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Schlagwort: Corona Virus Bonn

Von links: Gabriele Heix, ADFC-Vorstandsmitglied, Bernhard Meier, 2. Vorsitzender ADFC Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, Landrat Sebastian Schuster, Ulrich Kalle (auf Liegerad), ADFC-Sprecher Sankt Augustin, Iris Groß, Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Auch in Coronazeiten: Mit dem Rad zur Arbeit und zur Hochschule

Berufstätige und Studierende in der Region sollten sich auf dem Rad fit halten – Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist Schirmherr

Bonn/Sankt Augustin, 19. Mai 2020 – Auch Corona kann die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in der Region nicht stoppen: Am Dienstagabend haben Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster und die Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Iris Groß, gemeinsam mit Vertretern von ADFC und AOK die Aktion eröffnet. Auch in Zeiten, wo viele Beschäftigte und Studierende im Homeoffice arbeiten und lernen, sei es für Leib und Seele wichtig, mit dem Rad in Bewegung zu bleiben.

„Wer das Fahrrad nutzt, tut nicht nur viel für seine Gesundheit“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Eröffnung vor dem Hauptgebäude der Hochschule in Sankt Augustin. „Radfahrende leisten auch einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität, zum nachhaltigen Verkehr, zum Klimaschutz und zur Entlastung unserer Straßen.“ Dass viele Beschäftige und Studierende dies ernst nehmen und aktiv aufs Rad umsteigen, zeigt die Bilanz des vergangenen Jahres: 2776 Arbeitnehmer und Studierende aus 402 Unternehmen, Behörden, Einrichtungen und Hochschulen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis beteiligten sich 2019 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Schirmherr war das Universitätsklinikum Bonn, das während der Aktion den Fahrradanteil über den Durchschnitt steigern konnte.
15,6 % der 8000 Beschäftigten auf dem Venusberg und der 2500 Studierenden kommen inzwischen mit dem Rad, der Durchschnitt bei Unternehmen in Bonn liegt bei nur 12 %. Das ist ein Ansporn für den neuen Schirmherrn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit ihren Standorten in Sankt Augustin und Rheinbach. „Schon jetzt kommen viele Beschäftigte mit dem Rad zur Hochschule“, weiß Vizepräsidentin Iris Groß, die selbst begeisterte Radfahrerin ist und häufig zur Hochschule radelt. „Aber natürlich wollen wir den Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer unter den Beschäftigten und den Studierenden weiter steigern.“

Bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ – und auch Studieren ist Arbeit – geht es darum, den Weg zum Betrieb, zur Behörde oder zur Uni mit dem Rad zurückzulegen. Ab sofort bis Ende September sollen die Teilnehmer an mindestens 20 Tagen den Weg zur Arbeit oder zur Hochschule mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei kann ein Teil des Weges auch mit Bus und Bahn kombiniert werden. Wegen der Coronakrise zählen in diesem Jahr bei Beschäftigten im Homeoffice auch Radtouren, um sich fit zu halten. Wird das Quorum von 20 Tagen mit Rad geschafft, nehmen die Teilnehmer an der Verlosung attraktiver Preise teil, die Kooperationspartner sponsern. Alle Teilnehmer können sich auf der Kampagnenseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/rheinland registrieren. Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Universität Bonn und der Alanus-Hochschule in Alfter geben als „Arbeitgeber“ einfach ihre Hochschule an.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat sich gut darauf vorbereitet, in diesem Jahr ein starkes Team zu stellen. „Wir haben überdachte Fahrradplätze angelegt, Ladeplätze für E-Bikes eingerichtet und vergrößern laufend den Fuhrpark durch Diensträder, um zwischen den Instituten auf zwei Rädern pendeln zu können. Die Studierenden haben ein Green Office gegründet, in dem es auch ein Repaircafé geben wird. Wir forschen über alternative Mobilitätskonzepte und unsere Exkursionen werden möglichst mit dem Rad unternommen“, schildert Iris Groß.

Dass viele Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden die Kampagne fürs Rad mittragen, davon ist die Hochschule überzeugt. „Wir haben sehr viel radbegeisterte Kolleginnen und Kollegen, die schon jetzt regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen. Ich bin sicher, dass diese auch andere Mitarbeiter und Studierende motivieren können, den Weg zur Hochschule einmal mit dem Rad zurückzulegen. Denn das ist entspannend, baut Stress ab, tut der Umwelt und auch der eigenen Gesundheit gut.“ Das weiß die Schirmherrin auch aus eigener Erfahrung: Sie fährt nicht nur mit dem Rad zur Hochschule, sondern sitzt auch im Urlaub auf dem Sattel. „Ich bin Radfan und muss in jedem Urlaub auf jeden Fall ein Rad dabeihaben, entweder Rennrad oder Mountainbike. Radfahren ist Bewegungsfreude und gibt mir ein Gefühl der Freiheit.“

Wie gesund Radfahren ist, gerade jetzt in Coronazeiten, unterstrich bei der Eröffnung auch Aktionspartner AOK. „Wer bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmacht, bringt mehr Bewegung in seinen Alltag und fördert eine gesunde Lebensweise“, betonte Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg. „In der jetzigen Situation müssen wir alles tun, um die Gesundheit zu schützen.“ Und da sei das Radfahren ideal, um sich fit zu halten, ohne eine Ansteckung zu riskieren.

Die Koordinatorin des ADFC für die Aktion, Vorstandsmitglied Gabriele Heix, hofft, dass viele Beschäftigte und Studierende in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis die besondere Situation nutzen, um das Fahrrad als Verkehrsmittel stärker einzusetzen. „Weil viele Menschen Bus und Bahn wegen der Infektionsgefahr scheuen, bietet sich das Fahrrad für den Weg zur Arbeit an“, empfiehlt Heix. Und für Autofahrer sei der Umstieg jetzt ideal, um sich fit zu halten. „Weil noch viele sportliche Betätigungen nicht möglich sind wie Schwimmen, Hallensport und Mannschaftsportarten ist das Radfahren eine ideale Alternative, die Mobilität, Gesundheit und Fitness bestens kombiniert und auch noch Spaß macht.“

Damit auch Anfänger eine gute Route zur Arbeit oder zur Hochschule finden, haben Aktive des ADFC in den vergangenen Wochen zahlreiche Pendlerstrecken quer durch Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis abgefahren und als gpx-Files zum Downloaden auf die Homepage gestellt. Dabei sind auch Pendlerstrecken, die quer durchs halbe Kreisgebiet führen, beispielsweise von Eitorf bis Bonn. „Hier kann man sich natürlich auch nur ein Teilstück heraussuchen oder mehrere Routen kombinieren“, so Heix. Die Pendlerstrecken und die gpx-Files findet man unter „Tourenvorschläge“ im Bereich Radtouren auf der Webseite www.adfc-bonn.de

Wer sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt, kann attraktive Preise gewinnen. Verlost werden Reisen und attraktive Zubehörteile fürs Rad, von Ortlieb-Fahrradtaschen bis zu Navigationsgeräten. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg plant zudem zwei Wunschbäume in Sankt Augustin am 3. Juni und in Rheinbach am 24. Juni mit attraktiven Preisen für die Teilnehmer der Hochschule. Geradelt werden kann in Teams von bis zu vier Personen, aber auch die Teilnahme als Einzelperson ist möglich. Die Teams können unabhängig voneinander fahren, müssen aber demselben Unternehmen oder Behörde angehören.

Unternehmen und Behörden, die an der Kampagne teilnehmen wollen, haben die Möglichkeit, „Mit dem Rad zur Arbeit“ unter eigener Flagge mit Hilfe von MdRzA-Microsites durchzuführen. Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung, Gewinnchancen und zu MdRzA-Microsites gibt es online unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de .

So gesund ist Radfahren

Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

Pressemitteilung, Foto © Axel Mörer/ADFC Bonn/Rhein-Sieg

Stadtbibliothek Bonn Öffnungszeiten

Wieder möglich: Rückgabe von Medien in der Stadtbibliothek

Seit heute, Dienstag, 19. Mai 2020 können alle Studentinnen und Studenten ihre geliehenen Medien wieder an der Außenrückgabe am Haus der Bildung abgeben. Die Stadtbibliothek Bonn geht damit nun den nächsten Schritt nach der Corona-Schließung.

Rückgabe entliehener Medien in Stadtbibliothek zu bestimmten Öffnungszeiten

Die entliehenen Medien können zu bestimmten Zeiten zurückgegeben werden:

  • Von Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr
  • Samstags von 10 bis 14 Uhr.

Seit Dienstag, dem 12. Mai, ist der Abholservice für vorbestellte Medien in der Zentralbibliothek im Haus der Bildung wieder angelaufen. So wurden bereits in der ersten Woche 275 Papiertüten mit 1.580 Medien ausgegeben.

Öffnungszeiten der Zentralbibliothek in Bonn ab 26. Mai

Bald wird die Zentralbibliothek dann wieder zu den gewohnten Zeiten für alle Bonnerinnen und Bonner geöffnet sein: Ab dem 26. Mai (Dienstag), bestehen dann die folgenden Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Freitag: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • Samstag: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Wichtig: Zu diesen Öffnungszeiten können dann vorerst nur Medien ausgeliehen oder zurückgebracht werden.

Noch nicht möglich sind dann vorerst Anmeldungen zur Bibliothek, Beratungsgespräche oder der einfache Besuch zum Zeitunglesen.

Die Zweigstellen der Zentralbibliothek sind noch geschlossen.

Foto © wikimedia.org / StaBiBonn

Entlastung von Bonner Familien bei den Elternbeiträgen

Für alle Eltern, deren Kinder eine öffentliche geförderte Kindertagesstätte, Kindertagespflegestelle oder Offene Ganztagsschule (OGS) in Bonn besuchen, gibt es gute Nachrichten: Die Stadt Bonn verzichtet aufgrund des vom Land NRW in Zusammenhang mit den Coronavirus-Infektionen erlassenen Betretungsverbotes bei allen von der Schließung betroffenen Eltern auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat April.

„Ich freue mich sehr, dass das Land unsere Entscheidung bestätigt und angekündigt hat, sich an den ausfallenden Einnahmen zu beteiligen“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Die Entscheidung, für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge zu verzichten, war in Bonn bereits unmittelbar nach Erlass des Betretungsverbotes durch das Land getroffen worden. Die heutige Entscheidung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie schließt das Verfahren nun formal ab.

Ebenfalls werden die Essensbeiträge erstattet, die von der Stadt Bonn in Rechnung gestellt werden.

Hierdurch werden die Familien entlastet, die in dieser außergewöhnlichen Situation besonders betroffen sind. Damit verzichtet die Stadt Bonn auf Elternbeiträge in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Von der Befreiung profitieren die Eltern von rund 20.000 Kindern, die im Bereich des Jugendamtes eine Kita, Kindertagespflegestelle oder OGS besuchen.

Die Beiträge für den Monat April werden nicht eingezogen. Eltern, die selbst die Beiträge überweisen, können diese für den Monat April aussetzen. Sofern bereits eine Überweisung getätigt wurde, wird der zum 1. April 2020 fällige Beitrag erstattet, wenn das Beitragskonto ausgeglichen ist.

Die Elternbeitragsbescheide behalten trotz der heutigen Dringlichkeitsentscheidung ihre Wirksamkeit. Die Erstattung des Essensgeldes erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Häusliche Gewalt in Zeiten des Kontaktverbotes

Ausnahmesituationen (Kontaktverbot, unter Umständen Quarantäne) können stressen und womöglich zu häuslicher Gewalt führen.

Bei diesen Telefonhotlines gibt es Rat:

Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg:
0800 1110111
0800 1110222

Notruf Gewalt gegen Frauen:
08000 116016

Kinder- und Jugendtelefon:
0800 1110333

Suchtnotruf Essen:
0201 403840

Foto © pixabay / Counselling

Corona Bonn 2020Hilfe Übersicht

Corona Hilfe Bonn: Hier erhalten Sie Hilfe und Unterstützung

Bonn: Hier erhalten Betroffene Unterstützung zu Zeiten des Corona-Virus

Egal ob zum Gassi gehen mit dem Hund, für Einkäufe im Supermarkt, oder für sonstige Unterstützung: Auf dieser Seite haben wir vom Stadtmagazin Hallo Bonn! eine Übersicht der verschiedenen Facebook-Gruppen, Ansprechpartner und Unternehmen zusammengestellt, die Ihnen in dieser schwierigen und undurchsichtigen Zeit mit ihrer Hilfe beistehen möchten.

Sie kennen eine Facebook-Gruppe, ein Unternehmen oder andere Helfer?
Schreiben Sie uns eine E-mail an kontakt@hallobonn.info und helfen Sie mit, diese Liste zu füllen!

Die Facebook Gruppe „Corona Hilfe Bad Godesberg“

Die Facebook Gruppe wurde von Marco Antonio Di Prato ins Leben gerufen, er hat sogar eine private Handynummer hinterlegt, für alle, die nicht so internaffin sind.

 

Das GOP Varieté-Theater Bonn

Das GOP Bonn stellt seine Mitarbeiter zur Verfügung.

 

Stadt Bonn

Die Stadt Bonn unterstützt ihre Bürgerinnen und Bürger mit einer Telefonnummer sowie einer Email-Adresse, und vermittelt so Hilfebedürftige und Helfende.

 

(Alle Angaben ohne Gewähr)

 

 

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Corona in bonn 2020: Hier erhalten betroffene Bonnerinnen und Bonner Unterstützung beim Einkaufen, Gassi gehen und mehr. Wir vom Stadtmagazin Hallo Bonn! haben alle Helferinnen und Helfer zuammengetragen und eine Überischt.

Corona in Bonn: Auch die Mitarbeiter des GOP Varieté-Theaters unterstützen nun Menschen, die schon vorerkrankt sind.

Corona in Bonn: Das GOP hilft!

„Wir staunen zusammen, wir lachen zusammen und auch in schwierigen Zeiten halten wir zusammen!“

Unter diesem Motto hat das GOP Varietè-Theater in Bonn, in diesen schweren Tagen, eine großartige Idee.

Die Mitarbeiter des Theaters, welches seit 13.03.2020 offiziell bis auf weiteres Spielverbot hat, haben ihre Energie und Tatendrang in eine Hilfeaktion umgesetzt.
Ab sofort unterstützen die Auszubildenden des Theaters ältere Mitmenschen und Personen mit Vorerkrankungen im Raum Bonn beim Einkauf, in der Hundebetreuung und Besorgungen jeglicher Art.

Kontaktaufnahme ist per E-Mail unter info-bonn@variete.de möglich!

Daumen hoch für so viel Zusammenhalt!

 

Bild © GOP Varieté-Theater Bonn

Corona: Stadt Bonn bringt Freiwillige und Hilfsbedürftige zusammen

Besonders ältere, alleinstehende Menschen und solche mit Vorerkrankungen brauchen aktuell während der Corona-Krise besondere Unterstützung. Die Freiwilligenagentur der Stadt Bonn und das Haus der Bonner Altenhilfe bündeln nun zentral und koordinieren die Hilfe unter der Rufnummer 0228 – 77 66 99.

Die Bundesstadt Bonn bedankt sich für das enorme Unterstützungsangebot, welches bisher schon von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Organisationen und Einrichtungen über unterschiedlichste Kanäle an die Stadt herangetragen wurde. Um diese Hilfsangebote zu koordinieren und so belastbare Strukturen aufzubauen, arbeiten nun die Freiwilligenagentur der Stadt Bonn und das Haus der Bonner Altenhilfe eng zusammen. Die Stadt Bonn erwartet, dass sich in nächster Zeit immer mehr Menschen melden werden, die Hilfe im Alltag benötigen. Mit der neuen Zusammenarbeit sollen jene, die Hilfe anbieten, und die Menschen aus den Risikogruppen zusammengeführt werden.

Erstes Ziel ist es, dass die betroffenen Menschen, zum Beispiel Ältere oder solche mit Vorerkrankungen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können und sich keiner Ansteckungsgefahr aussetzen. Wer für seinen Alltag Unterstützung braucht, zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Ausführen des Hundes, kann sich bei der Stadt Bonn melden. Neben Hilfe bei der Bewältigung des Alltags können aber auch Telefonkontakte vermittelt werden, damit zum Beispiel alleinstehende Menschen nicht in die soziale Isolation geraten. Wer Unterstützung benötigt, meldet sich beim Haus der Bonner Altenhilfe als entsprechender städtischer Koordinierungs- und Informationsstelle unter Telefon 0228 – 77 66 99 oder E-Mail: altenhilfe@bonn.de.

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur, die das ehrenamtliche Engagement koordiniert, sowie einer Vielzahl hoch engagierter Einrichtungen und Träger in den einzelnen Stadtgebieten werden diese Anfragen dann, möglichst stadtteilbezogen, mit Freiwilligen gekoppelt. Wer noch seine Hilfe anbieten möchte, kann sich unter www.freiwilligenagentur-bonn.de anmelden.

Pressemitteilung © Stadt Bonn

Bis auf weiteres abgesagt: Alle Termine der Stadtverwaltung Bonn

Leider müssen alle gebuchten Termine aufgrund der aktuellen Krisensituation bei der Stadtverwaltung Bonn abgesagt werden.

Neue Termine können nicht angeboten werden, bis die Situation um Corona sich wieder entspannt hat.

Sobald die Stadtverwaltung wieder einen regulären Betrieb aufnehmen kann, werden die Bonner Bürger über das weitere Vorgehen durch die Medien informiert.

Die Stadt Bonn rät außerdem, die Regeln im Umgang mit dem Corona-Virus zu beachten und nur noch das Nötigste zu erledigen. Achten Sie auf sich und andere und bleiben Sie gesund.

Hilfe in Notfällen: Stadt Bonn

Für dringende Notfälle rät die Stadtverwaltung Bonn dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Anliegen beim Callcenter des Dienstleistungszentrums unter 0228 / 77 6677 oder per Mail an abteilungsleitung.dlz@bonn.de melden.

Bild © G. Scheidgen

Anleitung zum Händewaschen

Anleitung zum richtigen Händewaschen in Zeiten von Corona

In der momentanen Situation ist gründliches Händewaschen besonders wichtig um sich bestmöglich vor dem Corona-Virus zu schützen.

Wir vom Stadtmagazin Hallo Bonn! haben eine Anleitung vorbereitet, worauf beim Händewaschen zu achten ist.

Es sind sieben Schritte zu beachten:

  1. Genügend Wasser verwenden und darauf achten, dass die Temperatur so warm wie nötig aber so niedrig wie möglich ist, denn von zu heißem Wasser trocknet die Haut aus.
  2. Die Seife wird zwischen den feuchten Handflächen aufgeschäumt. Zu viel Seife ist aber auch nicht nötig! Ein Pumpstoß genügt völlig!
  3. Sehr wichtig ist auch das richtige Einseifen. Die Hände sollten in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck eingeseift werden. Besonders wichtig sind dabei die Bereiche zwischen den Fingern, an den Handflächen, an den Kuppen und an den Nägeln. Um die Bakterien und Viren sorgfältig zu entfernen sind 20 bis 30 Sekunden notwendig.
  4. Beachten Sie auch die Zwischenräume der Finger. Dafür sollten die Hände ineinander verhakt werden und dann die Finger in den Zwischenräumen der anderen Hand bewegt werden. Den Daumen auch nicht vergessen.
  5. Wichtig ist auch, dass der Schaum vollständig abgespült wird. Wenn man keine Seife hat, die Hände 30 Sekunden unter warmes, fließendes Wasser halten.
  6. Die Hände bitte sorgfältig abtrocknen und darauf achten die Handtücher regelmäßig zu wechseln.
  7. Um dem in der aktuellen Corona-Situation häufigeren Händewaschen vorzubeugen ist das Eincremen besonders wichtig um die hauteigenen Regenerationsprozesse zu unterstützen.

Hier nach sollte man auf jeden Fall auch generell die Hände waschen!

  • nach dem Besuch der Toilette
  • nach dem Naseputzen oder Niesen
  • nach der Gartenarbeit
  • nach Anfassen von Tierfutter
  • nach Anfassen von rohem Fleisch
  • nachdem man sich geschminkt hat
  • nach dem Müll rausbringen
  • nach dem Kontakt zu kranken Menschen
  • nach dem Berühren von Tieren

Natürlich ist Händewaschen auch sonst sehr wichtig um sich vor Keimen zu schützen. Denn über 80 Prozent von Krankheiten übertragen wir über die Hände. Das geht vom Margendarminfakt bis jetzt zum Corona-Virus.

Wir wünschen ihnen viel Gesundheit!

Bild © pixabay / _Alicja_

bonorange informiert nun während der Corona-Krise in Bonn auf einer eigens angelegten Website

Weitere Maßnahmen gegen Coronavirus – bonnorange informiert online

Bonn, 23. März 2020. Unter www.bonnorange.de/coronavirus können sich die Bonner*innen ab sofort über die Maßnahmen der bonnorange AöR informieren, die aufgrund des Coronavirus eingeleitet wurden. Als wichtiger Teil der Daseinsfürsorge in Bonn möchte die bonnorange gerne den Bürger*innen zeitnah Auskunft geben und ihnen die wichtigsten Informationen bereitstellen. Dazu gehört auch die nachdrückliche Bitte, die aktuelle Situation sehr ernst zu nehmen. Verunreinigungen an öffentlichen Plätzen und die bundesweite Entwicklung an Wertstoffhöfen deuten auf das Gegenteil hin.

Die bonnorange AöR trägt vor allen Dingen die Verantwortung dafür, die Hygiene im öffentlichen Raum der Bundesstadt Bonn sicherzustellen. Gleichzeitig ergreift bonnorange alle nötigen Vorkehrungen, um die eigenen Mitarbeiter*innen zu schützen, damit sie gesund bleiben und ihrer Arbeit für die Bonner Bürger*innen nachgehen können. Doch auch wir benötigen die Mithilfe der Bürger*innen. Erkrankte Mitmenschen sollten ihre gegebenenfalls mit Erregern belasteten Abfälle in einer zugeknoteten Plastiktüte über die Restmülltonne entsorgen.

Um solche Handlungsempfehlungen geben zu können und über die getroffenen Maßnahmen aufzuklären, können interessierte Bürger*innen www.bonnorange.de/coronavirus besuchen. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Die bonnorange AöR hat einen Krisenstab gebildet, der regelmäßig die Lage rund um das Coronavirus bewertet. Krisenpläne für die Abfallwirtschaft und die Stadtreinigung liegen mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen vor und können stufenweise umgesetzt werden. Sollte es dazu kommen, wird dies auch auf der oben genannten Seite veröffentlicht.

Leider verzeichnet die Stadtreinigung einen höheren Reinigungsaufwand insbesondere am Rheinufer, in der Rheinaue und in Parkanlagen wie zum Beispiel dem Hofgarten. Um den wilden Müll aus diesen Bereichen zu beseitigen, musste eine extra Schicht von der Stadtreinigung eingerichtet werden. Die Art der Abfälle deutet darauf hin, dass sich dort Personen vermehrt zum Feiern verabreden. An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass wir alle unsere sozialen Kontakte reduzieren müssen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Bitte bleiben Sie zu Hause und halten Sie sich an die am Montag in Kraft getretene Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Dabei geht es vor allen Dingen um Ihre Gesundheit und nicht um unseren Arbeitsaufwand.

Viele Menschen, die pandemiebedingt gerade zu Hause sind, nutzen die Zeit, ihr Heim zu entrümpeln. Das bundesweit verstärkte Besucheraufkommen an den Wertstoffhöfen vergangenen Tagen deutet darauf hin. Bereits am vergangenen Mittwoch hat bonnorange seine beiden Wertstoffhöfe geschlossen, um den gebotenen Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kunden sowie zwischen den Kunden selbst zu wahren. Aufgrund der Vielzahl der Bestellungen von Sperrmüll auf Abruf, hat sich zudem die Wartezeit auf einen Termin deutlich verlängert. Kurzfristige Terminwünsche können nicht mehr erfüllt werden. Des Weiteren stellt die bonnorange AöR bis auf weiteres keine Abladegenehmigung mehr für die Müllverwertungsanalage in Bonn aus, da dort keine Abfälle mehr von Dritten angenommen werden können. Die bonnorange AöR bittet die Bonner*innen, das Entrümpeln auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen.

Pressemitteilung bonnorange.de
Bild © pixabay / manfredrichter