DCIM100MEDIADJI_0063.JPG

Bonn: AIRE-Tower soll höchster Turm in ganz NRW werden

Bonner Bauprojekt aus Stiftung von Horst Burbulla finanziert. 10.000 Unterschriften um Stadt zum Handeln zu zwingen.

AIRE (sprich: „Air“) soll zwischen Langer Eugen und Posttower stehen, wo sich früher die Gronauer Stadthalle befand und wird durch die durchsichtigen Elemente aus Acrylglas mit seinem Stil auch an sie erinnern. Mit einer anvisierten Höhe von 220 Metern würde er den Post Tower um 60 Meter überragen.

Veranstaltungen im AIRE

Der AIRE Tower soll ein Eventtower sein, indem Konzerte, Hochzeiten, Abiturfeiern, Firmenevents, Karnevalssitzungen und andere Feste stattfinden. Der Veranstaltungssaal wird sich in 162 Metern Höhe befinden und Platz für 1.100 Gäste bieten. In diesem werden die Gäste von allen Plätzen aus die beste Sicht auf die Bühne haben, da der Saal eine Drehbühne besitzt, deren Durchmesser 16 Meter groß sein wird. Der Durchmesser des ganzen Saales wird 42 Meter betragen. Für den besseren Klang soll die Spitze des Towers wie ein Gewölbe wirken. Die Aussichtsplattform wird von 11 bis 23 Uhr geöffnet sein.

Gastronomie im AIRE

Auf 170 Metern Höhe, eine Etage über dem Foyer, soll sich die Gastronomie befinden. Das Restaurant soll Platz für 100 Personen bieten und in einem Halbkreis angeordnet sein. Von Schnitzel, Kaffee bis zu teurerem Essen wird alles möglich sein. Der Turm soll so einen Aufenthalt für jedermann möglich machen. Der Ausblick von der Lobby und vom Café wird großartig sein, da man bis ins Rheintal und nach Köln schauen kann.

Eintrittskosten im AIRE

Im Allgemeinen wird der Eintritt kostenlos sein, jedoch wird eine Fahrt mit der Gondel 8 Euro kosten. Es wird zwei Gondeln geben, die 30 Personen bis ins Foyer 154 Meter fahren können. Es wird zudem auch einen Aufzug in der Mitte geben. Für den Fall eines Stromausfalls ist auch vorgesorgt, da es in der Mittelsäule vier breite Treppensäulen geben wird.

Die Kosten die bei 80 Millionen Euro liegen, werden komplett von der Stiftung von Horst Burbulla übernommen, sodass es keine Kosten für den Steuerzahler und die Stadt Bonn geben wird. Beim kompletten Bauverfahren kann mit bis zu 8 Jahren gerechnet werden, wohingegen die reine Bauzeit nur 1 1/2 Jahre betragen wird.

Der Turm wird nachhaltig sein, da er durch 5.000 Solarzellen in den Glaselementen mit Wärme und Strom beliefert wird. Durch das Rheingrundwasser werden die Räume gekühlt und beheizt. Zum Schutz der Vögel besteht das Äußere des AIRE Towers aus einem speziellen Vogelschutzglas. Diese Spezialschicht reflektiert UV-Licht, welches für die Vögel erkennbar ist. Anders als bei Glas ohne diese Schicht erkennen die Tiere die Verglasung deshalb als Hindernis.

Am 5. 10. eröffnete AIRE Präsentationsräume in der Fürstenstraße 3. Dort wird das Projekt in einer Multimediaausstellung täglich von 14 bis 20 Uhr vorgestellt werden. Außerdem kann man sich ein maßstabgetreues Model in 2,20 Meter Größe ansehen und den Turm mit einer VR Brille betreten.

Bei der Eröffnung wurden schon 200 Unterschriften gesammelt. Vorher konnten schon 800 Unterschriften gesammelt werden, damit beläuft sich die Gesamtzahl schon auf 1.000 Unterschriften (Stand 7.10.2019).

Ab Ende Oktober werden in den Präsentationsräumen dann wöchentlich 3 Veranstaltungen pro Woche stattfinden. Die Veranstaltungen und dort dargebotenen Getränke werden kostenlos sein. Es wird von Lesungen, Poetry Slam bis hin zu Konzerten ein reichhaltiges Angebot geben.

Bilder © aire.live

3 Kommentare

  1. Martin Stolle says:

    Eine großartige Idee, die die Attraktivität unserer Stadt sicherlich einen großen Schritt nach vorne bringen kann. Leider gibt es bei uns zu viele verrückte und in der Vergangenheit lebende Widersacher, die auch dieses Projekt wieder verhindern werden. Ich selber werde gerne eine Unterschrift leisten, wenn dies hilfreich ist.

  2. Nina says:

    Wie kann man sich denn gegen den Bau dieses Turms aussprechen?? Ich finde leider nicht, dass es unsere Stadt „schöner“ machen würde und das Geld eindeutig für wichtigere Dinge genutzt werden sollte!

    • Sandra Bärhausen says:

      Hallo Nina,

      leider ist uns in der Richtung nichts bekannt. Vielleicht kann Ihnen die Stadt Bonn hier weiterhelfen.
      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Schreiben Sie uns einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.