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Kategorie: Bonn gut beraten

Mikrofon Bonn Veranstaltung

Infoveranstaltung zum Ausbau der Bonner Oberdorfstraße

Stadt Bonn und Investor stellen Planungen und Ausgestaltung vor.

Im Rahmen der Erschließung des geplanten Neubauprojektes im Bereich „Oberdorfstraße 49/51/53“ in Geislar ist der Ausbau der Erschließungsanlage im dortigen Stichweg erforderlich. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am Donnerstag, 12. September 2019, informiert die Stadt Bonn über die Gestaltung. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Hubertusklause, Abtstraße 13.

Die Stadtverwaltung bietet mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die aktuellen Planungen und auch über die Ausgestaltung der Oberflächen umfassend zu informieren. Hierfür stehen sowohl die Fachverwaltung als auch der Investor mit seinen Planern zur Verfügung.

Die Anlieger der betroffenen Straße wurden über die Informationsveranstaltung mit einem Bürgerbrief informiert.

Pressemitteilung © bonn.de
Bild © pixabay / Broesis

Bonn: Am Cityring an der Kaiserstraße wird getestet.

Testphase zu City-Ring und Kaiserstraße

Vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020 läuft die Testphase zum erweiterten City-Ring und der Kaiserstraße. Bei einer Bürgerinformation am Mittwoch, 28. August 2019, um 18 Uhr im Ratssaal des Stadthauses, die Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnen wird, werden die Verkehrsführung für den City-Ring und die neue Radverkehrsführung in der Kaiserstraße vorgestellt und Verständnisfragen der Bürgerinnen und Bürger erläutert.

Um den Radverkehr in der Kaiserstraße zu verbessern, legte die Stadtverwaltung im Juni 2019 der Politik vier verschiedene Varianten für den Radverkehr in der Kaiserstraße vor. Variante 1 sah einen Schutzstreifen nach Norden bei einem Entfall der Parkplätze und der Beibehaltung des Radwegs nach Süden vor. Die zweite Möglichkeit beinhaltete eine Einbahnstraße nach Süden, die Einrichtung einer Umweltspur nach Norden bei Entfall der Parkplätze und Beibehaltung des Radwegs nach Süden. Alternative 3 war eine Einbahnstraße nach Süden mit Verbreiterung des Zweirichtungsradwegs auf 3,50 Meter, den Wegfall der Fahrspur nach Norden und eine geänderte Führung des Busverkehrs. Bei der vierten Variante wäre eine Fahrradstraße eingerichtet worden. In dieser wären Pkw- und Busse als „Gäste“ in beide Richtungen zugelassen worden. Der bisherige Radweg hätte für Fahrrad- und Autostellplätze zur Verfügung gestanden.

Rat verabschiedet OB-Vorschlag mit Änderung

„Die Stadtverwaltung hat im Juni der Politik die Variante 1 zur Umsetzung vorgeschlagen, um den Rad- sowie den Busverkehr in der Kaiserstraße zu verbessern“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Der Planungsausschuss empfahl allerdings die Variante 2. „Im Hauptausschuss im Juli 2019 habe ich den Vorschlag unterbreitet, unter Herausnahme des Pkw-Verkehrs eine Umweltspur nach Süden einzurichten und den Radverkehr nach Norden auf dem baulichen Radweg entlang der Bahn und – wie bereits heute – auf der Fahrbahn abzuwickeln“, erinnert der OB. Am Ende beschloss der Rat im Juli 2019 den Vorschlag des Oberbürgermeisters, aber mit der Änderung, dass an der Nassestraße das Geradeausfahren für den Pkw-Verkehr untersagt und ein Rechtsabbiegegebot eingerichtet wird.

Also wird nun in dem siebenmonatigen Test auf der Kaiserstraße der Radverkehr in Richtung Süden (Bundeskanzlerplatz) für sieben Monate gemeinsam mit Bussen auf einer Umweltspur geführt, für alle anderen Fahrzeuge wird die Straße in Richtung Süden nicht mehr befahrbar sein. In Richtung Norden (Innenstadt) kann der Radverkehr auf dem Weg entlang der Bahn fahren, allen Kraftfahrzeugen (bis auf Busse) wird die Weiterfahrt Richtung Norden an der Einmündung Nassestraße untersagt. Auf der Kaiserstraße wird Tempo 30 angeordnet, etwa 60 Parkmöglichkeiten entfallen.

Erweiterter Cityring soll Innenstadt entlasten

Mit dem erweiterten City-Ring soll der Autoverkehr auf Rathausgasse, Stockenstraße, Am Hof und Wesselstraße verringert werden, um die Innenstadt zu entlasten und die städtebauliche Anbindung des Hauptgebäudes der Universität an die Fußgängerzone zu verbessern. In der Testphase wird der Verkehr aus Richtung Süden nicht mehr über die Rathausgasse, sondern über die Straßen Am Hofgarten, Fritz-Tillmann-Straße und Kaiserstraße geführt. Die Einbahnstraße Franziskanerstraße wird umgekehrt. Die Stockenstraße bleibt zunächst vom 1. September bis 31. Dezember 2019 geöffnet. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2020 wird die Durchfahrt von der Stockenstraße auf die Straße Am Hof für motorisierte Verkehre gesperrt. Demgegenüber hatte die Verwaltung einen Testzeitraum bis maximal 31. Dezember 2019 vorgeschlagen.

Pressemitteilung © Bonn.de,
Bild © pixabay / mibro

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Achtung Bonn! Hier wird ab 19. August 2019 geblitzt

Achtung Bonnerinnen und Bonner! Ab heute, dem 19. August 2019 führt die Bonner Polizei wieder Geschwindigkeitskontrollen durch. Es wird geblitzt in Bonn.

Hier führt die Polizei die kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit:

Montag, 19.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Friedenstraße
  • Broichstraße
  • Flodelingsweg
  • Kopenhagener Straße
  • Hohe Straße
  • Brüser Damm
  • Röttgener Straße
  • Seufertstraße
  • Deutschherrenstraße

Dienstag, 20.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Waldstraße
  • Quellenstraße
  • Lievelingsweg
  • Winston-Churchill-Straße
  • Flensburger Straße
  • Meßdorfer Straße
  • Pecher Straße
  • Mainzer Straße
  • Karl-Barth-Straße
  • Schwalbengarten
  • Friedenstraße

Mittwoch, 21.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Kreuzherrenstraßen
  • Bürvigstraße
  • Am Josephinum
  • Siemensstraße
  • Friedrich-Wöhler-Straße
  • Flodelingsweg
  • Antoniterstraße
  • Werftstraße
  • Kopenhagener Straße

Donnerstag, 22.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Friedrichallee
  • Seufertstraße
  • Siemensstraße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Römerstraße
  • Grootestraße
  • Sternenburgstraße
  • Röckumstraße
  • Brassertufer
  • Dorotheenstraße
  • Röckumstraße

Freitag, 23.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Hoholzstraße
  • Kreuzherrenstraße
  • Maria-Montessori-Allee
  • Friedenstraße
  • Konrad-Adenauer-Damm
  • Europaring
  • Gartenstraße

Samstag, 24.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Flodelingsweg
  • Siemensstraße
  • Lotharstraße

Sonntag, 25.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße

Hier gelangen Sie zur Website der Bonner Polizei

Bild © pixabay / manfredrichter

ÖPNV Bonn Linie 62

„Lead City“: Mehr ÖPNV in Bonn

Im Rahmen des Förderprojekts „Lead City“ werden ab dem 28. August in Bonn häufiger die Straßenbahnen und Stadtbahnen fahren.

Betroffen sind die Bonner Bahnlinien 61, 62, 16, 63 und 66. An den Wochenenden und an Feiertagen werden außerdem die Busse der Linien 600 bis 614 häufiger fahren.

Die allgemeinen regionalen Linien werden angepasst und aufeinander angepasst, damit die Verkehrsverbindungen innerhalb der Region gestärkt werden. Der Bonner ÖPNV wird somit verbessert.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Gemeinden und Stadtteilen finden Sie auf leadcity-bonn.de

Hallo Bonn! Das Bonner Stadtmagazin wünscht Ihnen eine frohe Fahrt mit dem Bonner ÖPNV!

Bild © G. Scheidgen

Bonn UN Campus Haltestelle

DB-Haltestelle „Bonn UN Campus“ -Weitere Bauarbeiten

Wie die Stadt Bonn am 9. August 2019 bekannt gab, wird es an der Haltestelle der Deutschen Bahn „Bonn UN Campus“ weitere Bauarbeiten geben.

So wird das Tiefbauamt der Stadt Bonn am Montag, dem 26. August 2019 mit den Bauarbeiten beginnen. Die Arbeiten werden den 2. Bauabschnitt der Haltestelle in in der Joseph-Beuys-Allee betreffen.

Ziel der Baumaßnahme: Die Radwege und Gehwege sollen für die Bonnerinnen und Bonner erweitert werden. So soll es neben einer überdachten Bike & Ride-Anlage an der Haltestelle Bonn UN Campus auch ca. 220 neue Fahrradabstellplätze geben.

Während der Bauarbeiten müssen Fußgänger und Radfahrer die Umleitung über den Rheinweg und Moselweg nutzen.

Geplantes Ende der Bauarbeiten ist bis zum 21. Dezember 2019, die Baukosten betragen ca. 540.000 Euro.

Foto © wikimedia.org/Tohma

4.060 Beschäftigten in Bonn drohen massive Einbußen

IG BAU appelliert an Reinigungskräfte: Keine schlechteren Arbeitsverträge unterschreiben

Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der 4.060 Bonner Reinigungskräfte drohen ab sofort massive Einbußen. Das berichtet die
Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU – und ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen. „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Mehmet Perisan von der IG BAU Köln-Bonn. Nach Angaben der  Arbeitsagentur arbeiten in Nordrhein-Westfalen insgesamt knapp 180.000 Menschen in der Gebäudereinigung.
Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden Tarifverhandlungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben. „Auch in der Bundesstadt könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben“, so Perisan. Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.
Zum Hintergrund: Der in Bonn ansässige Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor
Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden. „Statt bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen. Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OPReinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz gestrichen“, berichtet Perisan. Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

Pressemitteilung, Bild © IGBau

Gratis Trinkwasser für die Bonner

Am Mittwoch 24. Juli 2019 wurde in Bechlinghoven der bisherige Hitzerekord gemessen: Ganze 41,2 °C. Die bisherige Höchsttemperatur in Bonn wurde im August 2003 gemessen: 39,2 °C.

Es empfiehlt sich, bei diesen hohen Temeperaturen viel Wasser zu trinken, am beesten 2 – 3 Liter am Tag, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aufgrund Ihres Jobs draussen sein müssen, sollten noch mehr Wasser zu sich nehmen.

Hier kommen Sie an kostenloses Trinkwasser in Bonn

Wasser von insg. 2 öffentlichen Trinkbrunnen:

  • Am Marktplatz, Ecke Brüdergasse, zwei Knöpfe müssen hier gedrückt werden um an das Wasser zu gelangen
  • Sternstraße, Ecke Vivatsgasse

Trinkwasserspender in Geschäften:

  • An insg. 5 Standorten können Sie Trinkwasser in der Drogeriekette DM bekommen

Öffentlicher Wasserwagen der Stadtwerke Bonn:

  • Zwischen April und Oktober können Sie den Wasserwagen der Stadtwerke Bonn auf dem Münsterplatz antreffen.
    Alle Plastikkritiker können beruhigt werden, die Becher sind biologisch abbaubar.

Kostenlose „Refill“-Stationen in der Innenstadt:

  • Durch die Initiative „Refill Deutschland“, die im Jahr 2018 mit dem „Ecosign“ Bundespreis ausgezeichnet wurde, können Sie in verschiedenen Cafe’s, Bars und bei der Seifen-Manufaktur Lush in der Bonner Sternstraße ihre Wasserflasche kostenlos auffüllen lassen. Desweiteren beteiligen sich die Starbucks-Filialen und der Biosupermarkt Basic.
  • Sie erkennen die Stationen am Aufkleber in der Fensterscheibe oder an der Tür:
    refill logo bonn trinkwasser
    Bonn: An verschiedenen Refill Stationen können die Bonnerinnen und Bonner Ihre Wasserflaschen mit Trinkwasser auffüllen lassen. © refill-deutschland.de

Bild © pixabay / congerdesign

Kneipensterben Bonn

Das Kneipensterben in Bonn und der Region

In Bonn sind seit dem Jahr 2007 rund 7% aller Kneipen und Gaststätten geschlossen – das Kneipensterben schreitet voran.

Die Bonner Kneipen sind in Gefahr, so haben seit 2007 ganze 39 Kneipen, Gaststätten und Eisdielen in Bonn geschlossen, das sind rund 7%

Aktueller Stand der Gastro-Betriebe in Bonn: 488 Stück laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, (kurz „NGG“). Die NGG warnt desweiteren vor einem Kneipensterben in Bonn. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein – die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführerin Manja Wiesner.

So drohe nicht nur ein wichtiger Teil der Bonner Alltagskultur auszusterben, sondern seien dadurch natürlich auch viele Arbeitsplätze in Bonner und der Region betroffen.
Noch schlimmer:
In ganz NRW geht die Anzahl der Gastro-Betriebe um ganze 11% zurück, 2007 wurden rund 28.000 Betriebe gezählt, im Jahr 2017 nur noch 24.900.

Bild © NGG

Bebauungsplan R(h)einwohnen in Limperich Bonn: Bei einer Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch im Rathaus Beuel konnten sich die Bürger über die Planung informieren und eigene Vorschläge einbringen.

Bebauungsplan R(h)einwohnen in Bonn-Limperich

Bei einer Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch im Rathaus Beuel konnten sich die Bürger über die Planung informieren und eigene Vorschläge einbringen.

Ziel ist es, an die bestehende Bebauung ein neues gemischtes Quartier mit bis zu 250 (voraussichtlich 237) Wohneinheiten mit 565 Einwohnern zu schaffen. So sollen Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und besondere Wohnformen, wie seniorengerechtes Wohnen, entstehen. Insgesamt sind etwa 25.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche dafür vorgesehen. Davon sollen 20 bis 40 Prozent der Fläche als geförderter Mietwohnungsbau errichtet werden. Dazu kommt eine dreigruppige Kindertagesstätte (geplant 55 Kinder) sowie ein Bürogebäude (geplant 256 Beschäftigte) mit etwa 8.000 Quadratmetern Geschossfläche.
Die Gesamtfläche gehört einem Investor, der sein Projekt zügig umsetzen will. Der Architekt Frederik Scherf sieht noch ein Jahr als Planungszeit sowie etwa drei Jahre Bauphase als realistisch.

Bebauungsplan R(h)einwohnen
Architekt Frederik Scherf und Johannes Suchy (CDU) standen den Bürgern für Fragen zur Verfügung

Die Stadtplaner haben zusammen mit externen Experten dabei viele Aspekte zu berücksichtigen:

  • Berücksichtigung der Anforderungen der Nachbarschaft,
  • Behalt eines Teils des Gartenmarktes am aktuellen Standort,
  • Sparsamkeit bei der Erschließung,
  • hohe Siedlungsdichte bei gleichzeitiger Vermeidung geschlossener Baustrukturen.
  • Vielfalt der Gebäudetypen,
  • weitest gehende Orientierung der Garten- und Freiflächen nach Süden und Südwesten,
  • Erhalt des Kleinklimas durch extensive Begrünung,
  • weitest gehende Konzentration des ruhenden Verkehrs in Tiefgaragen (bei den Reihenhäusern Garagen, 36 öffentliche Parkplätze)
  • besondere Förderung alternativer Mobilitätsformen (Ladestation für Elektrofahrzeuge).

An den einzelnen Schauwänden konnten sich die Bürger die komplexen Details zu den Themen Verkehrsbelastung, Klima, Durchlüftung, Entwässerung und natürlich die Architektur erklären lassen. Uwe Kania, Chef der Geologie-, Bau- & Umweltconsulting GBU aus Alfter erläuterte z. B. das Thema Niederschlagswasserversickerung. Johannes Suchy vom CDU Kreisverband sowie Mitarbeiter der vom Planungsamt standen Rede und Antwort.

Fotos © G. Scheidgen

 

34 Bonner Grundschulen haben 2019 den BONNi-&-BO-Klimaführerschein abgelegt.

Klimaführerscheine für Bonner Grundschulkinder

2081 Kinder aus 34 Bonner Grundschulen – so viele wie noch nie – haben 2019 den BONNi-&-BO-Klimaführerschein abgelegt. Stellvertretend für sie alle erhielten am Mittwoch, 19. Juni 2019, die Drittklässlerinnen und Drittklässler der Robert-Koch-Schule die Auszeichnung.

In Vertretung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der Vorstandvorsitzender der Stiftung Bonner Klimabotschafter ist, überreichte Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller gemeinsam mit Zeichner Özi, dem Schöpfer des Bonner Löwen BONNi und seines Eisbärenfreundes BO, sowie SAbrina Winter, stellvertretende Bereichsleiterin Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn, die Klimaführerscheine an die Schülerinnen und Schüler.

Gabriele Klingmüller gratulierte den Kindern und lobte ihr Engagement: „Ihr setzt euch für den Klimaschutz ein – etwas Besseres kann sich unsere Stadt nicht wünschen. Andere – besonders die Erwachsenen – können von euch lernen.“ Ihre Anerkennung galt Rektorin Abir Lucassen und den beteiligten Lehrerinnen, die im Unterricht mit den Kindern so intensiv zu Klimafragen gearbeitet hatten. Worte des Dankes richtete sie an die Stiftung Bonner Klimabotschafter, die Sparkasse Köln-Bonn, die Stadtwerke Bonn und den Zeichner Özi, ohne deren Zutun es den Klimaführerschein nicht gäbe.

Klimaschutz ist eines der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs), die gerade im Rahmen der SDG-Tage in Bonn bekannter gemacht werden. Klingmüller wies deshalb auch nochmals auf die Fahrt der Straßenbahn 62 als Partnerschaftsbahn am Fronleichnamstag hin. In den Bonner Partnerstädten La Paz und Cape Coast gibt es nämlich inzwischen auch Klimabotschafterinnen und -botschafter.

10.800 kleine Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter seit 2012

Zum achten Mal zeichnet die Stiftung Bonner Klimabotschafter Drittklässler aus, die in ihren Schulen den Klimaführerschein abgelegt haben. Seit Beginn des Projektes 2012 wuchs die Zahl der kleinen Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter in Bonn auf stolze 10.800 an. 24 Bonner Grundschulen waren mindestens dreimal dabei.

Die Teilnahme am BONNi-&-BO-Klimaführerschein steht in den Schulen stets im Mai im Stundenplan. Durch die eigenständige Bearbeitung der Fragen und Aufgaben im Arbeitsheft lernen die Kinder spielerisch, wie sie sich in ihrem Umfeld aktiv für den Schutz des Klimas einsetzen können. Außerdem enthält das Arbeitsheft wichtige Informationen zu den Themenfeldern Klima, Strom, Recycling, Transport, Ernährung, Heizen und Wasser. Begleitet werden die Themen durch die Comics von BONNi & BO.

Mit dem Klimaführerschein hat die Stiftung Bonner Klimabotschafter ein einzigartiges Umwelterziehungsprojekt für Grundschüler entwickelt. 2015 wurde es zum KlimaExpo-NRW-Projekt ernannt. Die Stiftung Bonner Klimabotschafter, die unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn geführt wird, wurde im Jahr 2010 von der Sparkasse Köln-Bonn errichtet.

Pressemitteilung © Stadt Bonn,
Bild © bonner-klimabotschafter.de