Karate Dojo Ochi Bonn im Jahr 2019

Der Karate-Verein Karate Dojo Ochi Bonn e.V. hat im Jahr 2019 eine Menge Aktivitäten hinter sich gebracht, teils anstrengende, teils harmonische aber allesamt erfolgreiche.
Da wäre zunächst die stolze Zahl der stolzen Schwarzgurt-Prüflinge. Chef-Trainer Reinhard Rathmann legte beim großen Sommer-Gasshuku (einwöchiger Intensiv-Lehrgang) die Prüfung zum 6.Dan ab. Die erste Vorsitzende Nina Mons bestand ihre Prüfung zum 2.Dan.

Weiterhin legten in diesem Jahr Daniel Friedrich (Schatzmeister des Vereins), Stephan Buschard und Wolfgang Trappe ihre Prüfung zum ersten Dan ab.
Prüfungen fanden auch zweimal vereinsintern statt. Sowohl im Januar als auch kurz vor den Sommerferien legten viele Mitglieder ihre Farbgurtprüfung ab und wurden für ihren Trainingsfleiß belohnt.

Diverse Feste rundeten das Programm ab. Ein Sommerfest direkt am Rhein mit diversen kulinarischen Köstlichkeiten, Geschicklichkeitsspiele für die Kinder, Kanu fahren und vielen guten Gesprächen lies das erste Halbjahr 2019 ausklingen. Ein knappes halbes Jahr später folgte die erste Vereinsmeisterschaft, die unter den Mitgliedern mit großem Engagement angenommen wurde. Auch der Nikolaus stattete der Karate-Gesellschaft einen Besuch ab.

Außer der Dojo-Meisterschaft starteten einzelne Mitglieder des Vereins noch bei anderen Turnieren: 

Am 22.September gingen Luna Paulsen, Nathalie Rau, Can Kahmaran und Niko Stanisic beim Godesberg-Cup in Bonn-Plittersdorf an den Start. Das Kata-Team mit Luna, Nathalie und Joel (Dojo Ochi Hennef) erreichte einen hervorragenden dritten Platz. Im Kumite wusste Niko Stanisic sich in seiner Altersklasse gegen vier Teilnehmer durchzusetzen und konnte den Vize-Titel mit nach Hause nehmen.

Nach fünf Jahren Abstinenz ging die erste Vorsitzende Nina Mons im Oktober bei den NRW Landesmeisterschaften an den Start. Vorausgegangen waren diesem Tag, neben dem obligatorischen Dojo Training, private Einheiten und Tipps von Sensei Reinhard und Melissa Rathmann. Nina ging sowohl in Kata als auch in Kumite Einzel an den Start. In Kumite 
konnte sie sich trotz eines kleinen Rückschlags für das Finale qualifizieren. In einem ausgeglichenen Finale blieb es am Ende beim Vizetitel.
Es folgte die größte Meisterschaft des Deutschen JKA Karate Bundes (DJKB): Die „DJKB-Familie“ trifft sich einmal im Jahr in Bottrop um das letzte große Highlight des Jahres zu begehen, den JKA-Cup. Dieses, seit über 40 Jahren ausgetragene Turnier, ist über die deutschen Landesgrenzen hinaus so bekannt, dass man mittlerweile von einer internationalen Meisterschaft sprechen kann. In diesem Jahr waren neben den zahlreichen Karatekas aus ganz Deutschland Teilnehmer aus der Ukraine, Tschechien, Frankreich, Malta, Belgien und Norwegen am Start. Das Karate Dojo Ochi Bonn wurde an diesem Tag von Melissa Rathmann und Nina Mons vertreten. Beide wollten ihre monatelange Vorbereitung nun auf der Meisterschaft umsetzen.

Melissa startet seit Jahren erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene. 
Ninas Auftreten war selbstbewusst und die Wertungs-Entscheidungen fragwürdig. Jedenfalls musste sie sich ihrer maltesischen Gegnerin geschlagen geben. Danach konnte Nina zumindest ihren vollen Fokus auf die nächste Disziplin lenken. Es hieß also die Konzentration auf Kata zu richten. Hier konnten sich Melissa und Nina in ihrer jeweiligen Altersklasse für das abendliche Finale qualifizieren. Melissa stand zudem in der Disziplin Kata-Team mit ihrer Mannschaft aus Köln im Finale.

Mit ihrer Kür-Kata Sochin verfehlte Nina nur um wenige Zehntel die Medaillen-Ränge. Auch Melissa zeigte Sochin und musste sich der Erst-Platzierten ebenfalls um wenige Zehntel geschlagen geben, so dass am Ende ein starker zweiter Platz stand. Das Team von Melissa zeigte mit einer synchronen und sauberen Nijushiho eine starke Vorstellung und holte souverän Gold!

Bild © pixabay / patrickbrassard0

Text © Karate Dojo Ochi Bonn

 

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