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Kirschblütenfest in Bonn nicht möglich

Leider wird es in diesem Jahr keine touristische Vermarktung des Kirschblütenfestes geben.

Kein Haustürflohmarkt, keine für dieses Jahr zum ersten Mal geplanten Toiletten. Keine Gäste, da Hotels und Herbergen geschlossen sind.
Der wirtschaftliche Schaden ist unklar.

ABER: Man darf zu zweit, natürlich mit dem erforderlichen Abstand oder mit seiner Familien spazieren gehen.
Man darf sich an der Sonne, den Kirschblüten und dem Frühling erfreuen!

Foto © Georg Scheidgen

 

Krötenwanderung auf Philosophenring beendet

Die Kröten sind angekommen! Der Philosophenring auf dem Heiderhof war zum Schutz der Kröten zwischen der Fichtestraße und der Nietzschestraße in den vergangenen Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Kröten konnten so ungestört die Straßen überqueren und in die Laichgewässer wandern.

Die Wanderung ist für dieses Jahr beendet und somit die Sperrung ab sofort wieder aufgehoben. Auch die Busse fahren wieder die gewohnten Routen.

Foto © pixabay / Pixel2013

Frühlingsblumen für mehr Farbe in Bonn

Bonn wird bunter! Mitarbeitender des Amtes für Stadtgrün bepflanzen seit dieser Woche die städtischen Beete mit insgesamt 16.450 Frühlingsblumen.

Tulpen, Vergissmeinnicht, Primeln, Lavendel, Gänseblümchen, Hornveilchen und Narzissen blühen wieder in Bonn.

Die Pflanzenkübel an der Kurfürstenallee vor dem Bad Godesberger Rathaus, der Stadthalle oder der Redoute werden frühlingshaftes Flair verbreiten.

Das Lenné-Parterre unterhalb des Alten Zolls am Rhein sowie verschiedene Ehrenmäler in der Stadt, wie zum Beispiel das Beethoven-Denkmal werden besonders mit Frühblühern bedacht.

Die Kosten für die Blumen liegen bei rund 9.600 Euro. Die Pflanzarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern.

Foto © Georg Scheidgen

Streuobstwiese in Bonn-Schwarzrheindorf

Am Beueler Deichvorland, in Höhe zwischen Arnoldstraße und Wolfsgasse, lässt das Amt für Stadtgrün gerade standortgerechte Sträucher und heimische Bäume pflanzen.

Es entsteht eine Streuobstwiese mit insgesamt 24 Obstbäumen alter heimischer Sorten auf der gut zwei Hektar großen Freifläche. Unter anderem sind es der Rheinische Bohnapfel, die Hauszwetschge und der Winterglockenapfel. Außerdem werden an der nördlichen und südlichen Grenze der Fläche artenreiche Feldgehölze gepflanzt, um Insekten und Vögeln Nahrung und Nistplätze zu bieten. Somit dienen die Pflanzungen der ökologischen Aufwertung der Fläche und tragen zur Förderung der Biodiversität städtischer Freiflächen bei.

Die Arbeiten sollen bis Ende März abgeschlossen sein. Die Kosten betragen rund 31.000 Euro.

Foto © Georg Scheidgen

Haus der Natur in Bonn startet Malwettbewerb für Kinder

Der Frühling macht zum Glück auch in Zeiten von Corona nicht halt sondern kommt in großen Schritten.

Leider ist das Haus der Natur zwar aufgrund der aktuellen Situation geschlossen ruft aber trotzdem zu einem Malwettbewerb für Kinder auf. Die Kids können den Frühling in einem selbst gemalten Bild festzuhalten. Die schönsten Bilder erhalten einen tollen Preis für junge Naturentdecker und werden im Haus der Natur ausgestellt.

Alle Bonner Kinder sind eingeladen ihre persönlichen Frühlingsboten zu malen: Blumen, Schmetterlinge, Vögel, Hummeln, den Garten…

Bis zum 20. April können die Bilder an folgende Adresse geschickt werden: Haus der Natur, An der Waldau 48, 53127 Bonn.
Eingescannte oder fotografierte Kunstwerke können auch per E-Mail geschickt werden:  haus-der-natur@bonnde.

Foto © Georg Scheidgen

Stadtordnungsdienst in Bonn kontrolliert weiter

Der Stadtordnungsdienst wird die bestehenden Verbote auch weiterhin mit allen verfügbaren Kräften kontrollieren. Dazu zählen neben dem ausgesprochenen Kontaktverbot auch Regelungen für Gewerbetreibende. So müssen Geschäfte, die noch geöffnet haben dürfen, unter anderem dafür sorgen, dass sich pro zehn Quadratmeter Grundfläche nur maximal eine Person aufhalten darf.

Am Wochenende hatte der Stadtordnungsdienst vor allem im Bereich von Sportanlagen sowie am Rhein und in der Rheinaue insgesamt 300 Personen belehren müssen, weil sie in größeren Gruppen als den zu diesem Zeitpunkt noch erlaubten zehn Beteiligten unterwegs waren.

Stadt weitet Hotline-Angebot aus

Die Stadtverwaltung erinnert noch einmal daran, dass alle Dienstgebäude der Stadtverwaltung seit 19. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen sind. Ein Besuch der Verwaltung ist nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. An den Eingängen der Gebäude finden Zugangskontrollen statt. Die Verwaltung appelliert deshalb, Anliegen möglichst telefonisch oder per E-Mail zu klären. Um noch besser für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein, weitet die Stadt das Hotline-Angebot aus.

Um die zentral für das Dienstleistungszentrum eingerichtete Telefonnummer 0228 – 776677 zu entlasten, können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen zusätzlich an folgende Rufnummern wenden: 0228 – 776657 für Melde-, Pass- und Ausweisangelegenheiten, 0228 – 776658 für die Zulassungsstelle und 0228 – 776659 für die Fahrerlaubnisbehörde bzw. Führerscheinstelle.

Bonner Unternehmen und Gewerbetreibende, die von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, können sich mit ihren Fragen an das Team des Service-Centers Wirtschaft der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn wenden. Es ist unter der Rufnummer 0228 – 774000 oder per E-Mail unter  wirtschaftsfoerderung@bonnde erreichbar. Informationen über Unterstützung durch Bund und Land finden sich außerdem auf der städtischen Homepage unter  https://www.bonn.de/themen-entdecken/wirtschaft-wissenschaft/index.php.

137 Fälle mit Coronavirus-Infektionen

Mit Stand Montag, 23. März 2020, 14.30 Uhr gibt es in Bonn 137 bestätigte Fälle mit Coronavirus-Infektionen. Sieben Menschen befinden sich zur Behandlung im Krankenhaus, drei davon werden intensivmedizinisch betreut. Der Schüler der Bonn International School ist wieder genesen, seine Testergebnisse sind negativ.

Aktuelle Informationen im Internet

Die Stadt Bonn informiert tagesaktuell auf ihrer Internetseite über die Situation zum Coronavirus in der Bundesstadt:  www.bonn.de/coronavirus.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Earth Hour in Bonn

Die Stadt Bonn beteiligt sich zum zwölften Mal an der „Earth Hour“, der weltweiten Klimaschutzaktion der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF). Um ein Zeichen gegen die Verschwendung von Ressourcen und für den Klimaschutz zu setzen, ruft der WWF zum 14. Mal dazu auf, für eine Stunde lang das Licht auszuschalten. Deshalb wird am Aktionstag, Samstag, 28. März 2020, von 20.30 bis 21.30 Uhr an bekannten städtischen Gebäuden die Beleuchtung ausgeschaltet.

„Zeit zu handeln! Für einen lebendigen Planeten“ appelliert der WWF mit seinem diesjährigen Motto an die politischen Entscheidungsträger. Die Botschaft ist in Bonn schon längst angekommen. Nach der Erklärung des Klimanotstandes durch den Bonner Stadtrat stellte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres einen Katalog mit 150 konkreten Vorschlägen vor, die sie unter Beteiligung aller Dezernate erarbeitet hat. Bereits im Februar 2019 hatte Bonn zudem eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Sie ist Bonns Beitrag zur systematischen Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, die weltweit bis 2030 umgesetzt sein sollen.

In Bonn könnte aus der „Earth Hour“ sogar ein „Earth Year“ werden. Dazu erläutert Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Demnächst werden wir im Rat der Stadt Bonn einen Vorschlag beraten, ganzjährig auf das Anstrahlen von Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäuden sowie grundsätzlich auf gestalterische Anstrahlung zu verzichten. Ich wünsche mir, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Bonnerinnen und Bonner an der ‚Earth Hour‘ beteiligen. So können wir, trotz der aktuell notwendigen räumlichen Distanz, die uns die Corona-Pandemie aufzwingt, ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Zukunft und zugleich für Gemeinschaft und Zusammenhalt setzen.“

Bonn nimmt zum zwölften Mal teil

Zum zwölften Mal löscht die Stadt die Beleuchtung an Rathäusern, Kulturstätten und weiteren städtischen Gebäuden. Darüber hinaus werden die Stadtwerke Bonn an zahlreichen prominenten Gebäuden und Denkmälern die Anstrahlbeleuchtung abstellen.

Im Dunkeln bleiben sollen folgende Gebäude:

Akademisches Kunstmuseum, Altes Rathaus, Beethoven-Denkmal Münsterplatz, Beethoven-Haus, Christusbrunnen, Clemens-August-Platz, Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Baumanstrahlung Friedrichstraße, „Köpfe“ Friedrichstraße/Bonngasse, Godesburg, Hauptpost, Koblenzer Tor, Kreuzbergkirche, Kreuzkirche, Baumanstrahlung Martinsplatz, Kunstmuseum, Museum Koenig, Namen-Jesu-Kirche, Poppelsdorfer Schloss, Römerkran, Schumannhaus, Sankt-Aegidius-Kapelle, Sankt-Elisabeth-Kirche, Sankt-Laurentius-Kirche Lessenich, Sankt-Petri-Kirche Lengsdorf, Sankt-Remigius-Kirche, Sterntor, Stiftskirche und das Hauptgebäude der Universität.

UNO, Deutsche Post und Deutsche Telekom beteiligen sich

Die Deutsche Post DHL hat zugesagt, dass der Post-Tower ebenfalls dunkel bleibt. Die Deutsche Telekom wird sich mit ihrer Zentrale und dem Office-Port an der Friedrich-Ebert-Allee, der Brücke über die Bundesstraße 9 und dem T-Mobile-Gebäude am Landgrabenweg beteiligen. Auch die Vereinten Nationen unterstützen die Aktion erneut, weshalb der Lange Eugen auf dem UN Campus dunkel bleiben wird. Zudem hat die Stadt Bonn Kontakt zu den Bonner Ministerien aufgenommen und ebenfalls darum gebeten, die Beleuchtung für die Earth Hour auszuschalten.

Hintergrund: Aktion Earth Hour

Die Aktion Earth Hour begann 2007 im australischen Sydney und weitete sich schnell zu einem globalen Phänomen aus. Ein Jahr später schalteten bereits Millionen Menschen in 35 Ländern für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Im Jahr 2009 beteiligten sich mit Bonn, Berlin und Hamburg erstmals deutsche Städte an der internationalen Aktion.

An der vergangenen Earth Hour 2019 nahmen weltweit Millionen Menschen aus mehr als 180 Ländern teil. Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter www.wwf.de/earthhour

Klimaschutzaktivitäten der Stadt Bonn und Nachhaltigkeitsstrategie

Die Stadt Bonn engagiert sich seit Mitte der 90er Jahre im Klimaschutz und übernimmt lokal Verantwortung, die Ursachen und Folgen des Klimawandels zu bekämpfen beziehungsweise einzugrenzen. Die Stadt verfolgt in zahlreichen Projekten und Maßnahmen ehrgeizige Klimaschutzziele und informiert und beteiligt die Öffentlichkeit in Veranstaltungen und Mitmach-Projekten. Zur Koordinierung der Aktivitäten hat die Stadtverwaltung Bonn eine eigene „Leitstelle Klimaschutz“ eingerichtet, die verschiedene Projekte und Maßnahmen der Stadt koordiniert und sich mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vernetzt. Weitere Informationen sind auf www.bonn.de/klimaschutz abrufbar.

Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Bonn findet man unter  www.bonn.de/nachhaltigkeitsstrategie.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Stadt Bonn kontrolliert Verbote und Schließungen

Mit allen verfügbaren Kräften kontrolliert der Stadtordnungsdienst seit Donnerstag, 19. März 2020, die Regelungen der erlassenen Allgemeinverfügungen der Stadt in Zusammenhang mit den Coronavirus-Infektionen.

Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan machte sich ein eigenes Bild: „Die Hinweise auf Einschränkungen sind leider noch nicht bei allen angekommen. Deshalb bitte ich noch einmal dringlich: Halten Sie sich an die Spielregeln! Nur so können wir die Ausbreitung des Virus eindämmen.“

Kontrollen werden fortgesetzt

Der Stadtordnungsdienst wird die intensiven Kontrollen in den kommenden Tagen fortsetzen und sich eng mit der Polizei abstimmen. Derzeit arbeitet die Stadt daran, den Stadtordnungsdienst für die Dauer dieser Ausnahmesituation personell zu verstärken.

Die Stadtverwaltung hat an allen Spiel- und Bolzplätzen sowie Sportstätten und Schulhöfen Hinweisschilder zum Nutzungsverbot angebracht.

Text © Stadt Bonn
Foto © Petra Stolin

 

 

Kontaktverbot ab drei Personen natürlich auch in Bonn

Auch in Bonn trat noch am Sonntagabend, 22. März 2020, die Rechtsverordnung in Kraft, die das Land NRW erlassen wird, um die Kontaktbeschränkungen verbindlich zu machen. Die Ministerpräsidentinnen und –präsidenten der Länder haben sich auf ein einheitlichen Kontaktverbot verständigt, das keine Gruppierungen ab drei Personen gestattet, es sei denn sie gehören einer Familie oder eine Haushaltsgemeinschaft an. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und Beerdigungen sind danach ausgenommen.

Ein solche Rechtsverordnung des Landes hat, anders als ein Erlass oder eine Weisung, sofort Rechtskraft und muss nicht erst durch eine Allgemeinverfügung umgesetzt werden. Gleichwohl kündigte Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan für Montag eine solche an, um die Verbote noch genauer einzugrenzen. Die Veröffentlichung findet wie üblich im Amtsblatt statt, die Verfügung tritt dann am Dienstag, 24. März 2020, in Kraft.

Sridharan hatte sich auch am Sonntag ein Bild davon gemacht, wie die bisherigen Einschränkungen beachtet werden: „Mit großem Erstaunen habe ich festgestellt, dass der überwiegende Teil der Autos, die zum Beispiel an der Rheinaue parkten, gar nicht in Bonn zugelassen sind. Insofern danke ich den Bonnerinnen und Bonnern! Trotzdem sind weitere Maßnahmen erforderlich.“

Am späteren Sonntagnachmittag wird es noch ein Abstimmungsgespräch mit den Hauptverwaltungsbeamten im Regierungsbezirk Köln geben, um eine gemeinsame Strategie festzulegen. „Von diesen Erkenntnissen wird abhängen, welche zusätzlichen Schritte nötig sind“, so Sridharan.

Der Freitag und der Samstag, 20. und 21. März 2020, hatten gezeigt, dass die Einschränkungen der durch die Stadt Bonn erlassenen Allgemeinverfügungen teilweise immer noch nicht beachtet werden. „Es bleibt bei meinem dringenden Appell an alle, auch Menschen aus unserer Nachbarschaft: Halten Sie sich bitte an die Vorgaben! Nur so gelingt es uns gemeinsam, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen“, betont Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Die Stadtverwaltung kontrolliere kontinuierlich.

Von Freitagnachmittag 16 Uhr, bis Samstagnachmittag, 18 Uhr, verzeichnete der Stadtordnungsdienst 73 Einsätze in Zusammenhang mit dem Gesundheitsschutz. Unter anderem waren in zwölf Fällen Gaststätten und Restaurants sowie in weiteren 15 Fällen Ladenlokale trotz Verbots geöffnet. Darüber hinaus gab es 40 Meldungen über größere Personengruppen auf Spielplätzen, Sportplätzen oder anderen in anderen öffentlichen Anlagen. Bereits am Donnerstag, 19. März 2020, hatte der Stadtordnungsdienst 113 Einsätze dokumentiert.

Mit Stand Sonntagnachmittag , 22. März 2020, gibt es in Bonn 133 bestätigte Fälle mit Coronavirus-Infektionen.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Fassadenwettbewerb zum 44. Mal in Bonn

44. Fassadenwettbewerb: Ein Stück Vergangenheit originalgetreu erhalten.

Bürgermeister Reinhard Limbach ehrt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Alten Rathaus für den fachgerechten Erhalt ihrer Immobilie. Sparkasse Köln-Bonn und Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg unterstützen den Wettbewerb finanziell.

Die Renovierung eines Hauses dient nicht nur dem Werterhalt und dem persönlichen Komfort, sondern kann im besten Fall bei guter Ausführung auch der Weitergabe eines baukulturellen Erbes dienen. Genau darum geht es beim Fassadenwettbewerb, den die Stadt Bonn gemeinsam mit der Sparkasse Köln-Bonn sowie dem Verein Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet. Am Dienstag, 3. März 2020, wurden im Alten Rathaus die Preisträger des Wettbewerbs 2019 geehrt.

„Bereits zum 44. Mal haben sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer engagiert, in dem sie ein Stück Vergangenheit originalgetreu wiederhergestellt haben. Damit tragen die Eigentümerinnen und Eigentümer nicht nur zur Substanzerhaltung bei, sondern auch zur Verschönerung unseres Stadtbildes und zum Erhalt der Bonner Stadtgeschichte“, lobte Bürgermeister Reinhard Limbach die Preisträgerinnen und Preisträger im Alten Rathaus. Gemeinsam mit Martin König von der Sparkasse Köln-Bonn und Dirk Vianden, Vorstandsvorsitzender Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, überreichte er die Urkunden und Prämien an die Eigentümerinnen und Eigentümer.

Sechs erste Preise sowie drei Belobigungen vergab die Jury. Die jeweils mit 1450 Euro dotierten ersten Preise gingen an:

  • Arndtstraße 24, Frau Dr. Hocke und Herr Dr. Beger,
  • Bennauer Straße 48, Herr Dr. U. Dose,
  • Breite Straße 45, Frau B. Heidinger und Herr P. Heidinger,
  • Herwarthstraße 17, Marianne Carey,
  • Rüngsdorfer Straße 26/26a, Rainer Wilke,
  • Wilhelm-Levison-Straße 31, Dr. Stefanie Montag.

Für eine Belobigung, dotiert mit 750 Euro, wählte die Jury folgende Häuserfronten aus:

  • Heinrich-von-Kleist-Straße 21, Susanne Sonnabend,
  • Luisenstraße 138, Christiane Starbatty,
  • Weberstraße 98, Anke Steinborn-Schult.

Insgesamt gab es für den 44. Fassadenwettbewerb 26 Bewerbungen. Für die Entscheidung der Jury gelten die Bewertungskriterien Stil- sowie Sachgerechtigkeit der Renovierung, die Harmonie von Formen und Farben sowie der Gesamteindruck. Alle eingereichten Objekte werden von der Fachjury aus Architekten, Vertretern der Malerinnung, dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege sowie dem Stadtbaurat bewertet.

Seit dem ersten Fassadenwettbewerb haben mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürger an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr als 1.000 Preise konnten vergeben werden.

Bürgermeister Limbach dankte auch ausdrücklich den beiden Sponsoren Sparkasse Köln-Bonn sowie Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg. Seit 1982 hat die Sparkasse KölnBonn Preisgelder von mehr als 250.000 Euro zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr beteiligt sie sich erneut mit 8.500 Euro. Haus und Grund Bonn/ Rhein-Sieg beteiligt sich zum dreizehnten Mal als Sponsor am Wettbewerb und hat für dieses Jahr 2.500 Euro zur Verfügung gestellt. „Ohne dieses finanzielle Engagement wäre der Fassadenwettbewerb nicht möglich“, so Limbach.

Der Fassadenwettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Die Bewerbungsfrist für die 45. Runde Auslobung ist im Jahr 2021 vorgesehen, Bewerbungen können dann bis zum 30. September 2021 eingereicht werden. Wer seine Immobilie im Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2021 renoviert hat beziehungsweise dies noch vorhat und rechtzeitig vor Ende der Bewerbungsfrist fertig stellt, kann teilnehmen. Weitere Informationen unter  www.bonn.de/fassadenwettbewerb.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen