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Kategorie: Bonn gut beraten

Bebauungsplan R(h)einwohnen in Limperich Bonn: Bei einer Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch im Rathaus Beuel konnten sich die Bürger über die Planung informieren und eigene Vorschläge einbringen.

Bebauungsplan R(h)einwohnen in Bonn-Limperich

Bei einer Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch im Rathaus Beuel konnten sich die Bürger über die Planung informieren und eigene Vorschläge einbringen.

Ziel ist es, an die bestehende Bebauung ein neues gemischtes Quartier mit bis zu 250 (voraussichtlich 237) Wohneinheiten mit 565 Einwohnern zu schaffen. So sollen Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und besondere Wohnformen, wie seniorengerechtes Wohnen, entstehen. Insgesamt sind etwa 25.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche dafür vorgesehen. Davon sollen 20 bis 40 Prozent der Fläche als geförderter Mietwohnungsbau errichtet werden. Dazu kommt eine dreigruppige Kindertagesstätte (geplant 55 Kinder) sowie ein Bürogebäude (geplant 256 Beschäftigte) mit etwa 8.000 Quadratmetern Geschossfläche.
Die Gesamtfläche gehört einem Investor, der sein Projekt zügig umsetzen will. Der Architekt Frederik Scherf sieht noch ein Jahr als Planungszeit sowie etwa drei Jahre Bauphase als realistisch.

Bebauungsplan R(h)einwohnen
Architekt Frederik Scherf und Johannes Suchy (CDU) standen den Bürgern für Fragen zur Verfügung

Die Stadtplaner haben zusammen mit externen Experten dabei viele Aspekte zu berücksichtigen:

  • Berücksichtigung der Anforderungen der Nachbarschaft,
  • Behalt eines Teils des Gartenmarktes am aktuellen Standort,
  • Sparsamkeit bei der Erschließung,
  • hohe Siedlungsdichte bei gleichzeitiger Vermeidung geschlossener Baustrukturen.
  • Vielfalt der Gebäudetypen,
  • weitest gehende Orientierung der Garten- und Freiflächen nach Süden und Südwesten,
  • Erhalt des Kleinklimas durch extensive Begrünung,
  • weitest gehende Konzentration des ruhenden Verkehrs in Tiefgaragen (bei den Reihenhäusern Garagen, 36 öffentliche Parkplätze)
  • besondere Förderung alternativer Mobilitätsformen (Ladestation für Elektrofahrzeuge).

An den einzelnen Schauwänden konnten sich die Bürger die komplexen Details zu den Themen Verkehrsbelastung, Klima, Durchlüftung, Entwässerung und natürlich die Architektur erklären lassen. Uwe Kania, Chef der Geologie-, Bau- & Umweltconsulting GBU aus Alfter erläuterte z. B. das Thema Niederschlagswasserversickerung. Johannes Suchy vom CDU Kreisverband sowie Mitarbeiter der vom Planungsamt standen Rede und Antwort.

Fotos © G. Scheidgen

 

34 Bonner Grundschulen haben 2019 den BONNi-&-BO-Klimaführerschein abgelegt.

Klimaführerscheine für Bonner Grundschulkinder

2081 Kinder aus 34 Bonner Grundschulen – so viele wie noch nie – haben 2019 den BONNi-&-BO-Klimaführerschein abgelegt. Stellvertretend für sie alle erhielten am Mittwoch, 19. Juni 2019, die Drittklässlerinnen und Drittklässler der Robert-Koch-Schule die Auszeichnung.

In Vertretung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der Vorstandvorsitzender der Stiftung Bonner Klimabotschafter ist, überreichte Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller gemeinsam mit Zeichner Özi, dem Schöpfer des Bonner Löwen BONNi und seines Eisbärenfreundes BO, sowie SAbrina Winter, stellvertretende Bereichsleiterin Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn, die Klimaführerscheine an die Schülerinnen und Schüler.

Gabriele Klingmüller gratulierte den Kindern und lobte ihr Engagement: „Ihr setzt euch für den Klimaschutz ein – etwas Besseres kann sich unsere Stadt nicht wünschen. Andere – besonders die Erwachsenen – können von euch lernen.“ Ihre Anerkennung galt Rektorin Abir Lucassen und den beteiligten Lehrerinnen, die im Unterricht mit den Kindern so intensiv zu Klimafragen gearbeitet hatten. Worte des Dankes richtete sie an die Stiftung Bonner Klimabotschafter, die Sparkasse Köln-Bonn, die Stadtwerke Bonn und den Zeichner Özi, ohne deren Zutun es den Klimaführerschein nicht gäbe.

Klimaschutz ist eines der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs), die gerade im Rahmen der SDG-Tage in Bonn bekannter gemacht werden. Klingmüller wies deshalb auch nochmals auf die Fahrt der Straßenbahn 62 als Partnerschaftsbahn am Fronleichnamstag hin. In den Bonner Partnerstädten La Paz und Cape Coast gibt es nämlich inzwischen auch Klimabotschafterinnen und -botschafter.

10.800 kleine Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter seit 2012

Zum achten Mal zeichnet die Stiftung Bonner Klimabotschafter Drittklässler aus, die in ihren Schulen den Klimaführerschein abgelegt haben. Seit Beginn des Projektes 2012 wuchs die Zahl der kleinen Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter in Bonn auf stolze 10.800 an. 24 Bonner Grundschulen waren mindestens dreimal dabei.

Die Teilnahme am BONNi-&-BO-Klimaführerschein steht in den Schulen stets im Mai im Stundenplan. Durch die eigenständige Bearbeitung der Fragen und Aufgaben im Arbeitsheft lernen die Kinder spielerisch, wie sie sich in ihrem Umfeld aktiv für den Schutz des Klimas einsetzen können. Außerdem enthält das Arbeitsheft wichtige Informationen zu den Themenfeldern Klima, Strom, Recycling, Transport, Ernährung, Heizen und Wasser. Begleitet werden die Themen durch die Comics von BONNi & BO.

Mit dem Klimaführerschein hat die Stiftung Bonner Klimabotschafter ein einzigartiges Umwelterziehungsprojekt für Grundschüler entwickelt. 2015 wurde es zum KlimaExpo-NRW-Projekt ernannt. Die Stiftung Bonner Klimabotschafter, die unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn geführt wird, wurde im Jahr 2010 von der Sparkasse Köln-Bonn errichtet.

Pressemitteilung © Stadt Bonn,
Bild © bonner-klimabotschafter.de

Aussenbild des World Conference Centers Bonn

Bonner Gespräche zum Klimaschutzprozess

Zur 50. Tagung der Nebenorgane der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) werden auch 2019 wieder rund 3.000 Delegierte in Bonn erwartet. Bei der Konferenz, die von Montag, 17., bis Freitag, 28. Juni 2019, im World Conference Center Bonn stattfindet, geht es vor allem darum, weitere Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu erzielen.

Es sei nötig, den Klimaschutzprozess insgesamt deutlich zu beschleunigen, fordert UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa. „Das Pariser Abkommen und der jüngste Sonderbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses der Vereinten Nationen für den Klimawandel bekräftigen die dringende Notwendigkeit, den globalen durchschnittlichen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Aber wir sind nicht soweit – sondern weit davon entfernt.“ Die Regierungen sollten deshalb die Klimagespräche in Bonn dazu nutzen, „in einem äußerst wichtigen Jahr Fortschritte zu erzielen“, so Espinosa.

Besondere Rolle für Städte und Regionen

Bei der Umsetzung des Abkommens fällt den Städten und Regionen in aller Welt eine besondere Rolle zu. Das Städtenetzwerk für Nachhaltigkeit ICLEI, dessen Präsident der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan seit 2018 ist, wird deshalb in diesem Jahr nicht nur seine Konferenz „Resilient Cities“ zum zehnten Mal in Bonn veranstalten, sondern gab auch den Anstoß für einen nächsten Schritt in der Zusammenarbeit für den Klimaschutz. Erstmalig laden die Präsidentschaften der Klimakonferenzen von Kattowitz (Polen, 2018) und Santiago de Chile (Chile, 2019) gemeinsam mit dem Klimasekretariat und ICLEI zu einer hochrangigen Debatte unter dem Titel „Gemeinsam den Wandel befördern: Gemeinschaftliche Veranstaltung zur Zusammenarbeit der Ebenen im Klimaschutz mit besonderen Schwerpunkten E-Mobilität und Klimaanpassung“ ein.

OB Sridharan und seine Kollegen aus Präsidium und Vorstand von ICLEI werden dabei im Rahmen der Bonner Klimagespräche vor den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention sprechen. Dabei sind Spitzenvertreter der lokalen und regionalen Ebene aus allen Kontinenten, von der Millionenstadt bis zur Gemeinde eines kleinen und vom Klimawandel bedrohten Inselstaats vertreten. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch Auftakt einer neuen Allianz für gemeinschaftliches Handeln über alle Ebenen, die in Bonn aus der Taufe gehoben werden soll.

OB Sridharan: „ Als Städte stehen wir in ganz besonderer Verantwortung für die Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger. Uns läuft die Zeit davon. Das sagen nicht nur die ‚Fridays for Future‘, sondern auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Weltklimarats IPCC. Die derzeitigen Klimaaktionspläne führen uns Richtung drei Grad Temperaturanstieg. Und das ist inakzeptabel. Wir setzen große Hoffnung in gemeinschaftliche, neue Konzepte von lokal bis global. Denn wenn alle mitmachen, können wir alle mitnehmen, wie es in der Agenda 2030 heißt.“

Sridharan wird im September 2019 nach New York reisen, um dort beim Klimagipfel des UN-Generalsekretärs und beim High Level Political Forum für die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) die Städteebene mit zu vertreten. Er setzt große Hoffnung auf das in Bonn fester geschmiedete Bündnis zwischen allen Ebenen, um die Kluft zwischen bisherigen nationalen Aktionsplänen und den notwendigen Fortschritten zu überbrücken.

Nebenorgane der Klimarahmenkonvention

Neben der jährlich stattfindenden Vertragsstaatenkonferenz gibt es zwei Nebenorgane der Klimarahmenkonvention – ein Gremium für wissenschaftliche und technische Fragen (Subsidiary Body for Scientific and Technical Advice, SBSTA) sowie ein Gremium für Fragen der Umsetzung (Subsidiary Body for Implementation, SBI). Während die Vertragsstaatenkonferenz regelmäßig einmal im Jahr tagt, finden die Nebenorgansitzungen zweimal im Jahr statt. Die Delegierten diskutieren dabei über die Umsetzung der Klimarahmenkonvention.

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es auf der Homepage der Klimarahmenkonferenz unter http://unfccc.int.

Bild © WCCB
Pressemitteilung © Bundesstadt Bonn

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Blitzer Bonn: Geschwindigkeitskontrollen in der Woche ab 27. Mai 2019

Ab Montag, 27. Mai 2019, werden in Bonn wieder Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, die Bonner Polizei „blitzt“:

Montag, 27.5.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße
Winston-Churchill-Straße
Meßdorfer Straße
Hoholzstraße
Friedenstraße
Lievelingsweg
Schieffelingsweg
Europaring
Sigmund-Freud-Straße
Karl-Barth-Straße
Ollenhauerstraße
Röckumstraße

Dienstag, 28.5.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße
Elsa-Brändström-Straße
Ladestraße
Friedrichallee
Waldstraße
Gartenstraße
Otto-Kühne-Platz
Elisabethstraße
Antoniterstraße
Oberkasseler Straße
Marktstraße
Pecher Straße

Mittwoch, 29.5.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße
Adenauerallee
Bornheimer Straße
Rathenauufer
Römerstraße
Robert-Koch-Straße
Reichsstraße
Rudolf-Hahn-Straße
Kreuzherrenstraße

Donnerstag, 30.5.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße

Freitag, 31.5.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße
Ennemoserstraße
Siemensstraße
Brüser Damm
Mainzer Straße

Samstag, 1.6.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße
Sonntag, 2.6.19

Friedrich-Ebert-Allee
Sebastianstraße

Weitere Artikel aus Bonn und der Region

Website der Polizei Bonn

 

Bild © pixabay / manfredrichter

Foto eines fahrradfahrers zur Aktion "Stadtradeln in Bonn"

Bonner Rad-Aktionstag am 25. Mai

Stadtradeln startet am Rad-Aktionstag am 25. Mai

Bei der Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz, mehr Radverkehr und ihre Gesundheit in die Pedale. Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gehen dieses Jahr zeitgleich vom 25. Mai bis 14. Juni 2019 an den Start. Der Auftakt der Aktion findet am Samstag, 25. Mai, im Rahmen des Rad-Aktionstages auf dem Marktplatz statt.

Der ADFC Bonn-Rhein-Sieg bietet Sternfahrten aus Kommunen des Kreises nach Bonn an, und auch die Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, die Sammlung ihrer Kilometer mit dem Besuch der Veranstaltung per Rad zu beginnen. Auf dem Marktplatz wird ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen und Mitmachaktionen geboten. Unter anderem berichtet der erste Bonner „Stadtradelstar“ über seine Motivation, während der drei Aktionswochen komplett auf das Auto zu verzichten. Weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/stadtradeln.

Knackt Bonn dieses Jahr die 400.000 Kilometer-Marke?

Alle Menschen, die in Bonn leben, arbeiten, einem Verein angehören, studieren oder zur Schule gehen, können mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Bisher haben sich 139 Teams mit über 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern registriert. Es bedarf noch einer Steigerung, um die Ergebnisse des letzten Jahres – 1809 Menschen erradelten rund 378.000 Kilometer – zu toppen. Jede und jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem Team beitreten, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Als Kooperationspartner unterstützt der ADFC Bonn/Rhein-Sieg die Kampagne durch kostenlose Radtouren für registrierte Stadtradelnde im Aktionszeitraum.

Die Bonner Schulen sind ebenfalls aufgefordert, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Schülerinnen und Schüler können Preise für die Klassenkasse erradeln.

Beim Stadtradeln geht es um den Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem auch darum, möglichst viele Menschen zu gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Radfahren ist längst ein fester Bestandteil der städtischen Mobilität geworden und als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. Es steigert die Lebensqualität, fördert die Gesundheit, schützt die Umwelt und ist zudem eine kostengünstige Alternative zu anderen Beförderungsmitteln. Um die Bedeutung des Fahrrads auch auf regionalen Routen zu unterstreichen, findet Stadtradeln 2019 in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis im gleichen Aktionszeitraum statt.

Radfahren ist aktiver Klimaschutz

In Bonn werden 38 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen vom Verkehr verursacht. Würden alle Autofahrten bis sechs Kilometer innerhalb des Stadtgebietes stattdessen mit dem Fahrrad zurückgelegt, ließen sich in Bonn jährlich etwa 20.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Das sind rund vier Prozent der vom PKW-Verkehr verursachten Emissionen. Zusätzlich erfolgt ein Beitrag zur Luftreinhaltung und Lärmminderung.

Registrierung

Interessierte können sich zum Stadtradeln anmelden unter www.stadtradeln.de/bonn. Rückfragen beantwortet die Projektkoordinatorin bei der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn: Claudia Walter, Telefon: 0228 – 77 54 67, E-Mail: stadtradeln@bonn.de. Weitere Informationen unter: www.bonn.de/stadtradeln.

Text © Newsletter Bundesstadt Bonn,
Foto © Pixabay / Free-Photos

Schwimmbad © pixabay / 526663

Bonner Schwimmbäder: Jetzt beteiligen und informieren

Bürgerbeteiligung zur Bäderlandschaft startet

Die Bürgerbeteiligung zur Bonner Bäderlandschaft startet am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 18.30 Uhr mit der Auftakt-Veranstaltung im Forum der Bundeskunsthalle, die von Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnet wird. Alle Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, sich von der Gesellschaft für Bürgergutachten und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Uni Wuppertal über das Beteiligungsverfahren informieren zu lassen.

An Thementischen und -wänden können alle ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge einbringen. Diese werden zudem bis zum 12. Juni 2019 auf www.bonn-macht-mit.de gesammelt.

Herzstück des gesamten Verfahrens sind vier Planungszellen. Diese bestehen aus jeweils 25 Personen ab 14 Jahren, die im Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt werden. Sie arbeiten vier Tage zusammen. Dabei werden sie von Expertinnen und Experten sowie Interessenvertretungen informiert. Auch die Ergebnisse der öffentlichen Auftakt-Veranstaltung und der Planungswerkstatt werden hier einfließen.

Text © Newsletter Bundesstadt Bonn,
Bild © pixabay / 526663

Flughafen Köln/Bonn: Touristisches Angebot wächst dank Corendon Airlines

25 mal pro Woche ab Köln/Bonn mit Corendon Airlines in die Sonne

Das touristische Angebot ab Köln/Bonn wächst: Die Fluggesellschaft Corendon Airlines verstärkt ihr Engagement am Airport und eröffnet eine weitere Basis in Deutschland. Ab Mai stationiert die Airline ein Flugzeug in Köln/Bonn und fliegt im Sommer 25 mal wöchentlich zu 11 beliebten Ferienzielen am Mittelmeer, auf den Kanarischen Inseln, in der Türkei, in Griechenland und Ägypten. Das Flugzeug, das am Flughafen stationiert wird, ist eine Boeing 737 MAX 8 – eine neue Version der Boeing 737, die erst seit letztem Jahr auf dem Markt ist. Das Flugzeug ist um etwa 15 % sparsamer und emittiert deutlich weniger CO2 als seine Vorgänger. Zudem fliegt es besonders geräuscharm. Neben der fest stationierten Maschine kommen künftig auch weitere Boeing 737-800 Jets der Airline in Köln/Bonn zum Einsatz, um die 11 Sonnenziele anzufliegen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Corendon Airlines beim Ausbau ihres Angebots für unseren Airport entschieden hat und zudem unser Vorfeld um die hochmoderne Boeing 737 MAX 8 bereichert. Unsere Passagiere können aus 11 attraktiven Sonnendestinationen der Airline wählen und werden mit einem Flugzeug der neuesten Generation an ihr Urlaubsziel gebracht“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Yildiray Karaer, Mitbegründer der Corendon Tourism Group und CEO von Corendon Airlines ergänzt: „Als Corendon Airlines freuen wir uns, unsere fabrikneue Boeing 737 MAX 8, die 2019 ausgeliefert wird, am Flughafen Köln/Bonn zu stationieren. Wir haben auf den Strecken in die Türkei und zu anderen beliebten Urlaubszielen eine Kapazität von 260.000 Sitzplätze eingeplant. Neben der Nutzung des Flughafens als neue Basis binden wir Köln/Bonn auch an andere Corendon-Basen in verschiedenen Ferienregionen an. Wir erwarten, dass der Sommer 2019 eine tolle Saison wird. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Aktivitäten in Köln/Bonn weiter fortsetzen, die Anzahl der hier stationierten Flugzeuge erhöhen und unser Portfolio durch beliebte Urlaubsziele – insbesondere in Anatolien – erweitern.“

Corendon Airlines fliegt im Sommer von Köln/Bonn aus nach Izmir (3 Flüge pro Woche), Antalya (7 Flüge), Alanya-Gazipasa (1 Flug), Hurghada (2 Flüge), Fuerteventura (1 Flug), Las Palmas auf Gran Canaria (1 Flug), Teneriffa (1 Flug), Heraklion auf Kreta (3 Flüge), Kos (2 Flüge), Rhodos (2 Flüge) und nach Palma de Mallorca (2 Flüge).

Sämtliche Corendon Airlines Flüge sind buchbar über Reiseveranstalter, im Reisebüro und unter www.corendon-airlines.com.

Corendon Airlines fliegt seit 2005 im Auftrag namhafter Reiseveranstalter zu vielen Zielen rund ums Mittelmeer. Die Flotte in 2019 umfasst zurzeit 18 moderne Boeing 737-800, zwei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 737 MAX 9. Seit 2014 bedient die in Antalya, Amsterdam und Malta ansässige internationale Ferienfluggesellschaft auch Deutschland. Im Sommer 2019 gibt es Abflüge von 18 deutschen und zwei österreichischen Abflughäfen. Ziele sind Antalya, Izmir, Gazipasa (Alanya), Heraklion, Kos, Rhodos, Palma de Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Hurghada sowie im Vollcharter auch Banjul. Insgesamt stellt Corendon Airlines im Sommer 2019 etwa 1,5 Mio Flugsessel im deutschen Markt zur Verfügung. Die für ihre pünktliche Abwicklung und ihren freundlichen Bordservice bekannte Airline erhielt zahlreiche Auszeichnungen und bietet seit Januar 2018 alle Flüge auch im Einzelplatzverkauf über Amadeus/TOMA, Bistro, sowie die Systeme von Traffics, Peakwork und Schmetterling an. Die Fluggesellschaft gehört zur eigentümergeführten Corendon Touristic Gruppe, zu der neben drei Airlines auch zwei Reiseveranstalter, eine Incoming Agentur sowie zahlreiche Hotels in der Türkei, in Amsterdam, auf Ibiza und Curacao gehören.

Pressetext © presseportal.de
Bild © © obs/Flughafen Köln/Bonn GmbH

geänderte Öffnungszeiten der Bußgeldstelle am 30. April

Die Bußgeldstelle bei den Bürgerdiensten der Stadt Bonn schließt am Dienstag, 30. April 2019, wegen einer Software-Umstellung um 12 Uhr und nicht wie sonst um 13 Uhr.

Es handelt sich um zeitaufwendige Programmumstellung. In dieser Zeit können keine Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern zu Bußgeldern im Bereich Verkehrsordnungswidrigkeiten bearbeitet werden. Die Bußgeldstelle bei den Bürgerdiensten öffnet regulär montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Pressemitteilung © Bonn.de
Bild © pixabay/Free-Photos

Verkehrsaufkommen

Kreuzung Rheinallee/Kronprinzenstraße vorübergehend gesperrt

Seit Anfang April wird die Straßendecke der Rheinallee in Bad Godesberg saniert. Zum Abschluss der Arbeiten muss die Kreuzug an der Rheinallee und der Kronprinzenstraße vollständig gesperrt werden.

Ab Freitagmorgen, 26. April 2019, 6 Uhr bis Samstag, 27. April 2019, um 18 Uhr kann die Kreuzung nicht befahren werden, weil dann im Auftrag des Tiefbauamtes die neue Asphaltdecke auf die Straße gebracht wird. Notwendige Umleitungen werden ausgeschildert. Auch der ÖPNV wird Alternativstrecken fahren.

Pressemitteilung © Bonn.de

Weitere Blaulicht-Meldungen

Rechtsberatung © pixabay / geralt

Gebührenfreie Rechtsberatung

Engagierte Bonner Studenten stehen mit juristischen Rat zur Seite falls es mal nicht so glatt im Leben läuft.
In der Lawclinic offerieren sie unentgeltliche Rechtsberatung für außergerichtliche Konflikte mit einem Streitwert bis 800 Euro.

Der juristische Nachwuchs bekommt so die Chance, schon im Studium echte Fälle zu lösen – unter Aufsicht von versierten Anwälten. Und so erhält man individuelle Beratung zum Nulltarif.

Beraten wird zum Beispiel bei:
– Defekter Lieferung oder Nichtlieferung beim Kauf, z.B. im Internet
– Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber
– Ärger mit dem Vermieter oder Nachbarn
– Abmahnung wegen Urheberrechtsverstößen
– Meinungsverschiedenheiten mit Behörden

Da es sich (weitestgehend) um noch nicht fertig ausgebildete Juristen handelt, kann die Beratung durch die Angehörigen der Law Clinik eine anwaltliche Beratung nicht vollumfänglich ersetzen. Daher haften die Berater auch nicht wie ein Anwalt, sondern nur ausnahmsweise und in eingeschränktem Umfang. Zudem können nur Fälle angenommen werden, bei denen in jedem Einzelfall die Tauglichkeit für eine studentische Beratung positiv festgestellt wird. Ein Beratungsanspruch besteht nicht.

Bildrechte © pixabay / geralt