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Kategorie: Bonn bildet sich

An der Universität Bonn können Sie ab sofort Cyber Security studieren.

Einführung des Studiengangs Cyber-Security an Uni Bonn

Die Universität Bonn bekommt einen neuen Studiengang: Interessierte können nun „Cyber-Security“ studieren. Los ging es offiziell am Dienstag. Paris Tabriz, die „Security Princess“ des Google Konzerns hielt den Einführungsvortrag.

Die Perspektiven in diesem Bereich sind groß, da die Nachfrage groß ist. Dirk Backofen, Vorstandschef des Vereins Cyber Security Cluster Bonn und Security-Leiter der Telekom kann dafür ein Beispiel aus dem eigenen Unternehmen nennen: “Vor zwei Jahren haben wir im Schnitt vier Millionen Internet-Attacken pro Tag gezählt“. Mittleriweile seien es 42 Millionen pro Tag. Im Mai 2019 sollen sogar einmal 57 Millionen pro Tag gemessen worden sein. Die Armee der Bösen, die Hacker; so der Gedanke, seien schon da. Aber wo sei die Armee der Guten, die mit denselben Tools arbeite?

Aus diesem Grund freut sich Backofen auf die 58 jungen Leute, die vor gut 2 Wochen mit dem Studium der Cyber-Security begonnen haben. Zum Rektor der Universität Bonn, Michael Hoch sagte er, dass sie diese der Uni im Prinzip direkt aus den Händen saugen werden, wenn diese fertig sind. Der Startschuss, wo beide anwesend gewesen waren, wurde im Uni-Club mit Unterstützung von der “Security Princess“ des Google Konzerns, Parisa Tabriz, gegeben. Diese war für den Einführungsvortrag extra aus den USA gekommen.

Die Studierenden werden in diesem Bachelorstudiengang in Cybersicherheit ausgebildet. Das Thema, welches bisher im Informatikstudium behandelt worden sei, werde nun fokussiert. Der Informatikprofessor Michael Meier kündigte an, dass ein Masterstudiengang vorbereitet werde, den die Bachelorstudierenden nach dem Abschluss wählen können. Die Studierenden kommen direkt vom Gymnasium oder studieren bereits Informatik. Um Praxis in diesem bereich zu erlangen, lohne sich auch ein IT-Praktikum.

Laut Backofen sei vor allem das von Bonn durch diesen Studiengang gesendete Signal. “Wir hoffen, dass viele Universitäten diesem Signal folgen.“ Es sei außerdem nicht mehr so, dass der Angegriffene dem Angreifer nur hinterherlaufe, weil man Augenhöhe miteinander reagiere.

Tabriz hätte während des Studiums auch gerne einen Studiengang in Cyber Security belegen wollen. Das wachsende Bewusstsein für Accountsicherheit und diese Fokussierung sei überfällig. Sie sehe in Deutschland eine große Expertise dafür und denke, das das Land ein Wegbereiter für andere Nationen sei.

Bild © pixabay / madartzgraphics

Betrachten Sie die Kunst der Gewinnerinnen und Gewinner des Kunststudierendenpreises in der Bundeskunsthalle in Bonn

Bundeskunsthalle Bonn: Der 24. Bundeswettbewerb für Bildung und Forschung

Bundespreis für Kunststudierende vom 18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020 in Bonner Bundeskunsthalle. Die Siegerinnen und Sieger werden aus ganz Deutschland ausgewählt und in Bonn präsentiert.

Insgesamt 48 Studierende der 24 deutschen Kunsthochschulen und Kunstakademien bewerben sich um den Bundespreis für Kunststudierende. Der Preis ist mit 30.000 Euro Preisgeld und 18.000 für Produktionsstipendien ausgelegt. Eine Jury wird den Preis an fünf bis acht Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Dieses Jahr wurden sieben Gewinnerinnen und Gewinner gekürt, deren Werke man in der Ausstellung in Bonn sehen und erleben kann. Es ist die einzige Ausstellung, die Kunststudierende aus ganz Deutschland zusammenbringt-von München bis Bremen und von Kalsruhe bis Dresden.

Diese Arbeiten stehen stellvertretend für die Kunst, die zurzeit an den Kunsthochschulen entsteht. Das Spektrum geht von Performances mit und ohne Publikumsbeteiligung über Film und Installationen bis hin zu klassischen Medien wie Malerei, Zeichnung und Skulptur. Es werden sieben Räume von sieben höchst unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen seien. Seit 1983 gibt es den Bundeswettbewerb Bundespreis für Kunststudierende. Seit 1994 ist der Austragungsort die Bundeskunsthalle in Bonn.

Weitere Informationen unter kunst-wettbewerb.de

Foto © pixabay / Mondschwinge

Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasium – Tipps zum selbst organisierten Auslandsjahr

Schulbezirke aus Kanada besuchen das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn am 29.10.19 – Tipps zum selbst organisierten Auslandsjahr

Schülerinnen, Schüler, ihre Eltern und Lehrerkräfte, die sich über ein selbst organisiertes Auslandsjahr an einer Schule in Kanada informieren möchten, sind zum Informationsabend „Kanadische Schulbezirke on School Tour“ eingeladen. Der Abend findet statt am Dienstag, 29.10.2019 um 18.30 Uhr im Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG), Pädagogisches Zentrum, Ollenhauerstr. 5, 53113 Bonn.

Das Schulportal MyStudyChoice aus Bonn und verschiedene staatliche Schulbezirke stehen Rede und Antwort in kurzen Vorträgen über das Schulsystem, Familienleben und die typisch kanadischen Freizeitaktivitäten. Die Kanadier berichten über die Schulprogramme für deutsche Schüler. Sie stellen die Unterrichtsfächer, besondere Sport-, Technik- oder Kulturakademien und das in Kanada
beliebte Outdoor Education vor. Am Informationsabend sind Schulbezirke mit zahlreichen öffentlichen Schulen vertreten, darunter aus den Provinzen Ontario und British Columbia mit den Regionen Vancouver und Vancouver Island.

Im Vortrag von Highschool-Experten Thomas Eickel, dem Gründer der Informationsplattform MyStudyChoice, erfahren die Gäste, was man bei der individuellen Auswahl der Schule, der Vorbereitung und zur Gastfamilie beachten sollten und wie sich Schüler und Eltern über das Thema Schüleraustausch umfassend informieren. Mit Hilfe des Portals MyStudyChoice.de können sie das Auslandsjahr durchaus selbst organisieren und so zusätzliche Kosten für eine Agentur sparen. Nach den Vorträgen gibt es eine gemeinsame Fragerunde und anschließend die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.

Die Veranstaltung am 29. Oktober richtet sich vor allem an die Jahrgangsstufen 8, 9 und 10, die sich für einen Schüleraustausch in Eigenregie interessieren.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an info@mystudychoice.de

Kontakt: Thomas Eickel, MyStudyChoice, Eickel Educational Services GmbH, Eduard-Pflüger-Str. 55, 53113 Bonn, Telefon: +49 228 /18030112, E-Mail: info@mystudychoice.de,

MyStudyChoice ist eine unabhängige, kostenfreie Informationsplattform für Schüler und Eltern, die sich über das Thema Schüleraustausch umfassend informieren und das Auslandsjahr selbst oder mit professioneller Unterstützung organisieren möchten. In der detaillierten Schuldatenbank für Kanada, Neuseeland und Australien können sie die passende Schule entsprechend persönlicher Suchkriterien finden, sich orientieren und direkt bei der Schule im Ausland bewerben.

Redaktion © Beatrix Polgar-Stüwe,
Bild © polgar-stuewe.de

Die Bonner VHS bietet einen Basiskurs in Fotografie an.

Neue VHS-Kurse: Basiswissen Fotografie

Ob Analog- oder Digitalfotografie – in den beiden jetzt neu startenden Kursen „Fotografie für Anfänger“ der Volkshochschule Bonn lernen Einsteiger alle wichtigen Funktionen einer Kamera kennen.

Die Kurse finden an je sieben Abenden statt, entweder dienstags oder donnerstags von 18 bis 21 Uhr in der VHS, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn. Beginn ist am Dienstag, 3. September, (Kurs 6901) bzw. am Donnerstag, 5. September, (Kurs 6902).

Neben ausführlicher Erklärung der Technik werden auch Themen wie Belichtungsmessung, Optik, Bildgestaltung und Präsentation behandelt. Bei einer Fotoexkursion gegen Ende des Kurses wird das Gelernte umgesetzt. Die Kursgebühr beträgt 109,70 Euro, ermäßigt 78,62 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter vhs-bonn.de oder per Email an Monika.Kempkens@Bonn.de.

Pressemitteilung © Stadt Bonn
Bild © piyxabay / markusspiske

Bonn – Das Programm für das zweite VHS-Halbjahr 2019 ist da!

Das neue Semester der VHS Bonn, der Bonner Volkshochschule startet am 2. September 2019. Die Anmeldung für die rund 1000 Kurse ist ab sofort online, schriftlich und telefonisch möglich. Das Programmheft liegt an vielen Verteilerstellen im Stadtgebiet aus.

Infos gibt es unter der Hotline 0228 – 77 33 55.

„Im Herbst widmen wir uns einmal mehr aktuellen kulturpolitischen Themen, wir haben aber auch wieder einen Semesterschwerpunkt zu den Sustainable Development Goals“, betont VHS-Direktorin Dr. Ingrid Schöll.

Hier geht es zum Programm.

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Text © Stadt Bonn
Bild © www.vhs-bonn.de

Windmühlen auf einem Feld © Die Bundesstadt Bonn startet ab sofort ihre neue Klimaschutzkampagne

Stadt startet neue Klimaschutzkampagne

Klimafreundliches Handeln kann ganz einfach sein und zugleich das eigene Leben bereichern. Das zeigt die neue Klimaschutzkampagne der Stadt Bonn, die Ende Mai unter dem Motto „Neu denken. Einfach handeln. Gemeinsam fürs Klima.“ startet. In der Kampagne wirken Bonnerinnen und Bonner mit, die bereits heute in ganz verschiedenen Alltagsbereichen klimafreundlich handeln.

Anstatt den moralischen Zeigefinger zu erheben, betont die neue Klimaschutzkampagne den persönlichen Mehrwert, den klimafreundliches Handeln für jede und jeden mit sich bringt. Es handelt sich um eine Mitmach-Kampagne, die vorhandenes Engagement sichtbar macht und andere dazu motiviert, sich im eigenen Alltag ebenfalls mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen.

Klimaschutz ist kein Verzicht, sondern häufig ein Gewinn

„In unserer Arbeit stellen wir immer wieder fest: Es gibt in Bonn bereits zahlreiche klima-aktive Menschen, die in ihrem Alltag klimafreundlich handeln“, so Kampagnenmanagerin Marion Wilde von der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn. „Von diesen engagierten Personen habe ich erfahren: Klimaschutz heißt nicht Verzicht! Es geht oft vielmehr darum, sich neue Gewohnheiten anzueignen. Und die können am Ende sogar ein Gewinn sein.“

Wie einfach Handeln ist, zeigen die Protagonisten der Klimaschutzkampagne: Klima-aktive Bonnerinnen und Bonner, die sich in ganz verschiedenen Handlungsfeldern engagieren. Da sind Imke Feist und Miriam Brink, die mit ihrem Urban-Gardening-Projekt Stadtfrüchtchen seit 2017 das Motto verfolgen: „Ernten statt einkaufen“. Oder Gunnar und Corina Zander, die ihr geerbtes Mehrfamilienhaus in Pützchen energetisch saniert haben und nun dank niedriger Heizkosten entspannt in die Zukunft blicken können. Paul Kurz ist begeisterter Lastenrad-Fahrer und engagiert sich in dem Projekt Velowerft, in welchem acht Lastenräder gebaut wurden und nun in den Nachbarschaften verliehen werden.

Plakatkampagne zum Auftakt – Mitmachaktionen auf Veranstaltungen

Großflächige Plakat-Motive mit prägnanten Zitaten der Bonner Klima-Vorbilder werden zum Auftakt der Kampagne ab 28. Mai zwei Wochen lang überall im Stadtbild auf den Werbetafeln zu sehen sein. Die Protagonisten stehen stellvertretend für zahlreiche klima-aktive Bürgerinnen und Bürger in Bonn. Bei diesen Beispielen soll es nicht bleiben: Gemäß der Zeile „Gemeinsam fürs Klima“ sind alle Bonnerinnen und Bonner eingeladen, sich zu beteiligen.

Dazu wird die Leitstelle Klimaschutz in den kommenden Monaten bei verschiedenen Veranstaltungen mit einem Foto-Stand vor Ort sein, um möglichst viele Personen zu fotografieren, die ihren Beitrag zum Klimaschutz zeigen möchten. So entsteht nach und nach eine digitale Galerie, die dem Klimaschutz in Bonn ein Gesicht gibt. Als nächstes macht die Klimaschutzkampagne zum Beispiel beim Museumsmeilenfest am ersten Juniwochenende sowie beim Tag der E-Mobilität am 6. Juli auf dem Münsterplatz Station.

Die Möglichkeiten sich klimafreundlich zu verhalten sind vielfältig – dies soll die Mitmach-Kampagne verdeutlichen. „Dabei ist uns wichtig: Niemand kann und muss alles sofort und perfekt machen – aber jede und jeder kann einen Teil beitragen“, erklärt Marion Wilde. „Einfach handeln und anfangen! Beginnen Sie dort, wo es Ihnen leicht fällt. Unserer Mitwirkenden bestätigen: nach dem ersten Schritt fällt der zweite schon viel leichter.“

Kommunaler Klimaschutz und privates Engagement greifen ineinander

Städten und Gemeinden kommt eine besondere Verantwortung beim Klimaschutz zu, denn ihre Emissionen tragen erheblich zum Klimawandel bei. Die Stadt Bonn sieht den Schutz des Klimas daher als zentrales Querschnittsthema, welches sich durch zahlreiche kommunale Aufgabenfelder zieht. Besonders deutlich wird dies in der Stadt- und Verkehrsplanung: So müssen zum Beispiel städtische Neubauten dem anspruchsvollen Energieeffizienzstandard 55 genügen und deren Dächer für die Errichtung von Solaranlagen geeignet sein. Ein wichtiger Baustein des kommunalen Klimaschutzes ist zudem die Förderung emissionsarmer Mobilität. Die Stadt fördert den Ausbau von Radschnellwegen, der Fahrradinfrastruktur und des ÖPNV Zudem sollen Mobilstationen errichtet werden, um die verschiedenen Verkehrsformen miteinander zu verknüpfen.

„Es geht aber nicht nur um technische Maßnahmen, sondern auch darum, ein Klima für den Klimaschutz zu schaffen“, betont Umweltdezernent Helmut Wiesner. „Daher kommt der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit bei der Erreichung unserer Klima-Ziele eine wichtige Rolle zu.“ Auch Dr. Ute Zolondek, Leiterin des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und lokale Agenda, erklärt: „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe! Dazu soll die neue städtische Klimakampagne einen Beitrag leisten.“

Alle Informationen rund um die Klimaschutzkampagne gibt es unter www.bonn.de/klimaschutz.

Pressemitteilung © Bundesstadt Bonn
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Bonn: Städtische Auszubildende reisten im März 2019 nach New York, um an einer UN-Simulationskonferenz teilzunehmen.

Jetzt bewerben: Ausbildung bei der Stadt Bonn 2020

Viele verschiedene Ausbildungsberufe bietet die Stadt Bonn für das Jahr 2020 an. Ab sofort können sich Interessierte um Ausbildungsplätze in mehreren gewerblich-technischen Berufen und den klassischen Verwaltungsberufen bewerben. Bewerbungsschluss ist am 15. Oktober sowie 31. Dezember 2019.

Rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 250 Auszubildende sind aktuell in der Bonner Stadtverwaltung tätig. Für das Jahr 2020 sucht die Stadt Bonn engagierte und motivierte Nachwuchskräfte für unterschiedliche Ausbildungsberufe. Bewerbungen sind online möglich unter www.bonn-macht-karriere.de. Dort findet man auch nähere Informationen zu den einzelnen Ausbildungsangeboten und der Arbeitgeberin Stadt Bonn.

Ob Hauptschulabschluss oder Abitur – die Ausbildungsmöglichkeiten richten sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger aller Schulformen und mit allen Abschlüssen.

Neben der Ausbildung für zukünftige Verwaltungsfachangestellte und Stadtsekretär-Anwärterinnen und -Anwärter können auch handwerklich Begabte am 1. September 2020 in ihre Lehrzeit starten. Zur Wahl stehen zum Beispiel die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik, als Friedhofsgärtnerin und -gärtner oder Forstwirtin und Forstwirt. Auch die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr als Notfallsanitäterin und -sanitäter mit anschließender Ausbildung als Brandmeisteranwärter in und -anwärter wird wieder angeboten.

Technikinteressierte Schulabsolventinnen und -absolventen haben die Wahl zwischen der Ausbildung zu Geomatikern oder Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Stadtbibliothek. Wer seine Ausbildung mit einem Studium verbinden möchte, hat die Option, eine dreijährige Berufsausbildung zum Vermessungstechniker mit dem Bachelorstudium Vermessung an der Hochschule Bochum zu verbinden.

Stadt bildet bedarfsgerecht aus und bietet Chance auf Übernahme

Die Stadt bildet bedarfsgerecht aus und kann geeigneten Nachwuchskräften meist eine Weiterbeschäftigung anbieten. Im Regelfall bedeutet das ein unbefristetes Arbeitsverhältnis oder ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Damit Kindererziehung oder die Pflege eines Angehörigen einer Ausbildung nicht im Wege stehen, kann sie in nahezu allen Berufen auch in Teilzeit erfolgen. Lediglich die Ausbildungen in den beiden Beamtenlaufbahnen können aktuell nur in Vollzeit angeboten werden. Die Ausbildung in den gewerblich-technischen Berufen kann grundsätzlich auch im Rahmen eines dualen Studiums absolviert werden.

Alle Azubis können ein Jobticket erwerben. Wer einen Blick über den Tellerrand wagen möchte, der kann während seiner Ausbildung ein Europa-Praktikum in einer der mehr als 30 EU-Projektpartnerstädte der Stadt Bonn, wie beispielsweise Barcelona, Danzig, Graz oder Lissabon, absolvieren.

Gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Bonn haben Bewerberinnen und Bewerber, die Teamgeist, Verantwortungsbereitschaft, soziale und interkulturelle Kompetenz, Aufgeschlossenheit gegenüber moderner Technik, Leistungswillen und Kontaktfreude mitbringen. Die Stadt Bonn berücksichtigt Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen in besonderer Weise. Auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt.

Pressemitteilung © Bundesstadt Bonn,
Bild © Kristina Buchmiller/Bundesstadt Bonn

Die Europa-Flagge: Symbolbild zum Thema "Europa"

EU fördert erneut Austauschprojekt der Stadt

Für zwei weitere Jahre haben Auszubildende, Ausbilder und Führungskräfte der Stadtverwaltung Bonn die Möglichkeit, in europäischen Kommunen, Schulen und Unternehmen ihre fachlichen, sprachlichen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Die Nationalagentur für das Europäische Förderprogramm „ERASMUS+“ beim Bundesinstitut für Berufsausbildung hat Mitte Mai 2019 einen Antrag der Stadt mit der Fördersumme von 277.430 Euro genehmigt. Diese Mittel ermöglichen der Stadtverwaltung weitere Lernaufenthalte im Rahmen der internen Projekte „EurOpen“ für zeitgleiche Lernaufenthalte von mehreren Praktikanten und „Nice to work with you!“ für Einzelpraktika. Sie werden für Reisekosten, Aufenthaltskosten (Wohnen, Mobilität, Unterhalt) und Kosten für die Organisation eingesetzt.

„Mit Hilfe der Europa-Praktika können wir vor dem Hintergrund der zunehmenden internationalen Bevölkerung in Bonn den steigenden Ansprüchen an die Kompetenzen der städtischen Mitarbeitenden weiter zielgerichtet und praxisnah begegnen“, betont Stadtdirektor Wolfgang Fuchs. „Mit dem aktuell genehmigten Antrag wurden jetzt seit 2014 insgesamt sieben erfolgreiche Anträge für Lehr- und Lernaufenthalte im europäischen Ausland gestellt“, ergänzt Hans Jürgen Hartmann, Leiter des Referates Stadtförderung.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich das Europa-Praktikum als fester Bestandteil der Personalentwicklung für Auszubildende und Ausbilder stetig weiterentwickelt. In mehr als 30 Städten in ganz Europa haben seit Projektbeginn mehr als 350 Lernaufenthalte stattgefunden. Über eine halbe Million Euro an europäischen Fördermitteln wurden dafür bereits eingeworben, so dass es mit dem neuen Antrag insgesamt rund 800.000 Euro werden.

Text © Pressemitteilung Stadt Bonn

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Bewerbungsphase: Physik, Astronomie und Meteorologie für Schüler

20 Interessierte erhalten an der Universität Bonn Einblicke in Studium und Forschung

Einblicke in Physik, Astronomie und Meteorologie können 20 Oberstufenschüler bei der siebten Schülerakademie Physik/Astronomie der Universität Bonn in der ersten Woche der nordrhein-westfälischen Sommerferien von 15. bis 19. Juli 2019 erhalten. Interessierte können sich noch bis 1. Mai bewerben.

Für Studienanfänger ist es eine große Herausforderung, sich im Uni-Alltag zu Recht zu finden. Eine Woche in der Bonner Physik, Astronomie und Meteorologie zeigt den Schülern, die kurz vor oder nach dem Abitur stehen, wie ein Studium an der Universität Bonn aussehen könnte und welche Perspektiven sich nach dem Studium ergeben.

Die Woche besteht aus einer bunten Mischung aus Vorträgen, eigenem Experimentieren, Laborführungen und Exkursionen, um den Teilnehmern Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete zu geben. So beschäftigen sich die Schüler an den ersten beiden Tagen mit modernen, optischen Methoden zur Manipulation von Quantenobjekten und mit theoretischer Physik. Am Mittwoch sind die Schüler zu Gast beim Meteorologischen Institut, wo eine Radiosonde gestartet wird, um deren Daten unter dem Gesichtspunkt atmosphärenphysikalischer Fragestellungen auszuwerten.

Am Astropeiler Stockert in der Eifel können dann die Teilnehmer am nächsten Tag selbst die Teleskope bedienen, um die 21-Zentimeter-Linie des atomaren Wasserstoffs im Universum zu vermessen. Zum Abschluss der Schülerakademie bekommen die Schüler im Rahmen einer Teilchenphysik-Masterclass die Gelegenheit, bei der Analyse von aktuellen Daten des ATLAS-Experiments am CERN nach dem Higgs-Teilchen zu suchen.

Die Bonner Schülerakademie findet seit 2013 jährlich mit finanzieller Unterstützung der Bonner Stiftung für Physik und Astronomie statt und hat in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer dazu motiviert, ihr Physikstudium an der Universität Bonn aufzunehmen. Die Bewerbung für die diesjährige Schülerakademie ist bis zum 1. Mai 2019 möglich.

Kontakt:

Dr. Bettina Bantes

Physikalisches Institut

Universität Bonn

Tel. 0228/73 2363

E-Mail: bantes@physik.uni-bonn.de

 

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© Screenshot: Martin Monschau/Uni Bonn

Digitales Fenster zur Erdgeschichte – Spannende App für jeden Forscher

Forscher der Uni Bonn entwickeln mit OutcropWizard eine Geologie-App. Förderung durch Tschira-Stiftung

Wer mehr über die Vergangenheit unseres Planeten erfahren will, sollte Aufschlüsse besuchen. Darunter verstehen Geologen zum Beispiel Steinbrüche, Böschungen oder Gruben, an denen das anstehende Gestein ohne störenden Pflanzenbewuchs gut zu erkennen ist. Dort lässt sich viel darüber erfahren, ob sich vor Millionen Jahren etwa ein Flachmeer ausgebildet hatte oder ein heute längst erloschener Vulkan ausbrach. Dank der kostenlosen App „OutcropWizard“, die von Geologen der Universität Bonn entwickelt wurde, lassen sich die Sehenswürdigkeiten nun auch mit dem Smartphone bequem von der heimischen Couch aus oder vor Ort aufsuchen. Die Klaus-Tschira-Stiftung fördert die Weiterentwicklung mit mehr als 71.000 Euro.

„Wir erhoffen uns, insbesondere auch junge Menschen anzusprechen, die das Smartphone als primäre Informationsquelle nutzen“, sagt Projektleiter Dr. habil. Gösta Hoffmann vom Institut für Geowissenschaften und Meteorologie der Universität Bonn. Die Vorteile im Vergleich zu traditionellen Medien seien die Navigationsfunktion, die Einbindung aktueller Forschungsergebnisse sowie die Möglichkeit, die Inhalte in verschiedenen Sprachen anzubieten. „Wir planen, die App in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Geoparks in Deutschland zu implementieren“, ergänzt Edouard Grigowski vom Projektteam.

Die App wurde zunächst in einer Masterarbeit programmiert, nun soll sie weiterentwickelt werden. Die Klaus-Tschira-Stiftung fördert das Vorhaben ein Jahr lang mit mehr als 71.000 Euro. Die Android-Applikation OutcropWizard kann über den PlayStore kostenlos heruntergeladen werden. Sie ermöglicht dem Nutzer, selbstständig und interaktiv geowissenschaftliche Sehenswürdigkeiten zu erkunden und die Routen zu planen. Wenn man den Ort besuchen will, kann einen das Smartphone navigieren – und zwar auch bei Wanderungen in unübersichtlichen Wäldern.

 

Übersichtskarte der Sehenswürdigkeiten

In einer Übersichtskarte sind deutschlandweit die Aufschluss-Punkte markiert. Mit einem Klick erscheint zum Beispiel der Name der Lokalität, die Gesteinsart und die Alterseinstufung. Darüber hinaus lassen sich Bilder, dreidimensionale Modelle, Fossilfunde und weitere Informationen zu den Aufschlüssen aufrufen. Die Nutzer können die Einträge auch bewerten. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel keine zugewachsenen oder zugebauten Aufschlüsse in der Datenbank verbleiben.

Die App befindet sich im Aufbau. „Interessierte können auch selbstständig Informationen und Bilder hochladen und damit das Informationsangebot vervollständigen“, sagt Martin Monschau von der Projektgruppe. Über die Kommentarfunktion können die Nutzer darüber hinaus auch zu einem offenen Diskurs beitragen. Für das Vorhaben konnten bereits der Geopark Vulkaneifel und die Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung gewonnen werden. Die App soll demnächst auch für das Apple-Betriebssystem erweitert werden.

© Foto: Eva Maria Peters/Uni Bonn
Geologische Sehenswürdigkeiten auf unserem Planeten stellt die App OutcropWizard vor. Das Erdballmodell umtanzt das Entwicklungsteam aus (von links) Edouard Grigowski, Dr. Gösta Hoffmann und Martin Monschau.

Bildrechte© Screenshot: Martin Monschau/Uni Bonn & Eva Maria Peters/Uni Bonn