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Kategorie: Bonner Schulen

Sanierung der Bertolt-Brecht-Gesamtschule vom Rat beschlossen

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juli 2019, der Vorplanung und Kostenschätzung zur Sanierung der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Tannenbusch zugestimmt. Geplant sind umfangreiche Baumaßnahmen am Hauptgebäude und an der Turnhalle.

Der Gebäudekomplex der sechszügigen Schule stammt teilweise aus den 1960er Jahren. Am Hauptgebäude (Bauteile A, B und C) müssen unter anderem die Fassade, die Innenräume und die sanitären Anlagen saniert werden. Außerdem wird die Heizungsanlage in allen Gebäudeteilen saniert und die Kanalisation im Außenbereich instand gesetzt. Zudem muss die Elektroinstallation modernisiert werden.

In der Turnhalle (Bauteil F und G) ist geplant, das Betondach und die Haustechnik zu erneuern. Außerdem ist ein eigener Fernwärmeanschluss vorgesehen.

Die Baumaßnahmen werden in verschiedenen Abschnitten im laufenden Betrieb der Schule umgesetzt. Für notwendige Auslagerungen während der Bauzeit wird auf dem Schulgelände eine zweigeschossige Containeranlage errichtet. Die Planung wurde mit der Behinderten Gemeinschaft Bonn abgestimmt. Für eine Nachrüstung des Bestandsgebäudes mit einer Photovoltaikanlage wird die Statik überprüft.

Die Kosten für die Sanierung schätzt die Stadt auf 15,9 Millionen Euro.

Text © Stadt Bonn
Foto © www.unesco.de

Schulfrühstück an zwölf Bonner Schulen

Rat beschließt Modellversuch für die kommenden beiden Schuljahre.

An zwölf Bonner Schulen wird für die kommenden zwei Schuljahre ein Schulfrühstück eingeführt. Das beschloss der Rat in seiner Sitzung am 4. Juli 2019. An dem freiwilligen Modellprojekt nehmen neun Grundschulen und drei Förderschulen teil: Carl-Schurz Schule, Gotenschule, Gottfried-Kinkel-Schule, Kettelerschule, Lyngsbergschule, Marktschule, Grundschule Om Berg, Robert-Koch-Schule sowie Rheinschule und Siebengebirgsschule. Die Astrid-Lindgren-Schule und die Laurentiusschule haben sich nachträglich gemeldet und werden ebenfalls an dem Modellversuch teilnehmen.

Die Stadt Bonn hatte vorab abgefragt, welche Schulen Interesse an dem Projekt haben, und mit diesen eine Arbeitsgruppe zur Gestaltung von Rahmenbedingungen für die modellhafte Einführung gegründet. Alle Schulen hatten bis Ende Februar 2019 die Möglichkeit, ein kurzes und mit der Schulgemeinde abgestimmtes Konzept einzureichen.

Das Frühstück bieten die Schulen freiwillig und kostenlos für ihre Schülerinnen und Schüler an. Das Konzept, wie dies umgesetzt wird, ist an den Schulen individuell und so gestaltet, dass es sich am besten in die Rahmenbedingungen einfügt. Insgesamt sollen an allen zwölf Schulen rund 1.600 Kinder mit einem Frühstück versorgt werden.

Die Einführung eines Schulfrühstücks ist ein freiwilliges Angebot der Kommune zur Verbesserung der Teilhabechancen und zur Bekämpfung der Kinderarmut. Allen Kindern- und Jugendlichen soll so die konzentrierte Teilnahme am Schulunterricht ermöglicht werden, auch wenn sie kein Frühstück in der Familie zu sich genommen oder ein Pausenbrot vergessen haben.

An sechs Schulen wird das Projekt in Kooperation oder zumindest mit personeller Unterstützung des OGS-Trägers vorbereitet. Drei weitere Schulen wollen das Frühstück als gemeinsames Angebot von Schule, Träger und Ehrenamtlichen beziehungsweise Förderverein umsetzen. An zwei Standorten übernimmt dies ausschließlich die Schule. Bei den beiden Förderschulen Rheinschule sowie Siebengebirgsschule sind die bereits bestehenden Schülerfirmen maßgeblich an der Umsetzung des Schulfrühstücks beteiligt.

Teilweise werden die Caterer, die bereits für die OGS-Mittagsverpflegung sorgen, die Lebensmittel liefern, manche Schulen werden direkt von einem Bioladen, einem Supermarkt, einer Bäckerei oder einem Obstlieferanten beziehen. Die meisten Schulen werden ein komplettes Frühstück bereit stellen, drei Schulen werden sich hauptsächlich darauf beschränken, das mitgebrachte Frühstück der Schülerinnen und Schüler um Obst und Rohkost zu ergänzen. Mindestens drei Standorte haben angegeben, zumindest anteilig auf Bio-Produkte zurückgreifen zu wollen.

Voraussichtlich liegen die Ausgaben für alle Schulen für die beiden Schuljahre bei cira 500.000 Euro. Diese übernimmt die Stadt Bonn. Der Modellversuch Schulfrühstück wird von der Verwaltung begleitet und auch evaluiert.

Text © Stadt Bonn
Foto © ARD Mediathek

Anmeldung für die Baskets Grundschul-Challenge

Es geht wieder los! Nach zwei erfolgreichen Saisons startet mit einigen Neuerungen die 3. Runde der Baskets Grundschul-Challenge.

Für die Challenge 3.0 werden Schülerinnen und Schüler der Grundschule für den Basketballsport begeistert und ihre Gesundheit durch Bewegung und sportliche Aktivität gefördert.

Die Baskets Grundschul-Challenge ist in verschiedene Phasen eingeteilt. In den ersten zwei Monaten muss im Sportunterricht fleißig trainiert werden, um sich gegen die anderen Schulen im Wettbewerb behaupten zu können. Denn am Turniertag wird dann der Sieger der Challenge ausgespielt. Hinzu kommen dann exklusive und einzigartige Momente mit den Profis der Telekom Baskets, darüber hinaus eine umfangreich ausgestattete Tool-Box für den Schulunterricht und ebenso hochwertige Preise am Finaltag.

Die Baskets Grundschul-Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Telekom und der Telekom Baskets Bonn in Kooperation mit der Stadt Bonn.

In der Spielzeit 2018/19 haben insgesamt 31 Grundschulen (2017/18: 21 Schulen) mit über 1.800 Schülern an dem Sportprojekt teilgenommen. Diese Zahl möchte auch in diesem Jahr weiter ausbauen werden.

Grundschulen aus Bonn und Umgebung können sich bis zum 21. Juni 2019 für die Baskets Grundschul-Challenge registrieren oder bis zum 7. September 2019 für die Baskets Grundschul-Liga registrieren.

Hier geht es zur Anmeldung: Anmeldung

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Bild © www.telekom-baskets-bonn.de

Baustelle © pixabay / kalhh

Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule beginnt

Das Städtische Gebäudemanagement Bonn beginnt Ende März 2019 mit der Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule in Röttgen. Die dreizügige Grundschule (Baujahr 1962) besteht aus fünf Gebäudeteilen mit einer angrenzenden Turnhalle. Außerdem sind in einem provisorischen Containerbau vier zusätzliche Klassenräume untergebracht.

Vier der Bestandsgebäude, die über insgesamt 13 multifunktional nutzbare Klassenräume verfügen, werden umgebaut und energetisch sowie brandschutztechnisch saniert: Die Dächer werden erneuert, die Fassaden gedämmt und die Fenster ausgetauscht. Darüber hinaus werden abgehängte Akustikdecken sowie neue Brandschutztüren eingebaut und die Sonnenschutzelemente erneuert. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen, der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut und die Turnhalle mit dem angeschlossenen Umkleidetrakt saniert.

Erweiterungsneubau

Für einen eingeschossigen Gebäudeteil ist nach eingehender Prüfung eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich. Dieser soll daher abgerissen werden. Um die durch das Raumprogramm vorgegebenen 21 multifunktionalen Klassenräume zu schaffen, wird ein Neubau als Ersatz für den abzureißenden Gebäudeteil und den vorhandenen Containerbau realisiert. In diesem Erweiterungsneubau (entspricht der Qualität eines KfW Effizienzhauses 55 mit Pas­sivhauskomponenten) werden der Schule acht Klassenräume, Sanitäranlagen sowie Nebenräume zur Verfügung stehen.

Im Zuge des Erweiterungsneubaus und der Sanierung der Bestandsgebäude werden als temporärer Ersatz für die zu bearbeitenden Bereiche Containerklassen errichtet.

Barrierefreiheit

Die Planung erfolgte in Abstimmung mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, die Einrichtung erhält eine behindertengerechte Toilette. Die Barrierefreiheit des Ober­geschosses wird durch einen Aufzug gewährleistet. Im Bestand wird die Barrierefreiheit weitestgehend verbessert, indem der Erweiterungsneubau barrierefrei an zwei vorhandene Gebäudeteile angebunden und mit einem Aufzug versehen wird. Die Höhendifferenzen werden über barrierefreie Verbindungsgänge überwunden.

Der Neubau wird grundsätzlich statisch für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet, und der Einbau von Nisthilfen wird bei der Planung der Fassade berücksichtigt.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 10,74 Millionen Euro. Die Planung hatte die Bezirksvertretung Bonn am 27. Juni 2018 beschlossen.

 

Bildrechte© pixabay / kalhh

©Nicolai Thyssen

Pützchens Markt: Verbesserungen für die Marktschule

In einem weiteren Gespräch an der Marktschule sind am Montag, 18. März 2019, die im Herbst vereinbarten Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Schule bei Pützchens Markt konkretisiert worden. Sie sollen sicherstellen, dass der Schulbetrieb nach der Traditionskirmes ohne Beanstandung wieder aufgenommen werden kann.

Marktleiter Harald Borchert zog ein durchweg positives Fazit des Gesprächs: „Ich freue mich, dass wir in konstruktiver Atmosphäre in vielen Punkten Einvernehmen darüber erzielt haben, wie wir die Situation für die Marktschule verbessern können. Die Schule ist während Pützchens Markt als Leitstelle für Polizei, Stadtordnungsdienst, Feuerwehr und Rettungsdienst unverzichtbar. Aber es ist völlig klar, dass sie in einem besseren Zustand übergeben werden muss, als dies im vergangenen Jahr bedauerlicherweise der Fall war.“

Am Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Fachämter der Stadt Bonn (Marktamt, Stadtordnungsdienst, Schulamt, Gesundheitsamt und Städtisches Gebäudemanagement – SGB), der Schulleitung, der Jugendfarm als Trägerin der OGS an der Marktschule, der Elternschaft und der Polizei Bonn teil.

Lösungen für Schulgebäude und Außengelände

Um den Reinigungsstandard zu verbessern, sind mehrere Dinge vorgesehen: Bei einer Begehung vor Beginn des Jahrmarktes werden Gesundheitsamt, SGB, Marktamt und Schulleitung gemeinsam den Status quo aufnehmen und Bereiche definieren, die einer besonderen Aufmerksamkeit und Reinigung bedürfen. Dazu wird der bereits bestehende Hygieneplan für die Schule entsprechend erweitert.

Bei einer Abschlussbegehung am Mittwochnachmittag nach der Kirmes sollen die Reinigungsarbeiten überprüft werden. Hierbei wird auch festgelegt, wo eventuell noch nachgebessert werden muss oder desinfizierende Maßnahmen nötig sind. Außerdem soll die beauftragte Reinigungsfirma auch während Pützchens Markt ständig erreichbar sein, um bei Bedarf Bereiche sofort reinigen zu können.

Auch das Außengelände der Schule soll sauberer übergeben werden. Deshalb wird es auch hier vor und nach der Veranstaltung jeweils Begehungen geben. Dabei werden Stadt und bonnorange den Reinigungsaufwand festlegen und abschließend das Ergebnis kontrollieren.

Um Beete, Sandkasten und Wiese im Außengelände zu schützen, werden sie mit Bauzäunen abgetrennt. Der hintere Bereich des Schulhofes soll stärker ausgeleuchtet und sowohl vom Stadtordnungsdienst als auch von der Polizei stärker im Hinblick auf Wildpinkler kontrolliert werden.

Schulweg wird besser gesichert

Außerdem haben sowohl der Stadtordnungsdienst als auch die Polizei zugesagt, den Schulweg der Kinder während des Kirmesaufbaus in der Woche vorher mit mehr Personal als bislang zu sichern. Dies hatten sich die Eltern gewünscht, damit die Kinder auch während der besonderen Verkehrssituation in der Aufbauphase auf dem Pützchens-Markt-Gelände gefahrlos zur Schule gelangen können.

Erfolg soll Ende des Jahres überprüft werden

In einem weiteren Gespräch Ende des Jahres wollen die Beteiligten klären, inwieweit die jetzt vereinbarten Regelungen erfolgreich waren oder ob sie für die Folgejahre angepasst werden müssen.

Topscorer gesucht: Baskets-Profis und Schulkinder auf Rekordjagd

Die Challenge Days: 31 Teams spielen um acht Playoff-Plätze, die Profis der Telekom Baskets unterstützen die Playoff-Teilnehmer

Mit den Challenge Days im November 2018 geht die Baskets Grundschul-Challenge in die entscheidende Phase. Insgesamt 31 Grundschulen aus Bonn und Umgebung wie die Laurentiusschule, die Andreasschule, die GGS Finkenhof und weitere kämpfen diesmal um die acht Playoff-Plätze für das Saisonfinale.
Neu in diesem Jahr hinzu gekommen: Die Rekordjagd. In dieser treten vier Teams, bestehend aus aus je einem Schüler und Profi der Telekom Baskets, in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Das punktbeste Team wird dann als Topscorer ausgezeichnet.

Der Modus ist einfach: Die teilnehmenden vier Klassen des ersten von vier Challenge Days am 29.11.2018 bestimmen einen Schüler, der gemeinsam mit einem Profi der Baskets antritt. Die Kids legen dann vor. Innerhalb jeweils einer Minute müssen in sie in den Disziplinen Freiwürfe, Slalom-Dribbling und Seilspringen so viel Punkte wie möglich sammeln. Anschließend haben die Profis jeweils 30 Sekunden, um den Score zu verbessern. Mit der neuen Rekordjagd werden die Kids sportlich zusätzlich herausgefordert, beweisen Teamgeist und kommen ihren sportlichen Vorbildern noch näher.

Heißer Kampf um den Finaleinzug

Parallel dazu laufen die Challenge Days als die Qualifikationsrunde für die Playoffs. Dort spielen nach einer Vorrunde die besten zwei Teams um den Gesamtsieg. Als Belohnung erwartet die Zweit- bis Drittklässler ein exklusiver Spieltagbesuch bei den Baskets sowie Geld- und Sachpreise. Die Challenge Days finden an insgesamt vier Terminen (21., 22., 27., 29.11.) von jeweils 9 bis 13 Uhr im Ausbildungszentrum des Telekom Dome in Bonn statt. Die Qualifikanten für das Finalturnier gibt die Telekom nach dem letzten Challenge Day bekannt.

Qualifikanten bekommen Profi-Paten zugeteilt

Während der Challenge Days zeigen die Kinder, was sie in der Vorbereitungsphase gelernt und geübt haben. An acht verschiedenen Stationen gilt es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Disziplinen lauten: Seilspringen, Ballgewöhnung, Koordinationsleiter, Slalom-Dribbling, Ball-Handling, Ziel-Passen, Positionswerfen und Korbleger. Anschließend erhalten alle Playoff-Teilnehmer einen Baskets-Profi als Paten, der sie unterstützt sich auf K.O.-Runde vorzubereiten.

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