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Kategorie: Leben

Das Beethovenjahr 2020 ist gemeinsame Sache der kompletten Stadt Bonn.

Bonner Stadt- und Tourismusmarketing flankieren Beethoven-Jubiläum

„Da simmer dabei“ ruft es derzeit von den Plakatflächen in der Stadt, und gemeint ist: Das Beethoven-Jubiläum 2020 ist eine Sache der ganzen Stadt.

Wenn am 16. Dezember die Feiern im Vorfeld des 250. Geburtstages des großen Komponisten beginnen, machen alle mit: Karnevalisten, Musikerinnen, Müllwerker, Sportlerinnen, Feuerwehrleute und allen voran natürlich des Beethoven-Orchester mit seinem Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Er steht auf den Plakaten zusammen mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan inmitten eines Querschnitts der Bonner Stadtgesellschaft.

„Das Stadt- und Tourismus-Marketing will dazu beitragen, dieses ganz besondere Ereignis sichtbar zu machen und auch möglichst viele Geschäftsleute und Unternehmen dazu einladen mitzumachen“, beschreibt Sridharan das Ziel der Aktivitäten innerhalb der Verwaltung.

Das Presseamt der Stadt leitet mit der Plakataktion unter dem Motto „Bonn ist Beethoven. Weil…“ über zu den Jubiläumsfeierlichkeiten, bei denen die Beethoven-Jubiläums-GmbH Regie führt. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Ereignis überall im Stadtbild sichtbar, darunter mit Hissfahnen und Bannern an verschiedenen Stellen und mit Leuchtstelen in den Foyers großer städtischer Gebäude. Am Hauptbahnhof hängt bereits ein Willkommensschild, die Aufgänge zu den Gleisen sind mit Beethoven Konterfei versehen. Bei Anrufen bei der Stadtverwaltung wird Beethovens Sonate op. 28 Pastorale zu hören sein, ergänzt um einen kurzen Text, der auf das Jubiläum hinweist. Geschäfte, Hotels und Unternehmen können sich diese Warteschleifenmusik demnächst auf www.bonn.de herunterladen.

Die Bonn-Information hat sich auf das Beethoven-Jubiläum eingestellt, indem sie unter anderem Rundgänge zur „BTHVNStory“ anbieten wird, bei Stadtrundfahrten ab 2020 Beethoven-Musik einspielt und weitere Beethoven-Artikel in ihr Sortiment aufgenommen hat, die sich besonders an Familien und Kinder richten. Über den Städteverbund „Historic Highlights of Germany“ wird das Ereignis ebenso weltweit beworben wie in Kooperation der Beethoven-Jubiläums-GmbH über die Tourismus & Congress GmbH mit der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die touristischen Akteure der Region wurden von der Tourismus & Congress GmbH frühzeitig in die Vermarktung einbezogen.

Pressemitteilung © Stadt Bonn,
Foto © G. Scheidgen

Überwachung der Bonner Innenstadt durch Kameras

Nach Wunsch der Bonner Polizei soll die Innenstadt demnächst mit Kameras überwacht werden. Dazu wurden zwei Kameraanlagen bestellt. Den Aufstellungsort prüft zurzeit eine Projektgruppe der Polizei.

Es gibt nämlich feste Kriterien für die Überwachung öffentlicher Plätze. So ist eine Überwachung ist nur dann erlaubt, wenn der Ort durch seine Beschaffenheit Straftaten möglich macht, beispielsweise nur schwer einsehbar ist oder dort viele Straftaten verübt werden. Die bestellten Anlagen sollen mobil sein, dadurch kann auf unerwartete Wendungen reagieren werden.

Bild © pixabay / photomix-company

Rettung einiger Oebel-Filialen in Bonn

Investoren sind für ein paar Filialen der insolventen Oebel Kette gefunden wurden. Weiter bestehende Filialen sind unter anderem die Filiale im Rewe an der Wurzerstraße in Plittersdorf und die sich im Rewe Am Schickshof in Duisdorf befindende Filiale.

Der Insolvenzverwalter Dirk Wegener ist seit dem frühen Sommer für die Rettung der Oebel Standorte in der Region zuständig. 40 Filialen konnten gerettet werden.

Die Bäckerei Schneider hat alle 19 Filialen in Rewe Märtken gemeinsam übernommen. Zu großen Teilen tragen die neu dazugekommenen Filialen im Bonner Raum bereits den neuen Namen. Das Unternehmen besaß vorher schon 114 Filialen im Rheinland.

Sorgen müssen sich die Mitarbeiter des Oebel-Bistros im Bauhaus-Center an der Gartenstraße in Bonn-Vilich. Nichts genützt haben seine Bemühungen für die bereits geschlossene Filiale an der Bonner Straße in Bad Godesberg . Die Mitarbeiter hatten Glück im Unglück, weil alle genauso wie die Angestellten von den vier übernommenen Filialen von der Bäckerei Schneider übernommen worden sind. Die Mitarbeiter von in Klärung befindenden Filialen sind auf andere Oebel-Filialen verteilt worden.

In Aachen sieht es deutlich schlechter aus, was in Klärung befindende oder nicht mehr zu haltende Fälle angeht. Die Kunden müssen sich aber nun an unterschiedliche Namen und gegebenfalls auch andere Produkte gewöhnen.

Bild © pixabay / congerdesign

Lonely Planet Reiseführer kührt Bonn zu einer der besten Reiseziele weltweit

Reiseführer „Lonely Planet“ kührt Bonn zu einer der besten Reiseziele weltweit

Nach dem Reiseführer „Lonely Planet“ gehört Bonn 2020 zu den Top 10 Städtereisezielen auf der Welt. Über die Wahl ist der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan sehr begeistert.

Die Stadt ist vom Reiseführer “Lonely Planet“ auf den fünften Platz der attraktivsten Reiseziele für das kommende Jahr gewählt worden. Dies wurde in einer Mitteilung der Stadt bekannt gegeben.

Überzeugt wurden die Reiseexperten unter anderem mit der Bonner Museumslandschaft, der bedeutenden politischen Geschichte Bonns und der Lage am Rhein. Das Beethoven-Jubiläum rückt die Bundesstadt Bonner für Städtereisende zudem stärker in den Fokus.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan erklärte: „Wir sind hocherfreut, dass Bonn in der Bewertung der international renommierten Reiseexperten von Lonely Planet auf Platz fünf der attraktivsten Städtereiseziele der Welt gewählt wurde.“

Zum 15. Mal hat “Lonely Planet“ die Top Zehn der Länder veröffentlicht und das in der aktuellen Ausgabe “Best in Travel 2020“. Gemeinsam mit Städten, wie Salzburg, Vancouver und Dubai ist Bonn als so genannte „Must see“-Stadt ausgezeichnet worden.

Bild © pixabay / herbert2512

So lief die Gedenkfeier an die Ereignisse am 18. Oktober 1944 ab

Es wurde den Opfern des Luftangriffs vor genau 75 Jahren gedacht. Bei der offiziellen Gedenkfeier berichteten Zeitzeugen, die das Frauenmuseum und die Initiative „Heilige Gertrudis“ organisierten, über ihre Erfahrungen.

Am Freitag um 11 Uhr läuteten die Glocken aller Kirchen in Bonn und der französischen Stadt Nivelles. Bereits zum siebten Mal wurde den Opfern des alliierten Bombenangriffs vom 18. Oktober 1944 im Hof des Frauenmuseums gedacht. Es wurde auf die Minute genau 75 Jahre nach dem Ereignis, wo 300 Bonner starben, 1000 verletzt wurden und 20.000 Einwohner obdachlos wurden, von den Beteiligten zu Frieden gemahnt.

Dieter Bissing schilderte seine Erlebnisse von jenem Tag in einer kurzen Ansprache in einem Krankenhaus und am Rhein mit dem Satz das brauche nicht nochmal zu kommen. Er führt zudem an, dass er einen Soldaten habe sagen hören, dass das schlimmer als an der Front sei, da man sich dort noch verteidigen könne.

Der ehemalige langjährige Küster der Stiftskirche erwähnte seine Erinnerungen an die Zeit im Bombenkeller. Der Prälat Johannes Schlößer, der auch Zeitzeuge ist hatte zum Gebet eingeladen. Von Renate Vollmar wurde ein Gedicht vorgetragen, von Guido Wilms ein Friedenslied vorgesungen und von Hermann Hergarten auf seiner Drehorgel gespielt.

Der Veranstalter in Gedenken für die Kriegstoten von Bonn sind das Frauenmuseum und die Initiative von “Heilige Gertrudis“. Zudem wurden mehrere Kränze an den Überresten der Bonner Gertrudis-Kapelle, die sich einst am Rheinufer befand und beim Bombenangriff zerstört wurde, abgelegt. Geweiht wurde sie der Heiligen aus Nivelles. Zerstört wurde die Stadt im Jahre 1940 durch deutsche Angriffe.

Aufgrund der seit Jahren guten Beziehung verlas Curt Delander von der Initiative ein Grußwort von dort. Für Bonn wurde von Bürgermeister Reinhard Limbach gesprochen. Man solle sich auch für ein friedliches Miteinander stark machen, das von Toleranz und Respekt getragen werden solle, so Reinhard Limbach. Der Bombenangriff vom 18. Oktober sei ein Angriff gewesen, der sich in das Gedächtnis der Bevölkerung eingebrannt hätte. Er sei als Symbol für die mörderische Kraft des Luftkrieges in unsere Geschichte eingegangen.

Limbach sagt auch, dass das Gedenken von der Hoffnung getragen sei, dass sich so etwas nicht wiederholt. Man müsse dafür mit Blick auf einen wieder erstarkenden Nationalismus in Europa umso mehr kämpfen. Wolfgang Maiwald von der CDU, der der erste stellvertretende Bezirksbürgermeister von der Stadt Bonn ist ermahnte, dass man von einer friedlichen Welt weit entfernt sei. Delander appellierte an die Entscheidungsträger für ein friedliches Europa.

 

80 Stolpersteine als Erinnerung an Bonner Holocaustopfer

Von der Initiative Fremdenhass Beuel wird auf die unscheinbaren Blöcke im Pflaster aufmerksam gemacht und bei den Stolpersteinen an die Naziverbrechen erinnert.

Es gibt 80 Stolpersteine in Beuel. Über diese stolpert eigentlich niemand, da sie ganz unscheinbar in den Bürgersteigen eingelassen sind. Man erfährt durch die Stolpersteine nur den Namen, das Jahr der Deportation und manchmal noch den Todesort. Von der Initiative gegen Fremdenhass Beuel werden deshalb ihre Geschichten erzählt.

Getroffen wird sich deshalb am Synagogenplatz an der Ecke Siegfried-Leopold- und Friedrich-Friesen-Straße. Susanne Rohde und Etta Fennekohl von der „Initiative gegen Fremdenhass Beuel“ begrüßen die Teilnehmer vor dem Mahnmal aus Steinen der in der Reichspogromnacht niedergebrannten Synagoge.

Es ist eine vielfältig zusammengestellte Gruppe, die zu Beginn vor allem das Schicksal der Opfer interessiert. Es gebe eine Dokumentation, dass es damals Beuler Bürger, keine Nationalsozialisten gewesen seien, die die Synagoge abgebrannt hätten, so Fennekohl. Eine Teilnehmerin führt an, dass sie einige Täter sogar mit Namen kennt. Aber nicht die Opfer.

80 Stolpersteine

Drei sind für Opfer politischer Verfolgung, die restlichen 77 für Opfer jüdischer Verfolgung. Die Stolpersteine seien am letzten frei gewählten Wohnort eingelassen, so Rohde. Zu den Stolpersteinen nennt sie die Namen, das Alter zum Todeszeitpunkt, Berufe, nennt Spitznamen oder erzählt eine Anekdote aus dem Leben der Opfer.

Das jüngste Opfer der Judenverfolgung in Beuel sei Ruth Kaufmann, genannt „Fanny“, gewesen, so Rohde. Sie wurde mit gerade einmal vier Jahren in Sobibór im heutigen Polen ermordet. Der Stolperstein von Fanny liegt neben denen ihrer Eltern Ludwig und Erna und dem ihres Onkels Carl an der Ecke Friedrich-Breuer-Straße und Gottfried-Claren-Straße.

Fennekohl sagt, „Wir können die Menschen nicht wieder lebendig machen“. Aus dem Leben der Opfer zu erzählen sei jedoch wichtig, sagt Rohde. Diese Menschen seien keine verhärmten Opfer gewesen. Sie haben vor Lebensfreude gestrotzt, man habe sie mitten aus dem Leben gerissen“, so Rohde. Wie viel man ihnen genommen habe, zeigten die Geschichten aus dem Leben der Opfer.

Die Zahl der Opfer sei so groß, dass man das Leid in so großem Rahmen gar nicht begreifen könne. „Wir möchten den Menschen über die persönlichen Geschichten einen Zugang zu den Opfern ermöglichen.“ Zu den Stolpersteinen gibt es aus dem Grund auch ein kleines Buch, in dem die Geschichten der Menschen gesammelt sind. Erhältlich ist das Buch kostenlos bei Bücher Bartz in Beuel.

Vielfältige Erinnerungskultur
Auf den Vortrag ist eine junge Teilnehmerin durch die Familiengeschichte gestoßen. Sie beschäftige sich seit einigen Jahren mit der Geschichte und nehme an verschiedenen Formen von Gedenkveranstaltungen teil.

Für sie seien die Stolpersteine in der vielfältigen Erinnerungskultur inbegriffen. Ibo Ohlendorf sieht den Wert darin, dass die Stolpersteine Erinnerung durch Aktion schaffen. Die 76- Jährige sagt, dass sie es sehr schön finde, dass die Menschen die Steine putzen und sie erstrahlen lassen. Deshalb gerieten die Steine nie aus dem Fokus der Öffentlichkeit und in das Bewusstsein der Leute.

Die Steine würden in der jüdischen Gemeinde unterschiedliche Gefühle auslösen, so Rohde: „Manche Familien möchten nicht, dass ihren Verwandten mit einem Stein bedacht wird.“ An ein Gespräch mit Zeitzeugin Margot Barnard könne sie sich auch erinnern, die nach der Eröffnung der Ausstellung „Erinnerungsorte in Beuel“ 2006 doch den Entschluss fasste, ihren Eltern, dem Ehepaar Kober, Stolpersteine zu widmen. Diese habe damals gesagt, dass sie nun gesehen habe, dass auch durch diese Steine Erinnerung geschaffen werde, so Rohde.

Foto Stolpersteine Bonn © www.jüdische-gemeinden.de

Mikrofon Bonn Veranstaltung

Infoveranstaltung zum Ausbau der Bonner Oberdorfstraße

Stadt Bonn und Investor stellen Planungen und Ausgestaltung vor.

Im Rahmen der Erschließung des geplanten Neubauprojektes im Bereich „Oberdorfstraße 49/51/53“ in Geislar ist der Ausbau der Erschließungsanlage im dortigen Stichweg erforderlich. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am Donnerstag, 12. September 2019, informiert die Stadt Bonn über die Gestaltung. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Hubertusklause, Abtstraße 13.

Die Stadtverwaltung bietet mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die aktuellen Planungen und auch über die Ausgestaltung der Oberflächen umfassend zu informieren. Hierfür stehen sowohl die Fachverwaltung als auch der Investor mit seinen Planern zur Verfügung.

Die Anlieger der betroffenen Straße wurden über die Informationsveranstaltung mit einem Bürgerbrief informiert.

Pressemitteilung © bonn.de
Bild © pixabay / Broesis

Bonn: Am Cityring an der Kaiserstraße wird getestet.

Testphase zu City-Ring und Kaiserstraße

Vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020 läuft die Testphase zum erweiterten City-Ring und der Kaiserstraße. Bei einer Bürgerinformation am Mittwoch, 28. August 2019, um 18 Uhr im Ratssaal des Stadthauses, die Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnen wird, werden die Verkehrsführung für den City-Ring und die neue Radverkehrsführung in der Kaiserstraße vorgestellt und Verständnisfragen der Bürgerinnen und Bürger erläutert.

Um den Radverkehr in der Kaiserstraße zu verbessern, legte die Stadtverwaltung im Juni 2019 der Politik vier verschiedene Varianten für den Radverkehr in der Kaiserstraße vor. Variante 1 sah einen Schutzstreifen nach Norden bei einem Entfall der Parkplätze und der Beibehaltung des Radwegs nach Süden vor. Die zweite Möglichkeit beinhaltete eine Einbahnstraße nach Süden, die Einrichtung einer Umweltspur nach Norden bei Entfall der Parkplätze und Beibehaltung des Radwegs nach Süden. Alternative 3 war eine Einbahnstraße nach Süden mit Verbreiterung des Zweirichtungsradwegs auf 3,50 Meter, den Wegfall der Fahrspur nach Norden und eine geänderte Führung des Busverkehrs. Bei der vierten Variante wäre eine Fahrradstraße eingerichtet worden. In dieser wären Pkw- und Busse als „Gäste“ in beide Richtungen zugelassen worden. Der bisherige Radweg hätte für Fahrrad- und Autostellplätze zur Verfügung gestanden.

Rat verabschiedet OB-Vorschlag mit Änderung

„Die Stadtverwaltung hat im Juni der Politik die Variante 1 zur Umsetzung vorgeschlagen, um den Rad- sowie den Busverkehr in der Kaiserstraße zu verbessern“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Der Planungsausschuss empfahl allerdings die Variante 2. „Im Hauptausschuss im Juli 2019 habe ich den Vorschlag unterbreitet, unter Herausnahme des Pkw-Verkehrs eine Umweltspur nach Süden einzurichten und den Radverkehr nach Norden auf dem baulichen Radweg entlang der Bahn und – wie bereits heute – auf der Fahrbahn abzuwickeln“, erinnert der OB. Am Ende beschloss der Rat im Juli 2019 den Vorschlag des Oberbürgermeisters, aber mit der Änderung, dass an der Nassestraße das Geradeausfahren für den Pkw-Verkehr untersagt und ein Rechtsabbiegegebot eingerichtet wird.

Also wird nun in dem siebenmonatigen Test auf der Kaiserstraße der Radverkehr in Richtung Süden (Bundeskanzlerplatz) für sieben Monate gemeinsam mit Bussen auf einer Umweltspur geführt, für alle anderen Fahrzeuge wird die Straße in Richtung Süden nicht mehr befahrbar sein. In Richtung Norden (Innenstadt) kann der Radverkehr auf dem Weg entlang der Bahn fahren, allen Kraftfahrzeugen (bis auf Busse) wird die Weiterfahrt Richtung Norden an der Einmündung Nassestraße untersagt. Auf der Kaiserstraße wird Tempo 30 angeordnet, etwa 60 Parkmöglichkeiten entfallen.

Erweiterter Cityring soll Innenstadt entlasten

Mit dem erweiterten City-Ring soll der Autoverkehr auf Rathausgasse, Stockenstraße, Am Hof und Wesselstraße verringert werden, um die Innenstadt zu entlasten und die städtebauliche Anbindung des Hauptgebäudes der Universität an die Fußgängerzone zu verbessern. In der Testphase wird der Verkehr aus Richtung Süden nicht mehr über die Rathausgasse, sondern über die Straßen Am Hofgarten, Fritz-Tillmann-Straße und Kaiserstraße geführt. Die Einbahnstraße Franziskanerstraße wird umgekehrt. Die Stockenstraße bleibt zunächst vom 1. September bis 31. Dezember 2019 geöffnet. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2020 wird die Durchfahrt von der Stockenstraße auf die Straße Am Hof für motorisierte Verkehre gesperrt. Demgegenüber hatte die Verwaltung einen Testzeitraum bis maximal 31. Dezember 2019 vorgeschlagen.

Pressemitteilung © Bonn.de,
Bild © pixabay / mibro

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Achtung Bonn! Hier wird ab 19. August 2019 geblitzt

Achtung Bonnerinnen und Bonner! Ab heute, dem 19. August 2019 führt die Bonner Polizei wieder Geschwindigkeitskontrollen durch. Es wird geblitzt in Bonn.

Hier führt die Polizei die kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit:

Montag, 19.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Friedenstraße
  • Broichstraße
  • Flodelingsweg
  • Kopenhagener Straße
  • Hohe Straße
  • Brüser Damm
  • Röttgener Straße
  • Seufertstraße
  • Deutschherrenstraße

Dienstag, 20.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Waldstraße
  • Quellenstraße
  • Lievelingsweg
  • Winston-Churchill-Straße
  • Flensburger Straße
  • Meßdorfer Straße
  • Pecher Straße
  • Mainzer Straße
  • Karl-Barth-Straße
  • Schwalbengarten
  • Friedenstraße

Mittwoch, 21.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Kreuzherrenstraßen
  • Bürvigstraße
  • Am Josephinum
  • Siemensstraße
  • Friedrich-Wöhler-Straße
  • Flodelingsweg
  • Antoniterstraße
  • Werftstraße
  • Kopenhagener Straße

Donnerstag, 22.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Friedrichallee
  • Seufertstraße
  • Siemensstraße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Römerstraße
  • Grootestraße
  • Sternenburgstraße
  • Röckumstraße
  • Brassertufer
  • Dorotheenstraße
  • Röckumstraße

Freitag, 23.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Hoholzstraße
  • Kreuzherrenstraße
  • Maria-Montessori-Allee
  • Friedenstraße
  • Konrad-Adenauer-Damm
  • Europaring
  • Gartenstraße

Samstag, 24.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße
  • Flodelingsweg
  • Siemensstraße
  • Lotharstraße

Sonntag, 25.8.19

  • Friedrich-Ebert-Allee
  • Remagener Straße

Hier gelangen Sie zur Website der Bonner Polizei

Bild © pixabay / manfredrichter

Am Samstag ist Bonner Universitätsfest!

Bonn: Legionellengefahr gebannt 

Gefährdung durch Routineuntersuchung in Bonner Wegeler Straße erkannt und behoben

Bei einer routinemäßigen, monatlichen Kühlwasseruntersuchung durch das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn, wurden in einer Verdunstungskühlanlage des Gebäudes Wegeler Straße 6-8 erhöhte Legionellenkonzentrationen festgestellt. Die Information wurde umgehend an die technische Abteilung der Universität Bonn, an das Gesundheitsamt der Stadt Bonn und an die Kliniken der Stadt Bonn weitergegeben. Die Gefahr besteht mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr.

Infolge der Verbreitung von Verdunstungswasser, Aerosol, das mit Legionellen belastet war, kam es möglicherweise zu einer Gefährdung des Umfeldes des Gebäudes Wegeler Str. 6-8. Das kontaminierte Wasser wurde durch den Ventilator einer Verdunstungskühlanlage auf dem Dach des Gebäudes in das Umfeld verbreitet. Das Gebäude selbst, seine Räume und die Wasserversorgung im Gebäude waren nicht betroffen. Im Gebäude Wegeler Straße 6-8 befinden sich Einrichtungen und Institute der Universität Bonn mit ihren Geräte-, Forschungs- und Lehrräumen.

Als Sofortmassnahme wurde umgehend nach Bekanntgabe der Befunde durch die technische Abteilung der Universität eine Hochdesinfektion durchgeführt, weswegen die Gefahr der Legionellenausbreitung, mit höchster  Wahrscheinlichkeit seit Montagabend, 12. August 2019, nicht mehr besteht. Entsprechende Kontrolluntersuchungen laufen zur Zeit.

Eine umgehend durchgeführte Ortsbegehung, gemeinsam mit technischer Abteilung und Hygiene- Institut ergab, dass durch einen verdeckten Defekt in der zuführenden Leitung von Desinfektionslösung, zu der Verdunstungskühlanlage auf dem Dach des Gebäudes Wegeler Str. 6-8, die Desinfektion des Kühlwassers vorübergehend nicht ausreichend gewesen war.

Wegen der langen Inkubationszeit bei Legionellosen von bis zu 12 Tagen erklärt Prof. Dr. Martin Exner, Direktor des Instituts für  Hygiene und Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn: „Sollten Brustschmerzen, Schüttelfrost oder Temperaturanstieg auf über 39 Grad eintreten, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden, um abzuklären, ob Folgen eines Legionellenbefalls aufgetreten sind. Die Erkrankung ist mit spezifischen Antibiotika sehr gut behandelbar. Potentiell betroffen sind ältere Menschen sowie alle, die sich permanent im Umfeld des Gebäudes aufhalten.“

Wie der Leiter der Abteilung Infektionsschutz und Umwelthygiene des Gesundheitsamts der Stadt Bonn, Dr. Günther Jansen, erklärt, wurden „dem Gesundheitsamt Bonn bisher keine Legionellosen gemeldet, die in einem erkennbaren Zusammenhang mit dem belasteten Kühlwasser in der Wegeler Straße stehen“.

Pressemitteilung © Uni Bonn,
Bild © G. Scheidgen