Bonner Oper hilft bei Bekämpfung der Corona-Pandemie

Die Bonner Oper hat wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Kostümwerkstatt hat sich zur Aufgabe gemacht 1.000 Atemschutzmasken pro Woche herzustellen. Außerdem stellt das Team um Tischlermeister Peter Brombach Hygienewände für Kassen und Schalter aus Acrylglas her. Die einzelnen Arbeitsschritte könnt ihr euch im Video der Bonner Oper auf Twitter anschauen.

Jede Woche werden zur Unterstützung von Feuerwehr und Polizei von den fünf Schneiderinnen und Schneidern 1.000 Atemschutzmasken hergestellt. Im Interview mit dem WDR erklärte der Gewandmeister, dass ein Gespräch mit seiner Schwester und ein per Mail eingetroffener Aufruf von Kostümschaffenden freie Kapazitäten für solche Zwecke zu nutzen ihn zu dieser Maßnahme ermutigte.

Seine Kollegen waren begeistert von der Idee Atemschutzmasken zu nähen. Hergestellt werden die Masken in Heimarbeit oder in der Werkstatt der Oper. Bestandteile der Masken sind unbehandelte und naturfarbene Baumwollnessel, sodass diese nach Gebrauch gewaschen werden können.

Als Vorlage habe eine Nähanleitung der Stadt Essen gedient, dessen Bearbeitungszeit optimiert wurde, so Kreuzer im WDR. Den Hygienevorschriften von Krankenhäusern entsprächen diese zwar nicht, aber gegen Tröpfcheninfektionen helfen diese dennoch.

Daumen hoch für so viel Kreativität und Arbeitseinsatz!

Bild © Georg Scheidgen

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