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Kategorie: Bonn gut beraten

Foto eines fahrradfahrers zur Aktion "Stadtradeln in Bonn"

Bonner Rad-Aktionstag am 25. Mai

Stadtradeln startet am Rad-Aktionstag am 25. Mai

Bei der Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz, mehr Radverkehr und ihre Gesundheit in die Pedale. Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gehen dieses Jahr zeitgleich vom 25. Mai bis 14. Juni 2019 an den Start. Der Auftakt der Aktion findet am Samstag, 25. Mai, im Rahmen des Rad-Aktionstages auf dem Marktplatz statt.

Der ADFC Bonn-Rhein-Sieg bietet Sternfahrten aus Kommunen des Kreises nach Bonn an, und auch die Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, die Sammlung ihrer Kilometer mit dem Besuch der Veranstaltung per Rad zu beginnen. Auf dem Marktplatz wird ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen und Mitmachaktionen geboten. Unter anderem berichtet der erste Bonner „Stadtradelstar“ über seine Motivation, während der drei Aktionswochen komplett auf das Auto zu verzichten. Weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/stadtradeln.

Knackt Bonn dieses Jahr die 400.000 Kilometer-Marke?

Alle Menschen, die in Bonn leben, arbeiten, einem Verein angehören, studieren oder zur Schule gehen, können mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Bisher haben sich 139 Teams mit über 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern registriert. Es bedarf noch einer Steigerung, um die Ergebnisse des letzten Jahres – 1809 Menschen erradelten rund 378.000 Kilometer – zu toppen. Jede und jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem Team beitreten, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Als Kooperationspartner unterstützt der ADFC Bonn/Rhein-Sieg die Kampagne durch kostenlose Radtouren für registrierte Stadtradelnde im Aktionszeitraum.

Die Bonner Schulen sind ebenfalls aufgefordert, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Schülerinnen und Schüler können Preise für die Klassenkasse erradeln.

Beim Stadtradeln geht es um den Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem auch darum, möglichst viele Menschen zu gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Radfahren ist längst ein fester Bestandteil der städtischen Mobilität geworden und als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. Es steigert die Lebensqualität, fördert die Gesundheit, schützt die Umwelt und ist zudem eine kostengünstige Alternative zu anderen Beförderungsmitteln. Um die Bedeutung des Fahrrads auch auf regionalen Routen zu unterstreichen, findet Stadtradeln 2019 in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis im gleichen Aktionszeitraum statt.

Radfahren ist aktiver Klimaschutz

In Bonn werden 38 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen vom Verkehr verursacht. Würden alle Autofahrten bis sechs Kilometer innerhalb des Stadtgebietes stattdessen mit dem Fahrrad zurückgelegt, ließen sich in Bonn jährlich etwa 20.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Das sind rund vier Prozent der vom PKW-Verkehr verursachten Emissionen. Zusätzlich erfolgt ein Beitrag zur Luftreinhaltung und Lärmminderung.

Registrierung

Interessierte können sich zum Stadtradeln anmelden unter www.stadtradeln.de/bonn. Rückfragen beantwortet die Projektkoordinatorin bei der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn: Claudia Walter, Telefon: 0228 – 77 54 67, E-Mail: stadtradeln@bonn.de. Weitere Informationen unter: www.bonn.de/stadtradeln.

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Bonner Schwimmbäder: Jetzt beteiligen und informieren

Bürgerbeteiligung zur Bäderlandschaft startet

Die Bürgerbeteiligung zur Bonner Bäderlandschaft startet am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 18.30 Uhr mit der Auftakt-Veranstaltung im Forum der Bundeskunsthalle, die von Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnet wird. Alle Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, sich von der Gesellschaft für Bürgergutachten und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Uni Wuppertal über das Beteiligungsverfahren informieren zu lassen.

An Thementischen und -wänden können alle ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge einbringen. Diese werden zudem bis zum 12. Juni 2019 auf www.bonn-macht-mit.de gesammelt.

Herzstück des gesamten Verfahrens sind vier Planungszellen. Diese bestehen aus jeweils 25 Personen ab 14 Jahren, die im Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt werden. Sie arbeiten vier Tage zusammen. Dabei werden sie von Expertinnen und Experten sowie Interessenvertretungen informiert. Auch die Ergebnisse der öffentlichen Auftakt-Veranstaltung und der Planungswerkstatt werden hier einfließen.

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Flughafen Köln/Bonn: Touristisches Angebot wächst dank Corendon Airlines

25 mal pro Woche ab Köln/Bonn mit Corendon Airlines in die Sonne

Das touristische Angebot ab Köln/Bonn wächst: Die Fluggesellschaft Corendon Airlines verstärkt ihr Engagement am Airport und eröffnet eine weitere Basis in Deutschland. Ab Mai stationiert die Airline ein Flugzeug in Köln/Bonn und fliegt im Sommer 25 mal wöchentlich zu 11 beliebten Ferienzielen am Mittelmeer, auf den Kanarischen Inseln, in der Türkei, in Griechenland und Ägypten. Das Flugzeug, das am Flughafen stationiert wird, ist eine Boeing 737 MAX 8 – eine neue Version der Boeing 737, die erst seit letztem Jahr auf dem Markt ist. Das Flugzeug ist um etwa 15 % sparsamer und emittiert deutlich weniger CO2 als seine Vorgänger. Zudem fliegt es besonders geräuscharm. Neben der fest stationierten Maschine kommen künftig auch weitere Boeing 737-800 Jets der Airline in Köln/Bonn zum Einsatz, um die 11 Sonnenziele anzufliegen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Corendon Airlines beim Ausbau ihres Angebots für unseren Airport entschieden hat und zudem unser Vorfeld um die hochmoderne Boeing 737 MAX 8 bereichert. Unsere Passagiere können aus 11 attraktiven Sonnendestinationen der Airline wählen und werden mit einem Flugzeug der neuesten Generation an ihr Urlaubsziel gebracht“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Yildiray Karaer, Mitbegründer der Corendon Tourism Group und CEO von Corendon Airlines ergänzt: „Als Corendon Airlines freuen wir uns, unsere fabrikneue Boeing 737 MAX 8, die 2019 ausgeliefert wird, am Flughafen Köln/Bonn zu stationieren. Wir haben auf den Strecken in die Türkei und zu anderen beliebten Urlaubszielen eine Kapazität von 260.000 Sitzplätze eingeplant. Neben der Nutzung des Flughafens als neue Basis binden wir Köln/Bonn auch an andere Corendon-Basen in verschiedenen Ferienregionen an. Wir erwarten, dass der Sommer 2019 eine tolle Saison wird. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Aktivitäten in Köln/Bonn weiter fortsetzen, die Anzahl der hier stationierten Flugzeuge erhöhen und unser Portfolio durch beliebte Urlaubsziele – insbesondere in Anatolien – erweitern.“

Corendon Airlines fliegt im Sommer von Köln/Bonn aus nach Izmir (3 Flüge pro Woche), Antalya (7 Flüge), Alanya-Gazipasa (1 Flug), Hurghada (2 Flüge), Fuerteventura (1 Flug), Las Palmas auf Gran Canaria (1 Flug), Teneriffa (1 Flug), Heraklion auf Kreta (3 Flüge), Kos (2 Flüge), Rhodos (2 Flüge) und nach Palma de Mallorca (2 Flüge).

Sämtliche Corendon Airlines Flüge sind buchbar über Reiseveranstalter, im Reisebüro und unter www.corendon-airlines.com.

Corendon Airlines fliegt seit 2005 im Auftrag namhafter Reiseveranstalter zu vielen Zielen rund ums Mittelmeer. Die Flotte in 2019 umfasst zurzeit 18 moderne Boeing 737-800, zwei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 737 MAX 9. Seit 2014 bedient die in Antalya, Amsterdam und Malta ansässige internationale Ferienfluggesellschaft auch Deutschland. Im Sommer 2019 gibt es Abflüge von 18 deutschen und zwei österreichischen Abflughäfen. Ziele sind Antalya, Izmir, Gazipasa (Alanya), Heraklion, Kos, Rhodos, Palma de Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Hurghada sowie im Vollcharter auch Banjul. Insgesamt stellt Corendon Airlines im Sommer 2019 etwa 1,5 Mio Flugsessel im deutschen Markt zur Verfügung. Die für ihre pünktliche Abwicklung und ihren freundlichen Bordservice bekannte Airline erhielt zahlreiche Auszeichnungen und bietet seit Januar 2018 alle Flüge auch im Einzelplatzverkauf über Amadeus/TOMA, Bistro, sowie die Systeme von Traffics, Peakwork und Schmetterling an. Die Fluggesellschaft gehört zur eigentümergeführten Corendon Touristic Gruppe, zu der neben drei Airlines auch zwei Reiseveranstalter, eine Incoming Agentur sowie zahlreiche Hotels in der Türkei, in Amsterdam, auf Ibiza und Curacao gehören.

Pressetext © presseportal.de
Bild © © obs/Flughafen Köln/Bonn GmbH

geänderte Öffnungszeiten der Bußgeldstelle am 30. April

Die Bußgeldstelle bei den Bürgerdiensten der Stadt Bonn schließt am Dienstag, 30. April 2019, wegen einer Software-Umstellung um 12 Uhr und nicht wie sonst um 13 Uhr.

Es handelt sich um zeitaufwendige Programmumstellung. In dieser Zeit können keine Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern zu Bußgeldern im Bereich Verkehrsordnungswidrigkeiten bearbeitet werden. Die Bußgeldstelle bei den Bürgerdiensten öffnet regulär montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Pressemitteilung © Bonn.de
Bild © pixabay/Free-Photos

Verkehrsaufkommen

Kreuzung Rheinallee/Kronprinzenstraße vorübergehend gesperrt

Seit Anfang April wird die Straßendecke der Rheinallee in Bad Godesberg saniert. Zum Abschluss der Arbeiten muss die Kreuzug an der Rheinallee und der Kronprinzenstraße vollständig gesperrt werden.

Ab Freitagmorgen, 26. April 2019, 6 Uhr bis Samstag, 27. April 2019, um 18 Uhr kann die Kreuzung nicht befahren werden, weil dann im Auftrag des Tiefbauamtes die neue Asphaltdecke auf die Straße gebracht wird. Notwendige Umleitungen werden ausgeschildert. Auch der ÖPNV wird Alternativstrecken fahren.

Pressemitteilung © Bonn.de

Weitere Blaulicht-Meldungen

Rechtsberatung © pixabay / geralt

Gebührenfreie Rechtsberatung

Engagierte Bonner Studenten stehen mit juristischen Rat zur Seite falls es mal nicht so glatt im Leben läuft.
In der Lawclinic offerieren sie unentgeltliche Rechtsberatung für außergerichtliche Konflikte mit einem Streitwert bis 800 Euro.

Der juristische Nachwuchs bekommt so die Chance, schon im Studium echte Fälle zu lösen – unter Aufsicht von versierten Anwälten. Und so erhält man individuelle Beratung zum Nulltarif.

Beraten wird zum Beispiel bei:
– Defekter Lieferung oder Nichtlieferung beim Kauf, z.B. im Internet
– Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber
– Ärger mit dem Vermieter oder Nachbarn
– Abmahnung wegen Urheberrechtsverstößen
– Meinungsverschiedenheiten mit Behörden

Da es sich (weitestgehend) um noch nicht fertig ausgebildete Juristen handelt, kann die Beratung durch die Angehörigen der Law Clinik eine anwaltliche Beratung nicht vollumfänglich ersetzen. Daher haften die Berater auch nicht wie ein Anwalt, sondern nur ausnahmsweise und in eingeschränktem Umfang. Zudem können nur Fälle angenommen werden, bei denen in jedem Einzelfall die Tauglichkeit für eine studentische Beratung positiv festgestellt wird. Ein Beratungsanspruch besteht nicht.

Bildrechte © pixabay / geralt

Zeynep Pirayesh, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Bonn, Dennis Steinsiek, Senior Mobility Consultant bei Nextbike, Dheri Alvarez Lukic, Studierende der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Tobias Pissarczyk, SWB-Projektleiter Fahrradmietsystem.

Nextbike-Räder werben für Chancengleichheit

In einer gemeinsamen Initiative setzen die Stadtwerke Bonn, die Firma Nextbike und das Kommunale Integrationszentrum jetzt ein Zeichen in der internationalen Stadt Bonn: Ab sofort fahren 100 Nextbike-Räder durch die Stadt und werben „Für Chancengerechtigkeit – gegen Diskriminierung“!

Das auf den Leihfahrrädern abgebildete Motiv stammt aus der Ausstellung „Ich bin richtig. Für Chancengerechtigkeit – gegen Diskriminierung“, die 2018 im Stadthaus und an weiteren Orten in Bonn zu sehen war und nach wie vor als Wanderausstellung zur Verfügung steht. Sie entstand aus einem Projekt des Netzwerks Antidiskriminierungsarbeit Bonn mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Studierende entwickelten Plakatmotive, die die Vielfalt unserer Gesellschaft, aber auch gesellschaftliche Barrieren, Vorurteile und Zuschreibungen thematisieren. Das Kommunale Integrationszentrum Bonn hat als Netzwerkkoordination die Ausstellung finanziert und verantwortet. Dheri Alvarez Lukic, Studierende der Alanus Hochschule, hat das auf den Fahrrädern abgebildete Motiv gestaltet.

Text, Bild © bonn.de

Fahrrad Abstand © pixabay / SylwiaAptacy

Abstand beim Überholen von Fahrrädern

Die Stadt Bonn und der ADFC werben mit einer gemeinsamen Kampagne für den Seitenabstand bei Überholen von Radfahrern.

Die ersten städtischen Fahrzeuge wurden mit entsprechenden Aufklebern beklebt, die auf den Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen hinweisen. In Kürze sollen alle Fahrzeuge des Fuhrparks mit den Aufklebern ausgestattet werden. Die Stadt unterstützt die Aktion des ADFCs Bonn/Rhein-Sieg und beteiligt sich an den Kosten der Aufkleber. Es wird für gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Die wichtigsten Fakten zum Überholen:

  • Innerorts müssen Kraftfahrzeuge mindestens 1,5 Meter Abstand zu Radfahrenden halten.
  • Schon die durch das überholende Kfz entstehenden Veränderungen der Seitenwind- und Luftdrucksituation können zu Unfällen von Radfahrenden führen.
  • Lkw und Busse müssen zwei Meter Abstand einhalten.
  • Außerorts und bei Geschwindigkeiten über 50 Kilometer pro Stunde sind zwei Meter Abstand erforderlich.
  • Auch beim Überholen von Kindern oder Eltern mit Kindern sind zwei Meter einzuhalten.
  • An Steigungen ist wegen der Pendelbewegungen von Radfahrenden ein Abstand von mindestens zwei Metern erforderlich.
  • Radfahrende sollten mindestens einen Meter Abstand zu parkenden Autos halten, um nicht durch unachtsam geöffnete Autotüren verletzt zu werden.
  • Ist eine Straße zu eng für diese Mindestabstände, ist ein Überholen nicht zulässig.
  • Auch wenn Radschutzstreifen oder Radfahrstreifen eine eigene Fahrspur suggerieren, muss hier ein ausreichender Seitenabstand eingehalten werden.

Bildrechte © pixabay / SylwiaAptacy

Bild der ADFC-Messe in der Stadthalle Bad Godesberg in Bonn

Ergebnisse der 21. Reisemesse Rad + Freizeit in Bad Godesberg

Bonn – Mit einem Top-Ergebnis ist am Sonntag die 21. Reisemesse Rad + Freizeit des ADFC Bonn/Rhein-Sieg zu Ende gegangen. 3650 Besucher zählte Messechef Hans Peter Müller, das sind 1100 Besucher mehr als im Jahr zuvor. Entsprechend zufrieden waren auch die 100 Aussteller. „Wir haben sehr viel positive Resonanz erhalten. Die Besucher waren sehr interessiert und haben sich sehr gezielt nach Ausflugs- und Urlaubszielen erkundigt“, so Müller.

Von Beginn an bis zum späten Nachmittag war ein reges Kommen und Gehen in der Stadthalle. 120 ehrenamtliche Helfer hatte der ADFC den ganzen Tag im Einsatz. Das Vortragsforum war total überfüllt. Die Codiermaschine des ADFC war den ganzen Tag im Einsatz. Im Außengelände wurden den ganzen Tag Probefahrten auf Messeneuheiten absolviert.

Auffallend: Unter den Besuchern waren besonders viele Familien mit Kindern zu sehen – nicht nur eine Folge des ausgedehnten Programms für Kinder. Viele Aussteller stellen sich auch verstärkt auf Fahrradreisende mit Kindern ein. Besonders der diesjährige Messepartner, das Jugendherbergswerk im Rheinland, hat sich auf radelnde Familien eingestellt. 29 der 34 DJH-Jugendherbergen sind vom ADFC für Radfahrer zertifiziert und zudem besonders familienfreundlich.

Das große Interesse der Besucher spürte auch der ADFC selbst. 220 Besucher traten während der Messe dem ADFC bei, davon kamen 142 aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Damit hat der ADFC seine Mitgliederzahl in der Region auf 5.550 gesteigert!

Weitere 57 neue Mitglieder stammen aus anderen Regionen Nordrhein-Westfalens, vor allem aus Köln, Aachen, dem Erft-Kreis, dem Bergischen Land und vom Niederrhein. 15 neue Mitglieder kommen aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied, weitere Beitritte gab es von Besuchern aus Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern. „Wir haben auf keiner Messe zuvor so viele Beitritte gehabt“, lobt ADFC-Vorsitzende Annette Quaedvlieg.

Ebenfalls groß ist die Freude über die große Unterstützung der Messebesucher für ein Fahrradgesetz in NRW. Über 1400 Besucher trugen sich in die Unterschriftenlisten für die Initiative „Aufbruch Fahrrad“ ein, die 66.000 Unterschriften aus ganz Nordrhein-Westfalen benötigt. Die Unterschriften werden am 2. Juni diesen Jahres dem Landtag übergeben.

Bildrechte © ADFC/Axel Mörer

13. Jahrestreffen des Sarkoidose Netzwerk e.V. in Bonn am 27. März

Sarkoidose Netzwerk e.V. feiert 10-jähriges Bestehen mit ausgesuchten Fachvorträgen und persönlichem Austausch

Bonn, 13.03.2019 Am Mittwoch, dem 27. März 2019 gibt es gleich zwei Gründe zu feiern: Das Sarkoidose Netzwerk e.V. Bonn lädt zum 13. Jahrestreffen ein und feiert sein 10-jähriges Bestehen. Auf dem informativen und abwechslungsreichen Programm stehen zahlreiche Fachvorträge rund um diese noch weitgehend unerforschte Krankheit, deren Ursache bis heute noch unbekannt ist. Namhafte Wissenschaftler und Fachleute engagieren sich wieder einmal gemeinsam ehrenamtlich, um wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Von Jahr zu Jahr arbeiten die treibenden Kräfte des Sarkoidose Netzwerk e.V. Hildegard und Bernd Stachetzki zusammen mit einem engagierten Koordinationsteam daran, immer wieder neue Aspekte der vielschichtigen Krankheit in den Mittelpunkt des Treffens zu rücken.
Und dies ist ihnen 2019 erneut gelungen. Neben namhaften Referenten mit interessanten Vorträgen über den aktuellen Forschungsstand wird auch Gabriele Klingmüller als Bürgermeisterin der Stadt Bonn ein Geleitwort sprechen. Die Jahrestagung beginnt ab 17.00 Uhr und findet statt im Großen Hörsaal (I/A) im Biomedizinischen Zentrum der Universitätsklinik Bonn, Gebäude 344, Klinikum Nord, Siegmund Freund Str. 25, 53127 Bonn.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Unter dem Titel „Ein Lichtblick für Betroffene“ werden bei ausgesuchten Fachvorträgen und persönlichen Gesprächen Betroffene, Ärzte und Interessierte zusammengebracht. „Neben den aktuellen Informationen rund um die Erkrankung ist das Wichtigste das Gefühl, nicht allein zu sein. Ein starkes Netzwerk hilft und so liegt es uns am Herzen, alle Beteiligten zusammenzubringen, um sich gegenseitig Halt zu geben“, weiß Hilde Stachetzki, die selbst an Sarkoidose erkrankte und 2006 zusammen mit ihrem Mann das Bonner Netzwerk ins Leben gerufen hat. „Gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen gehen wir Schritt für Schritt in Richtung einer besseren Versorgung.“

Inzwischen hat sich das Bonner Netzwerk mit seiner Jahrestagung zu einer anerkannten Institution entwickelt, die Strahlkraft weit über die Region hinaus genießt. So bekamen Hildegard und Bernd Stachetzki 2018 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Rathaus der Stadt Bonn überreicht.
Sarkoidose, auch als Morbus Boeck oder Morbus Schaumann-Besnier bezeichnet, ist eine systemische Erkrankung des Bindegewebes mit Granulombildung, die in den meisten Fällen meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auftritt.

Das 13. Jahrestreffen und dazugehörend die Feier zum 10jährigen Vereinsjubiläum findet am 27. März 2019 ab 17.00 Uhr im Großen Hörsaal (I/A) im Biomedizinischen Zentrum der Universitätsklinik Bonn, Gebäude 344, Klinikum Nord, Siegmund Freund Str. 25, 53127 Bonn statt. Um Anmeldung unter Fon/Fax 0228-471108 oder Mail bonn@sarkoidose-netzwerk.de wird gebeten.

 

Sarkoidose Netzwerk e. V.

Seit seiner Premiere im Jahr 2006 hat sich das Bonner Netzwerk zu einer anerkannten Institution entwickelt. Die positive Resonanz auf die Netzwerk-Idee hat 2009 zur Gründung des gemeinnützigen Patienten-Selbsthilfevereins „Sarkoidose-Netzwerk e.V.“ geführt, der aktuell 22 aktiv arbeitende Selbsthilfegruppen zählt. Betroffene werden deutschlandweit und auch im angrenzenden Ausland betreut.

Zusätzlich haben sich nach dem Bonner Netzwerk-Modell weitere regionale Netzwerke gebildet, denen sich viele Ärzte und Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen angeschlossen haben. So entsteht ein stetig wachsendes Netz, das die Sarkoidose-Patienten in ihrer oft schwierigen Situation auffängt und Hilfe bei der Bewältigung ihrer Probleme leistet.

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