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Kategorie: Leben

Wahlhelfende für die Wahlen in Bonn gesucht

Am 13. September 2020 finden die Kommunalwahlen und die Wahl des Integrationsrates statt. Zudem wird an diesem Tag in einer Direktwahl über das Amt des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin entschieden. Sollte hier die notwendige absolute Mehrheit nicht erreicht werden, findet am 27. September 2020 noch eine Stichwahl statt.

Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger können ehrenamtliche Aufgaben bei der Wahl übernehmen. Wahlvorstehende haben insbesondere die Aufgabe, das Wahlgeschäft am Wahltag abzuwickeln und das Ergebnis der Stimmenauszählung dem Wahlamt bekannt zu geben. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhalten zum Beispiel Wahlvorstehende eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55 Euro.

Am Wahltag beginnt der Einsatz morgens um 7.30 Uhr. Die Wahlräume sind zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit wird in einer Früh- und einer Spätschicht (bis/ab 13 Uhr) mit jeweils der Hälfte des Wahlvorstandes das laufende Wahlgeschäft abgewickelt. Der gesamte Wahlvorstand tritt nach Schließung der Wahlräume um 18 Uhr zum gemeinsamen Auszählen der Stimmen zusammen und beendet seine Tätigkeit anschließend mit der Übermittlung des Wahlergebnisses an das Wahlamt. Bereits am Samstag ist eine Abholung des Wahlkoffers, die vergütet wird, erforderlich, der am Ende des Wahlsonntages auch wieder bei der Wahlzentrale abgegeben werden muss.

Bewerbungen nimmt das Wahlamt über das Online-Formular unter www.bonn.de/wahlhelfende entgegen. Fragen zur Tätigkeit von Wahlhelfenden beantwortet im Vorfeld das fachkundige Team des Wahlamtes unter der Rufnummer 0228 – 77 35 01. Hilfreiche Informationen bietet auch die Lernplattform www.wahlhelfer-bonn.de mit Schulungsclips und dem „Wahl-ABC“, unter anderem zum Stichwort „Wahlvorsteher“. Die Plattform wird zurzeit noch für die kommenden Wahlen aktualisiert.

Darüber hinaus erhalten Wahlvorstehende und Schriftführende sowie deren Vertretungen in der Woche vor dem Wahlsonntag eine etwa 60-minütige Schulung des Wahlamtes. In diesem Jahr kommt dabei den geplanten Corona-Hygienemaßnahmen eine besondere Bedeutung zu.

Text © Stadt Bonn
Bild © pixabay / blickpixel

maibaum entsorgen bonn

Wohin mit den ausgedienten Maibäumen?

Auch im Schaltjahr stellt sich die Frage: Wohin mit den ausgedienten Maibäumen?

Bonn, 28. Mai 2020. Traditionell stehen im Rheinland ab Anfang Mai geschmückte Birken an Straßenlaternen und Regenrinnen. Dieses Jahr war die Pflege dieses Brauchs der Verliebten wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich. Dennoch waren die Gefühle einiger Bonner*innen so stark, dass sie auf den Liebesbeweis nicht verzichten wollten. So warten die Maibäume in allen Stadteilen jetzt darauf, gegen den gebührenden Lohn eingetauscht zu werden. Doch dabei stellt sich die Frage: Wohin mit der ausgedienten Birke?

Es wird Zeit für alle verliebten Menschen, die einen Maibaum gestellt haben, diesen wieder abzuholen und richtig zu entsorgen. Eine Möglichkeit ist, zersägte Stämme und Äste als Baumaterial oder Kaminholz zu nutzen. Für wen diese Verwendung keine Option ist und auch niemanden mit dem Holz beschenken kann, muss sich um die Entsorgung kümmern.

Wenn die Stämme und Äste auf eine Größe von einem Meter mit einem maximalen Durchmesser von 10 Zentimetern zersägt sind, können sie ohne zusätzliche Gebühr an den stationären und mobilen Grüncontainern oder an den Wertstoffhöfen abgeben werden. Bei der Anlieferung muss ein Mund-NasenSchutz (Maske/Schal/Tuch) getragen werden. Als Baumschnitt gehört der Maibaum auch zerkleinert nicht in die Biotonne!

Weitere Informationen können auf der Internetseite der bonnorange AöR unter www.bonnorange.de/gruencontainer abgerufen werden. Bei Fragen steht den Bonner*innen von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr das Bürgertelefon Abfallberatung und Stadtsauberkeit unter 0228 – 555 27 20 zur Verfügung.

Pressemitteilung © bonnorange
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Zuckerfest 2020 Bonn

Festtagsgebete in Bonn: Stadt stellt Sportanlagen zur Verfügung

Nach dem Fastenmonat Ramadan feiern Muslime überall auf der Welt das „Eid al-Fitr“, vielen Menschen besser bekannt als das Zuckerfest. Dieses Jahr beginnt es am Sonntag, 24. Mai 2020.

Während des Ramadans waren Moscheen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, um die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen, was auch der Zentralrat der Muslime unterstützte. Die Feierlichkeiten konnten daher in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Durch die Lockerungen der letzten Wochen und die aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist die Durchführung des Festtagsgebetes unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen nun wieder möglich.

Die Bundesstadt Bonn stellt zu diesem Zweck vier städtische Sportanlagen zur Verfügung, auf denen die Durchführung des Gebetes unter Einhaltung der Hygienevorkehrungen erfolgen kann. Die beteiligten Moscheegemeinden legten eigens hierfür entwickelte Hygienekonzepte vor, die von der Stadtverwaltung geprüft und genehmigt wurden. Darüber hinaus werden sie die im näheren Umfeld der Sportanlagen lebenden Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld schriftlich informieren.

Am frühen Sonntagmorgen, 24. Mai 2020, werden die gläubigen Muslime sich unter den strengen Vorgaben der Hygienekonzepte zum Freiluftgebet versammeln. Hierzu gehört u.a. die Begrenzung der Teilnehmerzahl in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Fläche, das Mitbringen eines eigenen Gebetsteppichs sowie eine individuelle Platzzuweisung zum Gebet durch Ordnungspersonal.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Musliminnen und Muslime konnten den Ramadan wegen der Einschränkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht so begehen wie sonst. Auch das Fest des Fastenbrechens wird dieses Jahr nicht wie gewohnt möglich sein. Daher ermöglichen wir einigen Moscheegemeinden in diesem Jahr ausnahmsweise die Nutzung von Sportplätzen für das morgendliche Festgebet am Ende des Fastenmonats. Die vorgelegten Hygienekonzepte müssen selbstverständlich konsequent eingehalten werden. Allen Musliminnen und Muslimen in Bonn wünsche ich ein gesegnetes Fest.“

Pressemitteilung © Stadt Bonn
Bild © pixabay / john1cse

Von links: Gabriele Heix, ADFC-Vorstandsmitglied, Bernhard Meier, 2. Vorsitzender ADFC Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, Landrat Sebastian Schuster, Ulrich Kalle (auf Liegerad), ADFC-Sprecher Sankt Augustin, Iris Groß, Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Auch in Coronazeiten: Mit dem Rad zur Arbeit und zur Hochschule

Berufstätige und Studierende in der Region sollten sich auf dem Rad fit halten – Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist Schirmherr

Bonn/Sankt Augustin, 19. Mai 2020 – Auch Corona kann die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in der Region nicht stoppen: Am Dienstagabend haben Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster und die Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Iris Groß, gemeinsam mit Vertretern von ADFC und AOK die Aktion eröffnet. Auch in Zeiten, wo viele Beschäftigte und Studierende im Homeoffice arbeiten und lernen, sei es für Leib und Seele wichtig, mit dem Rad in Bewegung zu bleiben.

„Wer das Fahrrad nutzt, tut nicht nur viel für seine Gesundheit“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Eröffnung vor dem Hauptgebäude der Hochschule in Sankt Augustin. „Radfahrende leisten auch einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität, zum nachhaltigen Verkehr, zum Klimaschutz und zur Entlastung unserer Straßen.“ Dass viele Beschäftige und Studierende dies ernst nehmen und aktiv aufs Rad umsteigen, zeigt die Bilanz des vergangenen Jahres: 2776 Arbeitnehmer und Studierende aus 402 Unternehmen, Behörden, Einrichtungen und Hochschulen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis beteiligten sich 2019 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Schirmherr war das Universitätsklinikum Bonn, das während der Aktion den Fahrradanteil über den Durchschnitt steigern konnte.
15,6 % der 8000 Beschäftigten auf dem Venusberg und der 2500 Studierenden kommen inzwischen mit dem Rad, der Durchschnitt bei Unternehmen in Bonn liegt bei nur 12 %. Das ist ein Ansporn für den neuen Schirmherrn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit ihren Standorten in Sankt Augustin und Rheinbach. „Schon jetzt kommen viele Beschäftigte mit dem Rad zur Hochschule“, weiß Vizepräsidentin Iris Groß, die selbst begeisterte Radfahrerin ist und häufig zur Hochschule radelt. „Aber natürlich wollen wir den Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer unter den Beschäftigten und den Studierenden weiter steigern.“

Bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ – und auch Studieren ist Arbeit – geht es darum, den Weg zum Betrieb, zur Behörde oder zur Uni mit dem Rad zurückzulegen. Ab sofort bis Ende September sollen die Teilnehmer an mindestens 20 Tagen den Weg zur Arbeit oder zur Hochschule mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei kann ein Teil des Weges auch mit Bus und Bahn kombiniert werden. Wegen der Coronakrise zählen in diesem Jahr bei Beschäftigten im Homeoffice auch Radtouren, um sich fit zu halten. Wird das Quorum von 20 Tagen mit Rad geschafft, nehmen die Teilnehmer an der Verlosung attraktiver Preise teil, die Kooperationspartner sponsern. Alle Teilnehmer können sich auf der Kampagnenseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/rheinland registrieren. Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Universität Bonn und der Alanus-Hochschule in Alfter geben als „Arbeitgeber“ einfach ihre Hochschule an.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat sich gut darauf vorbereitet, in diesem Jahr ein starkes Team zu stellen. „Wir haben überdachte Fahrradplätze angelegt, Ladeplätze für E-Bikes eingerichtet und vergrößern laufend den Fuhrpark durch Diensträder, um zwischen den Instituten auf zwei Rädern pendeln zu können. Die Studierenden haben ein Green Office gegründet, in dem es auch ein Repaircafé geben wird. Wir forschen über alternative Mobilitätskonzepte und unsere Exkursionen werden möglichst mit dem Rad unternommen“, schildert Iris Groß.

Dass viele Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden die Kampagne fürs Rad mittragen, davon ist die Hochschule überzeugt. „Wir haben sehr viel radbegeisterte Kolleginnen und Kollegen, die schon jetzt regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen. Ich bin sicher, dass diese auch andere Mitarbeiter und Studierende motivieren können, den Weg zur Hochschule einmal mit dem Rad zurückzulegen. Denn das ist entspannend, baut Stress ab, tut der Umwelt und auch der eigenen Gesundheit gut.“ Das weiß die Schirmherrin auch aus eigener Erfahrung: Sie fährt nicht nur mit dem Rad zur Hochschule, sondern sitzt auch im Urlaub auf dem Sattel. „Ich bin Radfan und muss in jedem Urlaub auf jeden Fall ein Rad dabeihaben, entweder Rennrad oder Mountainbike. Radfahren ist Bewegungsfreude und gibt mir ein Gefühl der Freiheit.“

Wie gesund Radfahren ist, gerade jetzt in Coronazeiten, unterstrich bei der Eröffnung auch Aktionspartner AOK. „Wer bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmacht, bringt mehr Bewegung in seinen Alltag und fördert eine gesunde Lebensweise“, betonte Bernhard Wielpütz, stv. Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg. „In der jetzigen Situation müssen wir alles tun, um die Gesundheit zu schützen.“ Und da sei das Radfahren ideal, um sich fit zu halten, ohne eine Ansteckung zu riskieren.

Die Koordinatorin des ADFC für die Aktion, Vorstandsmitglied Gabriele Heix, hofft, dass viele Beschäftigte und Studierende in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis die besondere Situation nutzen, um das Fahrrad als Verkehrsmittel stärker einzusetzen. „Weil viele Menschen Bus und Bahn wegen der Infektionsgefahr scheuen, bietet sich das Fahrrad für den Weg zur Arbeit an“, empfiehlt Heix. Und für Autofahrer sei der Umstieg jetzt ideal, um sich fit zu halten. „Weil noch viele sportliche Betätigungen nicht möglich sind wie Schwimmen, Hallensport und Mannschaftsportarten ist das Radfahren eine ideale Alternative, die Mobilität, Gesundheit und Fitness bestens kombiniert und auch noch Spaß macht.“

Damit auch Anfänger eine gute Route zur Arbeit oder zur Hochschule finden, haben Aktive des ADFC in den vergangenen Wochen zahlreiche Pendlerstrecken quer durch Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis abgefahren und als gpx-Files zum Downloaden auf die Homepage gestellt. Dabei sind auch Pendlerstrecken, die quer durchs halbe Kreisgebiet führen, beispielsweise von Eitorf bis Bonn. „Hier kann man sich natürlich auch nur ein Teilstück heraussuchen oder mehrere Routen kombinieren“, so Heix. Die Pendlerstrecken und die gpx-Files findet man unter „Tourenvorschläge“ im Bereich Radtouren auf der Webseite www.adfc-bonn.de

Wer sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt, kann attraktive Preise gewinnen. Verlost werden Reisen und attraktive Zubehörteile fürs Rad, von Ortlieb-Fahrradtaschen bis zu Navigationsgeräten. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg plant zudem zwei Wunschbäume in Sankt Augustin am 3. Juni und in Rheinbach am 24. Juni mit attraktiven Preisen für die Teilnehmer der Hochschule. Geradelt werden kann in Teams von bis zu vier Personen, aber auch die Teilnahme als Einzelperson ist möglich. Die Teams können unabhängig voneinander fahren, müssen aber demselben Unternehmen oder Behörde angehören.

Unternehmen und Behörden, die an der Kampagne teilnehmen wollen, haben die Möglichkeit, „Mit dem Rad zur Arbeit“ unter eigener Flagge mit Hilfe von MdRzA-Microsites durchzuführen. Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung, Gewinnchancen und zu MdRzA-Microsites gibt es online unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de .

So gesund ist Radfahren

Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

Pressemitteilung, Foto © Axel Mörer/ADFC Bonn/Rhein-Sieg

Bauarbeiter Bonn

Bau von 1.483 Wohnungen in Bonn genehmigt 

Trotz Corona gute Auftragslage | Bau-Tarifrunde startet 

Während die Corona-Pandemie ganze Wirtschaftszweige lahmlegt, ist auf Baustellen weiter viel zu tun. Das zeigt die Bilanz der Baugenehmigungen in Bonn: Danach wurde hier im vergangenen Jahr der Bau von 1.483 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und Erfahrungen in der Baustoffindustrie. „Klar ist: Trotz Corona sind die Auftragsbücher voll. Die Firmen arbeiten jetzt die Wohnungsbauprojekte vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus ab“, sagt Mehmet Perisan, Bezirksvorsitzender der IG BAU Köln-Bonn.

Nun müssten allerdings auch die Beschäftigten davon profitieren. „Bauarbeiter sind nicht nur Garanten dafür, dass wir genug Wohnraum haben. Sie leisten in der Krise seit Wochen einen entscheidenden Beitrag dafür, dass die heimische Wirtschaft nicht völlig abstürzt“, betont Perisan. Der Bau sei eine wichtige Lokomotive für die Konjunktur – auch in Bonn. Die IG BAU fordert deshalb in den anstehenden Tarifverhandlungen ein „kräftiges Lohn-Plus“.

Außerdem sollen die Fahrzeiten zur Baustelle entschädigt werden: „Heute hier, morgen da – 70, 80, 90 und mehr Kilometer am Tag sind für Bauarbeiter keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Das sind Zeit und Nerven, die sie auf der Straße lassen“, so Perisan. Bauleute könnten kein Home-Office machen. Viele säßen täglich zwei oder mehr Stunden im Auto, um auf die Baustelle zu kommen.

Pressemitteilung, Foto © IG BAU

Jeden Morgen früh füttern, aber jetzt selbst auf Diät: Wer in der Landwirtschaft arbeitet, muss künftig um die Zusatzrente fürchten. Davor warnt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU.

Bonn: Beschäftigte in der Landwirtschaft müssen um Zusatzrente bangen

In Bonn arbeiten 140 Menschen in der Branche

Sie sind bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld – bleiben beim Thema Rente aber jetzt im Regen stehen. Für die 140 Menschen, die in Bonn in der Landwirtschaft arbeiten, steht die betriebliche Zusatzrente auf dem Spiel. Davor warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: Die Arbeitgeber haben den Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge zum Jahresende gekündigt.

„Wer Kühe melkt oder Äcker pflügt, hat meist nur ein geringes Einkommen. Um im Alter nicht in die Armut zu rutschen, sind die Beschäftigten dringend auf die Zusatzrente angewiesen“, sagt Mehmet Perisan. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Köln-Bonn ruft die Arbeitgeber dazu auf, die Kündigung zurückzunehmen. Die betriebliche Extra-Rente sei eine „enorm wichtige Säule“ in der Altersvorsorge. „Ein Sparen an der Zusatzrente ist ein Sparen am falschen Ende. Denn ohne solche Anreize wird die Suche nach Personal für landwirtschaftliche Betriebe noch schwieriger als bisher“, betont Perisan. Zwar hätten Gewerkschaftsmitglieder nach aktuellem Stand auch über 2020 hinaus Ansprüche auf den Renten-Tarifvertrag. Die IG BAU fordert jedoch eine verpflichtende Lösung für alle Beschäftigten in der Landwirtschaft.

Die Betriebsrenten werden vom Zusatzversorgungswerk für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft (ZLF) organisiert. Die Zahlung ist ein Muss für alle landwirtschaftlichen Betriebe. Denn die Regelung wird vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt. Für einen Beschäftigten macht die Extra-Rente nach 40 Beitragsjahren aktuell 52 Euro im Monat aus.

 

Pressemitteilung, Foto © IG Bau

Umleitung Bonn Niederholtdorf-Süd

Baugebiet Niederholtorf-Süd: Diese Verkehrsänderungen treten ab 15. Mai in Kraft

Die Löwenburgstraße in Niederholtorf-Süd ist bald wieder befahrbar

Die Kanalbauarbeiten, die für das Bonner Naubaugebiet in Niederholtdorf-Süd notwendig waren, sind nun abgeschlossen. Die Oberfläche der Löwenburgstraße ist nun fertig asphaltiert, somit kann die Löwenburgstraße damit wieder von den Bonnerinnen und Bonner befahrbaren werden.

Weitere Teilsperrungen im Neubaugebiet Niederholtorf-Süd

Da noch Leitungen im Gehwegbereich der Löwenburgstraße verlegt werden müssen, wird es in diesem Bereich zu Teilsperrungen kommen. Um weiterhin allen Fahrerinnen und Fahrern Sicherheit zu bieten, wird der Verkehr dann über eine stationäre Ampel geregelt werden.

Auch Burghofstraße von Umbau in Niederholtorf-Süd betroffen

Ab Montag, dem 18. Mai 2020, wird auch die Burghofstraße in Niederholtorf-Süd betroffen sein: Diese wird für circa drei Wochen voll gesperrt werden müssen.

Situation für den Bonner ÖPNV

Es muss im Bereich des Neubaugebiets mit Umleitungen der Busse gerechnet werden, diese treten jedoch selbstverständlich nur für die Dauer der Arbeiten in Kraft.

Foto © pixabay / Reginal

Corona in Bonn: Auch die Mitarbeiter des GOP Varieté-Theaters unterstützen nun Menschen, die schon vorerkrankt sind.

Corona in Bonn: Das GOP hilft!

„Wir staunen zusammen, wir lachen zusammen und auch in schwierigen Zeiten halten wir zusammen!“

Unter diesem Motto hat das GOP Varietè-Theater in Bonn, in diesen schweren Tagen, eine großartige Idee.

Die Mitarbeiter des Theaters, welches seit 13.03.2020 offiziell bis auf weiteres Spielverbot hat, haben ihre Energie und Tatendrang in eine Hilfeaktion umgesetzt.
Ab sofort unterstützen die Auszubildenden des Theaters ältere Mitmenschen und Personen mit Vorerkrankungen im Raum Bonn beim Einkauf, in der Hundebetreuung und Besorgungen jeglicher Art.

Kontaktaufnahme ist per E-Mail unter info-bonn@variete.de möglich!

Daumen hoch für so viel Zusammenhalt!

 

Bild © GOP Varieté-Theater Bonn

Corona: Stadt Bonn bringt Freiwillige und Hilfsbedürftige zusammen

Besonders ältere, alleinstehende Menschen und solche mit Vorerkrankungen brauchen aktuell während der Corona-Krise besondere Unterstützung. Die Freiwilligenagentur der Stadt Bonn und das Haus der Bonner Altenhilfe bündeln nun zentral und koordinieren die Hilfe unter der Rufnummer 0228 – 77 66 99.

Die Bundesstadt Bonn bedankt sich für das enorme Unterstützungsangebot, welches bisher schon von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Organisationen und Einrichtungen über unterschiedlichste Kanäle an die Stadt herangetragen wurde. Um diese Hilfsangebote zu koordinieren und so belastbare Strukturen aufzubauen, arbeiten nun die Freiwilligenagentur der Stadt Bonn und das Haus der Bonner Altenhilfe eng zusammen. Die Stadt Bonn erwartet, dass sich in nächster Zeit immer mehr Menschen melden werden, die Hilfe im Alltag benötigen. Mit der neuen Zusammenarbeit sollen jene, die Hilfe anbieten, und die Menschen aus den Risikogruppen zusammengeführt werden.

Erstes Ziel ist es, dass die betroffenen Menschen, zum Beispiel Ältere oder solche mit Vorerkrankungen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können und sich keiner Ansteckungsgefahr aussetzen. Wer für seinen Alltag Unterstützung braucht, zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Ausführen des Hundes, kann sich bei der Stadt Bonn melden. Neben Hilfe bei der Bewältigung des Alltags können aber auch Telefonkontakte vermittelt werden, damit zum Beispiel alleinstehende Menschen nicht in die soziale Isolation geraten. Wer Unterstützung benötigt, meldet sich beim Haus der Bonner Altenhilfe als entsprechender städtischer Koordinierungs- und Informationsstelle unter Telefon 0228 – 77 66 99 oder E-Mail: altenhilfe@bonn.de.

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur, die das ehrenamtliche Engagement koordiniert, sowie einer Vielzahl hoch engagierter Einrichtungen und Träger in den einzelnen Stadtgebieten werden diese Anfragen dann, möglichst stadtteilbezogen, mit Freiwilligen gekoppelt. Wer noch seine Hilfe anbieten möchte, kann sich unter www.freiwilligenagentur-bonn.de anmelden.

Pressemitteilung © Stadt Bonn

Anleitung zum Händewaschen

Anleitung zum richtigen Händewaschen in Zeiten von Corona

In der momentanen Situation ist gründliches Händewaschen besonders wichtig um sich bestmöglich vor dem Corona-Virus zu schützen.

Wir vom Stadtmagazin Hallo Bonn! haben eine Anleitung vorbereitet, worauf beim Händewaschen zu achten ist.

Es sind sieben Schritte zu beachten:

  1. Genügend Wasser verwenden und darauf achten, dass die Temperatur so warm wie nötig aber so niedrig wie möglich ist, denn von zu heißem Wasser trocknet die Haut aus.
  2. Die Seife wird zwischen den feuchten Handflächen aufgeschäumt. Zu viel Seife ist aber auch nicht nötig! Ein Pumpstoß genügt völlig!
  3. Sehr wichtig ist auch das richtige Einseifen. Die Hände sollten in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck eingeseift werden. Besonders wichtig sind dabei die Bereiche zwischen den Fingern, an den Handflächen, an den Kuppen und an den Nägeln. Um die Bakterien und Viren sorgfältig zu entfernen sind 20 bis 30 Sekunden notwendig.
  4. Beachten Sie auch die Zwischenräume der Finger. Dafür sollten die Hände ineinander verhakt werden und dann die Finger in den Zwischenräumen der anderen Hand bewegt werden. Den Daumen auch nicht vergessen.
  5. Wichtig ist auch, dass der Schaum vollständig abgespült wird. Wenn man keine Seife hat, die Hände 30 Sekunden unter warmes, fließendes Wasser halten.
  6. Die Hände bitte sorgfältig abtrocknen und darauf achten die Handtücher regelmäßig zu wechseln.
  7. Um dem in der aktuellen Corona-Situation häufigeren Händewaschen vorzubeugen ist das Eincremen besonders wichtig um die hauteigenen Regenerationsprozesse zu unterstützen.

Hier nach sollte man auf jeden Fall auch generell die Hände waschen!

  • nach dem Besuch der Toilette
  • nach dem Naseputzen oder Niesen
  • nach der Gartenarbeit
  • nach Anfassen von Tierfutter
  • nach Anfassen von rohem Fleisch
  • nachdem man sich geschminkt hat
  • nach dem Müll rausbringen
  • nach dem Kontakt zu kranken Menschen
  • nach dem Berühren von Tieren

Natürlich ist Händewaschen auch sonst sehr wichtig um sich vor Keimen zu schützen. Denn über 80 Prozent von Krankheiten übertragen wir über die Hände. Das geht vom Margendarminfakt bis jetzt zum Corona-Virus.

Wir wünschen ihnen viel Gesundheit!

Bild © pixabay / _Alicja_