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Kategorie: Familie in Bonn

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Corona: Stadt rät dringend vom Schnörzen zu St. Martin ab

Die Bundesstadt Bonn rät eindringlich davon ab, zu Halloween oder zu St. Martin (Schnörzen, Dotzen) von Haustür zu Haustür zu ziehen. Die Infektionsgefahr ist durch den Ausstoß von Aerosolen (z.B. beim Singen), durch wechselnde Personen und vielfältige Kontakte, ggfls. auch zu Risikogruppen, viel zu groß.

Aktuelle Zahlen

Seit 28. Februar 2020 wurden insgesamt 2.037 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: Mittwoch, 28. Oktober). 15 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 1.670 Personen sind wieder genesen, 352 aktuell infiziert.

In den vergangenen 7 Tagen sind in Bonn 292 Neuinfektionen registriert worden; dies entspricht 88,48 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit ist der von Bund und Ländern eingeführte Notfallmechanismus gegen steigende Infektionszahlen von 50 neuen Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (165 Personen) überschritten.

In den zurückliegenden Tagen sind in folgenden Einrichtungen positive Fälle aufgetreten: Kita Abenteuerland (eine Person, nicht aus Bonn), Kita „Cläre Grüneisen-Haus“ (2 Personen), Bodelschwinghschule (eine Person), Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe (13 Personen).

Die Stadtverwaltung hat im Internet die grafische Darstellung zum Verlauf der Corona-Pandemie erweitert. Unter  www.bonn.de/corona-diagramme sind neben den Grafiken zu Fallzahlen auch Diagramme zum Inzidenzwert bezogen auf die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage sowie zur Belegung der Krankenhausbetten abrufbar.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen erhält die Stadt Bonn bei der Kontaktpersonnachverfolgung ab Montag, 2. November 2020, für rund vier Wochen Unterstützung von 20 Angehörigen der Bundeswehr.

ToT an städtischen weiterführenden Schulen sollen nicht in Präsenzform stattfinden

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sollen laut Beschluss des Krisenstabes der Stadt Bonn vom 28. Oktober 2020 die Tage Tag der offenen Tür an städtischen weiterführenden Schulen nicht in Präsenzformaten stattfinden. Stattdessen sollten alternative Formate (hybride Veranstaltungen, Livestream aus dem Unterricht oder Videointerviews mit Lehrenden und Schülerinnen und Schüler) angeboten werden.

Informationen im Internet

Tagesaktuelle Informationen zur Corona-Krise gibt es auf den Internetseiten der Stadt Bonn unter www.bonn.de/coronavirus.

Text ©  Stadt Bonn

Foto © sankt-martin-pixabay-frankieboy

Schulen: Maskenpflicht ab 5. Klasse im Unterricht

Nach den Herbstferien, ab 26. Oktober 2020, müssen Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen im Unterricht wieder eine Alltagsmaske tragen. Grundschulkinder dürfen die Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absetzen.

Die Pflicht, eine Alltagsmaske zu tragen, die Mund und Nase bedeckt, gilt nach den Herbstferien für alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten. Diese Regel gilt vorerst bis 31. Dezember 2020.

Ausnahmen gelten für:

  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Schulen der Primarstufe (Grundschulen), solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.
  • Für Lehrerinnen und Lehrer, Betreuungs- und sonstiges Personal, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird; bei Konferenzen, Besprechungen und auf Sitzplätzen im Lehrerzimmer kann auf den Mindestabstand verzichtet werden, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 2 der Coronaschutzverordnung durch feste Sitzplätze und einen Sitzplan sichergestellt ist.
  • Für Besucherinnen und Besucher der Schulmensen an den dortigen Sitzplätzen; hier gilt § 14 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die an Angeboten der Ganztagsbetreuung teilnehmen, innerhalb der Betreuungsräume und in definierten Bereichen des Außengeländes, wenn die Betreuung in festen Betreuungsgruppen erfolgt und eine gemeinsame Nutzung der jeweiligen Bereiche durch Mitglieder mehrerer Betreuungsgruppen ohne das Tragen einer Alltagsmaske ausgeschlossen wird.
  • Für die Mitglieder der Schulmitwirkungsgremien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird; auf den Mindestabstand kann verzichtet werden, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 2 der Coronaschutzverordnung durch feste Sitzplätze und einen Sitzplan sichergestellt ist.

Weitere Details können Sie der Coronabetreuungsverordnung entnehmen.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus im Bereich der Betreuungsinfrastruktur, gültig ab 26. Oktober 2020

Info-Papier zum richtigen Lüften

Auch regelmäßiges Lüften der Unterrichtsräume leistet einen effektiven Beitrag zum Schutz vor dem Coronavirus. Die Stadtverwaltung hat den Schulen in Bonn daher ein Informationspapier zum richtigen Lüften im Schulalltag zur Verfügung gestellt. So soll in einem Intervall von 20 Minuten und nach jeder Unterrichtsstunde für fünf Minuten gelüftet werden. Die Fenster sind weit zu öffnen, und nach Möglichkeit soll quergelüftet werden; d.h. gegenüberliegende Fenster sollen gleichzeitig weit geöffnet werden.

Coronavirus: Fragen und Antworten zur Situation in Schulen und Kitas

Auch die Bundesstadt Bonn verzeichnet positive Coronavirus-Fälle in Schulen und Kitas. Was passiert in einer solchen Situation? Diese und weitere Fragen zur Lage in Schulen und Kitas während der Corona-Pandemie  werden hier beantwortet.

Schulbetrieb in Zeiten von Corona

Das Schul- und Bildungsministerium NRW informiert über die Anpassungen und Erfordernisse für Schulen.

Sportunterricht nach den Herbstferien

Die städtischen Sportstätten sind in den vergangenen Wochen überprüft worden. Sie verfügen in den meisten Fällen über eine raumlufttechnische Anlage und/oder die Möglichkeit der Querlüftung. In diesen Hallen kann nach den Herbstferien Sportunterricht nach den durch das MSB gegebenen „Hinweisen und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19“ erfolgen.

Keine Tage der offenen Tür an städtischen Schulen

Aufgrund der Corona-Pandemie können an den städtischen Schulen die Tage der offenen Türe nicht in gewohnter Weise angeboten werden.

Die weiterführenden Schulen und die Förderschulen mit dem Angebot der Sekundarstufe I bieten anstelle der Tage der offenen Tür für die Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler Informationsveranstaltungen an, die an einigen Schulformen auch gemeinsam mit der Schülerin oder dem Schüler besucht werden können. Die Stadtverwaltung bittet darum, sich auf den  Internetseiten der Schulen, für die ein Interesse besteht, über die Zeiträume, die zur Teilnahme erforderlichen Anmeldebedingungen und den genauen Ablauf der Informationsveranstaltungen zu informieren.

An den städtischen Grundschulen finden für die zukünftigen Erstklässler keine Tage der offenen Tür und auch keine Informationsveranstaltungen zum Kennenlernen der Schulen statt.

Bis Weihnachten: Zusätzliche Fahrten für den Schülerverkehr

Die 23 zusätzlichen Busfahrten, die seit Mitte August bzw. Anfang September zur Entzerrung des Schülerverkehrs während der Corona-Pandemie eingesetzt werden, werden bis zu den Weihnachtsferien 2020 angeboten.

Darüber hat die Stadtverwaltung die 27 weiterführenden Schulen, darunter alle Berufskollegs der Stadt Bonn, informiert, die durch diese Ergänzungsfahrten erreicht werden. An Schultagen gibt es morgens 16 zusätzliche Fahrten, am Nachmittag sieben zusätzliche Fahrten. Auf allen Verstärkerfahrten werden Busse eingesetzt – keine Fahrzeuge der Stadtwerke Bonn -, die per Schild oder digitaler Anzeige deutlich gekennzeichnet sind. Die Busse auf der Straßenbahnlinie 61 halten entweder direkt an der Straßenbahnhaltestelle oder, wenn sie nicht durch Busse angefahren werden kann, an den regulären Ersatzhaltestellen.

Text ©  Stadt Bonn

Foto ©  Stadt Bonn

„Jugend engagiert Euch“ , THW-Jugend in Bonn

 

„Spielend helfen lernen“

Unter dem Motto „Spielend helfen lernen“ engagiert sich die THW-Jugend bundesweit in 668 Ortverbänden und bietet den 16.000 Jugendlichen großartige Möglichkeiten, die viele praktische Fähigkeiten mitgeben und darüber hinaus eine starke Gemeinschaft fördern. Was es bedeutet Teil der „THW-Familie“ zu sein erzählt die 14-jährige Malin Heuer, Jugendhelferin der THW-Jugend, in einem Interview mit Sophie Tollmann.

Was ist die THW-Jugend und wie ist sie mit dem technischen Hilfswerk verbunden?

Wir, die THW-Jugend sind der Nachwuchs des technischen Hilfswerks. Unter dem Motto „spielend helfen lernen“ möchten wir spielerisch Wissen, technisches Verständnis und Hilfsbereitschaft vermitteln. Mit jeder Menge Spaß begeistern wir uns gegenseitig für Technik und verbringen viel Zeit miteinander, die durch spannende Freizeiten, Seminare und Wettbewerbe immer sehr erlebnisreich und herausfordernd gestaltet ist.

Was sind deine persönlichen Highlights bei der THW und Erlebnisse die dich besonders geprägt haben?

Neben den Leistungsabzeichen die man je nach Schwierigkeitsgrad in verschiedenen Farben erwerben kann, sind vor allem die Einsatzsimulationen, bei denen es ganz besonders auf die Zusammenarbeit des Teams ankommt und sich das Ende der Übung nie vorhersehen lässt, immer aufregend. Unsere geschulten TeamleiterInnen leiten mit unfallechtem Makeup und einem bühnenreifen Vorspiel die Simulation ein, die dem Ganzen eine sehr realistische Atmosphäre vermittelt. Wie bei einem echten Einsatz müssen die Abläufe reibungslos und eingespielt ablaufen. Die Teamfähigkeit und das Engagement des Einzelnen in der Gruppe wird durch das erfolgreiche Bestehen der Übung bestätigt oder die Mängel der Gruppe und Verbesserungspunkte werden sichtbar.

Inwieweit profitierst du von den Fähigkeiten die du bei der THW-Jugend lernst im Alltag?

Ich habe meine Fähigkeiten, wie man richtig an Einsatzorten agiert bereits zwei, drei Mal  anwenden können. Bei einem Unfall der sich direkt vor meiner Schule abgespielt hat, habe ich damals durch schnelles und gezieltes Handeln wohlmöglich bereits ein Menschenleben retten können. Während meine gleichaltrigen MitschülerInnen überfordert und geschockt passiv an dem Geschehen teilnahmen, habe ich umgehend die notwendigen Schritte in die Wege geleitet, sodass rechtzeitig ein Rettungswagen vor Ort war. Das war natürlich eine Ausnahmesituation, dennoch hat es mir bewusst gemacht wie entscheidend es ist, dass ich durch die Arbeit beim THW bereits im frühen Alter gelernt habe große Verantwortung zu übernehmen. Damit geht ein gestärktes Selbstbewusst einher, das in allen Bereichen sehr wichtig ist.

Nach diesem Interview würde ich gern Teil der THW-Jugend werden, was muss ich tun?

Ganz einfach. Informiere dich über unsere unzählige sehr verständlich aufbereiteten Socialmedia-Kanäle, Websites wie thw-jugend.de oder direkt bei deinem Ortsverband in Bonn unter ov-bonn.thw.de. Oft sind die Jugendlichen überrascht wenn sie von dem großartigen Angebot gleich in ihrer Umgebung erfahren. Wenn du dir noch nicht sicher bist ob du Teil der THW- Jugend werden möchtest bieten verschiedene Schuppertage (GIRLS/BOYSday) und weitere unverbindliche Aktionen die Möglichkeit, sich mit der Arbeit des THWs vertraut zu machen und die Mitglieder kennenzulernen. Manchmal ist es zu zweit einfacher als allein, daher könnt ihr gerne mal mit einem/r FreundIn vorbeischauen. Ich kann Euch garantieren beim technischen Hilfswerk ist für jeden etwas dabei!

Text © Sophie Tollmann

Foto © Jessica Sybertz

Bonner Kinder

„kinderstark“ – Bonn erhält 290.000 € für Kinder in schwierigem Umfeld

 

Landesregierung fördert Kinderschutz mit 14,3 Mio. €.

Bonn erhält 290.000 € für Kinder in schwierigem Umfeld. 

Mit dem Programm „kinderstark“ unterstützt das Land die Präventionsarbeit in den Kommunen beim Kinderschutz mit insgesamt 14,3 Mio. €. Die Bundesstadt Bonn profitiert von der Förderung mit 290.000 €. Das sind deutlich mehr Mittel als in der Vergangenheit. Ziel ist es, Bonner Kinder noch stärker zu schützen und zu stärken, die in einem schwierigen familiären oder sozialen Umfeld aufwachsen.

Die beiden Bonner Landtagsabgeordneten Christos Katzidis und Guido Déus erklären hierzu:

Auch in einer reichen Stadt wie Bonn gibt es Kinderarmut. Wir wollen diese Kinder besonders schützen, fördern und ihnen die besten Aufstiegschancen ermöglichen, unabhängig von ihrer Herkunft und dem sozialen Hintergrund der Eltern. Mit dem Programm „kinderstark“ unterstützt die Koalition aus CDU und FDP unsere Stadt dabei. Das Land fördert gezielt Netzwerke vor Ort, die vom Kind aus denken und unsere Kleinen und Kleinsten schützen und stärken. Dazu gehören unter anderem niederschwellige Angebote, wie beispielsweise Kommunale Familienbüros und Familienzentren.

Die Summe wird an den Landschaftsverband Rheinland ausbezahlt, der diese gezielt einsetzt. Starke Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Mit dem Programm geben wir Familien, Kindern und Jugendlichen eine passgenaue Unterstützung.“

Hintergrund: Die finanzielle Unterstützung der Kommunen wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen bereitgestellt. Anträge können bei den Landesjugendämtern gestellt werden. Das Land begleitet und berät die Kommunen bei der Umsetzung durch das Institut für soziale Arbeit in Münster. Mehr unter www.kinderstark.nrw

Sie möchten regelmäßig über Neuigkeiten aus der Landespolitik informiert werden? Kein Problem! Abonnieren Sie den Newsletter von Christos Katzidis auf seiner Homepage.

Wir von Hallo Bonn! finden das ganz wunderbar!

Text © Bonner Landtagsabgeordnete Christos Katzidis und Guido Déus
Foto ©  pixabay / tolmacho

 

 

Last-minute-Ausbildungsstart in familienbewussten Betrieben in Bonn

Anfang August startet traditionell das Ausbildungsjahr. Junge Erwachsene, die bisher keine passende Lehrstelle oder dualen Studienplatz gefunden haben, können sich noch bei einigen Betrieben des Netzwerks Familienbewusste Unternehmen Bonn/Rhein-Sieg für den Ausbildungsbeginn in 2020 bewerben. Besonderer Vorteil – ein Betrieb bietet freie Ausbildungsplätze in Teilzeit an.

Insgesamt 90 Unternehmen engagieren sich im regionalen Netzwerk des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Bonn/Rhein-Sieg. Beschäftigte wie Auszubildende profitieren von den betrieblichen Angeboten zum flexiblen Arbeiten. „Die Teilzeitausbildung ermöglicht, Beruf und Familie zu vereinbaren. Besonders begehrt ist das Format bei jungen Müttern und Vätern. Betriebe, die mehr über diese Ausbildung erfahren möchten, finden unter  www.familienbewussteUnternehmen.de unsere gleichnamige Inforeihe“, sagt Elke Graff, Leiterin des Kompetenzzentrums.

Lehrstellen im Überblick

Freie Ausbildungsplätze in Voll- und Teilzeit bietet zum Beispiel Gilgen’s Bäckerei & Konditorei. Für den Direktstart im Oktober 2020 sucht der Hennefer Betrieb zukünftige Fachleute für Systemgastronomie sowie Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei.

Auch Schulabsolvierende, die eine Ausbildung in Vollzeit anstreben, können sich bei den familienbewussten Betrieben bewerben. Wer Pflege-Profi werden möchte, kann beim Rheinbacher Pflegeteam Wentland noch 2020 in die Lehrzeit starten. „Unsere Nachwuchskräfte profitieren von verschiedenen Teams und Standorten. Zudem  können sie ihre pflegerische Zukunft aktiv mit gestalten und dabei Menschen liebevoll in ihrem individuellen Lebensentwurf begleiten“, sagt Paul Ehrhardt, Personalrecruiter beim ambulanten Pflegedienstleister.

Mit einer Übernahmegarantie und Beschäftigtenrabatten für Altenpflege-Auszubildende wirbt die Seniorenresidenz Kursana Bonn. Ein Beginn der Ausbildung ist bis November 2020 möglich. Der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V. startet 2020 noch mit der Ausbildung für Pflegefachfrauen und -männer, Altenpflegehelferinnen und -helfer. Der Betrieb berät den Nachwuchs zudem bei Prüfungsangst oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Nichtmuttersprachler können am Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ teilnehmen. Einen dualen Studienplatz im Bereich „Integrated Engineering – Service Engineering“ mit Start am 1. Oktober 2020 hat die GreenGate AG zu vergeben.

Kleine und mittlere Betriebe, die mehr über die kostenfreie Mitgliedschaft im Netzwerk Familienbewusste Betriebe erfahren möchten, können sich per E-Mail an  infokompetenzzentrum-frau-berufde wenden.

Das regionale Kompetenzzentrum Frau & Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn. Es wird vom Land NRW und der Europäischen Union gefördert. Mehr unter  http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Bonn_Rhein-Sieg/

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„Inklusives Kicken“: Schnuppertraining auf dem Platz vor der Oper Bonn

Der FC Hertha Bonn veranstaltet im Rahmen des „OpernRasenLight“ der Stadt Bonn am Sonntag, 23. August 2020, von 15 bis 17 Uhr das Schnuppertraining „Inklusives Kicken“. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren können auf der Wiese vor der Bonner Oper teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt für das Projekt „U17-Inklusivteam“. Zusammen mit dem Bonner Verein „Football is more“ (FIM) soll eine Trainings-/Spielgruppe aufgebaut und wissenschaftlich begleitet werden. Das neugegründete Team bereitet sich rund zehn Monate lang unter anderem auf ein Turnier für Jugendliche mit Behinderung vor. Das Turnier wird mit nationalen Fußballvereinen, zum Beispiel dem 1. FC Köln oder dem VfB Stuttgart, und internationalen Vereinen, wie dem FC Liverpool, AC Mailand, Paris Saint Germain oder Benfica Lissabon besetzt sein.

Der „OpernRasenLIGHT“

Gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern veranstaltet die Bundesstadt Bonn den „OpernRasenLIGHT“ und bietet in diesem Sommer ein vielfältiges Sport- und Kulturprogramm vor der Bonner Oper an. Mit dem „OpernRasen“ entsteht in Bonn ein neuer Ort, der Menschen zusammenbringt und Sport und Kultur stärkt.

Auf dem Platz vor der Oper sind noch zwei weitere Aktionen des FC Hertha Bonn geplant. Am Donnerstag, 20. August, findet das Schnuppertraining „Walking Football“ von 19 bis 21 Uhr statt und am Samstag, 22. August, ist von 11 bis 13 Uhr der „Tag des Mädchenfußballs“. Außerdem findet seit Montag, 13. Juli 2020, eine Alternative zu Sport im Park statt. Der Stadtsportbund (SSB) organisiert auf dem Platz vor der Oper bis Ende September verschiedene kostenlose Sportaktivitäten.

Für die Schnuppereinheiten sowie alle weiteren Angebote des „OpernRasenLIGHT“ ist eine Anmeldung notwendig. Alle Termine und die genauen Zeiten sowie Infos zur Anmeldung sind auf   www.bonn.de/opernrasen unter der Verlinkung zur „App für die Anmeldung und Nachverfolgung“ zu finden.

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Ausstellungsschiff MS Wissenschaft im September in Bonn

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt auf seiner Tour durch 19 Städte in Deutschland vom 14. bis 19. August 2020 in Bonn, Brassertufer, KD-Anleger Nummer 2, an. An Bord des umgebauten Frachtschiffs ist diesmal eine Mitmach-Ausstellung zum Thema Bioökonomie zu sehen. Der Eintritt ist frei.

T-Shirts aus Holz, Strümpfe aus Chicorée und Fleisch aus Reagenzgläsern: Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft zeigt im Wissenschaftsjahr 2020 und 2021, dass eine nachhaltige Wirtschaft auf Grundlage nachwachsender Rohstoffe möglich ist. Aus Pilzen lassen sich Waschmittel, Medikamente und Kosmetika herstellen. Pflanzen wie Bambus und gepuffter Mais können zu Böden verarbeitet werden und erdölbasierte Kunststoffe ersetzen.

Auf dem Ausstellungschiff gibt es verschiedene Facetten der Bioökonomie an rund 30 interaktiven Exponaten zu entdecken. Auch ethische und politische Aspekte werden beleuchtet: Wie nachhaltig sind Biokraftstoffe? Welche Chancen und Risiken gehen mit neuen Methoden der Pflanzenzüchtung einher? Und wie könnte sich die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren?

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der aktuellen Forschung: Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderte Projekte, Hochschulen sowie weitere Partner haben Ausstellungsstücke beigesteuert. Die Ausstellung wird für Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren empfohlen.
Geöffnet ist sie jeweils von 10 bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 19 Uhr. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter  www.ms-wissenschaft.de.

An Bord gelten die jeweils aktuellen Abstands- und Hygieneregeln sowie eine Maskenpflicht:  www.ms-wissenschaft.de/corona

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Schulsport in Bonn erstmal draußen

Der Krisenstab der Stadt hat in seiner Sitzung am Montag auf der Grundlage des letzte Woche veröffentlichten Konzepts des Schulministeriums entschieden, dass Schulsport bis zu Beginn der Herbstferien nur im Freien stattfinden kann. Das gilt auch für den Schwimmunterricht, der in den Freibädern stattfinden kann, solange diese geöffnet sind. Die Stadt will die Freibäder über Ende August hinaus offen halten, wenn das Wetter es zulässt. Das Freibad Friesdorf wird wegen der Aufbauarbeiten für die Traglufthalle allerdings auf jeden Fall am 31. August schließen. Ob ein eigentlich geplanter Betrieb der Hallenbäder ab 1. September, auf den dann vor allem die Schwimmvereine warten, parallel möglich ist, wird derzeit noch geprüft. „Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass dadurch eine vermeintliche Ungereimtheit entstehen könnte: Schülerinnen und Schüler dürfen zum Unterricht nicht in die Schwimmhallen, Vereine und die Öffentlichkeit schon“, so Oberbürgermeister Sridharan. „Allerdings liegt die Entscheidung, in der Freizeit in Schwimmhallen zu gehen, für Kinder und Jugendliche bei den Eltern. Wir als Schulträger möchten beim Schwimmunterricht in den Hallen kein zusätzliches Risiko eingehen.“

Die Stadt ist im Kontakt mit den Stadtwerken, um auf einigen Linien, die besonders stark von Schülerinnen und Schülern frequentiert werden, die Zahl der eingesetzten Busse zu erhöhen. Dies betrifft insbesondere die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen, die häufig den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Zwar haben einige Schulen ihre Unterrichtszeiten gestaffelt. Der überwiegenden Anzahl der Schulen ist es aufgrund organisatorischer Zwänge nicht möglich, entzerrte Anfangszeiten umzusetzen. Die SWB hatten nach einer ersten Überprüfung der Fahrgastzahlen des vergangenen Schuljahres sowohl einige Fahrten am Morgen als auch am Nachmittag ausgemacht, die voraussichtlich auch im kommenden Schuljahr stark nachgefragt sein werden. Hier sollen die Verstärkungsfahrten zum Einsatz kommen. Die Prüfung ist noch nicht endgültig abgeschlossen.

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Achtung i-Dötzchen in Bonn unterwegs!

Für rund 3000 Bonner Erstklässler beginnt jetzt die Schulzeit. Stadt Bonn, SWB Bus und Bahn, Polizei und Verkehrswacht mahnen zur Rücksicht.

„Mit dem ersten Schultag beginnt für alle i-Dötzchen ein neuer, spannender Lebensabschnitt. Mein Wunsch ist es, dass die Kinder den Schulweg möglichst bald alleine bewältigen können und nicht von ihren Eltern mit dem Auto gebracht werden. Doch dafür müssen wir alle gut auf die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer achten und Rücksicht nehmen“, sagt Schulamtsleiter Hubert Zelmanski. Damit die Schulanfänger eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr bekommen, stellen die Stadtwerke Bonn wieder rund 3000 orangefarbene Basecaps für die i-Dötzchen zur Verfügung.

„Autofahrer, aber auch Bus- und Bahnfahrer wissen, dass i-Dötzchen mit dieser auffallenden Kopfbedeckung verkehrsunerfahrene Kinder sind und nehmen dann besonders Rücksicht“, sagt Anja Wenmakers, Geschäftsführerin der SWB Bus und Bahn. Auf die Schülerinnen und Schüler kommen mit dem Schulstart viele neue Herausforderungen zu. „Damit der Schulweg noch sicherer wird, schult SWB Bus und Bahn seit mehr als 15 Jahren Grundschulkinder sowie Kinder der fünften Klassen mit Projekten wie ‚Cool-unterwegs‘ oder der ‚Busschule‘ für einen sicheren Schulweg mit Bus und Bahn“, so Wenmakers.

Sicherer Schulweg: Stadtordnungsdienst und Polizei kontrollieren

Damit die Erstklässlerinnen und Erstklässler, aber auch alle anderen Schulkinder sicher in ihre Schule gelangen, sichert der Stadtordnungsdienst in den ersten Wochen des neuen Schuljahres die Schulwege. „Mehrere Teams des städtischen Außendienstes sind ab sofort an Bonner Grundschulen im Einsatz. Unter anderem achten sie darauf, dass Fahrzeuge vor Fußgängerüberwegen nicht so geparkt sind, dass die Sicht aus dem Blickwinkel der Kinder behindert wird“, berichtet Carsten Sperling, Leiter des Stadtordnungsdienstes.

Auch direkt vor den Schulen kontrollieren die städtischen Mitarbeitenden die Einhaltung der Haltverbote, damit die Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden. Insbesondere Schulanfänger sind aufgrund ihrer Körpergröße noch nicht in der Lage, die Verkehrssituation über parkende Autos hinweg zu erkennen bzw. selbst erkannt zu werden.

Zusätzlich werden an Grundschulen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Nicht mit dem Fahrrad zur Schule

Grundschüler sollten noch nicht mit dem Fahrrad in die Schule geschickt werden. Auch wenn das Kind im vertrauten Wohnumfeld sicher fahren kann, ist es auf dem längeren und neuen Weg zur Schule den ständig wachsenden Anforderungen des Straßenverkehrs noch nicht gewachsen. Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad setzt voraus, dass das Rad sicher bewegt werden kann, Regeln bekannt sind und ein gewisses Maß an Verkehrserfahrung vorhanden ist. Das erfüllen Kinder frühestens nach der Radfahrprüfung im vierten Schuljahr. „Die Erstklässler nehmen ihre Umwelt ganz anders wahr als die Erwachsenen“, so Georg Eickmeier, Vorsitzender der Verkehrswacht Bonn. „Es fällt ihnen beispielsweise schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten herannahender Autos richtig einzuschätzen. Deshalb gehen sie oft unvermittelt auf die Straße.“

Hol- und Bringzonen für mehr Sicherheit

Die Stadt und die Polizei appellieren zudem an diejenigen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, nicht direkt vor der Schule anzuhalten, um die Kinder ein- oder aussteigen zu lassen. Denn dadurch kommt es oft erst zu unübersichtlichen oder gefährlichen Situationen.

„Halten Sie nicht am Eingangstor zur Schule – suchen Sie sich abgesetzt von der Schule einen geeigneten Parkplatz oder nutzen Sie die von vielen Schulen angebotenen Hol- und Bringzonen. Begleiten Sie ihr Kind den Rest des Weges zu Fuß. Lassen Sie ihre Kinder zur Gehwegseite aussteigen. Und achten Sie dabei auch auf Radfahrer“, rät Jan Waszilewitz, Leiter der Führungsstelle der Direktion Verkehr bei der Bonner Polizei.

Als Teil der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder – ein Gewinn für alle!“ hat die Stadt Bonn gemeinsam mit der Bonner Polizei, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bonn/Rhein-Sieg und anderen Institutionen einen Leitfaden zur Einrichtung von Hol- und Bringzonen an Bonner Schulen entwickelt. Er soll den Schulen eine Hilfestellung sein, wenn sie klar definierte Stellen im Umfeld der Schule einrichten wollen, an denen Eltern ihre Kinder absetzen und abholen können. Der Leitfaden ist auf der Internetseite der Stadt Bonn unter  www.bonn.de/schulweg abrufbar.

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Schwimmkurse in den Sommerferien in Bonner Bädern

Das Sport- und Bäderamt der Stadt Bonn bietet in den Sommerferien Schwimmkurse an. Von Montag, 27. Juli bis Freitag, 7. August 2020 können Kinder in täglichen Einheiten in der Schwimmhalle des Hardtbergbades schwimmen lernen oder ihre Schwimmtechniken weiter ausbauen.

Kinder von fünf bis sechs und von sieben bis zehn Jahren können in Grundkursen spielerisch und sicher das Schwimmen lernen. Zum Ende des Kurses besteht die Möglichkeit, das „Seepferdchen-Abzeichen“ abzulegen.

In Aufbaukursen für Kinder von fünf bis sechs und von sieben bis zehn Jahren werden die erlernten Schwimmtechniken erweitert und gefestigt. Die Schwimmbewegungen sollten mit Hilfsmittel sicher beherrscht werden. Auch in diesen Kurse kann das „Seepferdchen“ abgelegt werden.

Der Piraten-Bronze-Kurs baut auf den Seepferdchen-Grund- und Aufbaukursen auf. Der Kurs verbessert die Ausdauer, bietet eine erweiterte Technikschulung und fördert das Schwimmen durch Springen und Tauchen. Zum Abschluss kann das „Piraten-Ahoi-Abzeichen“ oder das Jugendschwimmabzeichen in Bronze abgelegt werden.

Die Teilnahme für jeden Kurs kostet für zehn Termine 80 Euro inklusive Badeintritt.

Anmelden kann man sich unter www.bonn.de/schwimmkurse, per E-Mail an  ralph.buschmann@bonn.de oder telefonisch bei Ralph Buschmann
unter 0228 – 77 32 19.

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