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48.000 Kaugummis in Bonn beseitigt

Professionelle Kaugummireinigung – bonnorange beseitigt 48.000 Kaugummis

Die Wenzelgasse ist einer der Kaugummi-Hotspots in Bonn. Durchschnittlich kleben hier 30 Kaugummis pro Quadratmeter. Diese summieren sich auf sage und schreibe rund 48.000 unschöne Flecken auf dem Pflaster der Gasse, die bonnorange nun im Auftrag der Stadt Bonn mit großem Aufwand hat entfernen lassen.

Lässt sich diesen Zeiten überhaupt etwas Positives abgewinnen? Social Distancing, die geschlossenen Lokale und verriegelten Geschäfte führen zu menschenleeren Fußgängerzonen. Das passt so gar nicht zu unserer schönen Innenstadt. Doch der geringe Publikumsverkehr hatte in der letzten Woche doch auch sein Gutes: Die Wenzelgasse konnte zwei Tage schneller als geplant von den vielzähligen, am Boden klebenden Kaugummis befreit werden. Von Montag bis Mittwoch war die von bonnorange beauftrage Spezialfirma im Einsatz und hat die klebrigen Rückstände der letzten 17 Jahre entfernt.

Ausgewählt wurde die Wenzelgasse auf Basis der Ergebnisse der Qualitätsmessungen, die bonnorange im gesamten Stadtgebiet durchführt. Insbesondere dieser Teil der Bonner Fußgängerzone sticht gemessen an der Verschmutzung durch Kaugummis mit schlechten Noten heraus. Gerade dort, wo Menschen Speisen zu sich zu nehmen, entledigen sie sich der weichgekauten Masse leider viel zu häufig, indem sie auf den Boden gespuckt wird. Auf den sogenannten „Fressmeilen“ zeichnen sich die unschönen Flecken dann zuhauf ab. Sie wurden mit der Zeit festgetreten oder blieben zum Ärgernis der Besucher*innen der Fußgängerzone an ihrem Schuhwerk haften.

Die Beseitigung vom Pflaster ist sehr aufwendig und somit kostenintensiv. Zwar brauchte die Reinigungsfirma statt der veranschlagten fünf nur drei Tage, doch abgerechnet wird die Leistung pro Quadratmeter. „Den Preis dafür, dass andere ihre Kaugummis auf die Straße spucken, zahlen leider alle Bonner Bürger*innen. Wir müssen nicht nur mit dem unschönen Erscheinungsbild unserer Fußgängerzonen leben, die doch eigentlich zum Flanieren und Verweilen einladen sollen, sondern auch durch die Aufwendung von Steuergeldern für die Entfernung der Verschmutzungen“, kommentiert Kornelia Hülter, Vorständin der bonnorange AöR, die Reinigungsmaßnahme.

Die Gesamtfläche der Wenzelgasse beläuft sich auf 1.600 Quadratmeter. Die Sanierung und die Erneuerung des Pflasters wurden im November 2002 abgeschlossen. Somit haben sich die 48.000 dort achtlos ausgespuckte Kaugummis über etwas mehr als 17 Jahre angesammelt. Das sind aufs Jahr gerechnet rund 2.800 Kaugummis, die hier das Pflaster verschmutzen. „Nun erstrahlt die Wenzelgasse wieder in altem Glanz“, freut sich die Vorständin über das Ergebnis. Weitere besonders durch die Kaugummiverunreinigung belastete Teile der Fußgängerzonen in Bonn, Bad Godesberg und Beuel werden im Laufe des Jahres ebenfalls gereinigt. So wird ihre Attraktivität gesteigert und führt augenscheinlich zu einem saubereren Bonn. Die bonnorange AöR baut auf die Unterstützung der Bonner*innen, indem sie ihre Kaugummis am besten eingewickelt in einem Stück Papier in einem öffentlichen Papierkorb entsorgen, um die gesäuberten Flächen auch langfristig sauber zu halten.

Für die Reinigung wurden im Sommer 2018 vier verschiedene Methoden zur Kaugummibeseitigung getestet. Nach der Auswertung der Ergebnisse fiel die Wahl auf den Dienstleister, der vom 23. bis 25. März in der Wenzelgasse tätig war.

Text © bonnorange
Foto © Georg Scheidgen

Entlastung von Bonner Familien bei den Elternbeiträgen

Für alle Eltern, deren Kinder eine öffentliche geförderte Kindertagesstätte, Kindertagespflegestelle oder Offene Ganztagsschule (OGS) in Bonn besuchen, gibt es gute Nachrichten: Die Stadt Bonn verzichtet aufgrund des vom Land NRW in Zusammenhang mit den Coronavirus-Infektionen erlassenen Betretungsverbotes bei allen von der Schließung betroffenen Eltern auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat April.

„Ich freue mich sehr, dass das Land unsere Entscheidung bestätigt und angekündigt hat, sich an den ausfallenden Einnahmen zu beteiligen“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Die Entscheidung, für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge zu verzichten, war in Bonn bereits unmittelbar nach Erlass des Betretungsverbotes durch das Land getroffen worden. Die heutige Entscheidung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie schließt das Verfahren nun formal ab.

Ebenfalls werden die Essensbeiträge erstattet, die von der Stadt Bonn in Rechnung gestellt werden.

Hierdurch werden die Familien entlastet, die in dieser außergewöhnlichen Situation besonders betroffen sind. Damit verzichtet die Stadt Bonn auf Elternbeiträge in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Von der Befreiung profitieren die Eltern von rund 20.000 Kindern, die im Bereich des Jugendamtes eine Kita, Kindertagespflegestelle oder OGS besuchen.

Die Beiträge für den Monat April werden nicht eingezogen. Eltern, die selbst die Beiträge überweisen, können diese für den Monat April aussetzen. Sofern bereits eine Überweisung getätigt wurde, wird der zum 1. April 2020 fällige Beitrag erstattet, wenn das Beitragskonto ausgeglichen ist.

Die Elternbeitragsbescheide behalten trotz der heutigen Dringlichkeitsentscheidung ihre Wirksamkeit. Die Erstattung des Essensgeldes erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Online-Dienste der Stadt Bonn wird ausgebaut

Immer mehr Formulare der Bundesstadt Bonn werden mit der eID-Funktion des Personenausweises nutzbar.

Die Bundesstadt Bonn baut das Online-Formularangebot weiter aus. Bei gesetzlichen Vorgaben zur eigenhändigen Unterschrift, sind die neuen Onlineformulare mit der eID-Funktion des Personalausweises nutzbar. Die eID-Funktion ersetzt die händische Unterschrift durch eine elektronische Authentifizierung.

Das Ausfüllen der Online-Formulare mit dem neuen Personalausweis bietet eine volldigitale Kommunikation. Ein Ausdruck und Postversand sind nicht mehr notwendig. Wer keinen entsprechenden Personalausweis hat, kann das bisherige Formularangebot, welches ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben per Post verschickt werden muss, weiter nutzen.

Diese Onlinedienste der Bundesstadt Bonn können ab sofort auch mit dem neuen Personalausweis direkt online erledigt werden:

  • Abmeldung nach dem Meldegesetz
  • Ummeldung nach dem Meldegesetz für Einzelpersonen und für Familien
  • Antrag auf Bewohnerparkausweis
  • Beantragung einer Hausauskunft
  • Beantragung einer Halterauskunft
  • Führerschein verlängern
  • Antrag auf Ausstellung eines Berechtigungsausweises für den Fahrdienst für Menschen mit Behinderung
  • Antrag auf Pflegewohngeld
  • Sepa-Lastschriftmandat
  • Antrag auf Gewährung eines persönlichen Budgets

Die Onlinedienste sind über www.bonn.de/online-service abrufbar. Dort gibt es auch Informationen über die eID-Funktion des Personalausweises.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Häusliche Gewalt in Zeiten des Kontaktverbotes

Ausnahmesituationen (Kontaktverbot, unter Umständen Quarantäne) können stressen und womöglich zu häuslicher Gewalt führen.

Bei diesen Telefonhotlines gibt es Rat:

Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg:
0800 1110111
0800 1110222

Notruf Gewalt gegen Frauen:
08000 116016

Kinder- und Jugendtelefon:
0800 1110333

Suchtnotruf Essen:
0201 403840

Foto © pixabay / Counselling

Grünabfallsammlung durch bonnorange erstmal eingestellt

Ab heute stellt die bonnorange AöR die mobile Grünabfallsammlung ein. Zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden die Bonner gebeten,
ihren Grünschnitt an den stationären Grünannahmestellen zu entsorgen.

Dazu stehen die stationären Grüncontainer auf einigen Friedhöfen im Stadtgebiet zur gebührenfreien Nutzung zur Verfügung. Die beiden Wertstoffhöfe sind im Moment geschlossen. An den jeweiligen Standplätzen der mobilen Grünabfallsammlung werden Hinweisschilder angebracht, um die Bürger und Bürgerinnen auf die stationären Standorte zu verweisen.

Weiter Infos gibt es auf www.bonnorange.de
Fragen können auch telefonisch Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr an das Bürgertelefon Abfallberatung und Stadtsauberkeit gestellt werden:
Telefon 0228 – 555 27 20.

Foto © Georg Scheidgen

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Achtung Blitzer in Bonn!

Hier gibt es eine Übersicht der Geschwindigkeitskontrollen:

Montag, 30. März:

  • An der Josefshöhe
  • Röttgener Straße
  • Remagener Straße
  • Oberkasseler Straße
  • Mainzer Straße
  • Ladestraße
  • Graurheindorfer Straße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Brüser Damm
  • Brassertufer
  • Antoniterstraße

Dienstag, 31. März:

  • An der Josefshöhe
  • Werftstraße
  • Waldstraße
  • Siemensstraße
  • Robert-Koch-Straße
  • Reuterstraße
  • Remagener Straße
  • Quellenstraße
  • Meßdorfer Straße
  • Auf dem Hügel
  • Am Josephinum

Mittwoch, 1. April:

  • Am Josephinum
  • An der Josefshöhe
  • Antoniterstraße
  • Brassertufer
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Mainzer Straße
  • Marktstraße
  • Oberkasseler Straße
  • Remagener Straße
  • Röttgener Straße
  • Spreestraße
  • Werftstraße

Donnerstag, 2. April:

  • Graurheindorfer Straße
  • Reuterstraße
  • Remagener Straße
  • Oberkasseler Straße
  • Meßdorfer Straße
  • Lotharstraße
  • Lievelingsweg
  • Kreuzherrenstraße
  • Brüser Damm
  • Ferdinandstraße
  • An der Josefshöhe

Freitag, 3. April:

  • An der Josefshöhe
  • Spreestraße
  • Schlesienstraße
  • Röttgener Straße
  • Robert-Koch-Straße
  • Remagener Straße
  • Otto-Hahn-Straße
  • Ladestraße

Samstag, 4. April:

  • An der Josefshöhe
  • Auf dem Hügel
  • Remagener Straße

Sonntag, 5. April:

Remagener Straße

Unter Umständen können die Messstellen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung von den hier genannten Stellen abweichen.

Foto © pixabay / manfredrichter

Kirschblütenfest in Bonn nicht möglich

Leider wird es in diesem Jahr keine touristische Vermarktung des Kirschblütenfestes geben.

Kein Haustürflohmarkt, keine für dieses Jahr zum ersten Mal geplanten Toiletten. Keine Gäste, da Hotels und Herbergen geschlossen sind.
Der wirtschaftliche Schaden ist unklar.

ABER: Man darf zu zweit, natürlich mit dem erforderlichen Abstand oder mit seiner Familien spazieren gehen.
Man darf sich an der Sonne, den Kirschblüten und dem Frühling erfreuen!

Foto © Georg Scheidgen

 

Krötenwanderung auf Philosophenring beendet

Die Kröten sind angekommen! Der Philosophenring auf dem Heiderhof war zum Schutz der Kröten zwischen der Fichtestraße und der Nietzschestraße in den vergangenen Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Kröten konnten so ungestört die Straßen überqueren und in die Laichgewässer wandern.

Die Wanderung ist für dieses Jahr beendet und somit die Sperrung ab sofort wieder aufgehoben. Auch die Busse fahren wieder die gewohnten Routen.

Foto © pixabay / Pixel2013

Frühlingsblumen für mehr Farbe in Bonn

Bonn wird bunter! Mitarbeitender des Amtes für Stadtgrün bepflanzen seit dieser Woche die städtischen Beete mit insgesamt 16.450 Frühlingsblumen.

Tulpen, Vergissmeinnicht, Primeln, Lavendel, Gänseblümchen, Hornveilchen und Narzissen blühen wieder in Bonn.

Die Pflanzenkübel an der Kurfürstenallee vor dem Bad Godesberger Rathaus, der Stadthalle oder der Redoute werden frühlingshaftes Flair verbreiten.

Das Lenné-Parterre unterhalb des Alten Zolls am Rhein sowie verschiedene Ehrenmäler in der Stadt, wie zum Beispiel das Beethoven-Denkmal werden besonders mit Frühblühern bedacht.

Die Kosten für die Blumen liegen bei rund 9.600 Euro. Die Pflanzarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern.

Foto © Georg Scheidgen

Streuobstwiese in Bonn-Schwarzrheindorf

Am Beueler Deichvorland, in Höhe zwischen Arnoldstraße und Wolfsgasse, lässt das Amt für Stadtgrün gerade standortgerechte Sträucher und heimische Bäume pflanzen.

Es entsteht eine Streuobstwiese mit insgesamt 24 Obstbäumen alter heimischer Sorten auf der gut zwei Hektar großen Freifläche. Unter anderem sind es der Rheinische Bohnapfel, die Hauszwetschge und der Winterglockenapfel. Außerdem werden an der nördlichen und südlichen Grenze der Fläche artenreiche Feldgehölze gepflanzt, um Insekten und Vögeln Nahrung und Nistplätze zu bieten. Somit dienen die Pflanzungen der ökologischen Aufwertung der Fläche und tragen zur Förderung der Biodiversität städtischer Freiflächen bei.

Die Arbeiten sollen bis Ende März abgeschlossen sein. Die Kosten betragen rund 31.000 Euro.

Foto © Georg Scheidgen