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Bewerbungsphase: Physik, Astronomie und Meteorologie für Schüler

20 Interessierte erhalten an der Universität Bonn Einblicke in Studium und Forschung

Einblicke in Physik, Astronomie und Meteorologie können 20 Oberstufenschüler bei der siebten Schülerakademie Physik/Astronomie der Universität Bonn in der ersten Woche der nordrhein-westfälischen Sommerferien von 15. bis 19. Juli 2019 erhalten. Interessierte können sich noch bis 1. Mai bewerben.

Für Studienanfänger ist es eine große Herausforderung, sich im Uni-Alltag zu Recht zu finden. Eine Woche in der Bonner Physik, Astronomie und Meteorologie zeigt den Schülern, die kurz vor oder nach dem Abitur stehen, wie ein Studium an der Universität Bonn aussehen könnte und welche Perspektiven sich nach dem Studium ergeben.

Die Woche besteht aus einer bunten Mischung aus Vorträgen, eigenem Experimentieren, Laborführungen und Exkursionen, um den Teilnehmern Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete zu geben. So beschäftigen sich die Schüler an den ersten beiden Tagen mit modernen, optischen Methoden zur Manipulation von Quantenobjekten und mit theoretischer Physik. Am Mittwoch sind die Schüler zu Gast beim Meteorologischen Institut, wo eine Radiosonde gestartet wird, um deren Daten unter dem Gesichtspunkt atmosphärenphysikalischer Fragestellungen auszuwerten.

Am Astropeiler Stockert in der Eifel können dann die Teilnehmer am nächsten Tag selbst die Teleskope bedienen, um die 21-Zentimeter-Linie des atomaren Wasserstoffs im Universum zu vermessen. Zum Abschluss der Schülerakademie bekommen die Schüler im Rahmen einer Teilchenphysik-Masterclass die Gelegenheit, bei der Analyse von aktuellen Daten des ATLAS-Experiments am CERN nach dem Higgs-Teilchen zu suchen.

Die Bonner Schülerakademie findet seit 2013 jährlich mit finanzieller Unterstützung der Bonner Stiftung für Physik und Astronomie statt und hat in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer dazu motiviert, ihr Physikstudium an der Universität Bonn aufzunehmen. Die Bewerbung für die diesjährige Schülerakademie ist bis zum 1. Mai 2019 möglich.

Kontakt:

Dr. Bettina Bantes

Physikalisches Institut

Universität Bonn

Tel. 0228/73 2363

E-Mail: bantes@physik.uni-bonn.de

 

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©Universitätsklinikum Bonn (UKB)/F. J. Saba

Hand in Hand für herzkranke Kinder

Stiftung kinderherzen Bonn feiert 5-jähriges Jubiläum im neuen Eltern-Kind-Zentrum auf dem Venusberg

„Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ Wie viel Wahrheit in diesem Satz von Henry Ford steckt, zeigte sich bei der Jubiläumsveranstaltung der Stiftung kinderherzen Bonn. Freunde und Weggefährten feierten in den Räumlichkeiten des zukünftigen Eltern-Kind-Zentrums (ELKI) des Universitätsklinikums Bonn auf dem Venusberg.

Als die junge Stiftung 2014 aus der Taufe gehoben wurde, gab es zunächst nur einen kleinen Unterstützerkreis. In den letzten fünf Jahren ist dieser rasant gewachsen. Ob Unternehmen, Prominente oder Privatpersonen – sie alle unterstützen das Wirken für herzkranke Kinder aus Bonn und der Region mit viel Herzblut und Kreativität.

Von Anfang an eng an der Seite der Stiftung waren der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) Prof. Wolfgang Holzgreve im Allgemeinen und im Besonderen die Abteilung für Kinderkardiologie des Zentrums für Kinderheilkunde unter der Leitung von Professor Johannes Breuer. „Wir sind beeindruckt vom Engagement der Unterstützer der Stiftung – dank ihrer Hilfe erhalten viele Kinder die Möglichkeit, einer exzellenten spezialisierten und schonenden Kinderherzbehandlung am Universitätsklinikum Bonn“, so Prof. Holzgreve.

Improvisations-Theater mit Margie Kinsky und Ashok Sridharan

Freunde und Unterstützer der gemeinnützigen kinderherzen erhielten am gestrigen Abend einen exklusiven Einblick in das neue Eltern-Kind-Zentrum auf dem Venusberg (ELKI), das schon bald als eine der modernsten und größten Einrichtungen seine Pforten öffnet. Auf knapp 12.000 Quadratmetern bietet das neue Klinikgebäude eine lückenlose Behandlungskette von der vorgeburtlichen Medizin über die Entbindungund die Neugeborenenversorgung inklusive potentiell notwendiger OPs bis hin zur Behandlung von Jugendlichen Platz. Zudem ist das Gebäude über eine Brücke direkt mit der Frauenklinik verbunden.

kinderherzen-Botschafterin Margie Kinsky ließ es sich nicht nehmen, die Besucher spielerisch auf eine Reise durch fünf Jahre Engagement für herzkranke Kinder zu nehmen. Ihr Improvisations-Theater gemeinsam mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan sorgte für viel Heiterkeit und Begeisterung.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung des hochmodernen Hybrid-OP-Saals durch den Kardiologen Prof. Johannes Breuer und den Herzchirurgen Privatdozent Dr. Georg Daniel Dürr. Der Hybrid-OP, der durch die Unterstützung der kinderherzen maßgeblich mitfinanziert wurde, ermöglicht minimal-invasive und schonende Behandlungen für kleine Herzpatienten. „Durch Hybrid-Operationen werden bestimmte Eingriffe überhaupt erst möglich.
Entscheidend ist hierbei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Kinderkardiologen und Kinderherzchirurgen“, so Breuer.
Emotional wurde es, als “Herzkind“ Summer zusammen mit ihren Eltern ihre ganz persönliche Herzgeschichte erzählte. Das neunjährige Mädchen wurde 2015 erfolgreich an ihrem kleinen Herzen im Bonner Kinderherz-Zentrum operiert.

Give Me Five Jahres-Aktion für herzkranke Kinder

Am Ende des Abends blickten Geschäftsführer Jörg Gattenlöhner und Stefanie Heckeroth, Leitung der Stiftung kinderherzen Bonn, begeistert in die Runde: „Wir sind überwältigt davon, wie viele Freunde gemeinsam mit uns unser Jubiläum feiern. Das ist toll!“ Gleichzeitig animiert sie Bonnerinnen und Bonner dazu, Teil der Aktion „Give Me Five“ zu werden. Fünf gute Taten für herzkranke Kinder bis zum Ende des Jahres. Interessierte können sich bei den kinderherzen melden und bekommen Inspiration, auf welchen Wegen geholfen werden kann.

Informationen über die Arbeit der Stiftung unter www.kinderherzen-Bonn.de

Spendenkonto Stiftung kinderherzen Bonn
IBAN: DE15 3804 0007 0306 3062 01
BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: „Give Me Five für Herzkinder“

Über die Stiftung kinderherzen Bonn

2014 wurde die Stiftung kinderherzen Bonn unter dem Dach der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. gegründet. In diesem Jahr feiert Sie unter dem Motto „Give Me Five“ ihr fünfjähriges Jubiläum. Getreu der Devise „Für Kinder. Für Bonn. Von Herzen“ setzte sich unsere Stiftung für lebensrettende Maßnahmen für herzkranke Kinder in Bonn und der Region ein.
Eine unserer vorrangigen Aufgaben ist es, den für Herzkinder so wichtigen Umzug des Kinderherzzentrums Bonn in das moderne Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) auf dem Bonner Venusberg, nach Kräften zu fördern und zu unterstützen. Das ELKI wird ein Leuchtturm der Hoffnung: Eines der modernsten Zentren in Deutschland. Wir binden prägende regionale Institutionen wie die Abteilung Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn und die Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e.V. aktiv
in unser Wirken ein. Wir begleiten Maßnahmen herzmedizinischer Forschung und Entwicklung, die das Leben herzkranker Kinder retten und ihre Lebensqualität steigern.
Der stetige Ausbau der optimalen Ausstattung, qualitativ hochwertige Therapiemaßnahmen und Betreuungsangebote gehört zu den Zielen unseres lokalen Engagements. Dadurch erreichen wir eine Verbesserung des Versorgungsniveaus sowie der Genesungschancen unserer kleinen Herzpatienten.

 

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AzubiTicket für ganz NRW wird ab dem 01. August eingeführt

Zu Jahresbeginn haben das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die NRW-Verkehrsverbünde und -Aufgabenträger die Einführung eines landesweiten AzubiTickets vereinbart. Mit Start des Ausbildungsjahres am 1. August 2019 können Auszubildende, die ein AzubiTicket des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) im Abo haben, mit einem Zuschlag von monatlich 20 Euro landesweit die Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs nutzen. Damit kostet das landesweit gültige AzubiTicket im VRS-Raum monatlich 80,70 Euro.

Die Gremien des VRS haben in ihren aktuellen Sitzungen die Rahmenbedingungen für das landesweite AzubiTicket beschlossen. Damit ist der Weg für die Einführung im Verbundraum frei. Sämtliche Inhaber eines AzubiTickets sind berechtigt, den Zuschlag für die landesweite Gültigkeit ihres Tickets zu erwerben. Bafög-beziehende Meisterschülerinnen und -schüler sowie Beamtenanwärterinnen und –anwärter des einfachen und mittleren Dienstes gehören jetzt auch zum Kreis der Berechtigten für das AzubiTicket und damit auch des NRW-AzubiTickets. Das AzubiTicket gilt dann auch für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Bereich des WestfalenTarifs. Das Land fördert den Zuschlag 2019 mit zwei Millionen Euro. Für das Jahr 2020 sind 4,9 Millionen Euro NRW-Fördermittel eingeplant.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir den Auszubildenden dank der jetzt vom Land NRW bereitgestellten finanziellen Mittel ein so attraktives Ticketangebot machen können. Damit können wir nun auch der Zielgruppe der Azubis ein landesweites Angebot ermöglichen“, sagt VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.

Voraussetzung für das landesweite AzubiTicket waren jeweils verbundweit gültige Tickets für Auszubildende in den NRW-Verkehrsverbünden. Mit seinem verbundweit gültigen AzubiTicket hat der VRS bereits im August 2017 die Basis für das NRW-weite Angebot geschaffen. Seitdem profitieren die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden im VRS-Raum von deutlichen Mobilitätsvorteilen und einem reduzierten Ticketpreis. Seit dem Start verzeichnet der VRS steigende Absatzzahlen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 211.000 AzubiTickets verkauft. „Wir sind überzeugt davon, dass die landesweite Gültigkeit die Attraktivität des AzubiTickets weiter steigern wird. Seit der Einführung des neuen Ausbildungstickets im VRS hat sich der zuletzt negative Trend bei den Absatzzahlen ins Gegenteil umgekehrt“, so Michael Vogel.

Glücklicher Ausgang bei Küchenbrand in Bonn-Auerberg

Bonn-Auerberg, Pariser Straße, 28.03.2019 21:31 Uhr

Feuerwehr und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn wurden am heutigen Abend zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Die Küchenzeile einer Wohnung im 1. Obergeschoss brannte. Der schlafende Bewohner wurde durch einen Heimrauchmelder in seiner Wohnung geweckt und konnte die verrauchten Räume unverletzt verlassen. Zwei Katzen blieben ebenfalls unverletzt.

Das Feuer konnte von einem Trupp der Bonner Feuerwehr gelöscht werden. Aufgrund von Lüftungsschächten, die die einzelnen Wohnungen miteinander verbinden, mussten neben der Brandwohnung auch darüberliegende Wohnungen auf Raucheintrag kontrolliert werden.

Im Einsatz waren ein Rettungswagen, der Führungsdienst und die Löscheinheit der Feuerwache 1 sowie die Löscheinheit Rheindorf der Freiwilligen Feuerwehr.(ots)

Heiderhof: Unbekannte entwenden Schmuck bei Wohnungseinbruch

Unbekannte brachen am Mittwoch (27.03.2019) zwischen 18:00 Uhr und 20:30 Uhr in ein Reihenhaus im Weißdornweg auf dem Heiderhof ein.

Zur Tatzeit gelangten die Einbrecher in den rückwärtigen Garten des Hauses und hebelten ein Fenster auf. Im Haus wurden die Räume gezielt nach geeignetem Diebesgut durchsucht. Anschließend flüchteten die Täter mit erbeutetem Schmuck unbemerkt vom Tatort.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen? Ihre Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 34 unter der Rufnummer 0228/15-0 entgegen.(ots)

© Screenshot: Martin Monschau/Uni Bonn

Digitales Fenster zur Erdgeschichte – Spannende App für jeden Forscher

Forscher der Uni Bonn entwickeln mit OutcropWizard eine Geologie-App. Förderung durch Tschira-Stiftung

Wer mehr über die Vergangenheit unseres Planeten erfahren will, sollte Aufschlüsse besuchen. Darunter verstehen Geologen zum Beispiel Steinbrüche, Böschungen oder Gruben, an denen das anstehende Gestein ohne störenden Pflanzenbewuchs gut zu erkennen ist. Dort lässt sich viel darüber erfahren, ob sich vor Millionen Jahren etwa ein Flachmeer ausgebildet hatte oder ein heute längst erloschener Vulkan ausbrach. Dank der kostenlosen App „OutcropWizard“, die von Geologen der Universität Bonn entwickelt wurde, lassen sich die Sehenswürdigkeiten nun auch mit dem Smartphone bequem von der heimischen Couch aus oder vor Ort aufsuchen. Die Klaus-Tschira-Stiftung fördert die Weiterentwicklung mit mehr als 71.000 Euro.

„Wir erhoffen uns, insbesondere auch junge Menschen anzusprechen, die das Smartphone als primäre Informationsquelle nutzen“, sagt Projektleiter Dr. habil. Gösta Hoffmann vom Institut für Geowissenschaften und Meteorologie der Universität Bonn. Die Vorteile im Vergleich zu traditionellen Medien seien die Navigationsfunktion, die Einbindung aktueller Forschungsergebnisse sowie die Möglichkeit, die Inhalte in verschiedenen Sprachen anzubieten. „Wir planen, die App in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Geoparks in Deutschland zu implementieren“, ergänzt Edouard Grigowski vom Projektteam.

Die App wurde zunächst in einer Masterarbeit programmiert, nun soll sie weiterentwickelt werden. Die Klaus-Tschira-Stiftung fördert das Vorhaben ein Jahr lang mit mehr als 71.000 Euro. Die Android-Applikation OutcropWizard kann über den PlayStore kostenlos heruntergeladen werden. Sie ermöglicht dem Nutzer, selbstständig und interaktiv geowissenschaftliche Sehenswürdigkeiten zu erkunden und die Routen zu planen. Wenn man den Ort besuchen will, kann einen das Smartphone navigieren – und zwar auch bei Wanderungen in unübersichtlichen Wäldern.

 

Übersichtskarte der Sehenswürdigkeiten

In einer Übersichtskarte sind deutschlandweit die Aufschluss-Punkte markiert. Mit einem Klick erscheint zum Beispiel der Name der Lokalität, die Gesteinsart und die Alterseinstufung. Darüber hinaus lassen sich Bilder, dreidimensionale Modelle, Fossilfunde und weitere Informationen zu den Aufschlüssen aufrufen. Die Nutzer können die Einträge auch bewerten. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel keine zugewachsenen oder zugebauten Aufschlüsse in der Datenbank verbleiben.

Die App befindet sich im Aufbau. „Interessierte können auch selbstständig Informationen und Bilder hochladen und damit das Informationsangebot vervollständigen“, sagt Martin Monschau von der Projektgruppe. Über die Kommentarfunktion können die Nutzer darüber hinaus auch zu einem offenen Diskurs beitragen. Für das Vorhaben konnten bereits der Geopark Vulkaneifel und die Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung gewonnen werden. Die App soll demnächst auch für das Apple-Betriebssystem erweitert werden.

© Foto: Eva Maria Peters/Uni Bonn
Geologische Sehenswürdigkeiten auf unserem Planeten stellt die App OutcropWizard vor. Das Erdballmodell umtanzt das Entwicklungsteam aus (von links) Edouard Grigowski, Dr. Gösta Hoffmann und Martin Monschau.

Bildrechte© Screenshot: Martin Monschau/Uni Bonn & Eva Maria Peters/Uni Bonn

Foto-Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Zwei bislang unbekannte Männer sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verdächtig, am 14.03.2019 zwischen 01:36 Uhr und 03:18 Uhr in eine Spielothek in der Beueler Hermannstraße eingebrochen zu sein. Am Vorabend waren sie in dem Lokal zu Gast und wurden beim Betreten von einer Kamera videografiert. Im Tatzeitraum wurden dann mehrere Spielautomaten aufgebrochen und das darin befindliche Bargeld gestohlen.

Da die weiteren Ermittlungen bislang nicht zur Identifizierung der Personen geführt haben, wird nun auf richterlichen Beschluss ein Bild der Tatverdächtigen veröffentlicht. Beide werden darüber hinaus als italienischsprachig beschrieben.

Wer Angaben zur Identität der Personen oder weitere Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, setzt sich bitte mit dem Kriminalkommissariat 34 unter der Rufnummer 0228/15-0 in Verbindung.(ots)

Polizei fahndet nach mutmaßlichen Einbrechern

 

Baustelle © pixabay / kalhh

Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule beginnt

Das Städtische Gebäudemanagement Bonn beginnt Ende März 2019 mit der Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule in Röttgen. Die dreizügige Grundschule (Baujahr 1962) besteht aus fünf Gebäudeteilen mit einer angrenzenden Turnhalle. Außerdem sind in einem provisorischen Containerbau vier zusätzliche Klassenräume untergebracht.

Vier der Bestandsgebäude, die über insgesamt 13 multifunktional nutzbare Klassenräume verfügen, werden umgebaut und energetisch sowie brandschutztechnisch saniert: Die Dächer werden erneuert, die Fassaden gedämmt und die Fenster ausgetauscht. Darüber hinaus werden abgehängte Akustikdecken sowie neue Brandschutztüren eingebaut und die Sonnenschutzelemente erneuert. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen, der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut und die Turnhalle mit dem angeschlossenen Umkleidetrakt saniert.

Erweiterungsneubau

Für einen eingeschossigen Gebäudeteil ist nach eingehender Prüfung eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich. Dieser soll daher abgerissen werden. Um die durch das Raumprogramm vorgegebenen 21 multifunktionalen Klassenräume zu schaffen, wird ein Neubau als Ersatz für den abzureißenden Gebäudeteil und den vorhandenen Containerbau realisiert. In diesem Erweiterungsneubau (entspricht der Qualität eines KfW Effizienzhauses 55 mit Pas­sivhauskomponenten) werden der Schule acht Klassenräume, Sanitäranlagen sowie Nebenräume zur Verfügung stehen.

Im Zuge des Erweiterungsneubaus und der Sanierung der Bestandsgebäude werden als temporärer Ersatz für die zu bearbeitenden Bereiche Containerklassen errichtet.

Barrierefreiheit

Die Planung erfolgte in Abstimmung mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, die Einrichtung erhält eine behindertengerechte Toilette. Die Barrierefreiheit des Ober­geschosses wird durch einen Aufzug gewährleistet. Im Bestand wird die Barrierefreiheit weitestgehend verbessert, indem der Erweiterungsneubau barrierefrei an zwei vorhandene Gebäudeteile angebunden und mit einem Aufzug versehen wird. Die Höhendifferenzen werden über barrierefreie Verbindungsgänge überwunden.

Der Neubau wird grundsätzlich statisch für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet, und der Einbau von Nisthilfen wird bei der Planung der Fassade berücksichtigt.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 10,74 Millionen Euro. Die Planung hatte die Bezirksvertretung Bonn am 27. Juni 2018 beschlossen.

 

Bildrechte© pixabay / kalhh

©Nicolai Thyssen

Pützchens Markt: Verbesserungen für die Marktschule

In einem weiteren Gespräch an der Marktschule sind am Montag, 18. März 2019, die im Herbst vereinbarten Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Schule bei Pützchens Markt konkretisiert worden. Sie sollen sicherstellen, dass der Schulbetrieb nach der Traditionskirmes ohne Beanstandung wieder aufgenommen werden kann.

Marktleiter Harald Borchert zog ein durchweg positives Fazit des Gesprächs: „Ich freue mich, dass wir in konstruktiver Atmosphäre in vielen Punkten Einvernehmen darüber erzielt haben, wie wir die Situation für die Marktschule verbessern können. Die Schule ist während Pützchens Markt als Leitstelle für Polizei, Stadtordnungsdienst, Feuerwehr und Rettungsdienst unverzichtbar. Aber es ist völlig klar, dass sie in einem besseren Zustand übergeben werden muss, als dies im vergangenen Jahr bedauerlicherweise der Fall war.“

Am Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Fachämter der Stadt Bonn (Marktamt, Stadtordnungsdienst, Schulamt, Gesundheitsamt und Städtisches Gebäudemanagement – SGB), der Schulleitung, der Jugendfarm als Trägerin der OGS an der Marktschule, der Elternschaft und der Polizei Bonn teil.

Lösungen für Schulgebäude und Außengelände

Um den Reinigungsstandard zu verbessern, sind mehrere Dinge vorgesehen: Bei einer Begehung vor Beginn des Jahrmarktes werden Gesundheitsamt, SGB, Marktamt und Schulleitung gemeinsam den Status quo aufnehmen und Bereiche definieren, die einer besonderen Aufmerksamkeit und Reinigung bedürfen. Dazu wird der bereits bestehende Hygieneplan für die Schule entsprechend erweitert.

Bei einer Abschlussbegehung am Mittwochnachmittag nach der Kirmes sollen die Reinigungsarbeiten überprüft werden. Hierbei wird auch festgelegt, wo eventuell noch nachgebessert werden muss oder desinfizierende Maßnahmen nötig sind. Außerdem soll die beauftragte Reinigungsfirma auch während Pützchens Markt ständig erreichbar sein, um bei Bedarf Bereiche sofort reinigen zu können.

Auch das Außengelände der Schule soll sauberer übergeben werden. Deshalb wird es auch hier vor und nach der Veranstaltung jeweils Begehungen geben. Dabei werden Stadt und bonnorange den Reinigungsaufwand festlegen und abschließend das Ergebnis kontrollieren.

Um Beete, Sandkasten und Wiese im Außengelände zu schützen, werden sie mit Bauzäunen abgetrennt. Der hintere Bereich des Schulhofes soll stärker ausgeleuchtet und sowohl vom Stadtordnungsdienst als auch von der Polizei stärker im Hinblick auf Wildpinkler kontrolliert werden.

Schulweg wird besser gesichert

Außerdem haben sowohl der Stadtordnungsdienst als auch die Polizei zugesagt, den Schulweg der Kinder während des Kirmesaufbaus in der Woche vorher mit mehr Personal als bislang zu sichern. Dies hatten sich die Eltern gewünscht, damit die Kinder auch während der besonderen Verkehrssituation in der Aufbauphase auf dem Pützchens-Markt-Gelände gefahrlos zur Schule gelangen können.

Erfolg soll Ende des Jahres überprüft werden

In einem weiteren Gespräch Ende des Jahres wollen die Beteiligten klären, inwieweit die jetzt vereinbarten Regelungen erfolgreich waren oder ob sie für die Folgejahre angepasst werden müssen.

© Bundesstadt Bonn, Foto: Kristina Buchmiller

Rheinauensee: Gewässerexperten erstellen Sanierungskonzept

Der Rheinauensee soll grundlegend saniert werden. Da der Zustand des Sees sich in den vergangenen Jahren verschlechtert hat und verschiedene kurzfristige Einzelmaßnahmen nicht zu einer längerfristigen Verbesserung führten, hat die Stadt Bonn ein externes Büro damit beauftragt, umfassende Untersuchungen als Grundlage für ein Sanierungskonzept zu erstellen. Bei einem Pressegespräch in der Rheinaue am Mittwoch, 20. März 2019, erläuterten die Gewässerexperten und die Stadt ihr Vorgehen.

Vor allem die sich immer wieder stark vermehrenden Algen und das Tiersterben im vergangenen Sommer machen aus Sicht der Stadt eine grundlegende Sanierung des 15 Hektar großen Sees unumgänglich. Um eine langfristig wirksame Lösung zu finden, müssen zunächst die Ursachen der Probleme grundlegend untersucht werden. Auf der Basis der über einen längeren Zeitraum ermittelten Daten werden die Fachleute des beauftragten Büros lanaplan aus Nettetal ein Sanierungskonzept erstellen.

Lanaplan-Geschäftsführer Dr. Klaus van de Weyer erläuterte, warum es aus Expertensicht keine Alternative zu einem solchen Vorgehen gibt: „Die Ursachen für die Probleme im Rheinauensee sind vielschichtig. Es ist davon auszugehen, dass viele verschiedene Faktoren zusammenwirken. Es gibt auch nicht die eine Ursache für die verendeten Tiere im vergangenen Sommer. Ohne ausreichende Kenntnis über die tatsächlichen Verhältnisse im See, ist es nicht seriös, Maßnahmen zur Sanierung vorzuschlagen.“

Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün, ergänzte: „Als öffentliche Verwaltung dürfen wir kein Geld für vermeintlich schnelle Lösungen auszugeben, die am Ende nicht oder nicht dauerhaft wirksam sind.“ Das heiße aber nicht, dass die Stadt untätig sei. „Sollten sich in der Phase der Datenerhebung Maßnahmen als notwendig oder sinnvoll erweisen, um etwa den See zu stabilisieren, können wir diese in Absprache mit den Experten auch kurzfristig umsetzen.“

Trotz allem sei nicht ausgeschlossen, dass auch in diesem Sommer – insbesondere wenn er vergleichbar heiß wird wie im vergangenen Jahr – wieder Tiere im Rheinauensee verendeten, so van de Weyer. „Eine Garantie, dass dies nicht passiert, kann niemand geben.“

Warum Wassertemperatur, Sauerstoff- und Phosphorgehalt wichtig sind

 

Von März bis September wollen die Fachleute Werte zu 16 verschiedenen Parametern ermitteln. Dazu zählen unter anderem auch Untersuchungen von Fischen und pflanzlichen Kleinlebewesen. Gemessen wird an fünf Terminen an unterschiedlichen Stellen des Sees, unter anderem im freien Wasser der einzelnen Seeteile, am Boden des Gewässers sowie an den Zu- und Abläufen. Beispielhaft erläuterten sie, warum Kenntnisse darüber für die Beurteilung der Verhältnisse im Rheinauensee wichtig sind.

Beispiel Sauerstoff: Geringe Sauerstoffgehalte im Wasser können zu Fischsterben führen und kommen somit als eine der Ursachen für das Geschehen im vergangenen Sommer in Frage. Außerdem können sie die Entwicklung von Toxin bildenden Clostridien begünstigen. Clostridien sind Bakterien, die den Giftstoff bilden können, der zu Botulismus führt. Botulismus konnte bei Analysen im vergangenen Jahr mit an Sicherheit grenzender  Wahrscheinlichkeit als Todesursache bei sechs Wasservögeln am Rheinauensee nachgewiesen werden. Schließlich kann zu wenig Sauerstoff im Wasser auch die Lösung von Phosphor aus dem Boden (Sediment) fördern.

Beispiel Phosphor: Ein hoher Phosphor-Gehalt hat vielfältige Auswirkungen auf ein Gewässer. So fördert er unter anderem das Wachstum von Wasserpflanzen und Algen inklusive Blaualgen. Blaualgen können ebenfalls zu Vergiftungserscheinungen bei Tieren führen.

Beispiel Temperatur: Eine hohe Wassertemperatur sorgt unter anderem auch dafür, dass Wasserpflanzen und Algen sich gut entwickeln können. Sie fördert außerdem ebenfalls die Rücklösung von Phosphor aus dem Boden.

Fütterungsverbot soll Bestand regulieren

Als Reaktion auf die Probleme im Sommer 2018 hat die Stadt auf der der Vogelinsel vorgelagerten Rasenfläche das Mähen eingestellt, um hier einen Vegetationsstreifen entlang des Ufers wachsen zu lassen. Damit sollen die Gänse, die kurzrasige Uferflächen mit freiem Seeblick auf die Wasserfläche bevorzugen, um sich schnell zurückziehen zu können, von dort vertrieben werden.

Denn die zum Wasser hin abfallende Wiese war sehr stark mit Exkrementen verunreinigt, die bei Starkregenfällen in den See gespült werden. Die Zersetzung dieser organischen Stoffe führt ebenfalls dazu, dass der Sauerstoffgehalt im See sinkt. Bis das Ufer gegenüber der Vogelinsel hoch genug bewachsen ist, um diese Funktion erfüllen zu können, soll dort ein hüfthoher “ Zaun“ als Barriere zum See errichtet werden.

Anfang März ist zudem ein Fütterungsverbot für Wasservögel im gesamten Stadtgebiet in Kraft getreten. Damit soll erreicht werden, dass sich die Zahl der Tiere wieder auf ein für den See verträgliches Maß einpendelt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt Schilder am Rheinauensee aufgestellt, um die Bürgerinnen und Bürger über die negativen Folgen der Fütterung aufmerksam zu machen. Aufgrund des Fütterungsverbots können nun auch Bußgelder verhängt werden.

 

Bildrechte© Bundesstadt Bonn, Foto: Kristina Buchmiller