Die Arbeiten an der Rheinufermauer in Bonn haben begonnen

Am Rhein unterhalb der Bonner Oper werden die Wege bis 2020 saniert. Das Aussehen der Neugestaltung hängt aber von den am Ende zur Verfügung gestellten Fördermitteln ab. Es sollen aus dem Gebiet die Bänke und Blumenkübel verschwinden.

Der Grundstein ist gelegt: Es ist mit der Sanierung am Bonner Rheinufer südlich der Kennedy-Brücke begonnen worden. David Baier, Abteilungsleiter im Bonner Amt für Stadtgrün, versichert, dass der Plan ist, dass die Uferpromade mindestens bis März 2020 wieder verkehrssicher und für Besucher betretbar ist.

Das Gebiet der teilweise eingestürzten Ufermauer unterhalb der Ufermauer war schon über Monate abgesperrt. Jetzt ist das gesamte Areal eingezäunt. Für den Denkmalschutz wird die Mauer originalgetreu wieder aufgebaut, dabei sind aber größere Eingriffe ins Erdreich von Nöten.

Durch die Arbeiten soll eine qualitative Verbesserung erfolgen.

Die Bauarbeiten sind eine Vorbereitung der zukünftigen Arbeiten der geplanten Neugestaltung des Uferbereichs bis zur zweiten Fährgasse. Zudem sollen die Arbeiten trotzdem eine qualitative Verbesserung zur Folge haben und die Möglichkeit der Bestandhaltung von Dauer haben. Die Neugestaltung in der Zukunft soll dann sozusagen als Aufbau darauf dienen.

Es finden nicht nur ein Aufbau der Mauer und eine Erneuerung der beiden Treppen statt. Aus Naturmaterial soll zwischen den Alleebäumen ein verdichteter Weg entstehen, wie bereits nördlich der Kennedy-Brücke entstanden ist. Baier sagte, dass das den vorhandenen Bäumen auch besser bekommen werde.

Attraktivere Hochbeete für das Bonner Rheinufer 

Bänke und Betonkübel werden entfernt, Insektenfreundlichere und attraktivere Pflanzen sollen verwendet werden. Bis zur endgültigen Entscheidung zum Erscheinungsbild werden die bisherigen üblichen Abfallbehälter und Holzbänke verwendet. In die Baumlücken werden zwei ungarische Eichen, zwei Tulpenbäume und drei Feldahorne eingesetzt. Nach dem Räumen der Baustelle soll der löchrige Asphalt zwischen Pegelhäuschen und KD-Pavillon erneuert werden. Im Jahr 2021 soll es dann die eigentliche Neugestaltung in drei Bauabschnitten geben. Dafür müsste ein entsprechender Förderantrag genehmigt werden. Dieser entspricht 22,5 Millionen Euro.

Der FDP-Ratsfraktionsvorsitzende Werner Hümrich war in den vergangenen Jahren wiederholt ein Befürworter der Sanierung des Rheinufers. Dieser ist froh darüber, dass sich nun doch Bewegung abzeichne.

Bild © pixabay / satyaprem

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