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Schlagwort: Bonn; Stadtmagazin

Achtung! Blitzer vom 19. bis 25. Oktober in Bonn

Mobile Messstellen kommende Woche

Montag, 19.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Friedrichallee
  • Hohe Straße
  • Oberkasseler Straße
  • Otto-Hahn-Straße
  • Otto-Kühne-Platz
  • Reuterstraße
  • Römerstraße
  • Schlesienstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Dienstag, 20.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Brassertufer
  • Flodelingsweg
  • Kiefernweg
  • Ludwig-Erhard-Allee
  • Quellenstraße
  • Reuterstraße
  • Römerstraße
  • Stiftsstraße
  • Waldstraße
  • Werftstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Mittwoch, 21.10.2020

  • Am Herrengarten
  • An der Josefshöhe
  • Antoniterstraße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Johanniterstraße
  • Mainzer Straße
  • Reuterstraße
  • Schlesienstraße
  • Siemensstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Donnerstag, 22.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Kreuzherrenstraße
  • Maarstraße
  • Marktstraße
  • Oberkasseler Straße
  • Pützchens Chaussee
  • Rathenauufer
  • Reuterstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Freitag, 23.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Beueler Straße
  • Maria-Montessori-Allee
  • Reuterstraße
  • Röttgener Straße
  • Waldstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Samstag, 24.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Auf dem Hügel
  • Bornheimer Straße
  • Reuterstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Sonntag, 25.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Reuterstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Unter Umständen können die Messstellen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung von den hier genannten Stellen abweichen.

Foto © pixabay / manfredrichter

Achtung! Blitzer vom 2. bis 8. Oktober in Bonn

Mobile Messstellen kommende Woche

Montag, 05.10.2020

  • Albertus-Magnus-Straße
  • An der Josefshöhe
  • Flodelingsweg
  • Pützchens Chaussee
  • Reuterstraße
  • Römerstraße
  • Röttgener Straße
  • Willy-Brandt-Allee

Dienstag, 06.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Dottendorfer Straße
  • Elisabethstraße
  • Karl-Barth-Straße
  • Kiefernweg
  • Ollenhauerstraße
  • Otto-Kühne-Platz
  • Römerstraße
  • Spreestraße
  • Willy-Brandt-Allee

Mittwoch, 07.10.2020

  • Am Herrengarten
  • An der Josefshöhe
  • Kopenhagener Straße
  • Landgrabenweg
  • Römerstraße
  • Rudolf-Hahn-Straße
  • Sternenburgstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Donnerstag, 08.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Antoniterstraße
  • Flensburger Straße
  • Marktstraße
  • Oberkasseler Straße
  • Otto-Hahn-Straße
  • Römerstraße
  • Schieffelingsweg
  • Willy-Brandt-Allee

Freitag, 09.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Graurheindorfer Straße
  • Lotharstraße
  • Meßdorfer Straße
  • Pützchens Chaussee
  • Römerstraße
  • Willy-Brandt-Allee
  • Winston-Churchill-Straße

Samstag, 10.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Auf dem Hügel
  • Brassertufer
  • Römerstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Sonntag, 11.10.2020

  • An der Josefshöhe
  • Römerstraße
  • Willy-Brandt-Allee

Unter Umständen können die Messstellen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung von den hier genannten Stellen abweichen.

Infos ©  Stadt Bonn

Foto © Georg Scheidgen

Fabrik45 eröffnet Ausstellung -instinktiv-

Instinktives Verhalten in der Gegenwart. Sowohl Ausgelassenheit, Ängste als auch unbestimmte Wünsche spiegelt das Thema instinktiv und zeigt sich in Form skurriler Skulptur und Plastik als auch szenische Ölmalerei. Die Fabrikhalle schafft durch ihre Nacktheit einen klaren Gegensatz zum  emotionalen, leisen Thema. Sensibler Rückzug und Besinnung auf das Selbst in sich, stehen im Mittelpunkt beider Arbeiten.

Zur Besichtigung der Ausstellung und zum offenen Gespräch mit den Künstlerinnen Zoe Toms und Katja Zander sind alle herzlich eingeladen. In den Räumlichkeiten besteht eine Maskenpflicht und den Mindestabstand von 1,50 m ist einzuhalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings werden die Besucherdaten aus Sicherheitsgründen erfasst.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 2. Oktober, um 17:00 Uhr eröffnet.

Öffnungszeiten : 

Samstag, den 3. Oktober  17:00 – 22:00 Uhr

Sonntag, den 5. Oktober,  10:00 – 14:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Infos © Fabrik45

Foto  © Katja Zander

 

Straßentunnel Bad Godesberg vom 6. bis 9. Oktober nachts gesperrt

Der Straßentunnel Bad Godesberg muss in den Nächten von Dienstag, 6. Oktober, bis Freitag, 9. Oktober 2020 gesperrt werden.

Grund sind notwendige Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie Eichungen an den Geschwindigkeitsmessanlagen im Tunnel. Die Sperrungen beginnen jeweils um 21 Uhr. Geöffnet wird der Tunnel jeweils am Folgetag um 5 Uhr morgens. Bei den Wartungen lässt das Tiefbauamt der Stadt Bonn auch Arbeiten an der Entwässerung, Beleuchtung, Lüftung und Verkehrstechnik ausführen. Diese Maßnahmen sind für die Sicherheit der Tunnelnutzer erforderlich.

Das Tiefbauamt bittet darum, die Beschilderung zu beachten.

Text © Stadt Bonn

Foto © G.Scheidgen

 

Online-Fortbildung für Pädagogen

Die sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn veranstaltet am Mittwoch, den 7. Oktober von 15 bis 18 Uhr eine Online-Fortbildung für Pädagogen. Ziel ist es, digitale Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, die beim Lehren und Lernen online hilfreich sein können. Dazu gibt es zwei praxisnahe Impulse über den Einsatz von Erklärvideos und über verschiedene interaktive Tools, die sich sowohl im Präsenz- wie auch im Distanzlernen einsetzten lassen. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis zum 1. Oktober unter www.medienaperitif.de .

Hintergrundinformation Stiftung
Die sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn unterstützt junge Menschen dabei, die Welt der Medien besser zu verstehen und sie aktiv mitzugestalten. Seit 1976 informiert, berät und qualifiziert sie Jugendliche und junge Erwachsene aus der Region und unterstützt Pädagog*innen. Ihre Schwerpunkte sind kreative Medienbildung und der Berufseinstieg in die Medienwelt.


Info © www.sk-jugend.de

Foto ©  adobe/Thaspol

Wir machen Geschichte! 200 Jahre LVR-LandesMuseum Bonn

Das LVR-LandesMuseum Bonn öffnet ab dem 1.10. wieder seine Türen und feiert seinen 200. Geburtstag

Das LVR-LandesMuseum Bonn feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag – und eröffnet am 1.10. nach einem umfangreichen Umbau wieder. Die Umgestaltung steht im Sinne der Inklusion und Partizipation. In einem ersten Schritt wurden ein zentraler Aufzug eingebaut sowie Foyer, Untergeschoss und Erdgeschoss umgestaltet. Im Zentrum steht die Neupräsentation des weltberühmten Neandertalers im Foyer des Museums.

Der berühmteste und älteste Rheinländer, der Neandertaler, hat so eine neue prominente Heimat im Erdgeschoss erhalten. Mit einem erweiterten Vermittlungskonzept, einer neuen Rekonstruktion, neuen Forschungsergebnissen und einem ergänzenden digitalen Mediaguide bietet der Ausstellungsbereich im neuen Gewand viel Neues zum Entdecken und Erleben. Der Neandertaler ist das wohl berühmteste Fossil der Menschheitsgeschichte. 1856 von Steinbrucharbeitern im Neandertal gefunden, haben diese 45000 Jahre alten Knochen eines Mannes aus der Alt-Steinzeit bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

Die französische Künstlerin Elisabeth Daynès hat in ihrem Atelier in Paris eine neue lebensechte Nachbildung des Neandertalers angefertigt. Die Rekonstruktion basiert auf den originalen Knochen des Neandertalers und neuesten Forschungsergebnissen und zeigt sogar die Beeinträchtigung seines linken Armes, den er aufgrund einer Verletzung nicht mehr voll nutzen konnte.

Das LVR-LandesMuseum Bonn greift mit seinen Umbaumaßnahmen die Zielvereinbarung des LVR im Sinne eines „Design für Alle“ baulich, gestalterisch und inhaltlich auf. Dies betrifft sowohl die Architektur und Wegeführung, das Leitsystem, das Ausstellungsdesign sowie die Beschriftung und Vermittlung einschließlich der neuen digitalen Medien. Das Konzept wurde in einem partizipativen Austausch im Dialog mit dem Publikum erarbeitet, um tatsächlich ein „Museum für alle“ zu realisieren.

Als neues Element in der Dauerausstellung wurden zum Beispiel „Inklusive Panels“ entwickelt. Diese Stationen entlang des Leitsystems beschäftigen sich mit zentralen Objekten und sprechen dabei mehrere Sinne an. So kann man erfahren wie Birkenpech riecht oder einen Faustkeil anfassen. Außerdem werden die drei wichtigsten Fragen zu den Objekten in Einfacher Sprache beantwortet.

Die zentralen neuen Elemente der Barrierefreiheit sind nicht nur das neue inklusive Leitsystem, sondern vor allem auch der Doppelaufzug in der Mitte des Hauses. Er bietet nun für die Besucher*innen die Möglichkeit, die Rundgänge immer an einem zentralen Ort der Etage zu beginnen und zu beenden. Die Wegeführung wird somit eindeutiger. Der Aufzug ermöglicht einen direkten Zugang zur Dachterrasse im vierten Stock mit einem spektakulären Ausblick über die Stadt Bonn bis zum Siebengebirge.

In den nächsten Jahren wird die übrige Dauerausstellung ebenfalls umgestaltet. Im ersten Obergeschoss geht es dann weiter mit den eiszeitlichen Kulturen, der Jungsteinzeit, den Kelten und den Römern bis hin in die Spätantike und das Frühe Mittelalter. Im zweiten Obergeschoss kann der/die Besucher*in dann das Hochmittelalter, Renaissance, die Düsseldorfer Malerschule, die Moderne bis in die Gegenwart entdecken. Der chronologische Rundgang führt so zukünftig vom Neandertaler im Erdgeschoss bis in die Gegenwart im vierten Obergeschoss. Der Bereich der Wechselausstellungen ist bereits vor zwei Jahren in das oberste Geschoss umgezogen.

Das LVR-LandesMuseum Bonn erfindet sich auch nach 200 Jahren immer wieder neu und trägt so den geänderten Besucheransprüchen und -wünschen Rechnung, immer im engen Zusammenspiel seiner vier Grundaufgaben: dem Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln.

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat dem LVR-LandesMuseum Bonn für den Prozess der Umgestaltung die Schirmherrschaft für die nächsten 3 Jahre zugesprochen. Damit wird der Vermittlungsansatz der neuen Dauerausstellung gewürdigt. Sie öffnet immer wieder den Bezug zur Gegenwart und macht so deutlich, dass wir nur durch die Kenntnis der Vergangenheit die Gegenwart und damit auch unsere Zukunft verantwortungsvoll gestalten können.

Die NRW-Stiftung hat die Wilhlem Dorow-Gesellschaft, Freunde und Förderer des LVR-LandesMuseum Bonn e.V. gefördert, um das Museum bei der Realisierung der Neupräsentation des Neandertalers zu unterstützen. Im Fokus stand auch hier der Vermittlungsaspekt.

Die Neandertaler-Rekonstruktion wurde von der Sparkasse KölnBonn über den „PS-Zweckertrag“ bezuschusst.

 

Text © LVR-LandesMuseum Bonn

Foto © J. Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

 

Kalendertipp: Leckere Lektüre für 2021

 

Eine kulinarische Kalender-Empfehlung unserer Redakteurin Mona Grosche

Wer jede Woche mit einem interessanten Rezept beginnen möchte, das mit einem passenden Zitat eines Schriftstellers gekrönt ist, für den ist der Literarische Küchenkalender der passende Wandschmuck neben dem Esstisch oder dem Kühlschrank.
Von der bekannten Kochbuchautorin Sybil Gräfin Schönfeldt liebevoll zusammengestellt, ist er zu Recht ein Klassiker in der deutschen Kalenderlandschaft.
Auch 2021 können wir bekannten Autoren, aber auch Neulingen auf dem Buchmarkt, in die Töpfe schauen. So gibt es Wurstsalat bei Adelheid Popp, eine Auberginen-Vorspeise bei Amos Oz oder Biryani bei Salman Rushdie. Andere Autoren wie Heimito von Doderer, Friedrich Torberg und Nora Bossong kredenzen süße Genüsse wie Sommertorte, Zwetschenröster und Zitronenplätzlichen. Die 53 Rezepte und die Zitate werden abgerundet von biografischen Hinweisen und Tipps, sodass man sich auf angenehme Weise durch die Wochen kocht und liest.

Sybil Gräfin Schönfeldt (Hg.): Der literarische Küchenkalender 2021, edition momente 2020, 60 Seiten, 31,5 × 19,2 cm, 20 EUR, ISBN 978-3-0360-4021-9

Text © Mona Grosche

Foto © edition momente

Kalendertipp: Mit der Natur durch’s neue Jahr

 

Ein Kalendertipp unserer Redakteurin Mona Grosche

Wer schöne Naturlandschaften mag, die fotografisch gut in Szene gesetzt sind und gute Literatur zu schätzen weiß, den wird der Arche Natur Kalender 2021 sicher interessieren.
Eindrucksvolle Fotografien führen uns auf wochenweise wechselnden Kalenderblättern in die schottische Heide, in isländische Einsamkeit oder in einen winterlich-verschneiten deutschen Wald. Untermalt werden die Bilder von passenden Zitaten bekannter Autoren aus unterschiedlichen Epochen und aus der Gegenwartsliteratur. So kann man mit Heinrich Heine im Harz wandern, Robert McFarlane zu den Gletschern Grönlands begleiten oder mit Khaled Hosseini in die arabische Wüste reisen. Woche für Woche erlebt man so die ungeheure Schönheit und Vielfalt der Natur – und ebenso der Literatur.

Anneke Lubkowitz (Hg.): Arche Natur Kalender 2021, Arche Verlag 2020, 60 Seiten, 0.5 x 1.2 x 34 cm, ISBN: 978-3-7160-9408-2, 22 EUR

Text © Mona Grosche

Foto © Arche

 

Bonner Schallplattenbörse am  25. Oktober findet statt!

BONNER  SCHALLPLATTEN-BÖRSE

Bei  der Bonner Schallplatten-Börse am Sonntag, den 25. Oktober 2020 werden schätzungsweise eine halbe Million Tonträger aus allen Musikrichtungen der letzten 50 Jahre bis hin zu den aktuellsten Neuerscheinungen von den Ausstellern angeboten. Ob man nun Musikkonserven für kleines Geld sucht (LPs und CDs gibt es schon ab 50 Cent) oder aber Raritäten: Hier ist der Musikfan richtig. Natürlich auch im Börsenangebot: DVDs, Musik-Videos, Kassetten, Poster, Musikbücher, Sammlerzubehör und Fan-Souvenirs.

Sonntag, 25. Oktober, 11-16 Uhr

53225 BONN- Beuel, Brückenforum, Friedrich-Breuer-Straße 17

(an der Kennedy-Brücke) Eintritt laut Aushang

Info-Telefon: 0211–9559250

www.schallplatten-boersen.de

mail@schallplatten-boersen.de

Die Besucher können sich sicher sein:

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt unter den Corona-Schutzmaßnahmen, die gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Bonn erarbeitet wurden.

Wir vom Stadtmagazin Hallo Bonn! wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern!

Infos © Agentur Lauber

Foto © Agentur Lauber

„Jugend engagiert Euch“ , THW-Jugend in Bonn

 

„Spielend helfen lernen“

Unter dem Motto „Spielend helfen lernen“ engagiert sich die THW-Jugend bundesweit in 668 Ortverbänden und bietet den 16.000 Jugendlichen großartige Möglichkeiten, die viele praktische Fähigkeiten mitgeben und darüber hinaus eine starke Gemeinschaft fördern. Was es bedeutet Teil der „THW-Familie“ zu sein erzählt die 14-jährige Malin Heuer, Jugendhelferin der THW-Jugend, in einem Interview mit Sophie Tollmann.

Was ist die THW-Jugend und wie ist sie mit dem technischen Hilfswerk verbunden?

Wir, die THW-Jugend sind der Nachwuchs des technischen Hilfswerks. Unter dem Motto „spielend helfen lernen“ möchten wir spielerisch Wissen, technisches Verständnis und Hilfsbereitschaft vermitteln. Mit jeder Menge Spaß begeistern wir uns gegenseitig für Technik und verbringen viel Zeit miteinander, die durch spannende Freizeiten, Seminare und Wettbewerbe immer sehr erlebnisreich und herausfordernd gestaltet ist.

Was sind deine persönlichen Highlights bei der THW und Erlebnisse die dich besonders geprägt haben?

Neben den Leistungsabzeichen die man je nach Schwierigkeitsgrad in verschiedenen Farben erwerben kann, sind vor allem die Einsatzsimulationen, bei denen es ganz besonders auf die Zusammenarbeit des Teams ankommt und sich das Ende der Übung nie vorhersehen lässt, immer aufregend. Unsere geschulten TeamleiterInnen leiten mit unfallechtem Makeup und einem bühnenreifen Vorspiel die Simulation ein, die dem Ganzen eine sehr realistische Atmosphäre vermittelt. Wie bei einem echten Einsatz müssen die Abläufe reibungslos und eingespielt ablaufen. Die Teamfähigkeit und das Engagement des Einzelnen in der Gruppe wird durch das erfolgreiche Bestehen der Übung bestätigt oder die Mängel der Gruppe und Verbesserungspunkte werden sichtbar.

Inwieweit profitierst du von den Fähigkeiten die du bei der THW-Jugend lernst im Alltag?

Ich habe meine Fähigkeiten, wie man richtig an Einsatzorten agiert bereits zwei, drei Mal  anwenden können. Bei einem Unfall der sich direkt vor meiner Schule abgespielt hat, habe ich damals durch schnelles und gezieltes Handeln wohlmöglich bereits ein Menschenleben retten können. Während meine gleichaltrigen MitschülerInnen überfordert und geschockt passiv an dem Geschehen teilnahmen, habe ich umgehend die notwendigen Schritte in die Wege geleitet, sodass rechtzeitig ein Rettungswagen vor Ort war. Das war natürlich eine Ausnahmesituation, dennoch hat es mir bewusst gemacht wie entscheidend es ist, dass ich durch die Arbeit beim THW bereits im frühen Alter gelernt habe große Verantwortung zu übernehmen. Damit geht ein gestärktes Selbstbewusst einher, das in allen Bereichen sehr wichtig ist.

Nach diesem Interview würde ich gern Teil der THW-Jugend werden, was muss ich tun?

Ganz einfach. Informiere dich über unsere unzählige sehr verständlich aufbereiteten Socialmedia-Kanäle, Websites wie thw-jugend.de oder direkt bei deinem Ortsverband in Bonn unter ov-bonn.thw.de. Oft sind die Jugendlichen überrascht wenn sie von dem großartigen Angebot gleich in ihrer Umgebung erfahren. Wenn du dir noch nicht sicher bist ob du Teil der THW- Jugend werden möchtest bieten verschiedene Schuppertage (GIRLS/BOYSday) und weitere unverbindliche Aktionen die Möglichkeit, sich mit der Arbeit des THWs vertraut zu machen und die Mitglieder kennenzulernen. Manchmal ist es zu zweit einfacher als allein, daher könnt ihr gerne mal mit einem/r FreundIn vorbeischauen. Ich kann Euch garantieren beim technischen Hilfswerk ist für jeden etwas dabei!

Text © Sophie Tollmann

Foto © Jessica Sybertz