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Parken für Radler

In Bonn gibt es verschiedene Anbieter, bei denen man Fahrräder parken, ausleihen oder reparieren lassen kann. Die Deutsche Bahn (Call a Bike-Fahrräder am Hauptbahnhof) sowie die Radstation am Hauptbahnhof (Quantiusstraße) verleihen Fahrräder. In der Radstation gibt es ebenfalls einen Reparaturservice.

Fahrradabstellanlagenkonzepte

Wer mit dem Rad nach Bonn kommt, zur Arbeit fährt oder in der Freizeit unterwegs ist, möchte auch einen Stellplatz für das Fahrrad vorfinden. Künftig soll für Radfahrerinnen und Radfahrer im gesamten Bonner Stadtgebiet ein Angebot bereitgestellt werden, das dies ermöglicht. Mit dem Fahrradabstellkonzept für alle Stadtbezirke wurde ein Vorhaben erarbeitet, aus dem ein Jahresprogramm zur Installation von Fahrradabstellanlagen und Bike & Ride-Anlagen hervorgeht.

Zur Ermittlung der Bedürfnisse und Ansprüche von Radfahrerinnen und Radfahrer in Bezug auf Abstellmöglichkeiten wurde eine detaillierte Bestandsaufnahme für das Bad Godesberger Zentrum, die Bonner Innenstadt, Beuel und Hardtberg vorgenommen. Bei der Bedarfsabschätzung werden die verkehrspolitischen Ziele der Stadt Bonn berücksichtigt.

Schnell repariert: Neue Radservicestation am UN Campus

Einen neuen Service für Radlerinnen und Radler gibt es am Bahnhof UN Campus: Eine Radservicestation des ADFC. Die Station besteht aus einer 1,60 Meter hohen Säule aus Edelstahl, die Radlerinnen und Radlern die Reparatur ihres Fahrrades an Ort und Stelle ermöglicht. Das defekte Rad kann man dort wie in einer professionellen Werkstatt aufhängen. Hochwertiges Werkzeug ist an Stahlseilen befestigt und steht für Reparaturen zur Verfügung. Zudem gibt es eine Fußpumpe mit Druckluftmesser für alle gängigen Ventile. Die Säule ist mit einem QR-Code ausgestattet, über den die Station bewertet und eventuelle Mängel mitgeteilt werden können.

Gebaut wurde die Servicestation von der CBW, der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH in Eschweiler, die Menschen mit Behinderung „Teilhabe am Arbeitsleben“ und berufliche Bildung bieten. Nach Einschätzung der CBW können an der Radservicestation rund 90 Prozent aller anfallenden Reparaturen am Fahrrad selbst vorgenommen werden. Die Station biete auch Reparaturhilfe für Rollstühle und Kinderwagen.

Text ©  Stadt Bonn

Foto © G. Scheidgen

Von links: Gabriele Heix, ADFC-Vorstandsmitglied, Bernhard Meier, 2. Vorsitzender ADFC Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, Landrat Sebastian Schuster, Ulrich Kalle (auf Liegerad), ADFC-Sprecher Sankt Augustin, Iris Groß, Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Auch in Coronazeiten: Mit dem Rad zur Arbeit und zur Hochschule

Berufstätige und Studierende in der Region sollten sich auf dem Rad fit halten – Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist Schirmherr

Bonn/Sankt Augustin, 19. Mai 2020 – Auch Corona kann die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in der Region nicht stoppen: Am Dienstagabend haben Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster und die Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Iris Groß, gemeinsam mit Vertretern von ADFC und AOK die Aktion eröffnet. Auch in Zeiten, wo viele Beschäftigte und Studierende im Homeoffice arbeiten und lernen, sei es für Leib und Seele wichtig, mit dem Rad in Bewegung zu bleiben.

„Wer das Fahrrad nutzt, tut nicht nur viel für seine Gesundheit“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Eröffnung vor dem Hauptgebäude der Hochschule in Sankt Augustin. „Radfahrende leisten auch einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität, zum nachhaltigen Verkehr, zum Klimaschutz und zur Entlastung unserer Straßen.“ Dass viele Beschäftige und Studierende dies ernst nehmen und aktiv aufs Rad umsteigen, zeigt die Bilanz des vergangenen Jahres: 2776 Arbeitnehmer und Studierende aus 402 Unternehmen, Behörden, Einrichtungen und Hochschulen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis beteiligten sich 2019 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Schirmherr war das Universitätsklinikum Bonn, das während der Aktion den Fahrradanteil über den Durchschnitt steigern konnte.
15,6 % der 8000 Beschäftigten auf dem Venusberg und der 2500 Studierenden kommen inzwischen mit dem Rad, der Durchschnitt bei Unternehmen in Bonn liegt bei nur 12 %. Das ist ein Ansporn für den neuen Schirmherrn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit ihren Standorten in Sankt Augustin und Rheinbach. „Schon jetzt kommen viele Beschäftigte mit dem Rad zur Hochschule“, weiß Vizepräsidentin Iris Groß, die selbst begeisterte Radfahrerin ist und häufig zur Hochschule radelt. „Aber natürlich wollen wir den Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer unter den Beschäftigten und den Studierenden weiter steigern.“

Bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ – und auch Studieren ist Arbeit – geht es darum, den Weg zum Betrieb, zur Behörde oder zur Uni mit dem Rad zurückzulegen. Ab sofort bis Ende September sollen die Teilnehmer an mindestens 20 Tagen den Weg zur Arbeit oder zur Hochschule mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei kann ein Teil des Weges auch mit Bus und Bahn kombiniert werden. Wegen der Coronakrise zählen in diesem Jahr bei Beschäftigten im Homeoffice auch Radtouren, um sich fit zu halten. Wird das Quorum von 20 Tagen mit Rad geschafft, nehmen die Teilnehmer an der Verlosung attraktiver Preise teil, die Kooperationspartner sponsern. Alle Teilnehmer können sich auf der Kampagnenseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/rheinland registrieren. Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Universität Bonn und der Alanus-Hochschule in Alfter geben als „Arbeitgeber“ einfach ihre Hochschule an.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat sich gut darauf vorbereitet, in diesem Jahr ein starkes Team zu stellen. „Wir haben überdachte Fahrradplätze angelegt, Ladeplätze für E-Bikes eingerichtet und vergrößern laufend den Fuhrpark durch Diensträder, um zwischen den Instituten auf zwei Rädern pendeln zu können. Die Studierenden haben ein Green Office gegründet, in dem es auch ein Repaircafé geben wird. Wir forschen über alternative Mobilitätskonzepte und unsere Exkursionen werden möglichst mit dem Rad unternommen“, schildert Iris Groß.

Dass viele Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden die Kampagne fürs Rad mittragen, davon ist die Hochschule überzeugt. „Wir haben sehr viel radbegeisterte Kolleginnen und Kollegen, die schon jetzt regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen. Ich bin sicher, dass diese auch andere Mitarbeiter und Studierende motivieren können, den Weg zur Hochschule einmal mit dem Rad zurückzulegen. Denn das ist entspannend, baut Stress ab, tut der Umwelt und auch der eigenen Gesundheit gut.“ Das weiß die Schirmherrin auch aus eigener Erfahrung: Sie fährt nicht nur mit dem Rad zur Hochschule, sondern sitzt auch im Urlaub auf dem Sattel. „Ich bin Radfan und muss in jedem Urlaub auf jeden Fall ein Rad dabeihaben, entweder Rennrad oder Mountainbike. Radfahren ist Bewegungsfreude und gibt mir ein Gefühl der Freiheit.“

Wie gesund Radfahren ist, gerade jetzt in Coronazeiten, unterstrich bei der Eröffnung auch Aktionspartner AOK. „Wer bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmacht, bringt mehr Bewegung in seinen Alltag und fördert eine gesunde Lebensweise“, betonte Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg. „In der jetzigen Situation müssen wir alles tun, um die Gesundheit zu schützen.“ Und da sei das Radfahren ideal, um sich fit zu halten, ohne eine Ansteckung zu riskieren.

Die Koordinatorin des ADFC für die Aktion, Vorstandsmitglied Gabriele Heix, hofft, dass viele Beschäftigte und Studierende in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis die besondere Situation nutzen, um das Fahrrad als Verkehrsmittel stärker einzusetzen. „Weil viele Menschen Bus und Bahn wegen der Infektionsgefahr scheuen, bietet sich das Fahrrad für den Weg zur Arbeit an“, empfiehlt Heix. Und für Autofahrer sei der Umstieg jetzt ideal, um sich fit zu halten. „Weil noch viele sportliche Betätigungen nicht möglich sind wie Schwimmen, Hallensport und Mannschaftsportarten ist das Radfahren eine ideale Alternative, die Mobilität, Gesundheit und Fitness bestens kombiniert und auch noch Spaß macht.“

Damit auch Anfänger eine gute Route zur Arbeit oder zur Hochschule finden, haben Aktive des ADFC in den vergangenen Wochen zahlreiche Pendlerstrecken quer durch Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis abgefahren und als gpx-Files zum Downloaden auf die Homepage gestellt. Dabei sind auch Pendlerstrecken, die quer durchs halbe Kreisgebiet führen, beispielsweise von Eitorf bis Bonn. „Hier kann man sich natürlich auch nur ein Teilstück heraussuchen oder mehrere Routen kombinieren“, so Heix. Die Pendlerstrecken und die gpx-Files findet man unter „Tourenvorschläge“ im Bereich Radtouren auf der Webseite www.adfc-bonn.de

Wer sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt, kann attraktive Preise gewinnen. Verlost werden Reisen und attraktive Zubehörteile fürs Rad, von Ortlieb-Fahrradtaschen bis zu Navigationsgeräten. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg plant zudem zwei Wunschbäume in Sankt Augustin am 3. Juni und in Rheinbach am 24. Juni mit attraktiven Preisen für die Teilnehmer der Hochschule. Geradelt werden kann in Teams von bis zu vier Personen, aber auch die Teilnahme als Einzelperson ist möglich. Die Teams können unabhängig voneinander fahren, müssen aber demselben Unternehmen oder Behörde angehören.

Unternehmen und Behörden, die an der Kampagne teilnehmen wollen, haben die Möglichkeit, „Mit dem Rad zur Arbeit“ unter eigener Flagge mit Hilfe von MdRzA-Microsites durchzuführen. Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung, Gewinnchancen und zu MdRzA-Microsites gibt es online unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de .

So gesund ist Radfahren

Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

Pressemitteilung, Foto © Axel Mörer/ADFC Bonn/Rhein-Sieg

Bonn: Ein Fahrrad in der Stadt zum Weltfahrradtag

Verstärkte Kontrollen zum Weltfahrradtag in Bonn

Ordnungsamt verteilt Bußgelder an Falschparker auf Radwegen – ADFC bietet Codierungen auf dem Bonner Friedensplatz an

Bonn, 30. Mai 2019 – Mit einer „ungewöhnlichen“ Aktion lässt der NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) die Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis den von der UN ausgerufenen Weltfahrradtag am kommenden Montag feiern: Auf Anweisung des Ministers wird die Bonner Polizei verstärkt sowohl Auto- als auch Radfahrer kontrollieren und präsentiert dies neben einem Infostand auf dem Friedensplatz als ihren Beitrag zur Förderung des Radverkehrs. In Abwandlung der allwöchentlichen Blitzerankündigungen der Polizei für Autofahrer daher diesmal der ADFC-Hinweis an alle Fahrradfahrer: Achtung, am Montag 3. Juni, ist von 7 bis 20 Uhr mit verstärkten Polizeikontrollen zu rechnen. Bitte beachten Sie – natürlich nicht nur in dieser Zeit – die Verkehrsregeln!

„Der ADFC billigt keinesfalls Verstöße gegen die Verkehrsregeln, weder durch Radfahrer noch durch andere Verkehrsteilnehmer. Wir verwahren uns jedoch gegen die im Schreiben des Ministers zum Ausdruck gekommene latente Unterstellung des massenhaften Fehlverhaltens der Radfahrer“, kritisiert Werner Böttcher, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC, die Polizeiaktion. „Wir hätten uns am Weltfahrradtag gezielte Kampagnen bei Autofahrern mit dem Ziel zu mehr Rücksichtnahme gegenüber Fußgängern und Radfahrer gewünscht“, so Böttcher. „Die Verkehrstoten und schwerverletzten Fußgänger und Radfahrer sind in der Regel Opfer von Autofahrern, die beispielsweise zu eng überholen oder aber beim Abbiegen nicht genügend auf den Rad- und Fußverkehr achten.“ Erwartet hätte der ADFC zum Beispiel Aktionen zur Überwachung des Überholabstands, zum Freihalten von Schutzstreifen und zum Einhalten der Regeln in Fahrradstraßen, wo Autos nur Gast sind.

Auch die Aktion des Bonner Ordnungsamtes, am Weltfahrradtag verstärkt Autofahrer zu verwarnen, die auf Radwegen parken, ist zwar zu begrüßen, greift für den ADFC aber zu kurz. „Diese Kontrollen wünschen wir uns als Regel und nicht als Ausnahme“, so Böttcher. „Im Fahrradklimatest ist das Parken auf Radwegen als eines der Hauptärgernisse genannt worden.“

Der ADFC wird am 3. Juni von 13 bis 17 Uhr auf dem Friedensplatz neben den Ständen von Polizei und Stadt Bonn präsent sein und bietet Codierungen als Schutz gegen Diebstähle an. Wer sein Rad codieren lassen will, muss sich allerdings ausweisen und einen Kaufbeleg vorlegen. Auch die Radfahrschule des ADFC ist vertreten und informiert über ihre Trainings für Pedelecfahrer und die Fahrkurse für Erwachsene, die das Radfahren erst erlernen wollen.

Pressetext © adfc-bonn.de
Bild © pixabay / Pexels

Bonner Rad-Aktionstag am 25. Mai

Stadtradeln startet am Rad-Aktionstag am 25. Mai

Bei der Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz, mehr Radverkehr und ihre Gesundheit in die Pedale. Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gehen dieses Jahr zeitgleich vom 25. Mai bis 14. Juni 2019 an den Start. Der Auftakt der Aktion findet am Samstag, 25. Mai, im Rahmen des Rad-Aktionstages auf dem Marktplatz statt.

Der ADFC Bonn-Rhein-Sieg bietet Sternfahrten aus Kommunen des Kreises nach Bonn an, und auch die Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, die Sammlung ihrer Kilometer mit dem Besuch der Veranstaltung per Rad zu beginnen. Auf dem Marktplatz wird ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen und Mitmachaktionen geboten. Unter anderem berichtet der erste Bonner „Stadtradelstar“ über seine Motivation, während der drei Aktionswochen komplett auf das Auto zu verzichten. Weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/stadtradeln.

Knackt Bonn dieses Jahr die 400.000 Kilometer-Marke?

Alle Menschen, die in Bonn leben, arbeiten, einem Verein angehören, studieren oder zur Schule gehen, können mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Bisher haben sich 139 Teams mit über 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern registriert. Es bedarf noch einer Steigerung, um die Ergebnisse des letzten Jahres – 1809 Menschen erradelten rund 378.000 Kilometer – zu toppen. Jede und jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem Team beitreten, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Als Kooperationspartner unterstützt der ADFC Bonn/Rhein-Sieg die Kampagne durch kostenlose Radtouren für registrierte Stadtradelnde im Aktionszeitraum.

Die Bonner Schulen sind ebenfalls aufgefordert, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Schülerinnen und Schüler können Preise für die Klassenkasse erradeln.

Beim Stadtradeln geht es um den Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem auch darum, möglichst viele Menschen zu gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Radfahren ist längst ein fester Bestandteil der städtischen Mobilität geworden und als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. Es steigert die Lebensqualität, fördert die Gesundheit, schützt die Umwelt und ist zudem eine kostengünstige Alternative zu anderen Beförderungsmitteln. Um die Bedeutung des Fahrrads auch auf regionalen Routen zu unterstreichen, findet Stadtradeln 2019 in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis im gleichen Aktionszeitraum statt.

Radfahren ist aktiver Klimaschutz

In Bonn werden 38 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen vom Verkehr verursacht. Würden alle Autofahrten bis sechs Kilometer innerhalb des Stadtgebietes stattdessen mit dem Fahrrad zurückgelegt, ließen sich in Bonn jährlich etwa 20.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Das sind rund vier Prozent der vom PKW-Verkehr verursachten Emissionen. Zusätzlich erfolgt ein Beitrag zur Luftreinhaltung und Lärmminderung.

Registrierung

Interessierte können sich zum Stadtradeln anmelden unter www.stadtradeln.de/bonn. Rückfragen beantwortet die Projektkoordinatorin bei der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn: Claudia Walter, Telefon: 0228 – 77 54 67, E-Mail: stadtradeln@bonn.de. Weitere Informationen unter: www.bonn.de/stadtradeln.

Text © Newsletter Bundesstadt Bonn,
Foto © Georg Scheidgen

Zeynep Pirayesh, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Bonn, Dennis Steinsiek, Senior Mobility Consultant bei Nextbike, Dheri Alvarez Lukic, Studierende der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Tobias Pissarczyk, SWB-Projektleiter Fahrradmietsystem.

Nextbike-Räder werben für Chancengleichheit

In einer gemeinsamen Initiative setzen die Stadtwerke Bonn, die Firma Nextbike und das Kommunale Integrationszentrum jetzt ein Zeichen in der internationalen Stadt Bonn: Ab sofort fahren 100 Nextbike-Räder durch die Stadt und werben „Für Chancengerechtigkeit – gegen Diskriminierung“!

Das auf den Leihfahrrädern abgebildete Motiv stammt aus der Ausstellung „Ich bin richtig. Für Chancengerechtigkeit – gegen Diskriminierung“, die 2018 im Stadthaus und an weiteren Orten in Bonn zu sehen war und nach wie vor als Wanderausstellung zur Verfügung steht. Sie entstand aus einem Projekt des Netzwerks Antidiskriminierungsarbeit Bonn mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Studierende entwickelten Plakatmotive, die die Vielfalt unserer Gesellschaft, aber auch gesellschaftliche Barrieren, Vorurteile und Zuschreibungen thematisieren. Das Kommunale Integrationszentrum Bonn hat als Netzwerkkoordination die Ausstellung finanziert und verantwortet. Dheri Alvarez Lukic, Studierende der Alanus Hochschule, hat das auf den Fahrrädern abgebildete Motiv gestaltet.

Text, Bild © bonn.de