5500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt die größte studentische Simulationsveranstaltung. Sie soll das Verständnis für die Arbeit der Vereinten Nationen fördern. Dabei wird eine komplette Vollversammlung nachgestellt und in den verschiedenen Komitees der Vereinten Nationen gearbeitet.

An der Konferenz nehmen teil: Catharina Juric, Anna Möller, Christopher Kockerols, Jennifer Wetjen, Lisa Göbel, Lukas Drechsel, Dominic ben Moussa, Nathalie Pilz und Davina Winkel.

 

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