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Beim Mathematikwettbewerb in Bulgarien hat das Team der Uni Bonn den 2. Platz erreicht.

Bonner Universität bei weltweitem Mathematikwettbewerb

Auch exzellente Einzelwertungen für die sechs Mathematik-Studierenden des Bonner Uni-Teams

Bei der diesjährigen International Mathematics Competition for University Students (IMC) in Blagoevgrad (Bulgarien) kam das Team der Universität Bonn auf Platz 2 und war damit das weltweit erfolgreichste Uni-Team. Nur die Nationalmannschaft aus Israel war besser.

Das Team der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, mit Ferdinand Wagner (Rang 6, 1. Preis), Adrian Riekert (Rang 9, 1. Preis), Tim Santens (Rang 19, 1. Preis), Martin Drees (Rang 84, 1. Preis), Sebastian Meyer (Rang 93, 2. Preis) und Federica Bertolotti (Rang 240. 3. Preis) erzielte auch in der Einzelwertung herausragende Platzierungen.
Der Rang gibt stets die Platzierung der einzelnen Person an. Die Preise: Wenn die jeweils erzielten Punktzahlen feststehen, werden die Punktegrenzen gezogen und so die Preisstufen gebildet. So erzielten schließlich vier der sechs Team-Mitglieder einen ersten Preis.
Hinter dem Team der Universität Bonn landeten die Nationale Forschungsuniversität HSE in Moskau und die University of Cambridge auf den weiteren Plätzen. Der internationale Mathematikwettbewerb findet seit 1994 jährlich statt. In diesem Jahr nahmen über 360 Studierende teil – so viele wie noch nie.

Mathe macht überall Spaß

Vor Ort unterstützt wurde das Team vom Hausdorff Center for Mathematics (HCM), einem der sechs Exzellenzcluster der Universität Bonn. Lars Munser, der Betreuer des Bonner-Mathe-Teams, findet, dass „dieser Erfolg gar nicht auf unserer Agenda stand“ und jetzt „alle um so mehr stolz“ macht. Ob sich jetzt was ändert, werde er jetzt immer wieder gefragt: „Wir repräsentieren die Uni Bonn bei Wettbewerben wirklich sehr gern, aber morgen geht das Studium eigentlich so weiter wie bisher – und Mathe macht halt überall Spaß.“

Pressemitteilung © Uni Bonn,
Bild © pixabay / Robert-Owen-Wahl

Internationales Studieren und Lernen in Bonn

International learning

Der Bonner spricht nicht nur rheinisch: Von Tagalog bis Wolof – in der UN-Stadt Bonn leben Menschen aus vielen Staaten und entsprechend vielfältig präsentiert sich auch das Angebot an Bildungseinrichtungen.

Erschienen in Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019

Von einem Schüler-Lehrer-Verhältnis von acht zu eins dürfte man an den meisten Bildungseinrichtungen nur träumen. In der Bonn International School BIS ist es hingegen Realität. Die ehemalige Bundeshauptstadt hat als Sitz der Vereinten Nationen und vieler weiterer Institutionen mit internationalem Bezug wie Deutscher Welle, Internationalem Paralympischen Komitee oder einer Vertretung der Europäischen Kommission einen hohen Anteil sogenannter Expats: Das sind internationaler Fachkräfte, die für einen bestimmten Zeitraum am Rhein leben und arbeiten.

Für ihre Kinder suchen die selbstverständlich eine Schule, deren Abschluss möglichst überall auf der Welt anerkannt wird und da bietet sich unter anderem die BIS an. Die Godesberger Schule entstand 1997 aus der Zusammenlegung der Bonn American Elementary School, der Bonn American High School und der British High School. Heute umfasst die BIS Vorschule, Grundschule sowie zwei Sekundarstufen und gehört zu den nur rund 60 internationalen Schulen auf der ganzen Welt, deren Ausbildungsprogramme von der International Baccalaureate Organisation (IBO) in Genf anerkannt sind. Aktuell besuchen rund 700 Schüler zwischen drei und 19 Jahren, die aus 75 Staaten stammen und über vierzig Sprachen sprechen die BIS.

Aber auch die erwachsenen Expats haben besondere Bedürfnisse: Die meisten können sich außer in ihren jeweiligen Muttersprachen fast durchgängig auf Englisch verständigen; viele wünschen sich aber schon, sich die Sprache ihres Gastgeberlandes so schnell wie möglich zu erschließen. Entsprechend ausgerichtet ist das breite Angebot an Sprachschulen in der Bundesstadt. „Im Zentrum des Interesses steht Deutsch als Fremdsprache, gefolgt von Angeboten zur Verbesserung der Englisch-Kenntnisse“, weiß Mirna Homsi, die in der Innenstadt die Sprachschule Bonnlingua betreibt. Denn bei so
vielen internationalen Arbeitgebern bleibt es nicht aus, dass auch die deutschsprachigen Fachleute ständig an ihrer Fremdsprachenkompetenz feilen müssen. Und da rangiert Englisch nach wie vor an der Spitze der Beliebtheitsskala, erst danach folgen mit deutlichem Abstand Französisch und Spanisch. Trotz eines gewissen Hypes um Arabisch oder Chinesisch:
Im Angebot der Sprachschulen sind die beiden Idiome, genau wie das
Japanische, nach wie vor krasse Außenseiter. Englisch hingegen wird auch in den deutschen Dax-Konzernen wie Telekom oder Deutsche Post DHL immer wichtiger.
Ach ja – bevor wir es vergessen: Tagalog ist die am weitesten verbreitete Sprache auf den Philippinen und Wolof wird von über drei Millionen Menschen gesprochen, die überwiegend im Senegal, aber auch in Gambia und Mauretanien leben.


Bonn does not just speak Rheinisch: From Tagalog to Wolof –

people from many countries live in the UN city of Bonn, and the range of educational institutions is correspondingly diverse.

From a student-teacher ratio of eight to one, one should only dream of most educational institutions. On the other hand, it is a reality at Bonn International School BIS. As the seat of the United Nations and many other institutions with international connections, such as Deutsche Welle, the International Paralympic Committee or a representative of the European Commission, the former capital city has a high proportion of so-called expats: These are international specialists who live and work on the Rhine for a certain period of time.

Of course, they are looking for a school for their children, whose degree is recognized as far as possible around the world, and among these is the BIS. The Godesberg School was formed in 1997 from the merger of Bonn American Elementary School, Bonn American High School and British High School. Today, the BIS comprises preschool, elementary and two secondary schools and is one of only 60 international schools in the world whose training programs are recognized by the International Baccalaureate Organization (IBO) in Geneva. There are currently around 700 students between the ages of three and 19 who come from 75 countries, and more than forty languages are spoken at the BIS.

But even the adult expats have special needs: Most are able to communicate almost entirely in English, except in their native languages; Many, however, already wish to tap into the language of their host country as quickly as possible. The broad range of language schools in the federal city is correspondingly oriented. „The focus is on German as a foreign language, followed by offers to improve English skills,“ says Mirna Homsi, who runs the Bonnlingua language school in the city centre. After all, with so many
international employers it is not enough that German-speaking professionals also constantly must work on their foreign language skills. And English is still at the top of the popularity scale, followed by French and Spanish. Despite a certain hype about Arabic or Chinese: In the offer of language schools, the two idioms, just like the Japanese, are still blatant outsiders. English, on the other hand, is becoming more and more important in German DAX companies such as Telekom or Deutsche Post DHL.

Oh well – before we forget it: Tagalog is the most widely used language in the Philippines and Wolof is spoken by over three million people, most of whom live in Senegal, but also in the Gambia and Mauritania.

Lesen Sie auch Teil 2 unseres Magazins Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019

Bild © BIS

Bonn: Städtische Auszubildende reisten im März 2019 nach New York, um an einer UN-Simulationskonferenz teilzunehmen.

Jetzt bewerben: Ausbildung bei der Stadt Bonn 2020

Viele verschiedene Ausbildungsberufe bietet die Stadt Bonn für das Jahr 2020 an. Ab sofort können sich Interessierte um Ausbildungsplätze in mehreren gewerblich-technischen Berufen und den klassischen Verwaltungsberufen bewerben. Bewerbungsschluss ist am 15. Oktober sowie 31. Dezember 2019.

Rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 250 Auszubildende sind aktuell in der Bonner Stadtverwaltung tätig. Für das Jahr 2020 sucht die Stadt Bonn engagierte und motivierte Nachwuchskräfte für unterschiedliche Ausbildungsberufe. Bewerbungen sind online möglich unter www.bonn-macht-karriere.de. Dort findet man auch nähere Informationen zu den einzelnen Ausbildungsangeboten und der Arbeitgeberin Stadt Bonn.

Ob Hauptschulabschluss oder Abitur – die Ausbildungsmöglichkeiten richten sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger aller Schulformen und mit allen Abschlüssen.

Neben der Ausbildung für zukünftige Verwaltungsfachangestellte und Stadtsekretär-Anwärterinnen und -Anwärter können auch handwerklich Begabte am 1. September 2020 in ihre Lehrzeit starten. Zur Wahl stehen zum Beispiel die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik, als Friedhofsgärtnerin und -gärtner oder Forstwirtin und Forstwirt. Auch die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr als Notfallsanitäterin und -sanitäter mit anschließender Ausbildung als Brandmeisteranwärter in und -anwärter wird wieder angeboten.

Technikinteressierte Schulabsolventinnen und -absolventen haben die Wahl zwischen der Ausbildung zu Geomatikern oder Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Stadtbibliothek. Wer seine Ausbildung mit einem Studium verbinden möchte, hat die Option, eine dreijährige Berufsausbildung zum Vermessungstechniker mit dem Bachelorstudium Vermessung an der Hochschule Bochum zu verbinden.

Stadt bildet bedarfsgerecht aus und bietet Chance auf Übernahme

Die Stadt bildet bedarfsgerecht aus und kann geeigneten Nachwuchskräften meist eine Weiterbeschäftigung anbieten. Im Regelfall bedeutet das ein unbefristetes Arbeitsverhältnis oder ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Damit Kindererziehung oder die Pflege eines Angehörigen einer Ausbildung nicht im Wege stehen, kann sie in nahezu allen Berufen auch in Teilzeit erfolgen. Lediglich die Ausbildungen in den beiden Beamtenlaufbahnen können aktuell nur in Vollzeit angeboten werden. Die Ausbildung in den gewerblich-technischen Berufen kann grundsätzlich auch im Rahmen eines dualen Studiums absolviert werden.

Alle Azubis können ein Jobticket erwerben. Wer einen Blick über den Tellerrand wagen möchte, der kann während seiner Ausbildung ein Europa-Praktikum in einer der mehr als 30 EU-Projektpartnerstädte der Stadt Bonn, wie beispielsweise Barcelona, Danzig, Graz oder Lissabon, absolvieren.

Gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Bonn haben Bewerberinnen und Bewerber, die Teamgeist, Verantwortungsbereitschaft, soziale und interkulturelle Kompetenz, Aufgeschlossenheit gegenüber moderner Technik, Leistungswillen und Kontaktfreude mitbringen. Die Stadt Bonn berücksichtigt Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen in besonderer Weise. Auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt.

Pressemitteilung © Bundesstadt Bonn,
Bild © Kristina Buchmiller/Bundesstadt Bonn

Studieren in Bonn: Uni, Fachhochschule und Hochschule in der Region

Studying on the Rhine

Im vergangenen Jahr feierte die Bonner Universität ihr 200-jähriges Bestehen: Die regionale Hochschullandschaft bietet aber noch eine ganze Reihe von Alternativen.

Erschienen in Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019 

200 Jahre sind ja schon etwas: Am 18. Oktober 1818 unterzeichnete König Friedrich Wilhelm III. von Preußen die Gründungsurkunde der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Auf den Tag genau 200 Jahre nach dem historischen Datum feierte die Bonner Uni ihren Geburtstag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und vielen hochrangigen Vertretern des öffentlichen Lebens und der Wissenschaft aus dem In- und Ausland. Grund zum Feiern gab es aber nicht nur wegen des Jubiläums: Die Bonner Hochschullandschaft erfreut sich eines exzellenten Rufs und nur knapp einen Monat zuvor war die Universität mit sechs geförderten Exzellenzclustern bundesweit als erfolgreichste Hochschule aus einem Wettbewerb im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes hervorgegangen. Die Bundesstadt und die Region glänzen aber mit einer Fülle weiterer Akademikerschmieden: Neben der Bonner Alma Mater mit ihren rund 34.000 Studenten komplettieren vier Fachhochschulen das Bildungsangebot in der Region.

Mit den drei Standorten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach, Hennef und Sankt Augustin sowie dem Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz in Remagen bieten gleich zwei staatliche Fachhochschulen die Möglichkeit einen Bachelor oder Master in der Region zu machen. Die Grenzen zwischen den mehr anwendungsorientierten Fachhochschulen und forschungsorientierten Universitäten sind dabei in den vergangenen Jahren immer mehr aufgeweicht worden. Heute kann man an den konsequenterweise nur noch Hochschule genannten Instituten unter bestimmten Umständen sogar promovieren. In Remagen liegt der Schwerpunkt dabei auf den
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Technik.
An den drei Standorten der Fachhochschule kann man Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Technikjournalismus, angewandte Naturwissenschaften oder Sozialpolitik studieren.

Die Internationale Hochschule IUBH in Bad Honnef ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule, die englischsprachige Präsenzstudiengänge, duale deutschsprachige Studienprogramme sowie Fernstudienangebote auf Deutsch und Englisch im Angebot hat. Im Zentrum stehen hier spezielle Angebote aus dem Verkehrs- und Touristikbereich, wie zum Beispiel Aviation Management oder Tourismusmanagement. Die angebotenen Tourismusstudiengänge sind sogar von der Tourismusorganisation der Vereinten Nationen zertifiziert.
Ebenfalls privat und staatlich anerkannt ist die Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter. Sie bietet Studienwilligen die Fachbereiche Architektur, Bildungswissenschaft, Kunsttherapie und Wirtschaft an und ging 1973 aus einer freien, anthroposophisch ausgerichteten Kunststudienstätte hervor.
Bonn University celebrated its 200th anniversary last year, but the regional university landscape offers a whole range of alternatives.

 


200 years are already something: On October 18, 1818 King Frederick

William III signed from Prussia the founding document of the Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. Just 200 years after the historic date, the Bonn University celebrated its birthday with Federal President Frank-Walter Steinmeier and many high-ranking representatives of public life and science from Germany and abroad.
However, there was reason to celebrate not only because of the anniversary: Bonn‘s university landscape enjoys an excellent reputation, and barely a month earlier, the university with six sponsored excellence clusters nationwide emerged as the most successful university from a competition within the framework of the federal excellence strategy. However, the federal state and the region shine with a plethora of other academies: In addition to the Bonn Alma Mater with its approximately 34,000 students, four universities of applied sciences complete the educational offer in the region.

With the three locations of the Bonn-Rhein-Sieg University of Applied Sciences in Rheinbach, Hennef and Sankt Augustin as well as the Rhein-Ahr-Campus of the Koblenz University of Applied Sciences in Remagen, two state universities of applied sciences offer the opportunity to make a Bachelor or Master in the region. The boundaries between the more application-oriented universities of applied sciences and research-oriented universities have been increasingly weakened in recent years. Today, under certain circumstances, you can even do a doctorate at the institutes which are consequently only called universities. In Remagen, the focus is on the economic and social sciences as well as mathematics and technology. At the three locations of the University of Applied Sciences one can study economics, computer science, electrical engineering, mechanical engineering, technical journalism, applied natural sciences or social policy.

The International University of Applied Sciences IUBH in Bad Honnef is a private, state-recognized university of applied sciences, which offers English-speaking residential study programs, dual German-language study programs and distance learning courses in German and English. The focus here is on special offers from the transport and tourism sector, such as aviation management or tourism management. The offered tourism courses are even certified by the United Nations Tourism Organization.
Also, private and state recognized is the Alanus College of Art and Society in Alfter. It offers subjects to the departments of architecture, education, art therapy and economics and emerged in 1973 from a free, anthroposophical oriented art study.

Lesen Sie auch Teil 2 unseres Magazins Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019

9. Auslandsstudienmesse an der Universität Bonn

9. Auslandsstudienmesse: 15. Mai 2019, 11.00–16.00 Uhr in der Aula im Hauptgebäude der Universität Bonn

RAUS AUS DER KOMFORTZONE — REIN INS ABENTEUER!

Worum geht’s? Bei der 9. Auslandsstudienmesse der Universität Bonn erhaltet Ihr ausführliche Informationen rund um die Themen Auslandsstudium und -praktikum. Welche Auslandsprogramme gibt es? Wie finde ich das richtige Stipendium? Wohin kann ich gehen? Und wie organisiere ich ein Praktikum im Ausland? All diese Fragen werden auf der Auslandsstudienmesse beantwortet.

Wer ist vertreten? Es erwarten Euch rund 40 Aussteller mit verschiedenen Schwerpunkten: Von externen internationalen Organisationen wie der DAAD über hochschulinternen Institutionen wie das Sprachlernzentrum bis hin zu internationalen studentischen Hochschulgruppen wie ESN ist alles vertreten. An den Länderständen erhaltet Ihr zudem Informationen aus erster Hand: Outgoings und internationale Studierende berichten über ihre Erfahrungen im Ausland bzw. ihre Heimatländer. Hier könnt Ihr Euch wichtige Tipps und Tricks für die Organisation und Planung Eures eigenen Auslandsabenteuers holen.


→ Weitere Veranstaltungen zum Thema „Beruf und Karriere in Bonn“


Praktikum im Ausland? Auslandserfahrungen kann man nicht nur in Form eines Auslandsstudiums sammeln. Habt Ihr schon einmal über ein Auslandspraktikum nachgedacht? Es bietet Euch die Möglichkeit, wichtige Praxiserfahrungen zu sammeln und gleichzeitig auch noch Euer internationales Profil zu stärken und Fremdsprachenkenntnisse zu erlangen. In einem parallel zur Messe stattfindenden Vortragsprogramm werden Euch nicht nur verschiedene Stipendienprogramme, wie z.B. das Carlo-Schmid-Programm, vorgestellt, sondern Ihr habt auch die Möglichkeit, Euch mit Bonner Studierenden auszutauschen, die selbst ein Auslandspraktikum absolviert haben.

Hier gehts zum offiziellen Programm der Auslandsstudienmesse.

Text © uni-bonn.de
Bild © istockphoto.com, encrier

13. Mai: Universität Bonn feiert „Tag der Waseda Universität“

Zu Ehren ihrer langjährigen Partneruniversität Waseda in Tokio, Japan feiert die Universität Bonn am Montag, 13. Mai 2019, den „Waseda University-Day“. Dazu wird eine 34-köpfige Delegation aus Japan erwartet, die von Waseda-Präsident Prof. Dr. Aiji Tanaka angeführt wird. Beginn der Feierlichkeiten ist um 9 Uhr im Festsaal im Uni-Hauptgebäude. Gäste sind willkommen.

Präsident Tanaka und Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch werden die Feierlichkeiten um 9 Uhr gemeinsam eröffnen. Der an der Waseda-Universität tätige Verwaltungswissenschaftler Prof. Dr. Koichiro Agata, der kürzlich zum Forschungsbotschafter der Universität Bonn ernannt wurde, wird im Anschluss eine Festrede zu den deutsch-japanischen Hochschulbeziehungen halten. Danach werden gemeinsame Forschungsaktivitäten der beiden Universitäten in den Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften vorgestellt. Am Nachmittag steht eine Campus-Tour auf dem Programm, bei dem die japanischen Besucher auch das Waseda-Büro in Poppelsdorf besichtigen werden.

Seit 1960 arbeitet die Universität Bonn mit der renommierten Waseda-Universität zusammen. Vor zwei Jahren erhielt Rektor Prof. Dr. Michael Hoch die Ehrendoktorwürde der japanischen Partneruniversität. Die Verleihung fand im Rahmen des „Bonn-Tages“ statt, den die Waseda-Universität regelmäßig zu Ehren der Partnerschaft mit der Universität Bonn abhält.

Erst kürzlich hatte die Universität Bonn Schwerpunkte ihrer internationalen Zusammenarbeit definiert. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie wurde die Waseda-Universität zu einer von drei strategischen Partneruniversitäten der Universität Bonn erklärt, neben der University of St Andrews in Großbritannien und der University of Melbourne in Australien. Als Schwerpunktländer wurden Australien, Frankreich, Großbritannien, Israel, Japan, die Niederlande und die Vereinigten Staaten von Amerika identifiziert.

Pressemitteilung © uni-bonn.de
Bildrechte ©Fynn Schubert

Bewerbungsphase: Physik, Astronomie und Meteorologie für Schüler

20 Interessierte erhalten an der Universität Bonn Einblicke in Studium und Forschung

Einblicke in Physik, Astronomie und Meteorologie können 20 Oberstufenschüler bei der siebten Schülerakademie Physik/Astronomie der Universität Bonn in der ersten Woche der nordrhein-westfälischen Sommerferien von 15. bis 19. Juli 2019 erhalten. Interessierte können sich noch bis 1. Mai bewerben.

Für Studienanfänger ist es eine große Herausforderung, sich im Uni-Alltag zu Recht zu finden. Eine Woche in der Bonner Physik, Astronomie und Meteorologie zeigt den Schülern, die kurz vor oder nach dem Abitur stehen, wie ein Studium an der Universität Bonn aussehen könnte und welche Perspektiven sich nach dem Studium ergeben.

Die Woche besteht aus einer bunten Mischung aus Vorträgen, eigenem Experimentieren, Laborführungen und Exkursionen, um den Teilnehmern Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete zu geben. So beschäftigen sich die Schüler an den ersten beiden Tagen mit modernen, optischen Methoden zur Manipulation von Quantenobjekten und mit theoretischer Physik. Am Mittwoch sind die Schüler zu Gast beim Meteorologischen Institut, wo eine Radiosonde gestartet wird, um deren Daten unter dem Gesichtspunkt atmosphärenphysikalischer Fragestellungen auszuwerten.

Am Astropeiler Stockert in der Eifel können dann die Teilnehmer am nächsten Tag selbst die Teleskope bedienen, um die 21-Zentimeter-Linie des atomaren Wasserstoffs im Universum zu vermessen. Zum Abschluss der Schülerakademie bekommen die Schüler im Rahmen einer Teilchenphysik-Masterclass die Gelegenheit, bei der Analyse von aktuellen Daten des ATLAS-Experiments am CERN nach dem Higgs-Teilchen zu suchen.

Die Bonner Schülerakademie findet seit 2013 jährlich mit finanzieller Unterstützung der Bonner Stiftung für Physik und Astronomie statt und hat in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer dazu motiviert, ihr Physikstudium an der Universität Bonn aufzunehmen. Die Bewerbung für die diesjährige Schülerakademie ist bis zum 1. Mai 2019 möglich.

Kontakt:

Dr. Bettina Bantes

Physikalisches Institut

Universität Bonn

Tel. 0228/73 2363

E-Mail: bantes@physik.uni-bonn.de

 

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Feuerwehr © www.presseportal.de

Ausgelöster Rauchmelder! Feuerwehr rettet Person aus der Wohnung

Bonn-Röttgen, Auf dem Kirchweg, 29.04.2019, 17.37 Uhr Am späten Nachmittag wurden Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Bonn zu einer Rauchentwicklung in den Ortsteil Röttgen gerufen. In einer Wohnung im dritten Obergeschoß hatte ein Rauchmelder Alarm ausgelöst. Bewohner des Hauses bemerkten daraufhin einen leichten Brandgeruch im Treppenhaus und alarmierten umgehend die Feuerwehr. In der betreffenden Wohnung wurde noch eine Person vermutet. Die zuerst eintreffenden Rettungskräfte der Feuerwehr verschafften sich unter schwerem Atemschutz über den Balkon mit einer Leiter Zutritt zur verrauchten Wohnung. Zur Unterstützung der ersten Rettungskräfte ging ein weiterer Rettungstrupp unter schwerem Atemschutz über das Treppenhaus in die verrauchte Wohnung im 3. Obergeschoß vor. Gemeinschaftlich wurde die Wohnung von den Rettungskräften auf Personen abgesucht, dabei wurde eine Person aufgefunden, aus der verrauchten Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Die Person wurde von Rettungsdienst und Notarzt behandelt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Anschließend wurde der Kleinbrand durch die eingesetzten Kräfte in der Wohnung gelöscht. Lüftungsmaßnahmen mittels Lüfter wurden ebenfalls eingeleitet. Die Einsatzstelle wurde der vor Ort tätigen Polizei übergeben. Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt, sowie der Einsatzführungsdienst.

 

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Erneut Verschlechterungen bei den Pünktlichkeitswerten auf der Schiene

Die durchschnittliche Verspätung je Zugfahrt steigt auf mehr als zwei Minuten an

Der zuletzt negative Trend bei der Pünktlichkeit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) hält auch für das Jahr 2018 an. Die Werte haben sich laut einer ersten Bilanz des NVR zur SPNV-Betriebsqualität im vergangenen Jahr erneut verschlechtert. Im Durchschnitt aller Fahrten kam eine Verspätung von 2 Minuten und 15 Sekunden zustande. Dies entspricht einem Anstieg um 7,1 Prozent im Vergleich zu 2017 (2 Minuten und 6 Sekunden). Im Jahr davor (2016) betrug die durchschnittliche Verspätung 1 Minute und 50 Sekunden.

Die Verschlechterung der Pünktlichkeitswerte liegt – wie seit Jahren vom NVR angemahnt – an der mangelnden Kapazität des Schienennetzes. Mittlerweile ist der Zustand so kritisch, dass der Infrastrukturbetreiber DB Netz AG unter anderem die linke Rheinstrecke südlich von Köln über Bonn nach Remagen für überlastet erklärt hat. Noch prekärer wird die Situation dadurch, dass Güterzüge aufgrund von Baumaßnahmen regelmäßig auf die linke Rheinstrecke umgeleitet werden. Im Herbst 2018 haben die Sperrung der Schnellstrecke Köln – Frankfurt nach dem Brand eines ICE und die damit einhergehende Umleitung des Fernverkehrs die angespannte Lage noch verschärft. Bei einer Betrachtung der einzelnen Monate fällt auf, dass die Verspätungen lediglich in den Monaten Januar, März, Mai und Dezember geringer ausfielen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ein Hoch bei den Verspätungen gab es im Spätherbst. Dies ist typisch für den Verlauf der SPNV-Jahrgangslinie, da in den nassen und kalten Monaten mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren.

NVR fordert kurzfristige Lösungen, damit Verspätungen vermieden werden
NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober fordert zeitnahe Verbesserungen von den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und DB Netz: „Es steht fest, dass langfristig nur der Ausbau der Infrastruktur die anvisierte Steigerung der Pünktlichkeitswerte bringen kann. In der Zwischenzeit muss aber alles dafür getan werden, dass das Niveau nicht noch weiter abfällt. Hier fordern wir von den EVU und DB Netz kurzfristige Lösungen, um Verspätungen zu vermeiden.“

Unterschiedliches Bild bei den RE-Linien
Nachdem sich die Werte bei den Regionalexpresslinien in 2016 verbessert hatten, wurden nun zum zweiten Mal hintereinander schlechtere Werte verzeichnet. Durchschnittlich verspäteten sich die Züge um 3 Minuten und 20 Sekunden. Damit wiesen sie sieben Sekunden mehr Verspätung auf als 2017. Auffällig ist, dass die in 2017 schlechtesten RE-Linien (RE 1, RE 5 und RE 6) zwar pünktlicher unterwegs waren. Deutlich verschlechtert hat sich hingegen der RE 7, der nun nach dem RE 5 die zweitschwächste Linie im NVR ist.

Viele RB-Linien verschlechtern sich
Gerade bei den Regionalbahnen macht sich die Überlastung der linken Rheinstrecke besonders bemerkbar. Bei der RB 26 (Mittelrheinbahn) gab es einen Anstieg von 2 Minuten und 36 Sekunden auf 3 Minuten und 58 Sekunden. Die schlechtesten Werte weist nach einem Betreiberwechsel mit neuem Fahrzeugkonzept die RB 34 (Mönchengladbach – Dahlheim) auf. Weitgehend unverändert waren RB 20, RB 21, RB 25, RB 27, RB 33 und RB 38.

S-Bahn-Linien verzeichnen allesamt Pünktlichkeitseinbußen
Die durchschnittliche Verspätung hat im letzten Jahr bei den S-Bahnen um 13 Prozent zugenommen. Während die Züge hier im Jahr 2017 durchschnittlich 1 Minute und 15 Sekunden Verspätung hatten, belief sie sich in 2018 auf 1 Minute und 25 Sekunden. Der negative Trend ist über alle Linien hinweg zu beobachten. Größtes Problem ist, dass alle S-Bahnlinien außer der S 23 auf dem Streckenabschnitt zwischen Köln Hansaring und Köln Messe/Deutz die Gleise gemeinsam mit den Regionalexpress- und Regionalbahnlinien sowie dem Fernverkehr nutzen. Sie sind somit von der Entwicklung im Gesamtnetz betroffen, obwohl sie außerhalb des genannten Bereichs weitgehend eine eigene Infrastruktur haben.

AzubiTicket für ganz NRW wird ab dem 01. August eingeführt

Zu Jahresbeginn haben das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die NRW-Verkehrsverbünde und -Aufgabenträger die Einführung eines landesweiten AzubiTickets vereinbart. Mit Start des Ausbildungsjahres am 1. August 2019 können Auszubildende, die ein AzubiTicket des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) im Abo haben, mit einem Zuschlag von monatlich 20 Euro landesweit die Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs nutzen. Damit kostet das landesweit gültige AzubiTicket im VRS-Raum monatlich 80,70 Euro.

Die Gremien des VRS haben in ihren aktuellen Sitzungen die Rahmenbedingungen für das landesweite AzubiTicket beschlossen. Damit ist der Weg für die Einführung im Verbundraum frei. Sämtliche Inhaber eines AzubiTickets sind berechtigt, den Zuschlag für die landesweite Gültigkeit ihres Tickets zu erwerben. Bafög-beziehende Meisterschülerinnen und -schüler sowie Beamtenanwärterinnen und –anwärter des einfachen und mittleren Dienstes gehören jetzt auch zum Kreis der Berechtigten für das AzubiTicket und damit auch des NRW-AzubiTickets. Das AzubiTicket gilt dann auch für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Bereich des WestfalenTarifs. Das Land fördert den Zuschlag 2019 mit zwei Millionen Euro. Für das Jahr 2020 sind 4,9 Millionen Euro NRW-Fördermittel eingeplant.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir den Auszubildenden dank der jetzt vom Land NRW bereitgestellten finanziellen Mittel ein so attraktives Ticketangebot machen können. Damit können wir nun auch der Zielgruppe der Azubis ein landesweites Angebot ermöglichen“, sagt VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.

Voraussetzung für das landesweite AzubiTicket waren jeweils verbundweit gültige Tickets für Auszubildende in den NRW-Verkehrsverbünden. Mit seinem verbundweit gültigen AzubiTicket hat der VRS bereits im August 2017 die Basis für das NRW-weite Angebot geschaffen. Seitdem profitieren die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden im VRS-Raum von deutlichen Mobilitätsvorteilen und einem reduzierten Ticketpreis. Seit dem Start verzeichnet der VRS steigende Absatzzahlen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 211.000 AzubiTickets verkauft. „Wir sind überzeugt davon, dass die landesweite Gültigkeit die Attraktivität des AzubiTickets weiter steigern wird. Seit der Einführung des neuen Ausbildungstickets im VRS hat sich der zuletzt negative Trend bei den Absatzzahlen ins Gegenteil umgekehrt“, so Michael Vogel.