Tauben @ pixabay / Couleur

Bonner Tauben füttern kann teuer werden

Wer in Bonn beim Tauben füttern erwischt wird kann tief in die Tasche greifen: bis zu 1.000 € Bußgeld können fällig werden.

Tauben gehören in allen größeren Städten zum Stadtbild und können durch ihre unkontrollierte Vermehrung zum Problem werden.

Durch das Füttern müssen sich die Tauben nicht mehr auf die Futtersuche konzentrieren und können sich so ganzjährig ihrer Vermehrung widmen. Bei normaler Ernährung brüten Tauben ein- bis zweimal im Jahr. Müssen sie sich nicht mehr im normalen Umfang auf Futtersuche begeben ziehen sie jährlich bis zu fünf Junge groß.
Ein Fütterungsverzicht ist daher nach Ansicht von Fachleuten eine wichtige Voraussetzung, um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen und den Tauben zu einem artgerechteren Leben zu verhelfen.

Durch Taubenkot verschmutzen die Städte, Durch seine aggressiven Eigenschaften kann es zu erheblichen Schäden an Kleidung, Gehwegen und Gebäuden kommen. Außerdem können Tauben Träger von Krankheitserregern sein. Menschen, die diese Vögel füttern, setzen sich gesundheitlichen Risiken, wie zum Beispiel Allergien und eventuellen Infektionen aus.

Seit Februar 2019 gibt es übrigens auch ein Fütterungsverbot von Wasservögeln und Nutrias im gesamten Stadtgebiet.

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