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Kategorie: Aktuelles aus Bonn

Aktuelle Staus, Bauarbeiten, etc.

Bischofsplatz in Bonn bekommt ein Staudenbeet

Ab dieser Woche entsteht auf dem Bischofsplatz neben dem Alten Rathaus ein insektenfreundliches Staudenbeet. Auf der bislang einfach gehaltenen Fläche an der Tiefgaragenausfahrt beginnt das Amt für Stadtgrün jetzt mit den Arbeiten.

Insgesamt 22 verschiedene heimische Wildstaudenarten sollen künftig Farbe in das Beet bringen und Futter für Insekten liefern. Ergänzt wird das neue Staudenbeet durch verschiedene überwiegend heimische Gehölze und Heckenpflanzen.

Die Gärtnerinnen und Gärtner tragen über der Erde eine dünne mineralische Mulchschicht aus Grauwacke auf. Unkraute wachsen darin deutlich schlechter und lassen sich leichter entfernen als organische Mulchdecken wie zum Beispiel Rindenmulch. Zudem kann Wasser besser im Boden aufgenommen und gespeichert werden. Der Pflegeaufwand und die damit verbundenen Kosten werden auf diese Weise reduziert.

Durch die Staudenmischpflanzungen wird eine hohe ökologische Wertigkeit und eine optisch repräsentative Gestaltung vereint. In den vergangenen zwei Jahren hat das Amt für Stadtgrün ähnliche Staudenbeete bereits unterhalb der Beethovenhalle und am Windeckbunker angelegt. Weitere Beete im Stadtgebiet sind geplant.

Foto © Georg Scheidgen

Bäume an der Viktoriabrücke Bonn werden gefällt

Am Mittwoch, 12. Februar 2020, stehen Baumfällungen an der Viktoriabrücke an.

Im Bereich der süd-westlichen Seite, im Bereich des Rechtsabbiegers auf die Endenicher Straße, müssen drei Bäume gefällt werden.
Für die Arbeiten müssen die angrenzenden Parkplätze gesperrt werden. Ein Parkverbot wird rechtzeitig aufgestellt.

Foto © Georg Scheidgen

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Achtung Blitzer vom 27. Januar bis 2. Februar!

Hier gibt es eine Übersicht der Geschwindigkeitskontrollen:

Montag, 27. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • Waldstraße
  • Winterstraße
  • Friedenstraße
  • Mainzer Straße
  • Oberaustraße
  • Röttgener Straße
  • Reichsstraße
  • Römerstraße
  • Johanniterstraße
  • Ollenhauerstraße
  • Brassertufer

Dienstag, 28. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • Elisabethstraße
  • Klosterbergstraße
  • Spreestraße
  • Oppelner Straße
  • Waldenburger Ring
  • An der Josefshöhe
  • Ludwig-Erhard-Allee
  • Flensburger Straße
  • Kopenhagener Straße
  • Winston-Churchill-Straße
  • Karl-Barth-Straße

Mittwoch, 29. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • Grootestraße
  • Schlesienstraße
  • Brassertufer
  • Otto-Hahn-Straße
  • Flensburger Straße
  • Kopenhagener Straße
  • Am Propsthof
  • Röckumstraße
  • An der Josefshöhe
  • Robert-Koch-Straße
  • Dottendorfer Straße

Donnerstag, 30. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • Otto-Kühne-Platz
  • Galileistraße
  • Graurheindorfer Straße
  • Rathenauufer
  • An der Josefshöhe
  • Schlesienstraße
  • Am Josephinum
  • Römerstraße
  • Schieffelingsweg
  • Brüser Damm

Freitag; 31. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • Rudolf-Hahn-Straße
  • Adenauerallee
  • Siemensstraße
  • Hauptstraße
  • An der Josefshöhe
  • Schmittgasser Kirchweg
  • Meßdorfer Straße

Samstag, 1. Februar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße
  • An der Josefshöhe

Sonntag, 2. Februar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Remagener Straße

Unter Umständen können die Messstellen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung von den hier genannten Stellen abweichen.

Foto © pixabay / manfredrichter

Heute starten die Bauarbeiten auf der Reuterstraße in Bonn

Heute, 20. Januar 2020, starten die Kanalbaumaßnahme in der Reuterstraße. Der Kanal wird im Abschnitt zwischen Reuterbrücke (Oskar-Walzel-Straße) und Schumannstraße erneuert.

In dem etwa 250 Meter langen Abschnitt werden die Hauptkanäle einschließlich aller Sinkkastenanlagen in geschlossener Bauweise erneuert. Es werden Kanäle mit einem Durchmesser von 50 mal 75 Zentimetern bis 60 mal 90 Zentimeter verlegt. Die Baumaßnahme wird rund zwei Millionen Euro kosten.

Durch die geschlossene Bauweise werden im Straßenraum – größtenteils in den Abbiegespuren – lediglich die für den Vortrieb erforderlichen Baugruben ausgehoben. Da täglich weit mehr als 40.000 Kraftfahrzeuge die Reuterstraße befahren, werden jeweils zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung aufrechterhalten. Dennoch werden sich wegen des Umfangs der Bauarbeiten und der hohen Verkehrsbelastung Behinderungen nicht vermeiden lassen.

Mit größeren Verkehrsbeeinträchtigungen ist zu rechnen, wenn die notwendigen Bohrungen zur Kampfmittelerkundung im Bereich der künftigen Trassen für die Sinkkastenleitungen ausgeführt werden, da diese in den Abschnitten zeitweise nur eine einspurige Verkehrsführung zulassen. Um aber die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren, sind diese Arbeiten jeweils für die Schulferien 2020 und dann auch immer außerhalb des Berufsverkehrs jeweils zwischen 9 und 15 Uhr vorgesehen.

Temporäre Einschränkungen ergeben sich für den Verkehr aus der Straße An der Elisabethkirche an der Kreuzung Reuterstraße/Burbacher Straße. Hier ist zeitweise die Geradeaus- und Linksabbiegemöglichkeit (Fahrtrichtung Burbacher Straße) unterbrochen und kann nur mit einer relativ großräumigen Umleitung über die Straßen Hausdorffstraße/August-Bier-Straße/Burbacher Straße sichergestellt werden. Diese Umleitungsmöglichkeit muss auch für die Linksabbieger von der Reuterstraße in die Burbacher Straße genutzt werden.

Text © Stadt Bonn
Foto © Georg Scheidgen

Lehrschwimmbecken im Frankenbad Bonn ab heute geschlossen

Ab heute, Montag, 20. Januar, ist das Lehrschwimmbecken des Frankenbades für Reparaturen geschlossen.

Ein Schaden an der Decke über dem Lehrschwimmbecken muss behoben und Ursachenforschung betrieben werden. Danach wird über das weitere Vorgehen berichtet. Das Mehrzweckbecken und das Sportbecken sind von der Schließung nicht betroffen und können weiterhin genutzt werden. Die betroffene Schulen und Vereine sind vom Sport- und Bäderamt informiert worden.

Weitere Informationen zu Bonner Bädern gibt es hier: Bonner Bäder

Foto © Georg Scheidgen

Blitzer © pixabay / manfredrichter

Blitzer in Bonn vom 20. bis 26. Januar

Hier gibt es eine Übersicht der Geschwindigkeitskontrollen:

Montag, 20. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • Albertus-Magnus-Straße
  • Paracelsusstraße
  • Friedenstraße
  • Meßdorfer Straße
  • Am Propsthof
  • Marktstraße
  • Röttgener Straße
  • Reichsstraße
  • Elsa-Brändström-Straße
  • Brüser Damm
  • Schieffelingsweg
  • Ennemoserstraße

Dienstag, 21. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • Oppelner Straße
  • Hohe Straße
  • Flodelingsweg
  • Schlesienstraße
  • Werftstraße
  • An der Josefshöhe
  • Am Propsthof
  • Grootestraße
  • Siemensstraße
  • Provinzialstraße
  • Hainstraße
  • Bornheimer Straße

Mittwoch, 22. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • Quellenstraße
  • An der Kommende
  • Röckumstraße
  • Waldenburger Ring
  • Graurheindorfer Straße
  • Kopenhagener Straße
  • Flodelingsweg
  • Ladestraße
  • Meßdorfer Straße
  • Ferdinandstraße
  • Spreestraße
  • Sternenburgstraße

Donnerstag, 23. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • Flodelingsweg
  • Reichsstraße
  • Lotharstraße
  • Dorotheenstraße
  • Am Josephinum
  • An der Josefshöhe
  • Oberkasseler Straße
  • Am Herrengarten
  • Stiftsstraße
  • Robert-Koch-Straße
  • Sigmund-Freud-Straße

Freitag, 24. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • An der Josefshöhe
  • Rathenauufer
  • Römerstraße
  • Friedenstraße
  • Marktstraße
  • Ladestraße

Samstag, 25. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee
  • Sigmund-Freud-Straße
  • Otto-Kühne-Platz
  • An der Josefshöhe

Sonntag, 26. Januar:

  • Helmut-Kohl-Allee
  • Pützchens Chaussee

Unter Umständen können die Messstellen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung von den hier genannten Stellen abweichen.

Foto © pixabay / manfredrichter

Umweltspur am Hauptbahnhof Bonn

In der Maximilianstraße und auch in der Straße „Am Hauptbahnhof“ wurde die rechte Fahrspur zur Umweltspur ummarkiert.

Auf dieser sollen nur noch Radfahrer und Busse fahren. Diese neue Verkehrsführung soll mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen und den öffentlichen Nahverkehr beschleunigen.

Dies gehört zu den laufenden Tests der Verkehrsführung zum erweiterten Cityring und zur Kaiserstraße.

Foto © Georg Scheidgen

Wanderausstellung “Kommunen für biologische Vielfalt“ in Bonn

In den Städten, die das Label „StadtGrün naturnah“ besitzen, tourt derzeit die Wanderausstellung „Kommunen für biologische Vielfalt“. Am 7. Januar ist die Ausstellung von Umweltdezernent Helmut Wiesner in Bonn eröffnet worden und bis zum 23. Januar im Foyer des Stadthauses zu sehen.

Seit September 2019 ist Bonn einer der wenigen Großstädte, die mit dem Label für mehr Natur in der Stadt in Silber zertifiziert ist. Erreicht wurde dies durch artenreiche Wildblumenwiesen, nachhaltige Waldwirtschaft und innovative Umweltbildungsangebote.

Im Rahmen der Ausstellung werden die Projekte der Stadt bezüglich der biologischen Vielfalt dargestellt. Darunter sind beispielsweise die Anlage insektenfreundlicher Blühflächen auf dem Südfriedhof. Auch die anderen Teilnehmenden werden in der Ausstellung berücksichtigt. Gezeigt werden auch die Maßnahmen der Stadt Bonn im Rahmen des Labeling-Verfahrens.

Foto © Georg Scheidgen

Fundsachenversteigerung im Bonner Stadthaus

Am 21. Januar ist es soweit! Die Fundsachenversteigerung im Stadthaus findet wieder statt. Es kommen diverse Fahrräder, Elektrogeräte, Bekleidung, Schmuck, Geldbörsen und vieles mehr unter den sprichwörtlichen Hammer. Gegen Höchstgebot können die erworbenen Fundsachen sofort mitgenommen werden.

Termin: Dienstag, 21. Januar 2020 um 8.30 Uhr

Anschrift des Versteigerungssaales:
Versteigerungssaal des Stadthauses,
Berliner Platz 2, Parkdeck 1, Aufzugsgruppe 2

Foto © Georg Scheidgen

Ausstellung: „Erinnerungen I“ in Bonn

Vom 16. Januar bis zum 16. Februar 2020 sind im Kult41 in Bonn die Werke von fünf Bonner Künstlern aus den Jahren 1950 bis 1990 ausgestellt.

Das Bonner „Künstlerverzeichnis der Region Bonn“ aus dem Jahre 1989 stellt über 200 Bonner Künstler vor, und nicht alle sind darin enthalten. Daran zeigt sich, dass es in Bonn eine lebendige Kunstszene gab (und noch gibt), außer Museen und Galerien waren es zehn Künstlergruppen, die mit ihren Ausstellungen und Aktionen für kulturelle Vielfalt sorgten und denen die meisten Künstler angehörten.

Bonn war von 1949 bis 1990 die Bundeshauptstadt, und nach den Wirren des zweiten Weltkriegs orientierten sich Politik und Kultur neu. Die fünf Künstler, an die wir in dieser Ausstellung erinnern, schufen ihre meisten Werke in der Zeit der Bonner Republik. Diese Künstler sind Zeit- und Kunstzeugen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, sie setzten sich mit den damals aktuellen Kunstströmungen auseinander, entwickelten ihre eigene Handschrift. Ihre Werke zeigen uns immer noch eine Aktualität, die es wert ist, nicht vergessen zu werden.

Mit dieser Ausstellung erinnern wir an fünf Bonner Künstler. Die meisten der gezeigten Werke stammen aus der Sammlung von Marcel Bouziri, einige aus dem Nachlass von Jörg Schulze.

Alf Bayrle (1900 – 1982), geboren in Biberach an der Riß und an der Stuttgarter Kunstakademie ausgebildet, sah sich in den 1920er Jahren in der Pariser Kulturszene um, und begleitete in den 1930er Jahren den Frankfurter Ethnologen Leo Frobenius nach Afrika. 1966 eröffnete Bayrle ein Atelier in Bonn und war 1968 Gründungsmitglied der Künstlergruppe Semikolon und Mitglied der Künstlergruppe  Bonn. Sein Werk aus der Bonner Zeit zeigt vor allem abstrakte Landschaften und Charakterköpfe.

Alexander Opaska (1904 – 1990), geboren in Eilenburg/Sachsen und ausgebildet an verschiedenen Berliner Kunstschulen, kam 1950 nach Bonn. Er arbeitete als Kalligraph für das Auswärtige Amt, seit 1965 als selbständiger Künstler. Auch er war Gründungsmitglied der Gruppe Semikolon. Gründungsmitglied Semikolon. Bemerkenswert sind seine surrealen schwarz-weißen Holz­schnitte und Lithographien mit skurrilen Themen.

Jörg Schulze (1949 bis 1990), geboren in Leipzig und ausgebildet an der Kölner Werkschulen und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, kam 1971 nach Bonn, wo er sein Hauptwerk schuf und Gründungsmitglied der Gruppe Zet war. Sein œuvre besteht aus verschiedenen Werkphasen,von deren letzter hier einige Radierungen gezeigt werden. Sie gehören zum Projekt „Freunde von Bekannten“, das er und der Bildhauer Wolfgang Überhorst zusammen, jeder auf seine Weise, realisieren wollten. Sein Tod ließ ihn die Arbeit nicht vollenden. Wir zeigen aber die Vorstudien zu den geplanten Arbeiten.

Peter Wartenberg (1924 – 1991) wurde in Landsberg an der Warthe geboren. studierte Kunst und Kunstpädagogik in Hannover, Düsseldorf und Köln und lebte ab 1958 in Bonn als Kunsterzieher, ab 1983 als freier Maler. Er war ebenfalls Gründungsmitglied der Gruppe Semikolon und Mitglied der Künstlergruppe Bonn. Unter anderem schuf er abstrahierte eindrucksvolle Landschaften und Stillleben. in der Ausstellung werden Ölgemälde, Aquarelle und Lithographien gezeigt.

Maria Weyersberg (1886 – 1987). Streng genommen war Maria Weyersberg keine Bonner, sondern eine Frankfurter Künstlerin. Durch ihre Freundschaft mit Alf Bayrle ist sie aber Bonn ver­bunden Auch sie reiste im Team von Leo Frobenius, dem auch Bayrle und viele andere Frauen an­gehörten, nach Afrika und zeichnete prähistorische Artefakte. Weiter unternahm sie Forschungs­reisen nach Italien und Spanien. Sie schuf farbenfrohe Stillleben, Landschaften und Portraits.

Text © Kult41                                                                                                                                                                                                                                                                            Bild © pixabay/InstagramFOTOGRAFIN