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Mit der App "Parknotruf" können sich die Bonnerinnen und Bonner in Zukunft wehren

Durch Apps soll das Abschleppen fremder Autos in Bonn kostenlos möglich sein

Es soll in Kürze in Bonn möglich sein kostenfrei die Autos anderer abtransportieren zu lassen. Die bereits in Hildesheim und Hannover verwendete App Parknotruf soll dieses Problem lösen.

Das Problem von zugeparkten Einfahrten ist vielen Bonnern bekannt. Die App Parknotruf, die schon in Hildesheim und Hannover benutzt wird, macht kostenloses Abschleppen möglich.

Die Geschäftspartner Nicole Frömming und Paul Struck sind auf die Idee der Handy App gekommen und haben sich juristisch abgesichert. Denn das rechtswidrige Blockieren eines Parkplatzes, störe das Besitzrecht des berechtigten Parkplatzinhabers.

Der Inhaber dürfe sich wehren, indem er das fremde Fahrzeug entfernen lasse, so der Kieler Rechtsanwalt Lutz Schroeder, der Mitgesellschafter des Unternehmens Parknotruf ist. Das Abschleppunternehmen ist für die Kostenerstattung zuständig.

Das Hauptproblem ist, dass sich viele Eigentümer nicht trauen Falschparker abschleppen zu lassen, da sie oft auf den Kosten selbst sitzen bleiben. Das mussten Frömming und Struck schon selbst durchmachen.

Die Bonner Polizei bestätigte durch einen Sprecher, dass sie nicht selbst auf privaten Grundstücken etwas dagegen unternehmen kann.

Einen Einwand bezüglich würde es laut dem Sprecher der Polizei auch nicht geben. Ein typisches Beispiel, wo die Polizei abschleppen kann, ist das Parken in der zweiten Reihe, wie auf der Kölnstraße, da das ein Vorbeikommen der Bahnen unmöglich macht.

Diese App löst diese Lücke, da man sich, bzw. die Parkfläche nach dem Herunterladen im App-Store bei IOS und Android nur noch auf der Seite parknotruf.de registrieren muss.

Symbolbild © pixabay / JESHOOTS-com

Überwachung der Bonner Innenstadt durch Kameras

Nach Wunsch der Bonner Polizei soll die Innenstadt demnächst mit Kameras überwacht werden. Dazu wurden zwei Kameraanlagen bestellt. Den Aufstellungsort prüft zurzeit eine Projektgruppe der Polizei.

Es gibt nämlich feste Kriterien für die Überwachung öffentlicher Plätze. So ist eine Überwachung ist nur dann erlaubt, wenn der Ort durch seine Beschaffenheit Straftaten möglich macht, beispielsweise nur schwer einsehbar ist oder dort viele Straftaten verübt werden. Die bestellten Anlagen sollen mobil sein, dadurch kann auf unerwartete Wendungen reagieren werden.

Bild © pixabay / photomix-company