Startseite » Veranstaltungen Bonn

Schlagwort: Veranstaltungen Bonn

Alles wichtige zum Thema „Veranstaltungen in Bonn“:

Interessante Tipps für das Wochenende, Ausflugsziele für Erwachsene, Kinder, Renterinnen und Renter. Veranstaltungen, Events und mehr. Sehenswürdigkeiten, Museen, Feiertage, Aktionen und Bonner Veranstaltungen

Familienspielefest 2019 in der Bonner Rheinaue am 7. Juli

Eine Riesenrutsche, ein Kletterturm und ein Riesentrampolin gibt es am 7. Juli 2019 beim Familienspielefest in der Bonner Rheinaue.

So leutet die Stadt Bonn die Sommerferien ein: Mehr als 50 Anbieter werden vor Ort sein und das Fest gestalten, darunter Vereine, Kinder- und Jugendeinrichtungen, die Jugendfeuerwehr Bonn und die Bundespolizei.
Wer einen erlebnisreichen Tag verbringen möchte, kann von 11 bis 18 Uhr vorbeikommen und basteln, spielen, sich bewegen, informieren, anfassen und ausprobieren. Für Tanz, Musik und Verpflegung ist gesorgt. Ebenso können Sie mit Ihren Kindern basteln, Sport machen, Spielen und einfach eine tolle Unterhaltung genießen.

Welche Stationen können wir besuchen?

Neben einem Kletterberg, einer Hüpfburg, einem Kletterturm, wird es wieder den Menschenkicker geben (Kinder und Eltern halten sich an großen Standgen fest und müssen so den Ball ins gegneische Tor bekommen), es gibt Bastelangebote und Spielmöglichkeiten. Darüber hinaus können Sie Rettungshunde in Aktion sehen oder einfach Spaß auf dem Riesentrampolin oder in den  Zorbbällen haben (inkl. Aqua-Zorbs). Fußball- und Basketballangebote gibt es ebenfalls.

Kostet das Familienspielefest Eintritt?

Bis auf das Speisen- und das Getränkeangebot, sind alle Aktionen kostenlos.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen schönen Tag!

→ Weitere Veranstaltungen in Bonn

Bildrechte:
Foto © pixabay / Spurensucher

Feiern und mehr – in Bonn

Celebrate and more

Klein und fein: Die Clubszene der Stadt ist studentisch geprägt, hält aber auch für ältere Semester einige Angebote bereit.

Erschienen in Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019

Was auffällt, ist die Bandbreite der Musikstile: Das Angebot an Clubs und Discotheken in Bonn ist zwar nicht mit dem der großen Nachbarstädte im Norden zu vergleichen, hält aber durchaus ein paar Überraschungen bereit. Eine Institution ist seit vielen Jahren das Blow Up: Die Schließung des Kult-Clubs im derzeit leerstehenden Viktoriakarree brachte vor einigen Jahren sogar ein paar Hardcore-Fans auf die Straße. Nach dem Umzug an die Sterntorbrücke ist der beliebte Club – wie auch schon an seinem ersten Standort – wieder in den Räumen eines ehemaligen Strip-Clubs zu Hause. Und auch sonst haben die neuen Betreiber wenig geändert: Das heruntergekommene Interieur mit den Bildern leicht bekleideter Damen macht eben gerade den Charme dieser Bonner Institution aus.
Genauso, wie der eigenwillige Musik-Mix: Mucke aus den Swinging 60s, 70s sowie Soul und Jazz prägen den akustischen Eindruck des Ladens.

Im Blow Up treffen sich die unterschiedlichsten Menschen, grundsätzlich machen aber Studenten den Großteil der Besucher der Bonner Clubs aus. Das „Carpe Noctem“ hat sich seit dem Eröffnungsjahr 1994 zu einem der bekanntesten Studentenclubs etabliert: Unter anderem bei den regelmäßig veranstalteten Fachschaftspartys „nutzen“ hier regelmäßig die Studenten der Bonner Hochschulen „die Nacht“, wie es der lateinische Clubname fordert. „Studentenfutter“ gibt es zum Beispiel jeden Mittwoch in der „N8schicht“ an der Bornheimer Straße. Die Partyreihe lockt angehende Akademiker dann nämlich mit einem um die Hälfte vergünstigten Eintritt und billigeren Getränken. Für die Ohren gibt’s hier Partyklassiker, House und RnB, sonntags kommen hier hin und wieder auch die Fans von Gothic oder Wave auf ihre Kosten.
Nomen est Omen, zumindest manchmal: In der „Jazz-Galerie“ an der Oxfordstraße kann man Konzerte mit Künstlern aus der Jazz-, Blues- und Soulszene hören. Am Wochenende bestimmen aber eher Pop und Rock sowie Partyklassiker und Chart-Hits den Clubsound, donnerstags kann man hier regelmäßig zu Salsa-Rhythmen das Tanzbein schwingen. Hier dürfen sich aber auch ältere Semester wohlfühlen: Mittwochs lockt zum Beispiel regelmäßig die Ü40-Party.

Verschiedene Musikstile finden Nachtschwärmer auch in der „N8Lounge“: Von Techno, über Punk und Wave bis zu Indie-Klängen und Hip Hop reicht die Bandbreite in der Franzstraße.

Mit unserer kurzen Auswahl ist die Bonner Clubszene natürlich noch bei weitem nicht abschließend beschrieben:
Ein eher internationales Flair erwartet die Besucher im „Untergrund“: Der stilecht mit Londoner U-Bahn-Devotionalien ausgestattete Kellerclub zieht ebenfalls regelmäßig viele Studenten an. Das „Sofa“ zollt musikalisch den Größen der Rock- und Metal-Musikszene Tribut und im nach wie vor unter dem Namen des Vorgängerlokals „Schickimicki“ bekannten „Club Pearl“ am Bertha-von Suttner-Platz ist der Spitzname mitnichten Programm.

Small and fine: The club scene of the city is student-shaped, but also holds some offers for older students.

What is striking is the range of music styles: The offer of clubs and discotheques in Bonn is not comparable to that of the big neighbouring cities in the north but holds quite a few surprises. An institution has been the blow-up for many years: The closure of the cult club in the now vacant Viktoriakarree even brought a few hardcore fans to the streets a few years ago. After moving to the Sterntorbrücke, the popular club is back in the rooms of a former strip club – as it did at its first location. And otherwise, the new operators have changed little: The run-down interior with the pictures of lightly dressed ladies just makes the charm of this Bonn institution. Just like the idiosyncratic music mix: Music from the swinging 60s, 70s as well as soul and jazz characterize the acoustic impression of the shop.

In the Blow Up you meet a wide variety of people, but in principle students are the majority of visitors to the Bonn clubs. Since its opening in 1994, the „Carpe Noctem“ has established itself as one of the most well-known student clubs. Among other things, the students of the Bonn universities regularly use „the night“, as the Latin club name calls it, at the regularly organized student partys. For example, there is „student food“ every Wednesday in the „N8schicht“ at Bornheimer Straße. The party series lures aspiring academics then namely with a discounted entrance fee and cheaper drinks. For the ears, there are party classics, House and RnB, on Sundays here and now also the fans of Gothic or Wave get their money‘s worth.

Nomen est Omen, at least sometimes: In the „Jazz Gallery“ on Oxford Street you can hear concerts with artists from the jazz, blues and soul scene. At the weekend, however, pop and rock as well as party classics and chart hits dominate the club sound, and on Thursdays you can regularly dance to salsa rhythms. Here, however, older semesters are allowed to feel good: On Wednesdays, for example, the Ü40 party lures regularly.

owls will also find different styles of music in the „N8Lounge“: From techno, to punk and wave, to indie sounds and hip hop, the bandwidth in Franzstraße extends.
Of course, the Bonn club scene is by no means exhaustively described with our short selection: A rather international flair awaits the visitors in the
„underground“: The basement club, which is in style with London subway devotional material, also regularly attracts many students. The „Sofa“ musically pays tribute to the greats of the rock and metal music scene and in „Club Pearl“ at Bertha-von Suttner-Platz, which is still known under the name of its predecessor „Schickimicki“, the nickname is by no means a program.

Lesen Sie auch Teil 2 unseres Magazins Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019 

Adressen der Bonner Clubs:

Blow Up
Sterntorbrücke 7

Carpe Noctem
Wesselstr. 5

Das Sofa
Maximilianstr. 8

Jazz Galerie
Oxfordstr. 24

N8lounge
Franzstr. 44

N8schicht
Bornheimer Str. 20-22

Pearl Club
Bertha-von-Suttner-Platz 16 Untergrund Kesselgasse 1

Bonn-Dottendorf: Polizei ermittelt nach Einbruchdelikten – Hinweise erbeten

Der Bonner Polizei wurden am Samstagabend (30.03.2019) drei Einbruchdelikte in der Hittorfstraße in Dottendorf gemeldet.

Zwischen 18:45 Uhr und 22:45 Uhr kam es zu einem vollendeten Einbruch in ein Reihenhaus. Zur Tatzeit gelangten die Einbrecher in den Garten des Hauses und hebelten eine Terrassentüre auf. Im Haus wurden die Räume gezielt nach geeignetem Diebesgut durchsucht. Anschließend flüchteten die Täter unbemerkt vom Tatort. Was genau aus den durchsuchten Räumen entwendet wurde, steht noch nicht fest. Am selben Abend wurden noch an zwei weiteren Reihenhäusern Einbruchspuren festgestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten mutmaßliche Einbrecher ebenfalls am Samstagabend versucht, in die Häuser zu gelangen, waren aber an gut gesicherten Fenstern und Türen gescheitert.

Das zuständige Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen in den drei Fällen übernommen und bittet um Hinweise:

Haben Sie im Zusammenhang mit den geschilderten Einbrüchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte bemerkt?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228/15-0 zu melden.

Bildrechte ©Fynn Schubert

Bewerbungsphase: Physik, Astronomie und Meteorologie für Schüler

20 Interessierte erhalten an der Universität Bonn Einblicke in Studium und Forschung

Einblicke in Physik, Astronomie und Meteorologie können 20 Oberstufenschüler bei der siebten Schülerakademie Physik/Astronomie der Universität Bonn in der ersten Woche der nordrhein-westfälischen Sommerferien von 15. bis 19. Juli 2019 erhalten. Interessierte können sich noch bis 1. Mai bewerben.

Für Studienanfänger ist es eine große Herausforderung, sich im Uni-Alltag zu Recht zu finden. Eine Woche in der Bonner Physik, Astronomie und Meteorologie zeigt den Schülern, die kurz vor oder nach dem Abitur stehen, wie ein Studium an der Universität Bonn aussehen könnte und welche Perspektiven sich nach dem Studium ergeben.

Die Woche besteht aus einer bunten Mischung aus Vorträgen, eigenem Experimentieren, Laborführungen und Exkursionen, um den Teilnehmern Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete zu geben. So beschäftigen sich die Schüler an den ersten beiden Tagen mit modernen, optischen Methoden zur Manipulation von Quantenobjekten und mit theoretischer Physik. Am Mittwoch sind die Schüler zu Gast beim Meteorologischen Institut, wo eine Radiosonde gestartet wird, um deren Daten unter dem Gesichtspunkt atmosphärenphysikalischer Fragestellungen auszuwerten.

Am Astropeiler Stockert in der Eifel können dann die Teilnehmer am nächsten Tag selbst die Teleskope bedienen, um die 21-Zentimeter-Linie des atomaren Wasserstoffs im Universum zu vermessen. Zum Abschluss der Schülerakademie bekommen die Schüler im Rahmen einer Teilchenphysik-Masterclass die Gelegenheit, bei der Analyse von aktuellen Daten des ATLAS-Experiments am CERN nach dem Higgs-Teilchen zu suchen.

Die Bonner Schülerakademie findet seit 2013 jährlich mit finanzieller Unterstützung der Bonner Stiftung für Physik und Astronomie statt und hat in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer dazu motiviert, ihr Physikstudium an der Universität Bonn aufzunehmen. Die Bewerbung für die diesjährige Schülerakademie ist bis zum 1. Mai 2019 möglich.

Kontakt:

Dr. Bettina Bantes

Physikalisches Institut

Universität Bonn

Tel. 0228/73 2363

E-Mail: bantes@physik.uni-bonn.de

 

Bildrechte ©Fynn Schubert

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Trunkenheit im Straßenverkehr in Bad Honnef

Betrunkener Fahrer in Bad Honnef aufgegriffen

In der Nacht zu Samstag, 30.03.2019, gegen 02:20 Uhr fiel Beamten der Polizeiwache Ramersdorf im Rahmen einer Streifenfahrt auf der Lohfelder Straße in Bad Honnef ein Pkw auf, der ohne Abblendlicht fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle des Pkw stellten die Beamten bei der 20-jährigen Fahrzeugführerin eine merkliche Alkoholisierung fest, woraufhin der Frau eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein beschlagnahmt wurde.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bonn

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und Trunkenheit in Bornheim

Am 30.03.2019 gegen 06:00 Uhr wurde der Bonner Polizei ein Verkehrsunfall in Bornheim, Vorgebirgsstraße gemeldet.

Den ersten Ermittlungen der Beamten der Polizeiwache Bornheim zufolge befuhr der 19-jährige Unfallverursacher die Vorgebirgsstraße in Richtung Breniger Straße. Im Straßenverlauf kam der Wagen zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte dort eine Hauswand, schleuderte von dort aus gegen eine gegenüberliegende Hauswand und kam anschließend auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten in der Atemluft des Unfallverursachers Alkoholgeruch fest, so dass eine Blutprobe entnommen werden musste. Zusätzlich wurde der Führerschein des Autofahrers sichergestellt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und der Uniklinik Bonn zugeführt. Daneben entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 8000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum Unfall hat das Verkehrskommissariat 2 der Polizei Bonn übernommen.

 

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Update: Freilassung nach Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes

In den späten Abendstunden hatten Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (28.03.2019) die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Zuvor war es auf einem Spielplatz am Schwanenweg in Niederkassel-Ranzel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen (siehe dazu unsere Meldung vom 29.03.2019,: https://hallobonn.info/niederkassel-ranzel-verdacht-des-versuchten-toetungsdeliktes). Dabei wurde ein 22-Jähriger durch einen Stich im Kopfbereich schwer verletzt.

Die drei am Donnerstagabend vorläufig festgenommenen Beteiligten, von denen sich zwei zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus befanden, wurden am Freitagabend nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Im Laufe der Ermittlungen und Vernehmungen ließ sich der genaue Geschehensablauf des tumultartigen Streites bislang nicht klären, weshalb sich gegen keinen der Beteiligten ein dringender Tatverdacht begründen ließ.

Hintergrund der Auseinandersetzung von zwei Gruppen mit insgesamt sieben Beteiligten dürfte mutmaßlich ein Drogengeschäft sein, zu dem sich zwei der Männer an diesem Abend nach bisherigem Kenntnisstand verabredet hatten. Dabei kam es dann zu dem tumultartigen Streitgeschehen, in dessen Verlauf der 22-Jährige durch einen Messerstich eine schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung am Kopf erlitt. Er und der 21-jährige Beteiligte, der bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt wurde, befinden sich weiterhin im Krankenhaus.

 

Bildrechte © pixabay / cocoparisienne

Toller Erfolg für das KarnevalsTicket des VRS

Verkaufszahlen steigen um 50 Prozent

Köln, 26. März 2019. Sechs Tage lang waren Jecke im erweiterten Netz des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) zum kleinen Preis mit dem VRS-KarnevalsTicket mobil. Wie beliebt das Angebot ist, beweisen die Verkaufszahlen: Das KarnevalsTicket hat ein sattes Absatz-Plus von 50 Prozent eingefahren. Waren 2018 noch knapp 4300 Kunden mit dem Ticket für die närrischen Feiertage auf Tour gewesen, waren es 2019 mehr als 6450.

Das KarnevalsTicket, das wieder ausschließlich als Handy- und OnlineTicket verfügbar war, knüpft damit an die guten Entwicklungen der digitalen Angebote im VRS an: So steigerte sich der Umsatz bei den HandyTickets im Verlauf des Jahres 2018 immer weiter. Im November und Dezember wurde mit einem Umsatz von insgesamt 4,2 Millionen Euro der Jahres-Bestwert erzielt, der Gesamtjahresumsatz im VRS-Tarif liegt bei rund 18,5 Millionen Euro. Damit haben die HandyTickets einen Anteil von rund 9 Prozent am Gesamtumsatz im VRS-Bar-Tarif im Jahr 2018 und konnten im Jahresvergleich einen starken Zuwachs von rund 57 Prozent (2017: 11,8 Millionen Euro) erzielen. „Am konkreten Beispiel des KarnevalsTickets lässt sich deutlich ablesen, dass unsere digitalen Produkte bei den Kunden sehr gut ankommen“, freut sich VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Immer mehr Menschen sind mit Smartphone statt Papierfahrschein mobil – ein Trend, der aus unserer Sicht unumkehrbar ist.“

Das VRS-KarnevalsTicket ermöglichte seinem Inhaber für 25,90 Euro (OnlineTicket) bzw. 24,60 Euro (HandyTicket mit 5 Prozent Rabatt) von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag beliebig viele Fahrten im VRS-Gebiet, im sogenannten kleinen Grenzverkehr zwischen VRS und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und etwa bis in die Landkreise Neuwied und Vulkaneifel.

Erneut Verschlechterungen bei den Pünktlichkeitswerten auf der Schiene

Die durchschnittliche Verspätung je Zugfahrt steigt auf mehr als zwei Minuten an

Der zuletzt negative Trend bei der Pünktlichkeit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) hält auch für das Jahr 2018 an. Die Werte haben sich laut einer ersten Bilanz des NVR zur SPNV-Betriebsqualität im vergangenen Jahr erneut verschlechtert. Im Durchschnitt aller Fahrten kam eine Verspätung von 2 Minuten und 15 Sekunden zustande. Dies entspricht einem Anstieg um 7,1 Prozent im Vergleich zu 2017 (2 Minuten und 6 Sekunden). Im Jahr davor (2016) betrug die durchschnittliche Verspätung 1 Minute und 50 Sekunden.

Die Verschlechterung der Pünktlichkeitswerte liegt – wie seit Jahren vom NVR angemahnt – an der mangelnden Kapazität des Schienennetzes. Mittlerweile ist der Zustand so kritisch, dass der Infrastrukturbetreiber DB Netz AG unter anderem die linke Rheinstrecke südlich von Köln über Bonn nach Remagen für überlastet erklärt hat. Noch prekärer wird die Situation dadurch, dass Güterzüge aufgrund von Baumaßnahmen regelmäßig auf die linke Rheinstrecke umgeleitet werden. Im Herbst 2018 haben die Sperrung der Schnellstrecke Köln – Frankfurt nach dem Brand eines ICE und die damit einhergehende Umleitung des Fernverkehrs die angespannte Lage noch verschärft. Bei einer Betrachtung der einzelnen Monate fällt auf, dass die Verspätungen lediglich in den Monaten Januar, März, Mai und Dezember geringer ausfielen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ein Hoch bei den Verspätungen gab es im Spätherbst. Dies ist typisch für den Verlauf der SPNV-Jahrgangslinie, da in den nassen und kalten Monaten mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren.

NVR fordert kurzfristige Lösungen, damit Verspätungen vermieden werden
NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober fordert zeitnahe Verbesserungen von den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und DB Netz: „Es steht fest, dass langfristig nur der Ausbau der Infrastruktur die anvisierte Steigerung der Pünktlichkeitswerte bringen kann. In der Zwischenzeit muss aber alles dafür getan werden, dass das Niveau nicht noch weiter abfällt. Hier fordern wir von den EVU und DB Netz kurzfristige Lösungen, um Verspätungen zu vermeiden.“

Unterschiedliches Bild bei den RE-Linien
Nachdem sich die Werte bei den Regionalexpresslinien in 2016 verbessert hatten, wurden nun zum zweiten Mal hintereinander schlechtere Werte verzeichnet. Durchschnittlich verspäteten sich die Züge um 3 Minuten und 20 Sekunden. Damit wiesen sie sieben Sekunden mehr Verspätung auf als 2017. Auffällig ist, dass die in 2017 schlechtesten RE-Linien (RE 1, RE 5 und RE 6) zwar pünktlicher unterwegs waren. Deutlich verschlechtert hat sich hingegen der RE 7, der nun nach dem RE 5 die zweitschwächste Linie im NVR ist.

Viele RB-Linien verschlechtern sich
Gerade bei den Regionalbahnen macht sich die Überlastung der linken Rheinstrecke besonders bemerkbar. Bei der RB 26 (Mittelrheinbahn) gab es einen Anstieg von 2 Minuten und 36 Sekunden auf 3 Minuten und 58 Sekunden. Die schlechtesten Werte weist nach einem Betreiberwechsel mit neuem Fahrzeugkonzept die RB 34 (Mönchengladbach – Dahlheim) auf. Weitgehend unverändert waren RB 20, RB 21, RB 25, RB 27, RB 33 und RB 38.

S-Bahn-Linien verzeichnen allesamt Pünktlichkeitseinbußen
Die durchschnittliche Verspätung hat im letzten Jahr bei den S-Bahnen um 13 Prozent zugenommen. Während die Züge hier im Jahr 2017 durchschnittlich 1 Minute und 15 Sekunden Verspätung hatten, belief sie sich in 2018 auf 1 Minute und 25 Sekunden. Der negative Trend ist über alle Linien hinweg zu beobachten. Größtes Problem ist, dass alle S-Bahnlinien außer der S 23 auf dem Streckenabschnitt zwischen Köln Hansaring und Köln Messe/Deutz die Gleise gemeinsam mit den Regionalexpress- und Regionalbahnlinien sowie dem Fernverkehr nutzen. Sie sind somit von der Entwicklung im Gesamtnetz betroffen, obwohl sie außerhalb des genannten Bereichs weitgehend eine eigene Infrastruktur haben.

AzubiTicket für ganz NRW wird ab dem 01. August eingeführt

Zu Jahresbeginn haben das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die NRW-Verkehrsverbünde und -Aufgabenträger die Einführung eines landesweiten AzubiTickets vereinbart. Mit Start des Ausbildungsjahres am 1. August 2019 können Auszubildende, die ein AzubiTicket des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) im Abo haben, mit einem Zuschlag von monatlich 20 Euro landesweit die Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs nutzen. Damit kostet das landesweit gültige AzubiTicket im VRS-Raum monatlich 80,70 Euro.

Die Gremien des VRS haben in ihren aktuellen Sitzungen die Rahmenbedingungen für das landesweite AzubiTicket beschlossen. Damit ist der Weg für die Einführung im Verbundraum frei. Sämtliche Inhaber eines AzubiTickets sind berechtigt, den Zuschlag für die landesweite Gültigkeit ihres Tickets zu erwerben. Bafög-beziehende Meisterschülerinnen und -schüler sowie Beamtenanwärterinnen und –anwärter des einfachen und mittleren Dienstes gehören jetzt auch zum Kreis der Berechtigten für das AzubiTicket und damit auch des NRW-AzubiTickets. Das AzubiTicket gilt dann auch für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Bereich des WestfalenTarifs. Das Land fördert den Zuschlag 2019 mit zwei Millionen Euro. Für das Jahr 2020 sind 4,9 Millionen Euro NRW-Fördermittel eingeplant.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir den Auszubildenden dank der jetzt vom Land NRW bereitgestellten finanziellen Mittel ein so attraktives Ticketangebot machen können. Damit können wir nun auch der Zielgruppe der Azubis ein landesweites Angebot ermöglichen“, sagt VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.

Voraussetzung für das landesweite AzubiTicket waren jeweils verbundweit gültige Tickets für Auszubildende in den NRW-Verkehrsverbünden. Mit seinem verbundweit gültigen AzubiTicket hat der VRS bereits im August 2017 die Basis für das NRW-weite Angebot geschaffen. Seitdem profitieren die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden im VRS-Raum von deutlichen Mobilitätsvorteilen und einem reduzierten Ticketpreis. Seit dem Start verzeichnet der VRS steigende Absatzzahlen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 211.000 AzubiTickets verkauft. „Wir sind überzeugt davon, dass die landesweite Gültigkeit die Attraktivität des AzubiTickets weiter steigern wird. Seit der Einführung des neuen Ausbildungstickets im VRS hat sich der zuletzt negative Trend bei den Absatzzahlen ins Gegenteil umgekehrt“, so Michael Vogel.